
Jeder hat da andere Vorstellungen.
Eine Option ist der Traum von einer Immobilie, die einfach den Luxus bietet,
und von der man träumen kann.
Vielleicht auch von einem Urlaub in einem Paradies.
Es könnte jedoch auch etwas ganz einfaches sein.
Eine kleine Hütte, mit einem Leben als Eremit in der Natur, aber dem Gefühl des Glücks und einem eins mit sich und der Natur zu sein.
Es hängt immer davon ab was man von seinem Leben erwartet.
Je nachdem, welche Sehnsucht man in seine Wünsche legt.
Es sind die unterschiedlichen, aber tief menschlichen Möglichkeiten die Lebensräume zu Lebensträumen werden lassen
In einer Welt, die sich in Linien und Fragmenten auflöste, träumte jemand von einem Haus, das nicht zerfiel.
Ein Ort, an dem die Wände nicht nur Schutz boten, sondern Möglichkeiten:
Räume voller Licht, ein Atelier, das nie zu klein wurde, ein Fenster, durch das die Welt nicht bedrohlich, sondern verheißungsvoll wirkte.
Irgend jemand trägt diesen Traum mit sich herum.
Es ist die Vision von Stabilität inmitten der Skizzenwelt voller Unsicherheiten.
Vielleicht der Moment, bevor der Traum Form annimmt: ein Zwischenraum, in dem Luxus nicht Dekadenz bedeutet, sondern Freiheit.
Ein Zuhause, das nicht nur Besitz ist, sondern ein Versprechen.
Und doch könnte dieselbe Szene eine ganz andere Geschichte erzählen.
Ein Mensch der sich aus der Welt zurückzieht.
Die Linien um ihn herum lösen sich, weil er sich von ihnen löst.
Er träumt nicht von Luxus, sondern von Stille.
Eine kleine Hütte am Waldrand, ein Bach, der morgens die Gedanken ordnet, ein Feuer, das abends die Einsamkeit wärmt.
In dieser Version ist die Erinnerung ein Echo der Welt, die man hinter sich lässt.
Das Glück entsteht nicht aus Besitz, sondern aus dem Gefühl, endlich mit sich selbst übereinzustimmen.
Beides ist möglich , weil es zwischen Klarheit und Auflösung lebt.
Zwischen dem Wunsch nach Struktur und dem Drang nach Freiheit.
Zwischen dem Traum vom Mehr und dem Traum vom Weniger.
Das ” wie” und “was”, das welchen Weg man einschlagen wird,
kann uns niemand abnehmen.
Wir können das Beste daraus machen, das, mit dem wir glücklich werden können.
Nur tun wir dies zumeist nicht.