Die Reisenden

Das Echo der Menschheit, ein Mosaik des gesamten Spektrum des Lebens.

Knochenreste, Bauten, vernichtete Wälder, Ruinen vergangener Kulturen und die von Kriegen der Jetztzeit, Müllhalden mit Geschichte,

letztlich deren Archive.

Wir sind die Akteure, nicht nur die Zeugen einer Bewegung, die zugleich Schöpfung und Zerstörung ist.

Die Landschaft scheint zu atmen, doch ihr Atem scheint oft gebrochen.

Blaues Wasser fließt durch gelbe und braune Flächen, als wolle es die Wunden der Erde kühlen.

Überall Splitter, Zeichen, Mauern — Spuren des Denkens, des Bauens, des Besitzens.

Und zwischen all dem die Menschen, die sich erheben, tanzen, kämpfen, nicht wissend, dass ihre Schritte Risse im Gewebe der Welt hinterlassen.

Die Tragik des Fortschritts, von der Sehnsucht, Spuren zu hinterlassen, und der Unfähigkeit, sie zu heilen.

Die Macht, die sich in Tempeln sammelt, ist hier kein Triumph, sondern ein Schatten, der sich über das Licht legt.

Wo bleibt der Ruf nach Bewusstsein, nach Demut, nach einem neuen Gehen — nicht über die Welt, sondern mit ihr.

Wir sind die Reisenden durch die Zeit, verweilen nur kurze Zeit an einem Ort,

und reden über eine Nachhaltigkeit, die nicht einmal Sekunden der Ewigkeit überdauert.

Vielleicht müssen wir lernen unsere Spuren nicht zu vergrößern, sondern zu verwandeln.

Jede Reise die wir durchführen, bringt uns auch ein Stück näher zu uns selbst.

Das Leben ist eine Reise ohne zurück.

Alles fliesst weiter.

Nichts wiederholt sich, außer dass wir immer wieder die gleichen Fehler machen und nichts aus der Geschichte unserer Reise des Lebens lernen.

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