Am Fluss

Am Fluss sein bedeutet immer nah am Wasser zu sein.

Nicht jeder Verlauf eines Flusses ist für die Ewigkeit gemacht.

In der Geschichte der Menschheit änderten Flüsse diesen häufig,

und ganze Hochkulturen veränderten sich. Die Menschen zogen immer dahin, wo das Wasser war.

Wasser, unsere Hauptlebensgrundlage wird immer knapper. Wasser kann nicht verschwinden, es verlässt den Planeten nicht, aber die Örtlichkeit.

Was passiert, wenn wir alles zubauen, an bestimmten Brennpunkten immer mehr Menschen , Gebäude und Wasserverbrauch haben, und,

das Wasser versiegt, weil es da, wo der Fluss seinen Ursprung hat, keinen Regen, keine Gletscher, keine Schneeschmelze mehr geben wird.

Senken wir den Grundwasserspiegel vertrocknen unsere Pflanzen , Bäume,

und nur aus Luft kann man nicht leben.

Und, da, wo wir Wasser haben, verschmutzen wir es. Vergiften wir die Flüsse, vergiften wir uns selbst.

Wir geben an, die Flüsse wären sauber und rein, weil wir an allen Zuflüssen Kläranlagen haben, aber die Überprüfungen zeigen nur an, was wir prüfen.

Wie viele Schwermetalle, Medikamente, die ausgeschieden werden, Bakterien und Viren, die überlebt haben, finden ihre neue Heimat in dem Fluss aus dem wir trinken.

Bauen wir alle Flusslandschaften zu, sollten wir alles begrünen, um auch den Tieren ihre Lebenswelt und Lebensgrundlage nicht zu nehmen , sondern Alternativen anbieten.

Ein Boden, den man austrocknet rächt sich, er wird ver-wüstet,

Der Weg dies zu verhindern geht über die Bildung.

Energie geht nicht verloren. Sie wandert nicht in das Weltall ab,

steht uns dann nicht unbedingt zur Verfügung.

Eines ist gewiss: Die Natur siegt immer, die Frage ist nur welchen Platz wir da einnehmen.

Das Lernen mit unseren Ressourcen sinnvoll umzugehen, unsere Natur nicht auszubeuten, ein Gleichgewicht zu finden, fehlt.

Wasser aus dem Meer zu holen, zu entsalzen ist ein Weg, den wir zu wenig beschreiten, aber was würde mit all dem Salz passieren?

Statt alles Wissen, Technologie zu nutzen, kreativ zu sein, verschwenden wir Energie in überflüssigen und unsinnigen Selbstzerfleischungskriegen und Konflikten und zerstören dabei das, was man Kultur nennt..

Wir sind eben nicht lernfähig, weil wir dieses nicht lernen, und alles fließt, aber das Leben am Fluss kann keines im Überfluss sein.

Am Fluß

Original HPH, signiert. Acryl Erlös für Umweltprojekte

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Ostern

Das erste Fest im Frühling. Frühjahr, die Sonne kommt heraus.

Im altgermanischen hieß Ostara der Osten, benannt nach der Göttin des Frühlings, der Fruchtbarkeit und der Morgenröte.

Es ist das östliche , morgendliche Fest, da wo die Sonne aufgeht.

Es gibt kein symbolisches Gegenstück, etwa wie Western. Im Westen geht die Sonne unter, die Nacht beginnt bis am anderen Tag die Sonne im Osten wieder aufgeht.

Zu Ostern gibt es viele Symbole, wie Eier, Hasen, Lämmer.

Das Ei symbolisiert in vielen Kulturen Fruchtbarkeit und neues Leben.

Ostereier als Bezeichnung wurden zum ersten Mal 1615 so benannt, die Farben waren anfangs rot, um an das Leiden Christi zu erinnern.

Mit der Zeit wurden sie immer kunstvoller bemalt, in slawischen Ländern reich verziert.

Osterhasen wurden erstmals 1678 in Süddeutschland so benannt. In anderen Ländern wurde der Hahn, der Storch oder der Kuckuck als Symbol verwendet.

Hasen gehören zu den Tieren, die im Frühjahr als erste Junge bekommen, fruchtbar sind . Bei den Germanen galt der Hase als heiliges Tier.

Da eine Henne keine bunten Eier legen kann , wurde das Überbringen der Eier den Hasen zugedacht.

Ostereiersuche, ein Spaß für Alt und Jung.

Schade, dass viele Menschen nicht erkennen, dass es wichtiger ist solche Feste und Bräuche zu pflegen und zu feiern statt Konflikte auszutragen.

Konflikte bewaffnet auszutragen sind Relikte aus der barbarischen Zeit.

Denkt man bei den Festen an die Hasen, Lämmer ,Vögel, verniedlicht diese, schert es niemand was in den Kriegsgebieten die Tiere machen.

Generationen von Tieren werden traumatisiert, getötet, verjagt. Die Friedenstauben als Symbol sind eh vertrieben und haben den Falken und Greifvögeln Platz gemacht.

Wenn es zu bewaffneten Konflikten kommt, hat die Politik und Diplomatie versagt.

Wer wirklich Frieden will, setzt ihn durch.

Will man dies nicht, begibt man sich in eine nie endende Spirale der Gewalt, Gegengewalt und des Hasses.

Lächeln und lachen wir lieber, Freudentränen sind besser als die der Trauer.

Ostern steht für Frühling, Aufbruch und nicht für den kalten Winter und Abbruch.

Die Welt sollte eher blühen und sich entfalten, anstatt alles zusammen zu falten.

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Ostern

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Andersorte

Räume zum Nachdenken.

Solche, an denen Sehnsüchte, Glaubens-und Wissensfragen reflektiert werden können.

Nicht mystisch, geheimnisvoll, sondern einfach Orte mit einer Ausstrahlung.

Manche Plätze können einem beeindrucken , auch prägen, ihr Anblick oder das verweilen dort wirkt nachhaltig.

Der französische Philosoph Michel Foucault verwendet in ” Heterotopos” Orte, soziale Gefüge die als Gegenplatzierung wirken, als andere Orte, eben Andersorte, eine Definition von Gegenwelten, Metaphern, Riten und Praktiken.

In einer Welt, die durcheinander und chaotisch zu sein scheint,

in der Menschen ihre Unbelehrbarkeit zeigen, benötigt man Orte, wo man Denkanstöße bekommt.

Das kann ein ganz einfacher Platz sein, einer, an dem man meditieren kann, der einem inspiriert. Plätze, die die gegenwärtige Ordnung der Dinge nicht nur reflektiert, umkehrt, sondern einen Spiegel vorhält.

Es muss nicht der theologische Diskurs sein, da gibt es selbst zu viele Ungereimtheiten.

Die meisten Religionen verbieten das Töten und trotzdem werden Kriege geführt.

Andersorte sind alternative Begegnungsorte, Orte um aus dem Alltag aussteigen zu können, die einem zu neuen Sichtweisen bringen.

So wie die alten Eram Gärten der Perser, die als eigener Mikrokosmos die ganze Erde abbilden, oder ein Paradies, eine Oase, ein Kinosaal , eine Miniaturwelt, Illusionsräume, Kompensationsräume, alles, was sich als Tor zu einer anderen Welt eignen kann.

Bei Facebook gibt es ein Forum: Out of my window, wo Menschen aus aller Welt den Blick aus ihrer Wohnung / Haus zeigen. Inspirierend, mitreißend, faszinierend.

Es ist die Gegenwelt zu Krieg und Gewalt. In der Reflektion die Erkenntnis dass die Menschen in ihrer Geschichte Wesentliches nicht gelernt haben, sich selbst und unseren Planeten mit allem was darauf, darin und darüber ist.

Andersort

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schau ma moi, dann seng mas scho

Wie in dem gleichnamigen Lied:

“Jeder Tag mit Euch ist ein schöner Tag, und der geht nicht vorbei,

wenn die Sonne scheint, dann fällt uns alles leicht……”

Vielleicht sollte man sich öfters in Geduld üben, statt sich gleich aufzuregen.

Lieber das leben genießen.

Wie heisst es: “oh heit samma hier, lass ma`s passiern…mir san mia”

Max Weidners Song soll aufmuntern,

eine positive Lebensauffassung vermitteln, Feierlaune aufkommen lassen.

Wenn man nur will gibt es immer etwas zu feiern.

Nach dem Motto: Ich bin gut drauf, ich schlaf gern lang, das Frühstück fängt erst Mittags an” Leider können das die meisten Menschen nur in den Ferien,

tut man das, kann man sich aber gut erholen.

Leider schleppt man die Alltagslasten immer mit.

Man muss loslassen können.

Wir haben nicht den Abschaltknopf dafür. Den Wunder-Button.

Der Tag fängt so an, wie man in ihn hinein geht.

Mit einem Lächeln, und wenn es über einem selbst ist, sieht schon alles anders aus.

Dreht man den Smiley herum, sieht man den Muffel, dem alles zu viel ist, der sich selbst bejammert, und, dann läuft alles gleich schief. Der Kaffee ist zu heiß, man verschüttet etwas, rutscht aus, und das Disaster addiert sich.

Einfach das Gegenteil tun. Den Kaffee genießen. Den Tag lustig beginnen, alle Probleme von der sportlichen Seite sehen.

Es ist der Hürdenlauf, bei dem man die Höhe der Hürden nicht kennt.

Man kann sie auch umgehen, auslassen.

Dem Tag die Farbe geben , den Optimismus auch mal zum Poptimismus werden lassen.

Einfach mal schauen. es wird schon.

Nach jedem Tag kommt ei Abend, und alles beginnt wieder von vorn.

On verra.

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schau ma moi

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Cool bleiben

Das Leben sieht manchmal so aus, als ob einem Drachen, Untiere und alles mögliche immer näher kommen. Wie in vielen Märchen.

Das eine oder andere was kommt glänzt, lockt an, man denkt es sei interessant,

aber letztlich entpuppt sich das als Flop.

An allem wird verdient, irgend jemand verdient immer an etwas, nur man selbst oft nicht.

Katastrophen kommen und gehen, und diese haben die vielfältigsten Formen und Gestalten.

Manche heißen Problem.

Problemen muss man sich einfach stellen.

Abstoppen, friedlich regeln, gelassen bleiben.

Auch der größte Hitzkopf und Vulkan kühlt sich einmal ab,

Jede Lava fliesst nicht weiter, erstarrt und wird kalt.

Einem Drachen kann die Luft wegbleiben,

oder man kann ihn zähmen.

Sagt einem jemand : ” Entspann Dich mal, bleib ruhig”, kann dies genau das Gegenteil erzeugen.

Ein Leben in Dauerentspannung wäre vermutlich langweilig, es muss ja auch interessantes geben, aufregendes,

Wird alles zu bunt, muss man die Gefühle aus der Situation herausnehmen, einfach versuchen alles sachlich zu sehen.

Statt ausrasten, einrasten, in das, was man kann und weiß, in seine Selbstsicherheit.

Wissend, dass alles endlich ist, kann man sich zurücklehnen.

Irgendwann kann man die Dividende seines Lebens genießen. Hat man in das Falsche investiert ist sie niedrig,

war alles bedächtig und überlegt, berechnend, fällt sie gut aus.

Cool bleiben bedeutet die Kontrolle über sich nicht aus der Hand zu geben.

Subjekt bleiben.

Überall gibt es ein Dach über dem Kopf, und wenn es der Sternenhimmel ist.

Die Weite des Himmels und das Licht der Sterne,

die aus einer für uns nicht erreichbaren Entfernung leuchten, zeigen uns, wie klein die täglichen Probleme sind , und wie hausgemacht sie sein mögen.

Egal was kommen mag, immer ein guter Grund alles cool anzugehen.

cool bleiben

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gut drauf sein

Nicht völlig losgelöst oder abhebend,

sondern einfach die gute Stimmung überwiegen lassen.

Freude und Glück zulassen, andere damit anstecken.

Sich bewegen, entspannen, essen, trinken, alles tun was Freude macht.

Wenn das Wetter gut ist, alles einfach passt, der Stimmungspegel immer höher steigt, dann bleibt einem nichts anderes übrig als gute Laune.

Sorgenfrei, sorgenlos, das alles geht leichter wenn man über die finanziellen Ressourcen verfügt,

aber es geht auch ohne all das.

Einfach die Natur geniessen, alle Viere von sich strecken.

Die Ruhe kostet nichts.

Wir haben keinen ” good mood” button, man muss den Weg dahin selbst finden.

Frohgemut, vergnügt, ein schöner Zustand, zu dem man keinen Stimulanzen benötigt; er muss von innen heraus kommen.

Das Motto: “Schlechte Laune kenn ich nicht, Spass dabei ist meine Pflicht”,

so, wie der DJ schreit: Und wir wollen euere Hände oben sehen und wir klatschen……”

oder , wie Udo Lindenberg singt:

“Du bist um die 70 und gut drauf,

Du warst schon immer unterwegs auf schnellen Sohlen….”

Vielleicht muss man immer nur nach vorne schauen, das hinten ist vorbei.

Die Welt hat viel zu bieten.

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gut drauf

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orientierungslos

Orientierungslos, hat etwas mit dem Orient zu tun,

indem der Ursprungs des Wortes aus dem französischen Wort ” orienter” kommt, der Richtung folgend, da, wo die Sonne aufgeht.

Im Mittelalter waren die Kirchen nach Jerusalem hin ausgerichtet.

Orientierungslos bedeutet folglich dieses nicht mehr wissend.

Wenn alles im Nebel und in der Dunkelheit ist, kann man das Aufgehen und das Untergehen der Sonnen nicht mehr sehen.

In übertragenem Sinn:

Kein Lebensziel, keine Perspektive habend.

Nicht wissen wo unten und oben, links und rechts ist und überhaupt wo alle Richtungen hin gehen.

Orientierung in seinem Leben zu haben, bedeutet die Kontrolle über sich selbst zu haben und nicht das Objekt anderer, oder einfach ein Treibholz des” Seins” zu sein.

Ziellos, dadurch hilflos, unsicher.

Schlimm ist es, wenn manche Menschen nur von einem Tag auf den anderen leben und handeln.

Spontan, nicht berechenbar, keine Peilung, kein Kompass, kein Lot, einfach wahllos.

Es gibt Menschen, die leben einfach so vor sich hin.

Man treibt mal da hin, dann dort und alles passiert halt.

Die ideale Manipuliermaße für Menschen, die nach Macht streben.

Ein bisschen Rosa, Babyblau , Grün, Gelb. gerade wie es kommt und passt.

Das Lebensmotto” Irgendwie, irgendwo scheint schon die Sonne und wenn es Nacht ist, macht es auch nichts”

Der Maßstab ist das, was andere machen. gehen die nach links dann dahin, nach rechts dann dorthin.

Nicht atemlos, sondern meinungslos, amorph. Im Extremfall wie im Rausch, im Delirium.

Es ist wichtig das Ruder des Lebens selbst in der Hand zu halten.

Man kann die Augenblicke nutzen oder verstreichen lassen.

Chancen gibt es immer wieder seinen Kurs zu korrigieren.

Einen Kompass hat man immer: Sein Gewissen

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orientierungslos

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der andere Krieg

Nichts ist wie davor, alles hat sich verändert.

Millionen Menschen in Bewegung, weg von der alten Heimat in eine neue.

Landstriche die unbewohnbar werden und sind, weil soviel Munition mit allen Schadstoffen die Böden belastet.

Eine Welt der Oligarchen, in der die Welt in wenige Habende und viele Nichts Habende aufgeteilt , dem es egal ist ob es eine 2., 3., oder 4. Welt gibt. Man verkennt, dass es nur eine Welt, die Erde gibt. Das All haben wir noch nicht exploriert.

Das Zusammenleben der Menschen ist am sich verändern.

Es ist nicht der Krieg mit den herkömmlichen Waffen.

Es sind andere.

Im deutschen Wort ” Krieg” steckt kriegen, bekommen; einer bekommt etwas.

In dem Fall die Kriegsgewinner, die Industrie, die alles liefert, die Hintermänner, die man nicht ohne Weiteres erkennt.

Der eigentliche Krieg ist der gegen die Lebensbedingungen, gegen die Lebensgrundlagen, Wertvorstellungen,

auch gegen die Böden, die Tiere, auf dem Land und im Meer, gegen die Pflanzen, Urwälder die abgeholzt werden um Immobilien bauen zu können oder Plantagen mit schnell wachsenden Früchten, die man gut verkaufen kann.

Es ist der lautlose Krieg gegen unseren Planeten.

Der Krieg der Medien, die Propaganda, Gleichschaltung der Meinungen, der Krieg der Fakes, der verschiedenen Realitäten, der Elektronik.

Klimakrise, Genderkrise, Begriffs-und Sprachkrise, Minderheiten die sich zu Mayoritäten hochstilisieren, weil sie die scheinbar legitimierte Macht dazu haben alles nach ihrem Gusto umzukrempeln.

Es ist ein Krieg mit uns und gegen uns, in uns und um uns herum.

Es erfolgt eine massive Aufrüstung in diesem Krieg gegen unseren Planeten, gegen uns selbst.

Man opfert Naturflächen geht mit dem Geld, mit Milliarden um, als wären es nur 10 Dollarscheine.

Man spielt mit der Angst der Menschen und treibt die Preise in die Höhe um die eigenen Einnahmen zu erhöhen und die anderen auf diese elegante Art zu enteignen.

Niemand zählt die Boni der Vorstände, die Gewinne der Konzerne, aber viele müssen deswegen auf vieles verzichten.

Wo bleibt ein Friedensvertrag mit uns selbst.

Da wir diesen schon nicht schaffen können, wie wollen wir dann einen im Internationalen Rahmen hinsichtlich bewaffneter Konflikte hin bekommen.

Menschen sind offensichtlich lernunfähig.

Statt uns auf das Wesentliche zu konzentrieren, das eine Leben auf diesem Planeten, das wir mit allen Lebewesen und Pflanzen teilen, mit unseren Eltern, Kindern und Enkel, üben wir uns in polemischer Zerfleischung und Zerstörung.

Wo bleibt der Respekt, die Achtung vor Werten, vor anderen Ansichten?

Im anderen Krieg ging dies offensichtlich verloren.

Aber auch dies alles unterliegt Zeitenwenden, nicht nur die von der Politik so bezeichneten, die ideologisch begründet.

Es wird auch wieder eine geben, wo die Menschen sich zivilisiert benehmen und verhalten.

Die Geschichte lehrt uns aber, dass nach den Hochkulturen immer dunkle Zeiten des Zerfalls kamen.

Nach dem Untergang des Römischen Reiches benötigte man mehr als 1000 Jahre um den gleichen Standart und Niveau der Lebensqualität wieder zu erreichen.

Heute , wenn das Wissen um Informatik und Computertechnologien verloren gehen würde, würde dieser Zeitrahmen nicht ausreichen.

Uns ist ein normales Überleben in der Natur schon fremd.

Ein Atomkrieg oder der totale Krieg gegen die Natur könnte dies verursachen.

Wir wären wieder in der Steinzeit.

Der andere Krieg betont ideologische Farben und lässt die anderen verblassen.

schwarz-weiß ist angesagt. ” Wer nicht für mich ist, ist gegen mich”

Das digitale binäre 0 und 1 einfach in das gesellschaftliche Verhalten übertragen.

Aber genau so geht es nicht.

Alles liegt in unserer Hand.

Beginnen wir doch mit dem Frieden mit uns selbst, versuchen wir doch das Glück nicht in der Ferne zu finden, oder an einem ideellen Wurstzipfel, dem man hinter her rennt, wie bei einem Windhundrennen, bei dem der siegende Hund nichts bekommt, nur sein Herr den Preis und Pokal.

Die Graffitti Parole ” Stell Dir vor es ist Krieg und keiner geht hin” vom Hamburger Designer J.Hartmann 1981 auf einen Weltkriegsbunker gesprüht, machte Wirbel, wurde in der Friedensbewegung viel zitiert, zählt nicht.

Wir können dem anderen Krieg nicht entweichen, wir sind alle davon tangiert.

Alle Friedenstauben scheinen sich verflüchtigt zu haben.

Ein Trost:

Die Schönheit der Natur bietet viel mehr, man muss das Sehen nur selbst zulassen.

der andere Krieg

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Tanz in den Frühling

In den 50er Jahren gab es noch am Sonntagnachmittag Tanztee mit Life Music.

So etwas wie der Tanz in den Mai.

Heute ist dies höchstens für Senioren ein Betreuungsprogramm Punkt.

Tanzen ist jedoch nicht an ein Alter gebunden.

Es stellt sich eher die Frage, was man unter Tanzen versteht.

Jedenfalls nicht der Tanz auf dem Vulkan, der Tanz der Schatten.

Heute gibt es viele Formen, Rap, Break Dance, Hip-hop, Popping.

Der Jump Style passt zu elektronischer Musik, Krumping, der schnelle und ausdrucksvolle Free Style.

Es muss nicht der “Last waltz” sein, oder die “lets dance show”, der Tango, oder der orientalische Bauchtanz.

Jede Zeit hat ihre Eigenheiten.

Manches hält sich lange oder ist zeitlos, wie Fox oder auch Line dance. Zu Country Music gibt es nichts besseres.

Was ist ein Volkstanz heute, wenn er nur noch in entsprechenden Heimatvereinen existiert.

Frühlingstanz? Vielleicht Tanzen , egal wann im Jahr.

Tanzen ist immer die Umsetzung von Inspirationen, eine soziale Interaktion, ein Ausdruck seiner Gefühle.

Machmal befreiend, einfach ausgelassen sein können, alles um einen herum vergessen.

So, wie es auch Medizinmänner in Afrika und bei den Native Americans machen.

Vertrauen zu sich finden, die Muskeln im Spiel aufbauen, seine Koordination trainieren , aber einfach seinem Geist Freiheit zu geben, Ansozialisiertes zu vergessen, in der Musik und im Tanzen aufgehen.

Einfach frei sein. Von allem losgelöst.

Früher hätte man gesagt : Auf unserer Wiese geht noch was, heute nicht erlebbar.

Vielleicht einen Bongobooster mitnehmen und im Freien Tanzen, aber wer macht das schon.

Man könnte sich vorstellen, dass es befreiend wirkt.

Die vielen Veränderungen und selbst gemachten und inszenierten Ereignisse und Probleme lassen wenig Platz zu einem ” sich selbst Sein” zu finden.

Aber all das liegt an uns.

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Tanz in den Frühling

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Hinter den Kulissen

Hinter den Kulissen.

Das kann sein wie in :” Hinter den Kulissen von Paris” , überhaupt was passiert in einer Stadt wenn der Großteil der Menschen schläft, oder

was geschieht in der Produktion von irgendetwas. Einfach Dinge die man so nicht weiß und erfährt. Erst, wenn jemand darüber berichtet.

Es gibt auch andere Varianten.

Vor der Öffentlichkeit verborgen, nicht insgeheim, nur einem bestimmten Personenkreis zugänglich.

Was spielt sich da ab, was wird verhandelt, gemauschelt.

Was soll die Öffentlichkeit nicht erfahren.

So ab und zu dringt etwas an die Öffentlichkeit, eine Indiskretion, eine Wichtigtuerei, oder aber gezielt gestreut um zu testen , wie etwas bei den Menschen ankommt.

Ausgewählte Journalisten, natürlich nur die wohlgesonnen Vertreter, bekommen so ein paar Geheimnisse zugesteckt um sie zu verarbeiten.

Aber was passiert wirklich.

Wie gehen die Partner miteinander um, wenn ein Gebildeter mit einem verhandeln muss der gelogen, betrogen hat, andere täuscht, weder Bildung noch Beruf hat, nur an der Universität vielleicht den Speiseplan studiert hat und ein paar Vorlesungen besucht hat.

Schwierig, wenn all dies mit Macht zu tun hat.

Die Macht hinter den Kulissen zeigt selten ihr Gesicht.

Wer die Fäden zieht möchte nicht gesehen werden, Wie die Spinne im Netz.

Alles sehen und nicht gesehen werden. Aber man ist neugierig was wer wirklich denkt.

Wie im Song von Pink ” Dear Mr.President”. Was denkt er wirklich über das, was er tut und sagt, anordnet.

Nur wenige bekommen die Einblicke.

Man neigt dazu ein Kinderlied zu kreieren: ” ich möcht so gerne Mäuschen sein und hören was da ist….”

So, wie nach der Melodie von der Band Truck stop ” Ich möcht so gern Dave Dudley hörn….”

Backstage bei Bands, Musiker muss herrlich sein, in der Politik tummeln sich da nur die Mitarbeiter der Politiker, das Sicherheitspersonal und die Akteure.

Alles nicht so, wie bei Filmdreharbeiten, wo ein Blick hinter die Kulissen faszinierend sein kann. Nicht nur dass man erkennt, dass der Held auch nur ein Mensch ist, sondern dass er nett, herzlich, menschlich oder ab arrogant sein kann.

Wer möchte nicht bei interessanten Gesprächen dabei sein, mithören.

Im Song von Bata Illic: Ich möchte gern der Knopf an Deiner Bluse sein”, das klingt nach Abhörmikrofon, um zu erfahren was los ist.

Hinter den Kulissen gibt es immer fleißige Helfer. Was da gekocht wird. zeigt immer erst die Zukunft.

Man muss die hinter den Kulissen gekochten geistigen Gerichte nicht essen,

wenn diese niemand ist wird das heißeste Gericht kalt und wandert in den Abfalleimer der Geschichte.

Denn alle hinter den Kulissen kochen auch nur mit Wasser.

Hinter den Kulissen

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