Wunschträume

Träume sind Schäume, sagt man.

Aber muss es so sein? Nein.

Die Aktualität ist leider oft desillusionierend, undurchsichtig. Die Schäume dabei sind oft die des Abschaums, nämlich zu sehen, wie Menschen mit sich und der Natur umgehen.

Es gibt keine akzeptable Alternative zu Frieden.

Aber für den muss man etwas tun, er ist nicht selbstverständlich.

Die Wunschträume sind nicht nur Entlastungs- oder Verdrängungsträume, sondern entsprechen den wahren Bedürfnissen.

Oft unterdrücken wir das, was wir eigentlich wollen, oder denken zu wenig darüber nach, wie wir etwas umsetzen oder erreichen können.

In Wunschträumen können wir unsere innersten, manchmal auch geheimsten Wünsche ausleben.

Im Wunschtraum kann niemanden geschadet werden,

aber man hat, so man sich des Traumes erinnert, die Chance im realen Leben zu nutzen alles besser zu machen oder Versuchungen als solche zu werten.

Manche Träume suchen sich eklektisch Elemente der Vergangenheit und projizieren diese in die Zukunft.

In Wunschträumen kann man das, was im normalen Leben nicht möglich ist, wahr werden lassen.

Man ist nicht an Naturgesetze gebunden, die Logik wird aufgelöst, man hat keine durch seine Sozialisation erworbene Zensur seines Denkens.

Nicht out of limits. Sondern Versuche andere Lösungen zu finden, das, was wir uns wünschen, was wir mögen, beziehungsweise wirklich gerne haben würden, was uns fehlt, ausleben möchten.

Das Spektrum ist groß, so, wie unsere Wünsche, unser Denken.

In Wunschträumen können wir Ohnmacht, Frustration, Enttäuschungen für Momente vergessen. Die Themen sind grenzenlos, von Höhen und Tiefen seines Unterbewusstseins gelenkt. Zufällig, aber auch gezielt.

Aber sind die Wünsche nach Frieden, das Zulassen von Freude, die Abwesenheit aller Gründe für Ängste nicht legitim.

All dies würde man doch gerne in der Realität haben.

Wie in Nicols Eurovision Contest Song:

” Ein bisschen Frieden, ein bisschen Sonne, für diese Erde, auf der wir wohnen, ein bisschen Frieden, ein bisschen Freude, ein bisschen Wärme, das wünsch ich mir…”

Statt dessen sieh man eher dunkle Wolken, die Schreie der Tiere, die Angst der Menschen.

Vielleicht träumen wir das einfach weg, setzen diese Wünsche in unserem Umfeld um, lernen wieder an das Gute zu glauben.

Wenn dies alle machen und wollen, dann muss es auch so werden.

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Wunschträume

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