Übergänge

Die meisten Menschen haften zu sehr an all dem, an das man sich gewöhnt hat.

Jeder Wandel wird eher als unangenehm empfunden. Man muss seine Comfort-Zone verlassen.

Umdenken, sich neu zu orientieren ist nicht immer leicht.

Es erfordert Flexibilität.

Besonders, wenn das Umfeld sich von einer stabilen Form in den Bereich des Amorphen wandelt.

Bleibt man, wie man immer war, läuft man in Gefahr in eine soziale Mottenkiste zu gelangen.

Eine Offenheit gegenüber einem schon seit es Menschen gibt kommenden Wandel ist wie eine Brücke zu Neuem.

Und darauf kommt es an.

Die Brücken müssen jedoch auf stabilen Pfeilern stehen , nicht auf Sand oder Sumpf.

Die Basis sind die Werte, die für immer eine Allgemeingültigkeit haben,

solche, die auch in allen Religionen ob in der Bibel mit den 10 Geboten oder Scharia, Buddha Marga oder die Lebensregeln des Mizwot festgeschrieben sind.

Hält man sich nicht daran, kann einem der sprichwörtliche Sand unter den Füssen entgleiten.

Veränderungen bringen Verzicht auf das Gewohnte mit sich, aber hat man sich an Neues gewöhnt wird auch dieses zur Selbstverständlichkeit.

Die Sprache die Schrift verändert sich, die soziale Kommunikation, die Technik.

Neue Erkenntnisse können ein ganzes Gefüge erschüttern.

Nicht alles ist reine Evolution. Erfindungen können alles revolutionieren, und etwas, wie die Digitalisierung des Lebens einleiten.

Computer sind heutzutage nicht wegdenkbar und in Bälde humanoide Roboter.

Schwer vorstellbar, dass ein Roboter Gefühle haben kann. Aber alles ist eine Frage der Programmierung.

Das Märchen vom Mann im Mond wird bald der Realität Mann und Frau auf der Mondbasis Alpha weichen müssen, und die Venus wird nicht immer der Liebesplanet sein, vielleicht eher das Urlaubsziel des 22.Jahrhundert, die Marsmännchen sind in absehbarer Zukunft Realität.

Nützt man seine mentalen Brücken, ist offen für Visionen, versperrt man sich nicht eine ganze Welt.

Es ist fast nicht zu fassen, dass es immer noch Generationen gibt, die Angst vor Computer haben, oder denen Alexa, Siri und wie sie alle heißen, eher ein Albtraum sind.

Aber auch da sollte man offen sein, und mit Geduld versuchen eine Brücke zu bauen.

Trotz allem ist es nicht schlecht sich eine kritische Distanz zu bewahren, etwas zu hinterfragen, anstatt blind hinter etwas her zu laufen, das sich später als Fata Morgana heraus stellt.

Die Übergänge zu neuem sind manchmal schwierig zu begehen, auch ist nicht alles, was sich Fortschritt nennt auch ein solcher, manchmal eher das Gegenteil.

So verlernt eine ganze Generation einen Brief handschriftlich zu schreiben, eine Postkarte zu versenden, oder die Sprache nähert sich der der Hieroglyphen, mit Symbolen und nur Kurzformen, wie 4u.

Würde der Strom ausfallen könnte man eine Hilflosigkeit feststellen. Die Comfort- Zone entfiele.

Ein Geheimnis des Lebens ist all dem mit Weisheit und Voraussicht zu begegnen und Wandel und Übergänge mit Offenheit zu sehen.

Übergänge

Originalzeichnung Erlös für Menschen in Not

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