Lock down Zeit

Wenn man nicht in die Länder in denen man Urlaub verbringen kann, fliegen oder fahren kann, muss man diese zu sich nach Hause holen.

Man nehme einen drehbaren Globus und drehe ihn, zeige mit einem Finger darauf, da wo die Drehung stoppt, ist das Essen des Tages, die Urlaubsträume, einfach in das Wissen über dieses Land und dessen Schätze eintauchen.

Mentaler Urlaub, einfach in die anderen Welten eintauchen, sich freuen, entspannen.

An Freunde in der Welt schreiben, die man längst vergessen hat, und sich den Seinen, seiner direkten Umgebung widmen und nicht erneut Fluchtwege aus dem Sein suchen.

Was für Kulinarisches gibt es dort, gibt es Weihnachtslieder und wenn welche, hat man Freunde dort, vielleicht bekommt man welche.

Zuhause zu sein ist kein Asyl der Einsamkeit, wenn man in einer Zeit, wie Covid 19 oder in andere Situationen feststellt, dass man alleine ist, liegt der Grund oft bei einem selbst, und man darf für sein Gejammer nicht in allen, außer bei sich selbst, die schuldigen finden.

Nicht wie der Politiker des Jahres 2020, der sich seine Welt zusammen zimmert, gerade wie er es braucht, obwohl er mit seinem ökonomischen Hintergrund dies nicht nötig hätte. Nur wenige Menschen dieser Welt können sich diesen Luxus leisten. Aber Komplexe können so stark wirken, daß man sich seine eigene Wahrheit zimmert, aber leider sind viele andere auch nicht anders.

Lieber das Negative da lassen wo es hingehört, in den Abfalleimer der Geschichten und Histörchen und sich auf das Leben was vor einem ist konzentrieren.

Man “ist”, das ist ja schon etwas schönes, und aus diesem “Ist” lässt sich viel machen.

Wieviel Lächeln steht der Muffigkeit gegenüber. Wieviel Freude lässt man zu, wieviel Leid erträgt man geduldig.

Die Lehre der Bescheidenheit, des sich mit Etwas begnügen, der Kynismus der griechischen Philosophen des 5.Jahrhunderts vor Christus, wie Diogenes von Sinope, steht dem Hedonismus des Aristoppos von Kyrene , im 4.Jahrhundert vor Christus, entgegen. Beide sind heute genau so aktuell wie vor 2 1/2 Tausend Jahren.

Die Menschen haben nichts daraus gelernt.

Eine Zeit zum sich besinnen zu können, eine Phase der Ruhe, des nicht Shoppen Gehens, nicht nächtelang in Discos verbringen, des Feierns, der Kneipen und des Pflegens aller oberflächlichen Freuden dieser Welt.

Ein Blick in andere Welten und Länder, die wunderschöne Vielfalt der Natur betrachten, Filme anschauen , die man längst vergessen hatte, die Natur durch den Blick von Naturfilmern zu sehen.

Alles eine unschätzbare Bereicherung, nämlich zu fühlen, dass diese Welt etwas Wunderbares ist,

was egal, wie wir es sehen, auch ohne uns Menschen auskommen könnte, aber auch zeigt, wieviel Verantwortung wir haben und wie schön es ist, wenn man all die kulturellen und naturbezogenen Schätze sehen und pflegen kann,

die mental einfach all den Missmut, Hass, Gewalt, Verbohrtheit, die Kriege und Konflikte, die Egoismen zum Staub der Unbedeutendheit auf dem Weg in die Ewigkeit werden lassen.

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