verbissen

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Manche Menschen verrennen sich in eine Ideologie, einen Glauben, Ideen so sehr, dass ein Röhren-oder Tunnelblick entsteht, sie werden verbissen, können keinen  Denkfehler eingestehen, aber klagen an.

Sie fühlen sich im Recht alle anderen zu kritisieren,

machen Vorwürfe und meinen , wenn man alles auf den Kopf stellt und umdreht, sei “ihre” Ordnung wieder hergestellt.

Der Trugschluss des sich immer als Opfer und Objekt Sehens ist,

dass eine als Unrecht empfundene Diskriminierung oder Benachteiligung oder Übervorteilung situativ zu sehen ist, keinesfalls  generalisiert werden kann.

Wir können auch nicht die ersten zu den letzten und umgekehrt machen.

Winston Churchill hat die Deutschen einmal als Volk des Straßengrabens bezeichnet.

Leider hat er mehr als Recht mit seiner Beschreibung.

Sie können, so Churchill nie auf der Strasse bleiben, sie müssen immer links oder rechts ausscheren.

Und dies wird vehement betrieben.

In einer Phase ist  links schlecht , eine danach ist rechts schlecht, der Mittelweg liegt wohl leider immer im Weg von links nach rechts oder umgekehrt.

In anderen Bereichen, wie Emanzipation, wird dann alles was männlich ist weiblich gemacht, vorher war es bei einigen umgekehrt. Schaut man in die Geschichte gab es sehr viele regierenden Königinnen, emanzipierte Herzoginnen, wie Hadwig.

Frauen, die Unglaubliches geleistet haben, aber all diese , so wie auch manche der eigenen Mütter passen nicht in die  Konstrukte  der in der Politik aktiven,manche nennen sich ja “Aktivisten”,  dabei geht es  um Machtteilhabe und entmachten, und da ist Aktionismus auch mal angesagt.

In der Religion, was ist wirklich wichtig, insbesondere wenn die Werte der Weltreligionen eh fast identisch sind?

Aber es war schon immer eine Frage des Missbrauchs der Religion aus Machtgründen.

Es geht doch um Menschen, um Frieden.

Dann passen die Älteren und Gebrechlichen nicht in den mentalen Kram.

Also erklärt man sie für irgendetwas, für dass diese bestimmt nichts können, schuldig, oder für überflüssig, um sie weg zu bekommen oder an ihr Eigentum zu kommen.

So etikettiert man die Macht der alten Männer und ersetzt dies durch Macht der nicht jung sein wollenden Frauen, weil da ja ihre Position nicht richtig betont wird ?

Beides ist unsinnig, denn jeder Mensch ist anders, und, wir vergessen, dass die Kulturen mehr gemeinsam haben als wir es wahr haben .

Wir sind keine Zugereisten von anderen Sternen.

Wir können nicht interpretieren, grad wie es passt.

Es geht um Respekt, um Achtung, und da spielt weder das Geschlecht, noch die Neigung, noch der Gesundheitszustand, Glaube oder Besitz ein Rolle.

Wir kommen ohne etwas auf die Welt, und gehen ohne etwas.

Anhäufen, Neid , Missgunst, Machtkämpfe nützen nichts.

Wie heisst es doch

MACHT, macht nichts 🙂

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