aufgetaucht, aus dem nichts, auf einmal da

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geht einem das nicht oft so,

Alles läuft normal, nichts Besonderes, ganz alltäglich,

dann

ein Problem, eine völlig unerwartete Frage, kalt erwischt, auf dem linken oder rechten Bein,

vielleicht traurig machend, alles ist drin,

so, wie die Würfel des Schicksal fallen,

leicht aus dem Gleichgewicht bringend, oder eher bekräftigend,

kann aber auch schön sein

eine plötzliche Freude, ein Gewinn, nicht monetär, ideell,

ein bereichernder  Gedanke, ein schöner Anblick,

denken wir einfach daß alles irgendwie magnetische Eigenschaften hat.

Das Gute zieht das Gute an, für das Böse machen wir uns einen Schutzschild,

schmeissen das mental in eine Ecke, dann hat man das alles zusammen und kann es leichter eliminieren, einfach in seinem  Inneren  mental “delete” drücken

denken positiv, dann wird es auch positiv

Die Reise durchs Leben

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wir wissen immer nur Teile des Lebens,

selten woher die Vorfahren kamen, was sie gedacht, gemacht, gefühlt haben

die Reise begann irgendwann in der Vergangenheit, dann in deisem Leben geht sie weiter, in einem anderen Leben nach diesem,

das können  wir noch nicht einmal erahnen wohin

wir wissen, das Wasser ist meistens blau, mal dunkel, mal hell,

der Himmel kann alle Farben annehmen,

abhängig von dem Wetter durch das ein Schiff des Lebens fahren muss.

Untiefen, Strudel, Stürme, Schönwetterphasen, Paradiese und Höllen,

die Bretter auf den wir lang fahren sind zerbrechlich, viele Rettungsringe gibt es

nicht, und ob diese dann helfen ist ein Fragezeichen

wo, wann, warum, weshalb, womit, wofür, wohin, woher

nur der Glauben an das ” alles fliesst” , an Gott, an Barmherzigkeit, an das Gute

und das Bewußtsein, daß wir nur ein Staubkorn im Universum sind,

das dieses aber ohne Staubkörner leer wäre,

hilft uns weiter

Gschwind wie der Wind

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Auf einmal da, dann wieder weg,

wie schnell vorbei ziehende Wolken.

Eine Idee, eine kognitive Fata Morgana,

entwickeln, vertreten, verwerfen, verwirklichen?

ein göttlicher Funken: das ist es,

dann, beim erneut analysieren: nein , es ist es nicht

Platons Bild von der Idee, der Gestalt, dem Aussehen, der Erscheinung,

Fragmente , zerfetzt in mind, aber nicht unwandelbar,

das Gegenteil

Ideen kommen wie Wolken, die der Wind vor sich her treibt,

nur wenige lassen sich als Niederschläge auf den Boden der Realität herab

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karacho

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img025er brettert mit karacho über die Autobahn, high speed, tempo,

statt mit c auch mit k

potzblitz, au weia, Donnerwetter, eben schnell wie der Blitz

ähnlich klingt Samba,  Mamba, ramba von Rambazamba,

im portugiesischen: verdammt gut,

aber was bedeutet speed, nicht viel, nur selbstgemachten Stress.

Die Erde dreht sich deswegen nicht schneller, Leben und Tod verändern sich nicht,

Tag und Nacht bleiben, aber das dazwischen kann Ruhe geben, Kraft, Bewegung

Gesundheit

Das ist wie mit schnellem Geld, das ganz schnell wieder weg ist, weil man das nicht

schätzt,

die Nachhaltigkeit hängt mit stetig zusammen

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Ruckizucki

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Karnevalslied,

Ruckizucki bedeutet sehr schnell,

oft an Anordnungen gebunden: es eilt, also schnell, schneller am schnellsten

ein Wort ohne Synonyme und ohne Übersetzung in andere Sprachen,

Steigerungsform von ruckzuck,

darin steckt ruck für rücken

und zuck für zucken

also etwas aus dem Ärmel schütteln, so quasi ruckzuck erledigt.

Muss aber alles ruckizucki gehen, tut es nicht auch ein langsam, slowly,  lassan im Ungarischen,

malembe in Lingala, in der Ruhe liegt die Kraft, manana im Spanischen,

es geht auch mit Gemütlichkeit

in einer Zeit der Hektik erscheint Ruhe als Kraftquelle

ruckizucki hingegen als Aufputscher

Physio Power

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Kraft bündeln, seinem Körper dienen,

mens sana in corpore sano, ein gesunder Geist, sei in einem gesunden Körper,

die Physis  der Gegenbegriff zur Psyche.

Fühlt man sich schwach, fällt es schwer sich aufzuraffen und zu bewegen.

Taiji quan ist eine Bewegungskunst, ein Schattenboxen,

ein System der Bewegungslehre, eine Kampfkunst als Lebenslehre,

Konzentration auf das Wesentliche, Meditation, die hilft sich physisch zu bewegen,

um wieder einen klaren Kopf für die Unwegbarkeiten des Alltags zu haben,

Kraft schöpfen, sich gegen sich selber verteidigen, gegen den Feind in einem selbst

zu kämpfen, das Immunsystem, Krankheiten wie Krebs, Viren,

Schattenboxen gegen die vergessenen Schwächen des eigenen Ichs,

Power entwickeln

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ausser Rand und Band

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aufgeregt und abgehoben, ist das nicht so manchmal,

dass man den Rand nicht erkennt und die Bindung  zu etwas verliert?

Sich über eigentlich belangloses ärgert,

aber auch  ausgelassen, hemmungslos sein, so dass es  kein Halten mehr gibt,

mit Überschwang. nahezu orgiastisch, auch  stürmisch aus dem rahmen fallen.

Wenn man  übermütig wird, überschwänglich ,ungestüm , ungezähmt , ungezügelt · wild, zügellos, aufgekratzt, hibbelig

Wir haben viele Worte für den Zustand, einen Ausnahmezustand

Die Bezeichnung kommt von den Küfern, wo der Rand des Fasses das Ende ist, sonst läuft es über, und wo die Fässer durch eiserne Bänder zusammengehalten werden,

im Leben bedeutet dies, dass es nicht immer leicht ist alles unter Kontrolle und zusammen zu halten

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hi

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oft gesagt, nicht nachgedacht

Begrüßung im Englischen, ähnlich dem hey

ein Wort in der Bedeutung wie servus, salut, gruezi, griass die Gott

ein Dorf in Osttimor, ein Künstler der 18.Dynastie altägyptischer Künstler,

postalische Abkürzung für Hawai, Hildesheim hat sein Autokennzeichen dafür

Viele Wege für 2 Buchstaben,

mehrfach hintereinander gesprochen in Comicsprache Lachen, Kichern,

Kurzform von high assoziiert, also höher,

einfach ein saloppes hallo, freut mich, daß wir uns sehen

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rumhängen

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Umgangssprache, ohne sinnvolle  Tätigkeiten  sein,

sich um nichts kümmern, eben herumhängen, rumhocken, rumstehen,

hat aber nichts mit Rum zu tun,

man lässt auch Kleider rumhängen, und manchmal seine Gedanken,

einfach mentale Auszeit nehmen,

seine Seele baumeln lassen,

irgendwo sitzen, träumen, reden, einfach den Augenblick geniessen,

loslassen. Sorgen Sorgen sein lassen, chillen

Dideldideldum

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Bei Wilhelm Buschs ut öler Welt:

Der Pfaff begann und sang: »Weil wir nun gegessen und getrunken haben wollen wir einmal recht lustig sein; Dideldideldumdideldideldum Dideldideldideldum.

Logophonozentrisch, lettristisch

kein sinnloser Kehrreim, vielmehr aufmunternd, anregend

Lebensgefühl ausstrahlend,

vielleicht an fröhliches Geigenspiel, an diddel diddel fiddel erinnernd,

einfach lustig sein,

Dichtung als Spiel im Spiel des Lebens

dideldideldum