Hinter fast jeder Fassade ist ein Mensch

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Jeder Mensch hat sein Schicksal, viele hadern damit.

Man möchte nicht immer, daß die Mitmenschen erkennen, was einem beschäftigt, schmerzt, aber auch freut

Menschen, die einem gut kennen, erkennen das

wenn man nicht gerade Hypochonder ist, zeigt man nicht, was einem weh tut,

jammert nicht, sondern übertüncht das hinter einer Fassade.

Das Gebäude Mensch hat viele Facetten, und die vielfältigsten Bewohner,

nicht unbedingt Bakterien und Viren, Pilze oder andere aus der Tier und Pflanzenwelt

gemeint sind die vielen mentalen Schubladen, die Geheimnisse beherbergen,

die einem beschäftigenden Probleme, die man oft in sich hineinfrisst,

die von aussen nicht sichtbar sind, aber manchmal das Verhalten ändern und das ist dann sichtbar.

Die Fassade bröckelt, man blutet, schwitzt, hat Angst,  oder kann auch seine Freude

nicht verbergen,

so daß man als ” der oder die ist gut drauf oder schlecht beieinander” wahrgenommen wird.

Als Mensch sollte man auch menschlich reagieren, wie auch immer die eigene Assoziation dessen aussehen mag

Schwäche zeigen kann manchmal stark sein, und Stärke demonstrieren kann zum

Bröckeln der Fassade führen, wenn diese nicht auf festem Fundament steht.

Das Leben und alles um es herum dreht sich, erst wenn dies für den Einzelnen stoppt beginnt ein anderes

Avanti

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schnell, schneller, immer schneller

dies kommt zu dem, das dazu, das auch noch,

und dann ist noch das

getrieben, beschleunigt, eilend durch die Zeit,

fremdgesteuert, fremdbestimmt

hektisch, oberflächlich, gehetzt

nicht mehr sein eigener Herr oder Frau seiend

erhitzt, überhitzt, anfällig, vibrierend

auf dem Display: fehler, error, Warnlampen auf rot

dann

den eigenen emergency button drücken

stop

Maschinenstop zum Abkühlen,

auslaufen lassen,

slow motion

den eigenen Abrieb reduzieren,

Selbstkontrollmechanismen aktivieren

alles läuft ruhig

alle mentalen Lampen auf gruen

wieder ein Lächeln

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Affront oder sich freuen?

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sieg der Frau

Manchmal fällt es schwer zu erkennen, was passiert.

Der Eindruck aus Distanz ist oberflächlich und deutbar.

Weinen aus Freude oder aus Trauer,

Schreie aus Schmerz oder Fun,

Wut oder Resignation

Scheinbar agressive Bewegungen, die sich dann als das Gegenteil präsentieren.

Wie kann man das Problem des Deutens , des voreilig Einschätzens lösen?

Einfach vielleicht nur durch die positive Ausstrahlung von Freude, durch

Verständnis, durch stillschweigend akzeptieren anderer Meinungen ,

nicht ohne zu hinterfragen

Ein affront ist das Aufbauen einer Front, das Brüskieren, gar beleidigen,

das Gegenteil baut auf, statt Schaden an Leib und Seele aufzubauen

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Wut, Schmerz, Trauer

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Digital Camera

Gefühlsregungen, eingesperrt oder viel freier

Wer verursacht Zwänge im Leben, die anderen oder letztlich man selbst?

Welche Zwänge legt man sich selber auf, oder ist es nur ein Muss, weil man sich das einredet, oder es eingeredet wird.

vielleicht die Chance anders wie die Masse zu sein,

sich auszugrenzen um über einen anderen Weg anderen wieder wichtig zu sein,

was ist eigener Wille oder wer sagt, was Gottes Wille ist, wahrscheinlich kann das

nur dieser mitteilen,

denn der Mensch, der vorgibt in seinem Namen zu sprechen, masst sich an, diesem besonders vertraut zu sein

Jedenfalls ist Ohnmacht Schmerz und die Hilflosigkeit macht wütend

fremdbestimmt, verstimmt, verstummt, vermummt

oder vielleicht doch Rückzug hinter eine Fassade, die schützt, einem bewahrt,

vorgeschoben: es steht in der Bibel oder dem Koran

letztlich ist man doch sich selbst gegenüber verantwortlich

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fremdbestimmt

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nicht sein eigener Herr oder Frau sein,

wenn alles was man tut geregelt ist,

mit Regeln, aufgestellt von Menschen, die genauso wie jeder andere auf diese Welt kam und von dieser Welt gehen wird

es wird bestimmt was man essen und trinken soll,

was man anziehen kann, was man sagen darf oder auch nicht

mit wem man auf einem Foto sein kann, ob überwacht oder nicht überwacht wird

Es gibt nur wenige Fluchtwege.

Statt Eigenverantwortung und Selbstgestaltung zu fördern wird eine Regelungsverdichtung durchgeführt,

ein immer dichter werdendes Netzwerk, das alles umfasst und nichts auslässt

fremdbestimmt, unfrei, abhängig. manchmal hörig gemacht,

im goldenen Käfig einer Komfortzone gefangen,

wie Drohnen ferngesteuert handelnd,

nur die Kunst und das eigene Denken sind frei

Ruckizucki

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Karnevalslied,

Ruckizucki bedeutet sehr schnell,

oft an Anordnungen gebunden: es eilt, also schnell, schneller am schnellsten

ein Wort ohne Synonyme und ohne Übersetzung in andere Sprachen,

Steigerungsform von ruckzuck,

darin steckt ruck für rücken

und zuck für zucken

also etwas aus dem Ärmel schütteln, so quasi ruckzuck erledigt.

Muss aber alles ruckizucki gehen, tut es nicht auch ein langsam, slowly,  lassan im Ungarischen,

malembe in Lingala, in der Ruhe liegt die Kraft, manana im Spanischen,

es geht auch mit Gemütlichkeit

in einer Zeit der Hektik erscheint Ruhe als Kraftquelle

ruckizucki hingegen als Aufputscher

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HPH s blog

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Stelle Dir vor Dein Weg hat eine  Farbe und zieht sich wie ein Faden Deiner Singularität und Individualität durch ein kleines Stück der Ewigkeit, als ein Nichts im Gesamten. Und wie schön muss es sein, wenn Du die Chance hast, daß vielleicht andere Fäden ein Stück parallel laufen, so wie wenn Du Spaghetti kochst und ein paar aneinander kleben bleiben, rosa, lila, blau, brombeer , giftgrün, egal welche Farben Deine Spur hat, eine Farbnuance im Weg der Vergangenheit in die Ewigkeit und manchmal hat man das Glück, daß in einer Spur der Fäden etwas abzweigt und Teil eines unermesslichen Netzwerkes wird. Bring Farbe in die Spur, gib ihr Hoffnung, daß das Netz immer heller wird und Licht in das Dunkel der Unendlichkeit bringt

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verknotet

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Schnüre und Fäden des Lebens haben vielfältige Bedeutung.

Es geschah, dass eine Frau als Dank für eine unorthodoxe, für den Helfer mit vielen Risiken behaftete Hilfe einen Brief sandte, mit vielen Fäden und dem Zusatz, daß man drei Wünsche frei hätte und den richtigen Faden ziehen sollte, wenn man diesen Wunsch erfüllt haben wollte

Das Leben ist wie ein Faden, nicht immer der Rote, der grüne,

sondern in allen Farben, Schattierungen, mit Windungen, Verknotungen, wo alles stockt, es scheinbar nicht weitergeht,

dann Hindernisse, wo der Faden wie durch ein Nadelöhr muss oder droht zu verglimmen, zu verklumpen, sich aufzulösen

Es liegt an uns den Faden zu entknoten, daß er schön fallen kann und die Länge erhält, die ihm zugedacht ist

Der Faden des Lebens, mit oder ohne Knoten, mit Verknüfpungen,

mit dicken, dünnen Stellen, in den Farben des Lebens, eben unseres Lebens

Ein Faden, der oft parallel verläuft, dann wieder…

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Zeitlöcher

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Meistens an Feiertagen kommen Erinnerungen, bei Jubiläen sowieso.

Da war ich als Kind, was war in jeder Dekade des eigenen Seins,

wer war einem wichtig, wer hat Eindruck hinterlassen,

gab es Freunde, wo sind sie heute, was machen sie?

Jede Phase des Lebens hinterlässt Spuren, leichte oder heftige, wenn man wählen

könnte bei einem Geburtstag im hohen Alter aus jeder dieser Phasen jemanden einzuladen,

wäre dies ein Nachhaltigkeitstreffen,

ein Versuch das Puzzle des Lebens zu füllen.

Mein Vater hatte , als ich gerade 5 war, ein Bild für mich gemalt,  eines aus dem

kleinen Walsertal, und schrieb darauf: Für mein Peterle.

Damals habe ich das genommen, war  mir aber der Bedeutung nicht bewusst.

Heute weiß ich das zu schätzen.

Eine Freundin, über die, als  ich sie zum ersten Mal sah,  dachte, da kommt noch etwas auf mich zu, und es war nachhaltig.

So kann man jedem Abschnitt des Lebens etwas zu…

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Die Reise durchs Leben

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wir wissen immer nur Teile des Lebens,

selten woher die Vorfahren kamen, was sie gedacht, gemacht, gefühlt haben

die Reise begann irgendwann in der Vergangenheit, dann in deisem Leben geht sie weiter, in einem anderen Leben nach diesem,

das können  wir noch nicht einmal erahnen wohin

wir wissen, das Wasser ist meistens blau, mal dunkel, mal hell,

der Himmel kann alle Farben annehmen,

abhängig von dem Wetter durch das ein Schiff des Lebens fahren muss.

Untiefen, Strudel, Stürme, Schönwetterphasen, Paradiese und Höllen,

die Bretter auf den wir lang fahren sind zerbrechlich, viele Rettungsringe gibt es

nicht, und ob diese dann helfen ist ein Fragezeichen

wo, wann, warum, weshalb, womit, wofür, wohin, woher

nur der Glauben an das ” alles fliesst” , an Gott, an Barmherzigkeit, an das Gute

und das Bewußtsein, daß wir nur ein Staubkorn im Universum sind,

das dieses aber ohne Staubkörner leer wäre,

hilft uns weiter

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