wenn es kreucht und fleucht

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Die ersten Sonnenstrahlen kommen heraus,

das Leben erwacht wieder aus dem Winterschlaf,

kleine Fliegen, auf einmal sind sie da,

Spinnen, , viele Lebewesen, die so klein sind, daß man sie nicht gleich erkennt,

alles was kriecht und fliegt,

sich tummelt,  irgendwo aufhält ,

eigentlich ein bißchen wie Leib und Seele,

alles zusammen fassend,

aber nicht wie die Redewendung wie: Dreck und Speck, nämlich das Negative

meinend,

vielleicht ein wenig da und dort,

jedenfalls etwas das Leben beschreibendes

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Turbulenzen

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Lateinisch ” turbare” sich drehen, beunruhigen, verwirren

Eine chaotische Bewegung von Materialien und Flüssigkeiten.

Strömungen, Wirbel, Unruhe.

Als Substantiv feminin, beim Fliegen für Passagiere nicht angenehm, für den Piloten eine Herausforderung.

In übertragenem Sinn können Beziehungen turbolent sein,

aber auch unruhige Zeiten werden als Turbolenz bezeichnet, insbesondere wenn es auf und ab geht. Katastrophen über die Menschen kommen, Staaten sich bekriegen und man sich in einer unfassbaren Vielfalt das leben schwer macht.

Im Wort steckt Turbu drinnen, nicht turbo, denn dann wäre der Turbo Lenz ja ein Jahrhundertsommer mit meteorologischen Wechselbädern,

Man könnte annehmen Turbolenzen seien chaotisch.

Die Reynoldszahl, nach Osborne Reynolds benannt, der 1882 Wasserströmungen hinsichtlich Entstehung von Turbulenzen untersuchte, ist  ein Parameter für Chaos.

Wenn warme und kalte Luft zusammenkommen entstehen meteorologische Turbulenzen, Luftverwirbelungen

an der Börse , wenn die Kurse hoch und runter gehen wird es turbolent.

Turbolenzen gehören  zum Leben.

Ein Trost mag sein: Nach Ihnen…

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Hoppla

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Interjektion, die es nicht als  Substantiv gibt, so wie

das, der, oder die Hoppla?

Manche interpretieren das : Hoppla jetzt komm ich”

Ein Ausruf des auf etwas aufmerksam machen,

im süddeutschen Dialekt Hoppela.

So etwas  wie das englische ” ups”.., auch whoops.

Hoppla wird auch als so quasi Entschuldigung verwendet,

“Sorry,  Hoppla”,  wenn man jemand angerempelt hat.

Bei einem Versehen,

Im Wort steckt  ” hop” und ” la”.

“La” französisch “das, die”

Im Kinderlied heisst es:

“hopp, Pferdchen lauf Galopp, über Stock und über Stein, hopp…..”,

so wie hühott,  so das hopp,

wie bei Kleinkindern  das  ” Hoppe hoppe Reiter, wenn er fällt dann schreit er….”

Hopp assoziiert auch das hoppeln der Häschen

Eigentlich müsst “hoppla” das geflügelte Wort der Politik  sein,

in der man nicht müssig ist, jeden Tag mehrfach einen Grund

für ein ” hoppla” zu finden.

So fühlen wir mental: Hü Hopp, hü Hott, die Pferdchen im Galopp,

lassen keine Streiche   aus, Rasen über Stock und Stein.

Beim Pferdchen muss man nur die Zügel an ziehen und schon steht es.

Hoppela, auf ein Neues?

 

 

Wanderer

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” Wanderer zwischen den Welten,

kommst Du im Jenseits an, verkünde dorten,

daß die Menschen im diesseits immer noch nicht gelernt haben,

daß wir alle auf dem gleichen Planeten leben und keine Kriege brauchen,

daß man Geld nicht ins Jenseits mitnehmen kann und doch tun die meisten so,

als wie dem nicht so wäre.

Statt mit den anderen Lebewesen sich zu arrangieren, töten Sie diese und manchmal  nur aus Spass.

Machtgier, Neid und Eifersucht sind immer noch da, und manche meinen sie seien mehr, obwohl sie auch nur einen Kopf, zwei Füsse und zwei Hände haben,

und nur weil die Äusserlichkeiten unterschiedliche sind soll das so sein.”

Der Wanderer ist maskulin, die Wanderin wird nicht verwendet, auch lässt man oft hinter dem “d” das “e” weg

In der Mehrzahl wird beides gleich verwendet der und die Wandrer, außer im Dativ, den Wandrern kommt ein n dazu.

Wandersfrau wird selten so ausgesprochen, eher Wandersmann.

Wir wandern durchs Leben, manchmal durch Wüsten, Städte.

Die Gattung Wanderer zählt zu den Fussgängern,

Einen Wanderstock hat eh keiner mehr, ausser bei Nordic Walking,

aber das wäre nicht Wandern im Sinne gemütlich,

sondern beschleunigt sich zu Fuss fort zu bewegen.

 

 

 

Lustig, lustig, trallalalala

Aufregung

Lautmalend, von den Vögeln abgehört, abgucken kann man ja , aber nicht die Töne.

Ausdruck des sich Wohlfühlens, des einfach Singens ohne Text.

Tralla ist ja eine Interjektion, oft am Anfang oder Ende eines Liedes stehend.

Belanglos, nicht so wichtig, ohne einen geistigen Anspruch,

dafür aber einen emotionalen, des einfach lustig sein, so,

wie tirili tirila.

Wäre die Welt mehr von trallala und tirili gelenkt, wäre alles viel angenehmer,

die Menschen wären gut drauf

Albträume

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Träume, Albträume, Konstruktionen der eigenen Erinnerungen.

Nicht mit Alpträumen verwechseln, denn diese wären ja von schönen Bergen und Wiesen.

Wie wenn man in unterirdische Gewölbe geht, lange Gänge mit mässigem Licht durchquert,

nicht wissend wo sie enden und wo sie angefangen haben,

der Einstieg ist im Irgendwo, der Weg geht ins Irgendwohin, für einem selbst gilt nicht wissend wie lange die Reise dauert.

Der Weg ist der durch Wände, die regale und Schubladen sind, gefüllt mit dem Sammelsurium des Unterbewusstsein,

mit allem , was sich im Leben abgespeichert hat,

im Speicher ohne Byte Limit, jenseits von Mega- oder Petabyte,

Manches ist abgelegt, anderes schwebt im Raum,

das eigene Unterbewusstsein reagiert zufällig, mal so ,

keiner bestimmten Logik folgend, einfach divergent,

bis sich irgendeine mentale Schublade öffnet, sich bemerkbar mach und mitgenommen wird,

man hat das Gefühl die Erinnerungen zeigen und positionieren sich,

um angesprochen und mitgenommen zu werden.

Schreien einem an, ich bin da, will mit.

Und so füllt sich der mentale Rucksack, wird immer schwerer,

manchmal ein bedrückendes Gefühl der Angst erzeugend, wie es eben Parasomnien tun.

Alb kommt aus dem Mittelhochdeutschen , von den Alben oder Elfen, die in der germanischen Mythologie für die Träume zuständig waren.

Setzt sich eine einem auf die Brust, wird ein Gefühl der Beklemmung  erzeugt, Angst.

Jede mitgenommene Erinnerung meint wichtiger zu sein als die anderen;

alles ergibt ein Konglomerat das sich fortbewegt,

bis das Weitergehen unterbrochen wird  und einem nach mentaler Schwerstarbeit

in die Realität bringt,

schwitzend, schweissgebadet, total down.

Vielleicht sollte man, bevor man seine Gedanken  auf die Reise in die Archivkatakomben seiner Seele schickt, schöne Leitgedanken formulieren,

die nur für die angenehmen Erinnerungen erwecken,

und die unangenehmen zum weiterschlafen ermuntern.

Das mentale Drehbuch umschreiben,

die Schubladen der schlechten Erinnerungen verschliessen,

und auf Schatzsuche nach den mentalen Juwelen gehen.

 

wütend

Angst

In dem Wort steckt ja Wut und end drin, wobei das eine ja , wie alles einmal im Leben,

das andere Ende , ein “Aus”signalisiert.

Wut steckt auch im Namen des Flusses Wutach, aber der ist bestimmt nicht wütend,

hat höchstens mal Hochwasser, was unsere Vorfahren vielleicht als wütend bezeichnet haben könnten.

Wütend, von grossem Hass erfüllt,

sauer sein, aggressiv, ärgerlich und aufgebracht, grimmig, heftig, zornig und ungehalten, manchmal cholerisch, tobend und empört.

Viele Worte für einen Zustand, der eigentlich nichts am Geschehenen ändert, oder dieses verbessert, im Gegenteil.

Wut wird oft als Suffix gebraucht. Es steckt Raserei, Wahnsinn, Emotionen, Leidenschaft darin.

Der Wütende ist ein Wüterich, was ja nach einer Pflanze klingt, so, wie der Knöterich.

Wütend bedeutet Verschwendung von Adrenalin, Nichtnutzung kreativer Optionen, denn Wut lähmt höchstens, löst Gegenreaktionen aus, verschleisst.

Der Grund des Ärgernisses, der für eine optionelle Wut reicht ja,

sich ärgern und schnauben bestraft einem selbst.

Ist die Wut so gross, dass man aggressiv wird , bestraft man sich und andere, bekommt man Kopfschmerzen vor lauter sich ärgern und wütend sein, bestraft man sich und andere nochmals,

warum nicht : einmal reicht, das ist der Umstand,

und mit der Gelassenheit und Distanz  Fehler als Lernchance zu sehen

und es einfach das nächste Mal besser machen oder besser machen lassen,

einfach das Motto: Was soll es?

Aber man ist als Mensch eben menschlich, und doch manchmal wütend.

Besser man lernt die Wut umzudrehen, das würde dann Tuw bedeuten.

Tun, aber das W vielleicht für Was, und das sollte man sich genau überlegen :),

nicht blind vor Wut sein.

Staunen, Raunen

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Was passiert, was ist los,

Erstaunt, Überrascht, man redet, raunt, was steckt dahinter

Der Himmel ist dunkel, die Sonne scheint nur verschwommen,

zu viele Teilchen reflektieren statt weiter zu leiten,

aber  wir verkennen oft, dass alles was geschieht seine Kausalität

in dem Geschehenen hat.

Staunen im Sinne, überrascht zu sein, ist der Ausdruck des zu spät gewesen Seins ,

nur im Sinne ” bewundern”, des positiv angetan Seins, verhält  es sich anders.

Bei einer guten Planung und Analyse ist das Eintretende das Erwartete,

so wäre die Theorie die höchste Form der Praxis, weil gut durch gedacht diese pragmatisch umgesetzt werden könnte,

oder das Kommende vorberechnet wäre, somit auch so eintreffen würde.

Leider eine Lektion, die ein Zeitalter des politischen Aktionismus abgelegt hat,

weil Kurzlebigkeit einer Nachhaltigkeit entgegen steht

Hoffnung

auf dem weg

Hoffnung

das hinter einer Fata Morgana her laufen,

oder der Gedanke, der nur darauf  wartet zu einem zündenden  zu werden?

Ohne Hoffnung, ohne auch Illusionen wäre die Welt trist, grau, öde, depressiv.

Hoffnung lässt die Farblosigkeit grün werden.

Auf was hofft man?

Das Menschen lernen ihre lernresistent aufzugeben,

Liebe statt Hass

Freude statt Trauer

Respekt statt Missachtung

dass Tiere auch eine Seele haben

auf Frieden, keinen Streit, keine Gewalt.

Überstreichen wir einfach alles düstere

mit Grün für die Hoffnung,

rot für die Liebe,

blau für Respekt

 

 

 

 

Wischiwaschi

Anstehen 005

Unklar, verschwommenes hin und her Gerede,

um den heißen Brei herum,

politisch unpräzise, einfach so dahin gesagt.

Der Wisch, der ist ein einfaches unwichtiges Schriftstück,

und waschi kommt von schwätzen, Geschwätz,

im Englischen wish-wash mit ähnlicher Bedeutung,

bedeutet auch Mangel an Geschmack,

wässrig, labbrig, dünn,

oft wirr, oberflächlich

In der Politik oft verwendet,

wenn man selbst nicht genau weiss was man will, ausser Macht