Exotisch

File0238Ex, o und  und Tisch, wenn man es falsch trennt. Oder doch.

O jedenfalls ist oft ein Ausruf des Erstaunens, der bei unvorhergesehenen oder besonderen, bewundernswerten oder zumindest völlig aussergewöhnlichen Ereignissen gemacht wird.

Tische gibt es ja in allen Variationen, Formen und Materialien. Aus Holz und Plastik, Stein, Keramik , Bast oder sonst irgendetwas , dann rund, eckig, nierenförmig , tief, mit Mulde oder ohne, manche sogar mit Tieren unter der Glasplatte, die einem beim Essen zuschauen können.

Exo ist der Name einer chinesisch-koreanischen Boy Group 엑소, im Griechischen bedeutet exo ” aussen”

Ex selbst ist ja eher etwas traurig.

Steht aber als Vorsilbe für vieles.

Bei “exclusive”  bedeutet dies etwas ganz besonderes oder einfach nur das Differenzierungsmerkmal dass etwas im Preis nicht eingeschlossen ist, oder

jemand keinen Zutritt hat, nur besondere Personengruppen.

Eigenständig steht ” ex” für etwas Ehemaliges , wie ” den Ex” oder “die Ex”,

den Exitus,  es steht für leer, tot, ausgeschöpft

aus dem Lateinischen abgeleitet das Extrahieren, aus dem Griechischen die Exegese und als Präfix

bei den Worten Express, wenn es besonders schnell gehen soll, bei Explosion,

aber auch Expander und expandieren, sich ausweiten.

Im 2. Buch Moses der Exodus, die Extemporale, einer Stegreifaufgabe

Warum in Schweden EX als Diplomatenkennzeichen für Cap Verde gilt, oder als Autokennzeichen in England (Chelmsford), Norwegen ( Finnsnet)

Zusammengesetzt ergibt sich aus all diesen Assoziationen das Wort Exotisch

Im allgemeinen wird als exotisch bezeichnet, was aus einem fremden, fernen land stammt, ausgefallen, ungewöhnlich eine Magie, ein Zauber ausstrahlt.

Aus dem Griechischen steht  ” exotikus” für fremdländisch, aus anderen Ländern kommend.

Bei Vögeln versteht man unter Exoten vorwiegend Papageien, Zierfische ,

bei den Pflanzen ist es ähnlich, importierte Orchideen, Kakteen, besonders diejenigen  aus den Tropen.

Bei exotischen Menschen versteht man Aussenseiter, ungewöhnliche, von der Norm abweichende, so wie ” der oder die ist ein bunter Vogel”, was nicht heissen soll ” der oder die  hat einen”, sondern eher dass er oder sie  bunte mentale, manchmal auch optische  Ecken und Kanten hat.

Teilt man Worte verändert sich der Sinn, und es lehrt einem zwischen den Zeilen zu lesen und die Buchstaben ab und zu neu zu sortieren

um Dinge bessser von allen Seiten, von aussen und von innen zu betrachten.

Schnell kann der Aussenseiter zum ” in” -Sider werden, wenn das , was er tut zur Mode wird und das was zuvor war auf einmal das Exotische ist.

In Afrika ist der ” Blanche” der Exote und in Europa der ” Schwarze” Exote.

Exotisch ist ausserhalb der Norm, aber was ist die Norm?

Das Zerlegen von Formen und Worten gibt die Chance des neu Sortierens,

so,

wie die Träume sich aus Stücken zusammen setzen und etwas anderes ergeben,

neue Zuordnungen das Gefundene zum Erfundenen macht

 

erwartungsvoll

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Erwartungsvoll,

na ja, jeder hat andere Erwartungen,

und dann stellt sich die Frage was für welche, an was oder wen,

wie hoch ist der Erwartungshorizont, das Niveau,

manche warten ewig auf etwas, bis es dann zu spät ist,

warten kann waste of time sein, unnütz, nie sich erfüllend ,

aber auch sonnig, lebensbejahend optimistisch.

” wenn man immer das Schlimmste erwartet, ist man oft freudig überrascht, dass es doch nicht so schlimm war”,

und wenn man aber die messlatte der Erwartung sehr hoch ansetzt,

ist man zu oft frustriert.

Zukunftsgläubig wäre blind, es sei den man könnte die Zukunft berechnen.

Astrologen geben das manchmal vor um Geld zu verdienen, wecken Erwartungen,

all das hat aber nichts mit dem Zustand der Hoffnungsfreudigkeit zu tun,

zumeist artet es in einer Frustration aus.

Manchmal ist erwartungsvoll zu sein auch ein ungeduldig sein,

man möchte das zu Erwartende doch gleich haben oder sehen,

nicht irgendwann und irgend einmal, sondern gleich, man ist gespannt, neugierig.

Warum vor dem Warten ein ” er” steht, also etwas Maskulines soll ja nicht bedeuten,

daß Männer gerne warten oder geduldiger sind.

man rechnet einfach mit jemanden, einem Ereignis, hält dieses für wahrscheinlich,

ist überzeugt, daß etwas eintrifft, aber so, wie man es sich vorstellt.

In Erwartung kann nur feminin sein, schliesslich geht es ja um ein fundamentales Ereignis, eine Geburt,

In Erwartung, also erwartungsvoll, kann auf ein Ereignis bezogen sein, eine Katastrophe, etwas unveränderliches, nicht aufschiebbares.

Türkisch ” beklemek” was natürlich wie beklemmend wirkt, vielleicht in Erwartung einer Katastrophe.

Da klingt Lateinisch “exspectare “, schon einfacher.

Tritt das nicht Erwartete , eben unerwartet, wider erwarten,  ein,

kann  das Erwartungsvolle auf niedrigem Niveau zum Glücksmoment werden

Perfektion

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Die Brücke sollte perfekt sein. Kaufleute hatten den Bau organisiert, eine Brücke als Muster in England gefunden, den Architekten beauftragt diese zu bauen,

und, dieser war von der Perfektion seiner Brücke überzeugt und sprach bei der Einweihung der Brücke,

daß wenn immer jemand einen Fehler an ihr finden würde,

er dann in die Donau springen würde.

Ein kleiner Junge meldete sich und sagte, da ist ein Fehler, die Löwen an der Brücke haben keine Zunge, und, er musste springen.

Viele Dinge , die perfekt anmuten, sind dies nicht, weil es irgend einen versteckten, oder übersehenen Fehler oder Makel gibt.

Nichts ist unfehlbar, 100 %ig, vollkommen.

Und genau das macht uns Menschen aus, diese Fehlerhaftigkeit zu erkennen und aktzeptieren.

Fehler machen alles interessanter.

Nicht, daß wir Fehler zu dem Normalzustand machen sollten, sonder nur eben Perfektion anstreben,

aber erkennen, dass es irgendwann und irgendwie immer eine bessere Lösung geben wird,

und,

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Hoffnung

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auf dem weg

Hoffnung

das hinter einer Fata Morgana her laufen,

oder der Gedanke, der nur darauf  wartet zu einem zündenden  zu werden?

Ohne Hoffnung, ohne auch Illusionen wäre die Welt trist, grau, öde, depressiv.

Hoffnung lässt die Farblosigkeit grün werden.

Auf was hofft man?

Das Menschen lernen ihre lernresistent aufzugeben,

Liebe statt Hass

Freude statt Trauer

Respekt statt Missachtung

dass Tiere auch eine Seele haben

auf Frieden, keinen Streit, keine Gewalt.

Überstreichen wir einfach alles düstere

mit Grün für die Hoffnung,

rot für die Liebe,

blau für Respekt

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schaudern

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Unheimlich, fröstelnd, mit Gänsehaut, Angst vor irgend etwas,

weiche Knie bekommen, schauerlich,

wenn das Blut in den Adern gefriert,

wenn es kalt den Rücken hinunter läuft,

die Haare zu Berg stehen,

es gruselt und graust, man mental bibbert,

es tabbert, klirrt und schlottert

dann ist es Zeit für Wärme, für Hoffnung, ein schöneres Leben,

für Vertrauen , Hoffnung,

dem täglich ” einem zum Schaudern Bringendem”  etwas entgegen setzen,

keine TV Bilder mit Unfällen, Unglücken, Morden, und Straftaten, toten Tieren, Kriege und katastrophen sehen,

sondern einfach einen klaren Sternenhimmel sehen  gefolgt von einem

Glück bringenden Tag, die Natur geniessen, Relaxen

 

The Code

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Nur die kennen ihn, die ihn kennen sollten.

Ein Schlüssel zu einem Wunschhandeln, zu Regeln und Zuordnungen verschiedener Zahlen, Zeichen und Symbole.

Vereinbart,

als Wort maskulin, als Variante des Tuns ” Codieren” neutral und als Zustand ” die Codierung” weiblich.

Chiffriert und dechiffriert, früher als Morsezeichen, Geheimsprache,

aber auch in der DNA, elektronisch eine lange Reihen von Nullen und Einsen, als Binärcode.

In der Sprache der Menschen und auch Tiere,

als semiochemische Moleküle bei der Bakterienkommunikation, bei den Pflanzen Auxin,

durch die Evolution als langer Prozess herangebildet.

Wir codieren vieles, Geheimnisse, Zugangcodes, Bankkontencodes.

In der Wirtschaft nutzen wir Strichcodes, Barcodes,

aber den Schlüsselcode zum ewigen Leben und zur Gesundheit haben wir noch nicht gefunden,

 

Staunen

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Alle stehen da, schauen, gucken, glotzen, gaffen

Was ist passiert?

Staunen, es steckt Stau darin, also etwas was nicht weitergeht, oder nur zäh,

die Gedanken stauen sich, führen zum oha und aha Erlebnis,

aber auch ne, eben weil es nicht weiter geht , oder man das nicht wahr haben will.

Wie oft sagt man : Nein, das kann doch nicht wahr sein,

das ist unmöglich, damit hat man nicht gerechnet.

Überraschung! Plötzlich, unvorhergesehen

Bewundern, schätzen,

kaum glauben wollen.

Perplex, sich wundern, sprachlos, große Augen machen, stutzen, verblüfft.

Jedenfalls ist Staunen ein Gefühlsausdruck.

Ohne Staunen als Abwechslung wäre alles monoton.

Was wäre, wenn man das gar nicht mehr könnte?

Vermutlich würde man emotionslos, kalt, oder extrem selbstbezogen, verblendet sein.

Staunen gehört zu den mentalen Farbklecksen, die das Leben bunt und nicht einfarbig machen

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Shopping Laune

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Wenn es draussen kalt wird, ist es jedenfalls in den Shopping Center warm und angenehm, obendrein säuselnde Musik, gute Gerüche,

jedenfalls eine Mischung von Cafeteria , Parfums. Schweiss vom Herumlaufen und sich über die Preise ärgern, dazwischen  Fastfood Geruchsassoziationen, Bratwurst, aber auch Bratapfel.

Würde man die Anzahl der Reize nach Sinnesorganen bezogen addieren,

also was wir riechen und sehen, dazu was wir fühlen, weil wir beim Anschauen vieles in die Hand nehmen, kämen wir auf sehr hohe Summen.

Würde man jeder Geruchsart, und jeder gehörten Tonart Farben zu ordnen, die Intensität und Charakteristik   durch  Grösse und Form  zuordnen,

kämen interessante Shopping Mindmaps heraus.

Die Analyse der Kommunikationsbereitschaft der Einkaufenden ergäbe ein Bild der äusseren Einflussfaktoren,

farblich als Sonnenstrahlen bei den positiven  und Blitzen bei den negativen Impressionen.

Insgesamt hätte man ein Stimmungsbild , auch noch beeinflusst durch den Erfolg oder Misserfolg des Einkaufbummels , Freude über Schnäppchen oder Enttäuschungen über Nichtgefundenes.

Shopping kommt ja von ” von shop zu shop gehen”, durch eine räumliche Konzentration von Einzelhandelsgeschäften, Kinos, Restaurants, also Dienstleistungsbetrieben unterschiedlichster Branchen.

Die erste Shopping Mall , das Southdale Center, wurde 1956 bei Minneapolis errichtet.

Ein Vorläufer waren die Trajansmärkte im alten Rom, ab dem 19. Jahrhundert die innerstädtischen ” Passagen”.

Mit zunehmender Urbanisierung wächst der Wunsch nach Konzentration der Einkaufsoptionen.

Der digitale Einkauf steht dem zwar entgegen, man kann virtuell shoppen hat aber noch nicht die Chance des Fühlens und Erlebens, ausser mit einer virtuellen Brille.

Auf Dauer kann aber dieses virtuelle Shoppen  ein echtes nicht ersetzen,

weil viel zu viele Faktoren fehlen, man dann am Schluss statt in nettem Ambiente vor seinem PC sitzt und in eventuellen Frustrationen baden muss,

und,

der wesentliche Faktor, mit Freunden/-innen shoppen gehen macht da schon Spass, und dieses Erlebnis kann isoliert am PC nicht kompensiert werden.

Freude und Frust können nicht geteilt werden.

 

Albträume

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Träume, Albträume, Konstruktionen der eigenen Erinnerungen.

Nicht mit Alpträumen verwechseln, denn diese wären ja von schönen Bergen und Wiesen.

Wie wenn man in unterirdische Gewölbe geht, lange Gänge mit mässigem Licht durchquert,

nicht wissend wo sie enden und wo sie angefangen haben,

der Einstieg ist im Irgendwo, der Weg geht ins Irgendwohin, für einem selbst gilt nicht wissend wie lange die Reise dauert.

Der Weg ist der durch Wände, die regale und Schubladen sind, gefüllt mit dem Sammelsurium des Unterbewusstsein,

mit allem , was sich im Leben abgespeichert hat,

im Speicher ohne Byte Limit, jenseits von Mega- oder Petabyte,

Manches ist abgelegt, anderes schwebt im Raum,

das eigene Unterbewusstsein reagiert zufällig, mal so ,

keiner bestimmten Logik folgend, einfach divergent,

bis sich irgendeine mentale Schublade öffnet, sich bemerkbar mach und mitgenommen wird,

man hat das Gefühl die Erinnerungen zeigen und positionieren sich,

um angesprochen und mitgenommen zu werden.

Schreien einem…

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stereotyp

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Immer wieder in der gleichen Art und Weise, der selben Form, dem gleichen Schema folgend

Fest, räumlich, haltbar, so die Bedeutung im Altgriechischen.

Programm as usual, Wiederholungen,

starr, überindividuell geltend,

wie mentale Stehaufmännchen,

was ja von Vorteil sein kann,

dann, wenn man Probleme hat, sich nicht herunter ziehen lässt,

aber das ist es nicht,

gemeint ist das Formelhafte, man fragt, bekommt immer eine gleiche Antwort,

Klischeehaft, vielleicht indoktriniert, beeinflusst, fremdgesteuert, unfrei,

angelehnt an das Druckwesen, wenn man immer die gleichen Buchstaben verwendet

In der Medizin immer bestimmte motorische Bewegung, eben stereotype.

Im Gesellschaftlichen, wenn man immer die gleichen Vorurteile hört,

wenn sich Menschen immer gegen Wandel und Änderungen wehren, ohne dies begründen zu können

einfach denken, wie in Schablonen,

mental komplexe Vorgänge  vereinfachen, ohne Zusammenhänge erkannt zu haben

Stereotype stellen nicht die Realität dar, sondern verallgemeinern und verzerren.

Trennt man sich von Stereotypen stellt man fest, wie viel  Interkulturelles man…

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