
Alles soll schnell sein, grösser, immenser, gigantischer, mega, alles übertreffend,
nicht in Maßen, in Massen.
Langsam ist out, hyper , superschnell ist in.
Vielleicht ist dies die Flucht aus der Vergänglichkeit.
Der Hang zum Gigantischen, zeitlos, immer wiederkehrend,
Das grösste Schiff, das coolste Outfit, das schnellste Auto, der Megazeppelin, in dem Trucks transportiert werden können, das höchste Haus, die hyperschnelle Metro,
und man vergisst, daß das kleinste, die Samen einer Löwenzahnblume,
oder ein kleiner Schmetterling, wesentlich grössere Wunderwerke der Natur sind,
die alles andere winzig erscheinen lassen.
Uhrzeiger drehen sich alle gleich schnell, nicht mehr und nicht weniger, alle standartisiert auf den Zeitablauf einer Sekunde, Minute und Stunde.
Nur mental nehmen wir Zeit anders wahr.
Die Letzten Sekunden vor einem Unfall laufen in Zeitlupe ab, Warten erscheint ewig lang, und,
Schönes ist immer sehr schnell vorbei.
Den eigenen Weg in der Zeit zu finden, zeitlos zu werden, jung noch wenn man numerisch auch schon alt ist,
mental medidativ in die Ewigkeit abtauchen zu können,
um verjüngt wieder in die Realität einzutauchen,
zu erkennen, daß gross und klein, schnell und langsam unwichtig sind,
daß nur das ” Jetzt” direkt Bedeutung und Folgen hat,
und das können wir immer beeinflussen,
und müssen nicht von Zeit und Gigantonomie getrieben zu sein,
um weggewischt zu werden, gewipt.
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