Es klingt so schön: In den Sternen steht es geschrieben.
Seit Jahrtausenden spielt die Astrologie ein wichtige Rolle.
Mancher Herrscher handelte nicht ohne einen Astrologen zu befragen.
Leider sind die Sterne oft sehr weit weg, und die Ergebnisse des Zukunft Lesens klingen gut,
aber die Resultate entsprechen nicht der Voraussage,
Man bekommt eine Mail von einer Wahrsagerin, die alles , was man sich an irdischen Gütern wünschen kann, verspricht, und es werden alle möglichen prominente Beeinflussende herbei zitiert.
Sie haben die schönsten Phantasienamen und die faszinierendsten spirituellen Treffen mit dem sogenannten ” Medium”.
Es klingt gut, man klickt auf einen Link und landet bei einer Einzahlungsoption .
Das Spiel mit dem ” daran Glauben”, den Ängsten und Hoffnungen der Menschen.
Das Schicksal geht jedoch seinen eigenen Weg, und da waren es halt plötzliche Störungen der Sternenkonstellation, die den vergeblichen Hoffnungen entgegen traten.
Was man tun kann, ist einfach seinen Weg zu finden und zu gehen.
Das Schicksal hängt nicht von einer Banküberweisung auf ein Konto auf den Bermudas oder in irgend ein Steuerparadies ab.
Die Bestimmung , die man hat, und das, was man tut, leistet oder verursacht, das eigene Karma, sind entscheidend.
Wenn es sein soll, dann ist es so.
Das Leben ist immer eine andauernde Prüfung, ob man die Wege des Guten oder des Schlechten betritt.
Die Sternenkonstellation hat mit der Strahlung, die bei der eigenen Geburt auf einem treffen mag, ihren Einfluss, und,
wir wissen zu wenig, wie atmosphärische und elektromagnetische Strahlungen aus dem Reich der Sterne unser Gemüt und Verfassung beeinflussen.
Wenn alles düster, trüb und dunkel ist, beeinflusst dies einem anders, als wenn die Sonne einem zulacht.
Und, so gibt es Einflüsse, die wir nicht sehen und erkennen.
An das, was man erreichen möchte, muss man glauben,
und,
sich selbst treu bleiben.
Schaut man in den Himmel und sieht die Millionen Sterne leuchten,
wird einem bewusst wie schön und genial diese Welt ist,
und dass es kein Zufall ist, das alles was sich ereignet so oder sooo ist, oder so geworden ist.
Die Schöpfung ist zu faszinierend und durchdacht, das Leben nicht nur das Produkt zufälliger Mutationen.
Manchmal kann man den ganzen funkelnden Sternenhimmel in den Augen der Freude sehen,
wenn die Tränen zu Perlen werden und die Welt im kleinen einem erfasst.
Wir sind so winzig und meinen wir wären so groß.
Die Sterne des Glücks stehen nicht nur am Firmament des Kosmos, eben auch im Mikrokosmos der Alltäglichkeit.
Die Adverbialbestimmung eines ungewissen Zustandes ist nicht die Beschreibung einer kommenden Realität.
Sterne werden eher ganz unspezifisch befragt, und,
vom Himmel holen kann man sie erst recht nicht.
So lassen wir uns lieber von der Größe und Unermesslichkeit der Welt bewundernd positiv beeinflussen,
und das Schicksal, oder wie immer wir es nennen, nimmt seinen Lauf.
Jeder Tag bringt neue Chancen und Möglichkeiten,
und das, was die Last, die wir mit uns herumtragen, leicht oder schwer machen kann, ist von uns mit beeinflussbar, es fällt nicht von den Sternen.
Es gibt kein schlechtes Regenwetter, höchstens eine schlechte Bekleidung dazu.
Manchmal erscheint einem das vom Himmel kommende Wasser,
dann wenn sich die Wolken entleeren, lästig.
Die Bekleidung wird nass, man fühlt sich unwohl.
Ist der Regen warm, fühlt man sich wie in einer Dusche.
Das an seinem Gesicht herab Perlen der Tropfen ist wohltuend.
Man schmeckt wie das Salz des eigenen Körpers weg geschwemmt wird.
Die warme Regendusche ahmt man ja auch in seinem eigenen Bad nach, sogar mit einer Tropendusche.
Ist der Regen kalt, wie mit nassem Schnee , wird die Umgebung matschig.
Oft führt das zu Überschwemmungen, besonders wenn in zu kurzer Zeit zu viel Regen fällt.
Manchen Ländern ist dies zuviel, sie haben das , was anderen fehlt..
Es ist gut, das die Menschheit die Wolken noch nicht fernsteuern kann..
Früher, zumindest meint man es, war der Regen sauber, reinigend, die schlechte Luft weg drängend.
Heutzutage ist das schwieriger.
Das, was die Menschen in die Luft bringen, auch was Katastrophen , ob menschengemacht oder von Vulkanen, Brandkatstrophen, kommt wieder herunter, und das mit dem Regen.
Purple Rain, black Rain , bloody Rain, man könnte alle Farben nennen.
Wenn die Terrasse oder der Balkon auf einmal dunkel gefärbt ist, merkt man, das da etwas geschieht.
Die Erde reinigt sich.
Die Menschen verursachen Kriegen, Raketen, Bomben, Kanonen, all das was verschossen wirdgeht in die Luft und irgendwann und irgendwo weint die Erde,
und regnet mit Millionen Tränen all das Leid weg.
Der Regen , das sind die Tränen , manchmal die Fäden der Erde.
Freudentränen, aber auch die der Trauer, des Leids und der Not.
Ändern wir das doch.
Weinen ist immer eine Chance , aber es liegt an uns, dies zu Freudentränen zu machen.
Voran tasten. Sich irgendwie nach vorne bewegen, so, wie im Blindflug.
Es ist nicht nur dass man nichts sieht, wie bei dichtem Nebel, Starkregen,
sondern, dass vielleicht alles Kommende unbekannt ist, neu.
Manchem Autofahrer geht es so, wenn sein GPS nicht funktioniert, nicht erneuert ist,
oder er falsche Prioritäten eingegeben hat, wie, keine Mautstrecken, Staus ignorieren, der schnellste Weg.
Auf einmal ist man irgendwo und weiss nicht wo.
Mit Kartenmaterial kann man manuell, visuell schauen, der freundlichen immer gleich monoton klingenden Stimme des GPS sagen, das interessiert mich nicht.
Sich umhören, erkundigen, vorfühlen, so heißt der Weg.
Man weiß nicht was kommt, möchte es gerne wissen, findet aber niemand der einem Antworten geben kann.
Vermutungen statt Wissen.
Bei vielen Dingen hat mein keine oder wenig Ahnung was kommen könnte und die Realität gibt einem dann in der Retroperspektive zumeist Recht. Es kam anders als man dachte.
Das Leben läuft nicht immer nach Plan.
Was uns bleibt ist sich immer gut auf ein voran Tasten vorzubereiten.
Mit sich eins und zufrieden zu sein,
einen Glauben an Werte zu haben, an die Liebe , Vertrauen in Gott und das Schicksal.
Dann hat man immer den richtigen Kompass um sich navigieren zu können.
Drei Lampen mit blauem, grünem und rotem Licht ergeben eine additive Farbmischung der Schatten.
Goethe hat sich mit dem Phänomen bunte Schatten in seiner Farbenlehre beschäftigt.
Aber das ist nur die physikalische Seite.
Die Schattenseiten des Lebens weisen andere Farbzusammensetzungen.
Jedes Schicksal hat vielleicht einen bunten Hintergrund.
Die Gegensätze sind es.
Das glanzvolle Leben im Glamour, das nach Erfolg, Glück und Erfüllung aussieht, tatsächlich aber vielleicht das von Depressionen und Einsamkeit kaschiert.
Umgekehrt kann ein armer Bettler den buntesten Hintergrund haben, seine Gedanken alle Farben dieser Welt umfassen, aber sehen kann dies nur wer sich mit ihm auseinander setzt, hinter die Kulissen blicken kann.
Die Frau, die an eine Hauswand angelehnt, wie eine Bettlerin dasitzt und Socken strickt.
Man geht an ihr vorbei, weiß gar nichts über sie.
Wer es weiß, dem ist bewusst, dass sie reich ist und alles was sie gespendet bekommt, für junge Frauen in in ihrem Freiheitskampf spendet.
Der Penner an der Ecke am Bahnhof, der eigentlich Anwalt ist, und nach einer Enttäuschung sein ganzes Leben umstrukturiert hat.
Jeder Mensch hat seinen Schatten.
Nicht die Schatten die verfolgen, beschatten, wie in Diktaturen. Wie müssen sich die Menschen die beschatten vorkommen, wenn sie in einen Spiegel sehen. Ihre Schatten werfen schwarzes Licht.
Manchmal holt einem der Schatten der Vergangenheit ein.
Er kann bunt und froh sein, aber auch tief schwarz und dunkel.
Es liegt an uns, wie sich die eigenen Schatten im Licht zeigen.
Manchmal muss man auch über seinen eigenen Schatten springen, den Mut haben etwas außergewöhnliches zu wagen.
Vielleicht die Schatten mit ihren Konturen umreißen, bunt bemalen.
Ein funkelnder Diamant in dem sich Licht reflektiert.
Bei all dem kann man eine Sonnenbrille tragen, sich und sein Augenlicht schützen.
Das schlimmste geblendet sein ist das im Zwischenmenschlichen.
Es ist wie beim Angeln.
An den Haken wir ein Blender gemacht der die Fische anlocken soll,
um sie dann zu fangen.
Bei uns Menschen ist das ähnlich.
Die täglich auf einem einströmende Werbung verführt, man beißt an, kauft.
Unter Umständen Dinge die man weder braucht noch eigentlich wollte.
Fakes täuschen etwas vor und viele glauben es und machen es zu ihrer Realität.
Diejenigen, die das merken, schweigen wie die literarischen Lämmer.
Die Steigerung besteht in manipulierenden Menschen.
Sie können perfekt blenden, so dass die Sonnenseite erstrahlt und man nie an eine dunkle Seite denken würde.
Sie machen dadurch ihre Opfer gefügig, zu Fans, Anhängern , Menschen die dann in dieser Realität des geblendet seins leben und anderes weder sehen, noch dies zulassen,
Die Realität ist das Blendende.
Dann die dunkle Seite.
Das Opfer merkt es nicht, wie die Fliege bei der Fleisch fressenden Pflanze.
Die Falle schnappt zu.
Diskriminierung, Ausbeutung, Misshandlung bei Gegenwehr.
Das Opfer soll für das wankende Vertrauen büßen.I
Ist das Opfer dann zahm und verängstigt kommt das Blenden.
Man erscheint wieder als blendend da stehend, positiv, liebevoll,E
Ein Blenden, dass die andere Seite völlig zudeckt, ein Erkennen nicht im Ansatz zulässt.
Menschlich ist dieses zerstörerische Blenden fatal,
aber leider Blenden die Blender auch die darüber Befindenden.
Im Leben, wie in der Politik.
Vielleicht sollte man den Blendern öfters einen Spiegel vorhalten, damit sie in der Reflektion vor sich selbst erschrecken können.
Jedenfalls Blender und Blenden sollte man erkennen, und, sich nicht blenden lassen
die der Selbstdarstellung, des sich Postierens und sich Postens.
Die Jagd nach Followers,
der Wunsch durch seinen Auftritt zum Superstar zu werden oder zum
Megainfluenzer, treibt an.
Die Bühne ist für alle da.
Nur die echten Schauspieler müssen etwas können,
die Laienschauspieler hingegen außer Reden und Gesten nichts.
In der Politik wird es einem vorgemacht.
Das Inszenieren ist es, so zu reden dass man den Redefluss und den eigentlich leeren Inhalt gar nicht aufnimmt, sondern nur konsumieren soll, man soll wissen der oder die hat geredet und es klang gut.
Diese Bühne ist nicht das Leben.
Das Leben spielt sich auch nicht nur im Backstage ab.
Das Leben ist alles , und es pulsiert.
Leben benötigt keine Wiederholungen, es zeigt sich immer wieder mit Neuem.
Die einzige Wiederholung ist, dass die Menschen nicht aus dem Geschehenen lernen.
Immer wieder die gleichen Fehler und nur weil man sich durch die Bühnenauftritte mancher Schauspieler auf der Bühne der Politik verleiten lässt.
Im Leben sind die Zuschauer die Akteure, die Regie wird vom Schicksal gemacht.
Jeder kann sein Manuskript mitgestalten.
Im Theater werden die Bühnenstücke wiederholt, im Leben nur einmal, life.
Vielleicht sollte man versuchen nicht etwas nachzuspielen, keine theatralischen Auftritte zu suchen,
sondern einfach seinem Inneren, seiner Bestimmung zu Folgen.
Nicht wie in Katha Epsteins Song:
„Sie setzen jeden Abend ihre Msske auf und spielen wie die Rolle es verlangt. Sie sind König oder Bettler ….“
Sich selbst im Fluss des Lebens sein, ein Mosaikstein der Vielfalt, einer , indem wir unser Glück finden können und nicht der Gage eines Bühnenauftritts hinter her rennen.