Man bildet sich ein immer erreichbar sein zu müssen.
Abhängig von den Kommentaren seiner Freunde, den Likes, Zustimmungen zu sein scheint obligat zu sein.
Einfach mal entspannen,
weg von der Datenautobahn in das “frei Sein”.
Erreichbar nur für die eigenen Lieben, ansonsten die Sonne, das Wasser, die Natur genießen,
gute Stimmung zulassen.
Ohne Selfies.
Tatsächlich die Realität:
Das Handy liegt auf dem Tisch, man schaut gebannt hin, ob ein Schriftzug erscheint. Es schreit einem an:
“Nimm mich in die Hand und mit. Ich bin Dein Alles, Informationsquelle, Kompass und Navi, Dein bester Freund, Begleiter, auch in den intimsten Bereichen, ohne mir bist Du hilflos”
Ein Tag ohne Strom, ohne Lademöglichkeit, weg von allem, sich mit sich und der Umwelt beschäftigen müsste pure Entspannung sein,
wäre da nicht die Sucht, der Drang, das Vermissen .
Keine Siri. Nichts.
Alleine mit seinen Gedanken, ohne die tausend Versuchungen, den immer mehr werdenden Apps, SMS, Mails.
Es wäre ein einfaches einmal “Leben”.
Beim Shoppen nicht das ” da musst Du schauen, da ist es 5% billiger, dort gibt es Prozente, das brauchst Du”
Von alledem : Nichts, einfach selbst wählen zu können, was man will.
Das Erleben kein Algorithmen und Likes Junkie zu sein,
einfach nur die Chance zu haben, glücklich zu sein.
zumeist über völlig unwichtige Dinge, über Nebensächlichkeiten.
Zumeist ist der Grund das Verhalten anderer Mitmenschen, vielleicht weil sie flippig sind, anders.
Manche tun nur so.
Wenn man etwas ändern möchte , muss man bei sich selbst anfangen.
Vom Treibholz der Politik selbst zur Strömung werden.
Entrüstet Euch war ein Schlagwort in der Friedensbewegung, politisch motiviert,
aber in der heutigen Zeit sind die Friedenstauben nur noch ausgestopft und flugunfähig, oder, ausgeflogen.
Eigentlich müsste die ganze Welt über Kriege in zivilisierten Gesellschaften entrüstet sein, aber die Menschen sind es nicht, eher, sie nehmen Partei.
Konflikte müssten diplomatisch geregelt werden, zivilisiert und nicht mit physischer und psychischer Gewalt.
Über den Zustand , daß dies nicht so gemacht und gelöst wird könnte man sich aufregen, entrüsten. Es ist nur schwer zu ändern.
Dinge, die man nicht ändern kann, darüber sollte man sich nicht aufregen.
Die Welt hat so viele bunte Flecken, so hat man die Möglichkeit in seinem direkten Umfeld ein Trümmerfeld zu vermeiden und sich statt dessen ein kleines Paradies zu schaffen.
Würden es mehr Menschen machen, kämen wir einer schönen neuen Welt näher, und nicht der ” Brave New world” . Huxley und Orwell sind eh schon überholt.
Es müssen nicht apokalyptische Visionen sein, es sind vielleicht die einfachen schönen Dinge.
Wir können von den Tieren, ihrer Technik, ihren Spezialfähigkeiten lernen
und dies in die Bionik übertragen,
die Sonne hat schier unendlich Energie,
es gibt unzählige Wohnalternativen, die es ermöglichen in fast jeder Situation würdig zu leben,
das Spektrum an Nahrungsmitteln könnte alle ernähren.
Nur müssten wir statt uns zu entrüsten, handlungsaktiv werden, die postiven Faktoren aufrüsten, die negativen abrüsten.
Irgendwo hat man eine Nuss versteckt und findet sie nicht mehr.
Es hat nichts mit den Krankheiten des Vergessens zu tun,
sondern der Alltag setzt andere Prioritäten und da legt oder verlegt man etwas,
besonders dann,
wenn man für bestimmte Gegenstände nicht seinen festen und konkreten Platz hat.
Es ist das irgendwo, irgendwie und irgendwas,
vielleicht im eigenen Bermudadreieck verschollen.
Ein Schlüssel, ein Blatt,ein Bild, ein Vorgang, ein Gegenstand.
Ist es in der eigenen Wohnung hat man den Trost, daß dort nichts verloren gehen kann.
Schlimm ist es, wenn man in einer Einkaufszone in einer Tiefgarage sein Auto parkt, in Gedanken ist,
etwas schwirrt einem durch den Kopf, und man besucht mehrere Shops, will zurück zum Auto, und findet den Parkplatz nicht mehr.
Die sehen ja alle gleich aus. Und, manche Tiefgarage hat mehrere Eingänge und Parkdecks.
Das Spiel des Suchens kann beginnen.
Der Favorit ist die Zentralfrage: Wo habe ich das nur hingelegt.
Ist die eigene Wohnung fast leer, ist die Anzahl möglicher Plätze gering, gehört man zu der Kategorie “Sammler und Jäger” wird das schwieriger.
So, wie es für ein Eichhörnchen schwer ist, all die im Herbst versteckten Nüsse, die in Blumenbeeten, unter Büschen, irgendwo in einem Garten vergraben sind, wieder zu finden.
Es bleibt einem nur die Aufforderung: ” Wer sucht , der findet”.
In der Bergpredigt steht zwar: “Bittet, so wird Euch geholfen, sucht, dann werdet ihr finden….”
Es sind auch die nicht physischen Dinge, die man sucht.
Antworten auf Fragen.
Vorgänge, Ereignisse, die man nicht verstehen kann.
Die Antworten findet man häufig nicht, man hat sie nicht selbst versteckt, es sei denn das eigene verhalten wäre unverständlich.
Am besten sieht man das Suchen als ein Spiel, eben ein Eichhörnchen Spiel.
Suchen und finden. Man versteift sich nicht auf krampfhaftes Suchen und belastet sich auch nicht mit den Gedanken, dass man etwas verlegt hat.
Leichtgesagt. Zumeist sucht man etwas, wenn man es dringend benötigt.
Eine Lösung mag die Gelassenheit sein, auch von etwas loslassen zu können. Findet man es ist es gut, wenn nicht,
ist dieses Spiel in nur einem Punkt verloren.
Das ganze Leben ist wie ein Spiel, der Ausgang ist nie bekannt,
die Schwierigkeiten sind flexibel und nicht berechenbar.
Wie heißt es in dem Song.” Mir ist so heiß, mir rinnt der Schweiß..”
Aber das ist alles nur eine Frage der Abkühlung.
Nach langen trüben Regentagen ist der richtige Sommer endlich da,
und da sollte man sein Herz auch mit der Sonne mit lachen lassen.
Trotzdem passt irgendwelchen auch die Sonne nicht.
Menschen scheinen dazu zu neigen immer nörgeln zu wollen, im Winter ist es zu kalt, im Sommer zu warm.
Besser die Jahreszeiten nehmen wie sie sind.
Wir haben sie alle in uns.
Einfach die Augen schließen und alles assoziieren lassen, was mit Sommer zu tun hat.
Das baden und schwimmen Gehen, im Schatten sitzen, ein Eis essen,
am Abend das Feiern, Grillen, sich mit Freunden treffen, das Reisen.
Sommerzeit ist Ferienzeit, Freizeit.
Der Sommer ruft.
Die Antwort kann nur ja oder jaaaaaa sein, egal wie heiss, egal wie sonnig.
Man findet immer einen kühlen Platz, wenn man diesen benötigt.
Einfach den Summer time blues der Beach Boys hören, vom Surfen und den endlosen Wellen träumen.
Beachparty, muss ja nicht der Ballermann sein, aber die Musik davon geht ja auch, ist sommerliche Bewegung, wie das Lied von der Luftmatratze von Ina Colada.
” Ich brauch kein Boot , keine Segelyacht, nein, nein,
ich hab mir was anderes mitgebracht, nein nein,
Neongelb oder Neonrot, ..und ich chill im Abendrot”
Es wird kommen, nur was, wer weiß das schon, und wie, und warum so und nicht anders.
Ob Orakel, Horoskope, Palmisten, Wahrsager, Hellseher, Kartenleger.
Zig Optionen mit den seltsamsten und abenteuerlichsten Namen. Von Padre bis Baba Wanga, das Medium Christin.
Deine Zukunft per Chat, so wird annonciert, nur wenn man auf das kostenlos eingeht kommt die Ernüchterung,
insbesondere wenn man für die Lösung der Zukunftsprobleme auf einmal seine Kreditkartennummer eingeben soll.
Schon immer wollen Menschen einen Blick in die Zukunft haben.
Nicht nur aus Neugier, auch verbunden mit Ängsten, Unsicherheiten.
Nur da muss man sich fragen, woher diese kommen,
und wer denn Ängste schürt und davon profitiert.
Ängste sind oft ein Mittel zum Zweck, nämlich ein Bedürfnis nach Hilfe und Schutz zu schüren, und,
damit kann man Geld verdienen.
Wahrsager sind nicht Wahrheit- Sager, sie sind nur manchmal Astrologen.
Praktiken und Methoden Künftiges vorher zu sagen sind kulturgeschichtliche Phänomene.
Die Mantik (Kunst der Zukunftsdeutung) und die Divination (Erforschung des göttlichen Willens) versuchen Licht in das Dunkel der Zukunft zu bringen.
Vieles ist purer Aberglauben, kein Grund für irgendwelche Zukunftsängste.
Die Menschen ändern sich nicht grundlegend, nur die Handlungsfelder verändern sich.
Manchmal tauchen solche auf, die ein paar tausend Jahre zuvor schon einmal wirksam waren.
Die Hieroglyphen der alten Ägypter gleichen den des digitalen Zeitalters, Emojis, Icons. Die Hauptsache ist, daß man die jeweilige Bedeutung lernt.
Immer weniger Menschen können einen Brief mit der Hand schreiben.
Im Grund genommen sind wir auf fast alle Formen der Zukunft vorbereitet.
Das binäre hat sich längst durchgesetzt.
Unser Wissen kann helfen in allen Situationen überleben
zu können.
Ja/nein, geht/geht nicht, Bits und Bots sind Normalität.
Das Klima wird sich verändern, damit rechnen wir schon lange und haben Zeit uns darauf vor zubereiten.
Eine Phase Erderwärmung und irgendwann kühlt sie wieder ab.
Auch die Gemüter.
Auf die selbst verursachten Geschehnisse , wie Kriege und Konflikte, können wir uns nur vorbereiten, wenn Friedenserziehung und Konflikt Management Erziehungsziele werden.
Die Architektur wird neue Wege finden. Erfindungen, die wir noch nicht einmal erahnen können, haben die Möglichkeit die Lebensbedingungen zu revolutionieren.
Trotz all dem wird die Geschichte der Erde uns immer begleiten,
und sie wird uns daran erinnern, dass vieles schon einmal war und auch schon an-und durchdacht war.
Erst der Weg in das Interplanetare wird immer ein erstes Mal sein.
Ob bei all den Entwicklungen der Mensch das wichtigste sein wird, oder AI, Roboter, liegt ausschließlich an uns selbst.
Wenn es so richtig warm ist, alles trocken, kommt die Sehnsucht nach kühlem Nass.
Die Glühende Erde schreit förmlich danach.
Dann kommt es manchmal , in Massen, wie ein Tropenregen, ein Genuss völliger Freiheit.
Aber alles hat seinen Preis.
Ausgetrocknete Erde saugt das Nass in sich auf, und schon kurz nach dem Regen ist nichts mehr davon zu sehen. Die Erde mag an bestimmten Stellen Erosionen aufweisen, das Wasser schwemmte vielleicht lockere Erde weg und zeigt etwas von ihrem Inneren. Nach wenigen Stunden sieht man nichts mehr vom Regen.
In einer anderen Jahreszeit, das Gegenteil, zu viel Wasser , es kommt , wie aus Eimern geschüttet, satouriert den Boden, er nimmt nichts mehr auf, und ,
das Wasser steigt immer höher und kann auf einmal zur Bedrohung werden.
Es ist mit dem Wasser wie mit vielen anderen Dingen.
Alles hat mehrere Seiten.
Hat man etwas nichts, wünscht man es sich sehnsüchtig. Kommt es, hat man einen kurzen Genuss, dann ist es schon wieder Gewohnheit oder verbraucht, weg, oder gar lästig.
Den Mitteweg in allem zu finden ist nicht leicht, das Schicksal hat sein eigenes Portionieren.
Einmal kommt es sanft, dann dicke und heftig. Life is Life.
Die Sehnsucht nach lebensspendendem Regen ist immer evident.
Ohne Wasser gibt es kein Leben, ohne Regen kann nichts gedeihen, auch nicht wir.