Zwischen den Zeilen

Es ist oft das nicht Geschriebene.

Nicht erwähnt, notiert, aber angedacht, auch durchdacht.

Weder aus- noch angesprochen.

Manches möchte nicht ausgesprochen oder hin geschrieben werden

Das Versteckte lesen, das, was nicht ausdrücklich genannt wird,

Verklausuliert ist, zu erkennen , ist eine Wissenschaft für sich,

die, der Entschlüsselung von Botschaften und Geheimnissen.

Eine Message, die den erreichen soll für den sie bestimmt ist.

Manchmal wird man stutzig, fragt sich was dahinter steckt.

In der Entschlüsselung der Sprache der Diplomatie oder in der von Politikern liegen unterschiedliche Wahrheiten.

Was man sagen muss und will.

Viel sagen, den Leser oder Zuhörer zufüllen ohne Konkretes zu äußern .

Schriftlich oder verbal dahin plätschern, das Gefühl geben alles gesagt zu haben, aber tatsächlich verfügbar das Entscheidende zu verschweigen, eine Kunst für sich.

Eine Genre im Theater des Lebens.

Zumeist ist zwischen den Zeilen noch viel Platz.

Oft ist in Bildern versteckte Symbolik enthalten.

Sehen, man kann es nicht immer.

Wir können leere Zeilen mit unseren Gedanken füllen, sollten jedoch Fakten von Vermutungen trennen.

Zwischenräume

Zumeist nehmen wir nur den Raum wahr, in dem wir uns befinden.

Erst wenn wir Schlitze und Ritzen entdecken, kommen Vermutungen hoch was da alles dahinter oder darunter sein könnte.

Das Wahrgenommene ist nur ein Bruchteil des Existierenden.

Vergrößert man die Zwischenräume entdeckt man, dass diese auch Lebensräume sind.

Ökologische Nischen, Spalten, eben zwischen anderen Formen des Lebens seiend.

Es gibt sie in der Architektur, zwischen Bauteilen, Baustellen.

Städteplaner nutzen sie aus, um etwas dazwischen zu bauen oder gestalten.

In der Musik, der Literatur, der Geschichte.

Zwischenräume sind Übergänge , wie von einer Zeit in die andere .

Atomzeitalter , Kalter Krieg, Hippi Zeit, digitales Zeitalter, das der AI , dann

interplanetare Ära.

Zwischenräume bergen Unsicherheiten, man ahnt was kommt, aber weiß es nicht .

So, wie auch zwischen Tag und Nacht, Sonne und Wolken, Regen.

Oft gibt es Brücken , die das Dazwischen überwinden und die statischen Gegenüber miteinander verbinden.

Der Regenbogen, die Brücke und Leiter zwischen Himmel und Erde.

Wir müssen die Zwischenräume nicht mit Leben füllen, sie sind es.

Gut, wenn man weiß wo oben und unten, seitwärts ist und weiss wie alles weiter geht.

Der rote Faden durch alles, der Glaube, die Liebe und die Hoffnung, das Vertrauen in den Sinn hinter allem,

all das sollte man nie aufgeben.

Die Suche nach einer Oase

Das Wort kommt aus dem

altgriechischen „ Oasis“ , bewohnter Ort.

Regenerationspunkt für Mensch und Tier Rastplatz mit Wasserzugang, zumeist in der Wüste, ein Wadi.

Für die alten Ägypter war es ein Kochkessel, ein grüner Vegetationsfleck in der Wüste.

Oasen, auch Siedlungsinseln.

Es gibt die verschiedenartigsten Oasen: Grundwasser, Quellwasser, Foggaroasen, mit Brunnen, Ghouts, Nebeloasen.

Allen gemeinsam ist, dass die Wurzeln von Pflanzen, Palmen Wasser erreichen und Leben inmitten der Trockenheit möglich ist.

Im digitalen Zeitalter kommt oft der Wunsch nach einer Oase , einer der Stille, auf, ein Platz, wo man auftanken kann.

Ein besinnlicher Ort im Wald, am Strand, irgendeine Nische, wo man dem alltäglichen Stress entweichen kann, ein Gebetsraum.

So, wie die Mönche in Exerzizien gehen, eine Auszeit nehmen, um wieder zu sich zu finden.

Oasen sind nicht nur physisch , können auch nur mental sein, Meditation, Yoga , erlernbare Techniken des Abschaltens, ein Gebet, sich ins sich versinken, in seine Gedanken, Träume.

Die Suche nach dem Wasser, das Leben schenkt, dem Elixier, das seinen Meridian wieder in ein Lot bringen kann.

Man muss auf dem Weg seines Seins seine individuelle Oase suchen und finden.

Vielleicht ist es nur ein Platz in der Natur, ein schöner Ausblick, ein Spiel auf der Gitarre . Zig Optionen um seine Seeke zu pflegen.

Nur sollten sie genutzt werden. Wenn man will, findet man „seine“ Oase.

Trostlos und verblasst

Manchmal verblassen die Farben des Lebens.

Nicht dass sie weg sind, verschwinden , nein , sie sind nur heller, leuchten nicht.

Mental hat man von Zeit zu Zeit ein Gefühl der Schwäche.

Würde man jeder Körperfunktion eine Farbe zuordnen und dem Grad der Fitness und des Zustandes die Intensität,

käme ein farblich differenziertes Bild mit allem, von Pastell bis Grell heraus.

Man kann sich nicht immer stark fühlen, denn was stark ist weiß man nur wenn man auch Schwäche kennt und erlebt hat.

Trostlos ist es nur wenn man Schwierigkeiten hat, und die Hoffnung verblasst, oder die Farben immer grauer und schwarz werden.

Der Hoffnung am besten eine intensive Farbe geben und die Kraft entwickeln ,

alles wieder mit der ganzen Palette der Optionen füllen.

Das Leben ist bunt, man muss es auch sehen lernen,

die weißen Flecken im Sein färben, lebendig und froh machen.

Hoffnung bedeutet immer Chancen zu haben, Trost hilft farbig zu machen.

Aber, alles hängt vom eigenen Willen ab.

Intervalle

Irgendwie, so hat man oft den Eindruck, wiederholt sich die Geschichte, wie in Intervallen.

Mal Friede, mal Krieg.

In der Antike wurden Prachtbauten gemacht, die wie moderne Ferienanlagen aussehen, so, wie der Palast von Knossos.

In der Türkei lebten Menschen unter der Erde, heute ein Modell, wenn die Erderwärmung zu nimmt.

Wegen Überschwemmungen verschwanden ganze Kulturen, und,

die Natur hat sich immer wieder alles zurückgeholt, und es blieb nur Mystik, wie bei Atlantis.

Auf dem Höhepunkt von Kulturen kam die Dekadenz, und danach der Rückfall in die Barbarei.

Was kommt wenn das digitale Zeitalter statt zum Wohle aller der Dekadenz Tür und Tor öffnen würde, unser Stromsystem einen Zusammenbruch bekäme?

Es wäre ähnlich wie es dem Römischen Reich erging: mehr als 1000 Jahre hat man benötigt um einen ähnlichen Lebensstandard wieder zu erreichen.

Wer kennt sich mit den Alltagsgeschichten aus, wenn mangels Strom die Computer ausfallen würden?

Wir sollten versuchen auf der Mitte der Straße des Lebens zu bleiben.

Abweichen in Intoleranz und Ideologien hat noch nie geholfen.

Gutes und Bewährtes bewahren und Negatives verbessern.

Das uns Wichtigste müsste sein mit uns selbst und der Natur im Reinen zu sein, zu wissen was und wohin wir wollen.

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gesichtslos

Auf der Straße gehend, in der Straßenbahn , im Zug sitzend, egal wo sich Menschen begegnen, nimmt man die Mitmenschen zumeist nur als Gestalt war.

Es wären zu viele Eindrücke würde man alles im Detail aufnehmen.

Das ist die Seite des Wahrnehmens, die andere Seite , die des wahrgenommen Werdens kann schwerwiegender sein.

Nicht namenlos, aber ohne Charakteristika. Man sagt 08-15. Standartgesicht, unauffällig. Ein Gesicht ohne Wiedererkennungswert. Ohne erkennbare regung, maskenhaft, einem an Nichts erinnernd.

Die Anonymen.

Was ist, wenn einem seine Identität gestohln wird. Auf einmal wäre man ein Nichts, ohne Namen, niemand kennt einem, ein unbekanntes menschliches Wesen.

Zu sich selbst distanziert sein.

Der blanke Horror nicht mehr sich selbst sein zu können.

Cyberkriminalität. Auf einmal sind alle Daten weg; jemand anders gibt sich als man selbst aus. Und, auf einmal alles was einem definierte, weg.

Leider ist diese Art zumeist mit finanziellen und organisatorischen Problemen behaftet.

Die Gesichtslosen sind aber auch die Mitläufer, die Menschen ohne eigene Meinung, eine, die sich ändert wie ein Fähnchen im Wind.

Die schweigende Masse, mit dem Ziel, ja nicht auffallen, nur im Strom mit zu

schwimmen.

Das Problem ist nur dass die schweigenden gesichtlosen Massen Wahlen entscheiden können.

Der schwierigere Weg ist es “Farbe” zu zeigen, seine Meinung zu artikulieren, Gestiken zu haben, nicht eine gleitfähige amorphe Masse zu sein

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Die Geister die man ruft

Ein geflügeltes Wort. Goethe ließ den Zauberlehrling dies rufen, als er nicht mehr Herr der Lage war.

Situationen, die drohen außer Kontrolle zu geraten.

Eine Entwicklung, die vom Verursacher nicht mehr aufgehalten werden kann.

Manche dieser Geister wird man nicht mehr los.

Verunglimpfungen, Beleidigungen, falsche Anschuldigungen.

Ein Hauch bleibt immer haften.

Wie heißt es: Ist der Ruf eh ruiniert, lässt s sich leben ungeniert”.

Aber so ist es nicht.

Zumeist sind es Fakes, Anschuldigungen um Geld aus etwas heraus zu holen. Stars werden ins nachhinein zu Fall gebracht, und eine Behauptung

kann viel Geld bringen. Der Star hätte bei dem Grundgeschehen überlegen sollen, welche Konsequenzen dies haben könnte.

Fakes, mediale Beeinflussung, psychologisches Aufbereiten von dem , was man den Menschen an News serviert schüren Intoleranz und können eine Demokratie gefährden.

Wer nicht stromlinienförmig denkt, wird zum Feind erklärt, das Ende der Meinungsfreiheit, anstatt die Vielfalt des Lebens zu fördern.

Aber Macht, Geldsucht und Gier haben schon viel Unglück beschert und Dinge, die dazu initiiert werden können einen großen Schaden anrichten.

Heute gibt es viele Chancen Geister nicht mehr los zu werden.

Vieles ist Heil und Fluch zugleich.

Mobiltelefone, früher ein Traum, das Kommunikationsmittel, aber eine ganze Generation verlernt die Handschrift, andere werden süchtig. Atomstrom abschalten, Kohlekraftwerke beenden, statt dessen Alternativen anbieten, die eine schlechte Ökobilanz haben, bei genauer Betrachtung ökologisch sehr ineffizient sind.

Wieviel Beton, Eisen, Fahrzeugeinsatz wird zum Bau von Windgeneratoren verwendet?

Die Digitalisierung eine große Hilfe und wie die AI, Roboter ein Segen für die Menschheit, aber Risiken bergend, die nicht absehbar sind.

Was ist, wenn AI selbständig wird, wenn die Simulation von Gefühlsregungen zu echten Gefühlen werden? Können Roboter außer Kontrolle geraten?

Es wird mit allem experimentiert, mit Bakterien, Viren. Ein einzelner unbekannter Labor Virus, der aus einem Labor entweicht, vermag eine ganze Zivilisation lahmlegen.

Anstatt Konflikte in einer zivilisierten Welt diplomatisch zu lösen, werden

Konflikte kriegerisch , barbarisch gelöst, mit traumatischen Folgen für alle, die darin im Geschehen involviert werden, nicht für die das das Dirigierenden, sie sitzen sprichwörtlich im ” Trockenen”.

Die Masse der Menschen, die Lebensqualität wird zerstört.

Die heutigen Geister haben viele Namen, aber wir sollten uns immer bewusst sein welche Konsequenzen unser Handeln hat.

Menschen verkennen was wirklich wichtig ist.

Das eine Leben, das wir auf dieser Erde haben, die Zeit, die uns bleibt, Menschen, die uns vertrauen und lieben.

Die Geister die man ruft

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Geschichten, die das Leben schreibt

Ereignisse, die man sich nicht erklären kann.

Es kommt einem etwas bekannt vor, und mit Sicherheit kann man sagen, dass man dies zuvor nie sah, trotzdem.

Ein ” deja vu”.

Dann treffen Situationen aufeinander, Konstellationen, die mehr als zufällig sind, aber sie ergeben einen Sinn.

Es sind Zufälle und Gegebenheiten, die man so nicht konstruieren könnte, aber das Leben tut es.

In keinem Roman, in keiner Kurzgeschichte könnte es besser stehen.

All das, was man erleben kann.

Manche Memoiren fassen solches zusammen.

Manchmal traurig, dann wieder lustig, aber immer interessant, außergewöhnlich, einzigartig.

Unser Leben schreibt Geschichten, doch wir selbst haben den Stift dazu in der Hand.

Erinnerungen vom Anfang bis zum Ende des Lebens. Zeitgeschichte.

Schreiben ist manchmal wie mit der Vergangenheit zu telefonieren und sie in die Gegenwart zu holen.

Da sind die unmöglichsten Begegnungen mit Langzeitwirkung, Situationen, die an Wunder grenzen, einem sprachlos machen.

Zu einer bestimmten Zeit, an einem bestimmten Ort, und genau da, und wenn man nicht da gewesen wäre , könnte die Geschichte einen anderen Verlauf genommen haben.

Man fährt zu einer bestimmten Zeit los, legt überraschend eine Pause ein, fährt danach wieder weiter und kommt zu einem Unfall. Wäre man ohne Pause weiter gefahren wäre man in den Unfall verwickelt gewesen.

Jeder Tag ist eine neue Seite im Buch des Lebens.

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Die Arena des Lebens

Oft weiß man nicht, ob man es mit Gladiatoren zu tun hat.

Das Firmament kommt einem vor wie überdimensionales Zirkuszelt, des Circus “Erde”.

Mit Clowns, die einem zum Lachen und zum Heulen bringen,

mit wilden Tieren, die gezähmt werden wollen.

Viele Akteure nutzen die Manege des Seins.

Manche begeistern das Publikum, alles ist interaktiv, digital und analog.

Ab und zu bricht Panik aus, die irgend jemand verursacht.

Aus Angst, oder um einen besseren Platz zu bekommen, Hass, Neid und Gier Logenplätze zu erhaschen.

The Show must go on.

Das Motto: gewinnt das Spiel des Lebens, alles ist erlaubt, ob es richtig ist, wird die Zukunft zeigen.

Mit Freunden und Menschen, die einem lieben ist man nie alleine.

Das Rating ist unbekannt, die Regeln offen, aber zu erahnen .

Die Zukunft müssen wir gemeinsam gestalten, alleine kann das niemand stemmen. Das Spiel ist kein Solospiel, ohne Tarock Karten, mit unbekannten Joker.

Jeder ist nur eine winzige Glasperle im großen Glasperlenspiel.

Es gibt keine Eintrittsgelder, nur Freikarten. Tickets to life,

Kein Sitzplatz ist garantiert.

Die Zeit ist offen, es ticken verschiedene Uhren.

Welche für wen ist, wer weiß das schon. Das Schicksal diktiert die Vorgaben.

Es findet alles erdenkbare in der Arena statt, nicht nur Fußball.

Die Bälle des Lebens kann man annehmen oder weiter geben.

Wartet man auf die Highlights, verpasst man die kleinen Wunder.

Für jeden ist die das Ende der Show flexibel.

Der Eintritt wird erst am Ende bezahlt.

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Die Arena des Lebens

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vom davon Laufen

Manchen macht demonstrieren Spaß.

Das ist ein hin Laufen.

Registriert man alles , was so in der Welt geschieht,

reflektiert dies, könnte dies Frust erzeugen.

Sich bewusst werden, dass man die Welt nicht verändern kann, nur sein eigenes Umfeld, erweckt den Wunsch weg laufen zu wollen.

Dies wäre ein Trugschluss und nicht möglich.

Probleme sind zu oft statisch, sie laufen nicht weg, und die Wege auf der Erde sind begrenzt. Bei einer Kugel kommt man immer wieder am Ausgangspunkt zurück.

Unter-und Abtauchen ist in der digitalen Welt mit den vielen Überwachungsoptionen nicht möglich.

Alles ist irgendwie besiedelt, und, haut man ab, muss man seine physiologischen Grundbedürfnisse irgendwann decken , und spätestens da ist das weg Laufen nicht rational,

man muss Kontakt aufnehmen und wenn es beim Einkaufen ist, und schon ist man wieder erfasst.

Problemen muss man sich stellen und Position beziehen, was manchmal nicht möglich ist, und, man da ohnmächtig da steht.

Griesgrämig sein hilft wenig. Es zieht einem selbst runter und reißt andere mit.

Das Leben ist zu schön um weg zu laufen; es würde immer die gleiche Erde sein. Das Risiko seine Farben zu verlieren, die des Herzens, des verstands, der Freunde, wäre zu groß.

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vom davon laufen

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