PERPLEX

Aus den Fugen seines Seins geraten.

Von der Situation überrascht sein.

Verdutzt, verstört, verwirrt oder schlichtweg sprachlos, fürbass erstaunt, manchmal auch ” auf dem linken Fuß erwischt”.

Das haben so viele Überraschungen an sich.

Und,

das Leben bringt immer viele davon.

Lateinisch ” perplexus”, verschlungen, verworren, verflochten.

Baff, platt, mental überrannt.

Oft gibt es Situationen, die sich so anfühlen. Wir ” blicken nicht durch”.

Oft antwortet man in diesen Situationen mit ” Was haben sie gesagt”, überbrückt, um seine Gedanken wieder klar fassen zu können.

Politiker reagieren eher mit ” Können sie noch einmal wiederholen, was sie gesagt haben”, manche übertünchen das ” überrascht” Sein, andere werden vielleicht bleich oder rot.

Geschehenes , was einem perplex macht, kann man nicht ändern, jedoch seine eigenen Reaktionen.

Da ist man halt überrascht.

Alles wird immer weiter gehen, so oder soo.

Vieles wiederholt sich, hat man schon einmal erlebt, geträumt, gesehen.

Mit einem Lächeln kann man Situationen auffangen, besser als in einen “Aggressionsmodus” zu verfallen.

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perplex

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Das Herz am richtigen Fleck

Das ist gar nicht so einfach.

Manche scheinen ein Herz aus Stein zu haben,

andere eines weich wie Wachs.

Physisch liegt das Herz immer in der gleichen Körperregion, eher links als rechts,

in übertragenem Sinne oft an ganz anderen Orten,

bei anderen Menschen, bei den Hobbies, Tätigkeiten, Freunden, dem Geldbeutel.

In einer Zeit der Hektik, des getrieben Seins, der totalen offen Legung seiner Lebenssphäre, der Avatare und der Flucht in digitale Lebensalternativen, die keine sind, sondern nur Spielwiesen, fällt es schwer menschlich zu sein.

Das ist auch so schwierig,

weil jeder unter menschlich etwas anderes versteht.

Der eine , der die auf uns bezogenen Schwächen meint, die Besonderheiten unserer Spezies, weniger das “humane”,

das Helfende, barmherzig Empfinden

Das Gefühl Mitleid auszunutzen ist besonders an Festen wie Weihnachten aktuell. Das Business mit dem sozialen, dem zum Spenden zu animieren, hat Hochkonjunktur.

Dazu werden die ansprechendsten Bilder verwendet, so brutal wie möglich,um Mitleid zu erzeugen.

Man darf keine Zeit zum Reflektieren haben.

Wissen für was und wen die Spenden sind, was tatsächlich daraus gemacht wird, und wie viele davon leben, das liegt im Dunkeln.

Das hat nichts mit dem Herz am richtigen Fleck zu haben zu tun.

In Notsituationen zu helfen, liebherzig sein, ehrlich, aufrichtig, jemand zu sein, zu dem man Vertrauen haben kann.

Uneigennützig und hilfsbereit, ohne Hintergedanken an irgend welche Vorteile.

Alles Eigenschaft, die in einer Ellenbogengesellschaft selten vorkommen.

In den Spielwelten muss Action sein, weder die ruhige Ausstrahlung noch mutig besonnenes Handeln.

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das herz am richtigen Fleck

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Schlichten

Wenn zwei sich streiten lacht der Dritte, aber so einfach geht das nicht, das ist Partei nehmen, nämlich für sich selber.

Schlichten bedeutet als unbeteiligter zwischen streitenden Parteien zu stehen und versuchen den Zwist zu beheben, und zwar so, dass keine übervorteilt oder benachteiligt wird.

Schlichten bedeutet in einer anderen Fachsprache eine hölzerne oder metallische Oberfläche zu glätten. In der Fertigungstechnik ist es das Abtragen geringer Materialmengen .

In der Kommunikation zwischen Streitenden geschieht das Gleiche .

Meinungsverschiedenheiten, die Gründe für einen Streit müssen in ihrer Bedeutung und Wichtigkeit entschärft werden.

In der internationalen Politik wäre es ideal, wenn man statt nur anzuklagen Schlichtungsversuche machen würde,

aber dazu würden Politiker mit Erfahrung und Charisma benötigt und,

solche die auch parteipolitisch und lobbybezogen unabhängig wären.

Aber die sind rar.

Schlichten würde gerecht sein bedeuten, fair, einfühlsam, kommunikativ, sozial kompetent.

Es sind nicht die Moderatoren, die eine Einigkeit auf ” Teufel komm raus” erreichen wollen und daran verdienen,

es sind die Menschen, die schon mit sich im klaren sind, denen Frieden ein Gebot und nicht nur eine Floskel ist.

Gib dem Frieden eine Chance.

Wie heisst es doch:

” Wo eine Wille ist, ist auch ein Weg”

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schlichten

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Metaverse

Oft hat man das Gefühl in etwas anders hinein schlüpfen zu können.

Avatare, eine fiktive andere Gestalt, in eine Spielfigur.

Mancher, der im realen Leben Pech hat, eher ein “underdog” ist,

würde gerne in den Superman oder eine Wunschgestalt wechseln.

Was real unmöglich ist,

kann scheinbare Realität werden

Auf einmal ist man anerkannt, bewundert, der Superheld seines Unterbewusstseins.

Träume können für eine kurze Zeit Wirklichkeit werden.

Bunte Vielfalt, virtuelle Visionen , wie wir selbst gerne wären,

Spielwelten können ein neues 2nd Life ermöglichen.

Vielleicht spielt sich in einer Welt der Zukunft vieles als Metaverse ab.

Meetings in virtuellen Räumen,

Urlaub auf der Insel der Wünsche,

Private Meetings,

Pods auf eine ganz andere Art.

Alle eigenen Hemmungen können überspielt werden.

Aus Saulus kann Paulus und umgekehrt werden.

Hotels der eigenen Wahl könnten Urlaubswünsche realisieren.

Ganz kurz mal in die Tropen , dann in das ewige Eis, gerade wie es gefällt.

Wer meint dies würde nichts kosten, man fliegt ja nicht, fährt nicht, macht alles aus seinem PC heraus, der wird irren.

Meta hat 10 Milliarden Dollar in diese Geschäftsidee gesteckt,

und die müssen wieder zig-fach herein gespielt werden.

Die Träume der Zukunft werden nicht kostenlos sein.

Aber das alles, auch die Bewegung aus der Ruhe heraus wird zu physischen Degeneration führen können,

und, was folgenreicher sein könnte,

zur sozialen realen Isolation führen.

Das Computerspiel könnte zum Lebensspiel mutieren, und kann dieses letztlich,

wenn man nicht aufpasst, zerstören.

Es gibt aber auch positive Seiten.

Weiterbildung, Unterrichte wären effektiv.

Mancher könnte seine Wunschliste ohne fliegen oder fahren zu müssen, reduzieren.

Vielleicht kann die Nachhaltigkeit eine neue Renaissance erleben..

Vieles , was einmal in den Kinderschuhen steckte, wurde realisiert.

Letztlich liegt es an uns, was wir daraus machen.

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Metaverse

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farblos

Stell Dir vor, es gäbe keine Farben und alles wäre schwarz weiß.

Nichts bunt, kein blau, grün, rot, gelb , nur einfach Konturen, ohne Schattierung.

Farben haben auf uns mehr Auswirkungen als wir annehmen und vermuten.

Kalte Farben wie beispielsweise Blau wirken beruhigend,

die warme Farben  wie Rot, Gelb und Orange sind anregend.

Farben haben Signalwirkung, nicht nur bei Ampeln.

Farben sind auch Identifikationsflächen, wie die Nationalfarben.

Manche Farben haben eine Wirkung auf einen Raum

er wirkt größer ,

andere bewirken das Gegenteil, sie scheinen einem zu erdrücken.

Licht und Farben haben eine zentrale Bedeutung.

Jeder Mensch hat ein eigenes Farbempfinden.

Manche können die Farbe wechseln wie das Chamäleon, immer an die jeweilige Umgebung oder Situation angepasst.

Andere sind auch rot vor Wut, oder wenn es die Schamröte ins Gesicht treibt, auch blau vor Schmerz, oder bleich , weil es einem nicht gut geht.

Jede Farbe hat ihren Sinn.

Das Wegfallen von Farben, unvorstellbar.

In fast allen Kulturkreisen spielen Farben eine wichtige Rolle und es werden Farben als Heilmittel eingesetzt, so,

wie in der Lichttherapie.

Andere Mitmenschen sind farblos,

man weiß nichts über sie, erfährt nichts.

Sie kommen und gehen und man merkt es manchmal nicht einmal. Es sind die ” keine Meinung Habenden”, die Nichts-Sager und Mitläufer.

Wie schön ist es, dass wir Farben haben, bunte Vögel sehen können, faszinierende Blüten.

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In der Dunkelheit

Dunkelheit hat für jeden eine andere Bedeutung.

Für die einen ist sie Unheil, Ängste hervor rufend, ungeheuerlich, mystisch.

Dunkelheit kann aber auch beruhigend sein.

Farben, die man sonst nicht sieht zum Leuchten bringen.

Vertrautes warmes Licht eines Kerzenscheins, Romantik

Es gibt Farben, die erst in der Dunkelheit zur Geltung kommen.

Golden glänzend wie die Sterne, silbern.

Tagsüber sieht man nicht die Ausstrahlung einer Farbe, erst bei Nacht,

wenn sie leuchten, einen bunten Hof bilden,

so,

wie im Großen auch der Mond.

Das Licht der Leuchtreklamen,

das rote Licht in einer Bar.

Das Erleben der Unendlichkeit beim Betrachten des Sternenhimmels.

Dunkelheit hat eine düstere Seite. Das Fehlen von Licht. Ohne Licht Kälte, Einsamkeit, nicht wissend , was alles im Dunkeln auf die Jagd geht.

Viele Tiere sind Nachtjäger, und es ist manchmal gut, daß man nicht weiß, was auf der Wiese nebenan nachts passiert.

Beides gehört zum Leben. Auch die Schattenseiten der Dunkelheit.

Schatten im Mondlicht. wie in Mike Oldfields Song ” …Verloren in einem Rätsel an diesem Samstag Nacht…” oder in dem Song “Schatten der Nacht”.

Auch die Schatten der Nacht sind interessant, sie müssen nicht negativ belegt sein.

Die Dunkelheit der Nacht kann einem verschlucken, unsichtbar machen,

nur mit einer Wärmebildkamera erkennbar, eine andere Art der Freiheit, nämlich der ungesehen zu sein.

Die Dunkelheit schützt uns vor dem Smog des Lichts,

erlaubt uns zu schlafen, uns zu erholen.

Die Kühle der Nacht wirkt regenerierend; wenn die ersten Sonnenstrahlen einem anlachen, kann der Tag mit neuer Kraft und Ideen beginnen.

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In der Dunkelheit

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Braindump

Wenn man nicht bewusst denkt, sondern die Gedanken ihren eigenen Weg suchen, wirkt man für Außenstehende verträumt.

Manchmal gehen einem diese Gedanken nicht aus dem Kopf. Immer wieder, wie Pop Ups.

Man könnte auch sagen: Der Kopf brummt, und der Wunsch diesen wieder frei zu bekommen, wird immer evidenter.

Das Gedankenkarussell dreht sich in Höchstgeschwindigkeit, lässt sich nicht stoppen, und

allein der Gedanke an Entspannung scheint im Bereich der Fremdwörter zu sein,

spätestens da muss die Notbremse gezogen werden.

Einfach ein Blatt Papier nehmen und versuchen das, was einem “zum Denken bringt” zu strukturieren.

Was, wie und was muss man tun um das scheinbare Chaos und getrieben sein wieder los zu werden.

Entwirren durch visuell alles aus dem Kopf auf ein Papier auszuleeren,

zu ordnen, kategorisieren, entwirren.

Stress abbauen durch Schwerpunkte setzen

Binär denken.

Wichtig oder unwichtig.

Dringend oder zeitlich egal.

Schnell werden aus Gedankenfetzen, Mentalclips klare Formen,

die man so abarbeiten kann.

Der Kopf wird wieder leer von Ballast und bereit für Neues, für das, was einem gut tut.

Diesen mentalen Filter muss man sich selbst setzen.

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Braindump

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Debattieren

Manchmal hitzig, dann wieder ruhig.

Lebhaft besprechen, argumentieren, Streitgespräche .

Ein Weg um zu einer tragfähigen, von allen Beteiligten akzeptierten Lösung zu kommen.

Lieber etwas durch zu diskutieren , und dies in gegenseitiger Hochachtung und Respekt.

Wenn es um Menschen und Tiere geht, sollte es um Würde gehen, nicht Gewinnen oder Macht.

Wir sind alle Kinder der Erde, und niemand hat das Recht dem anderen seine Meinung als allein gültige aufzudrängen oder gar über zu stülpen.

Aber genau da tun sich viele schwer.

Man kann und will nicht verlieren, dabei wird vergessen dass man den wirklichen Gewinn erst später ernten kann,

Den Frieden mit sich und der Welt.

Ein Pyrrhussieg nützt keinem, ob mental, digital oder real.

Eine Debatte ist bereichernd

Folglich durch debattieren statt Waffen reden zu lassen .

Reden diese ist es oft zu spät, es dauert lange um den Schaden wieder zu reparieren.

 Furoshiki  風呂敷

In dem Wort klingt so etwas wie schickimicki mit,

das dürfte aber fast das Gegenteil sein, es sei denn Furoshiki würde Mode machen und für Furore sorgen.

Jede Zeit hat ihren Zeitgeist. So auch unsere.

Wir reden von Nachhaltigkeit, trotzdem leben wir in einer globalen Konsumwelt, in der es zwar Mülltrennung gibt, es wird Recycling durchgeführt und irgend jemand macht aus Altem etwas anderes, aber das sind eher die Ausnahmen.

Furoshiki ist eigentlich ein Badetuch, in das die Japaner ihre Badesachen einwickelten.

Daraus entwickelte sich ein Kult, dass aus alten Stoffen Tragebeutel gemacht wurden oder man sie als Verpackung verwendete.

Heute könnte man sagen:

Eine japanische Tradition trifft den neuen Zeitgeist

Man packt Geschenke nicht in Papier ein, sondern in quadratisch geschnittene und genähte Tücher aus alter Bettwäsche, und anderen Stoffen.

So könnte man vieles wieder verwenden.

Die Großmütter fertigten aus alten Stoffen Patchwork Decken.

Erst wenn etwas nicht mehr zu reparieren ging, man keinerlei Verwendung dafür hatte, warf man es weg.

Aus fast allen alten Stoffen kann man Furoshiki s machen, aus Bettwäsche, alten Hemden.

Tücher für Tausend Anlässe.

Ein Weg verantwortungsvollen Umgangs mit vorhandenen Ressourcen.

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FUROSHIKI

Original HPH, signiert Erlös für Umweltprojekte

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