Sie können uns unsicher machen, aber sie führen uns auch zu tieferem Nachdenken und zu besseren Entscheidungen.
Zweifel zeigen uns, dass wir hinterfragen und uns verbessern wollen.
Sie sind ein Zeichen dafür, dass wir wachsen und uns weiterentwickeln.
Manchmal ist es gerade der Zweifel, der uns die Klarheit bringt, nach der wir suchen.
Reflektiert man all das, was man so den ganzen Tag hört, sieht, liest können einem viel Zweifel aufkommen.
Hoffnung, Erfahrung, Verstand und Gefühl,
Alle diese Elemente ringen miteinander, um unsere Entscheidungen und unser Leben zu gestalten.
Hoffnung gibt uns den Mut weiterzumachen, Erfahrung bringt uns Weisheit, Verstand führt uns zu rationalen Lösungen, und das Gefühl erinnert uns daran, dass wir lebendig sind.
Ein ständiges, dynamisches Spiel dieser Kräfte macht das Leben so komplex und doch so faszinierend.
Die Zweifel sind wie Pop Up Schatten.
Zweifel können an einem nagen, die Hoffnung zersetzen, den Glauben ins Wanken bringen.
Sie tauchen auf und wieder ab.
Man muss sie los werden.
An sich selbst sollte man nicht zweifeln, besonders auch nicht verzweifeln.
Denn nach jeder Nacht kommt ein Tag.
Und beides gehört zusammen.
Wäre es immer Nacht, würde im Leben vieles fehlen, so die Farben, und vieles mehr.
Würden wir nur immer alles hell haben, wüssten wir gar nicht wie Sterne in der Nacht leuchten.
Man ist, eben so wie man ist, und weil man ist.
Wenn Zweifel bleiben sind sie der Motor alles zu überdenken und andere Wege zu finden.
Zweifel kann man ausräumen, in dem man genauer hinsieht.
Zweifel wirken wie Sensoren, sich besser zu informieren, sich mit anderen Menschen darüber auszutauschen.
Halloween ist die magische Nacht, in der die Grenzen zwischen unserer Welt und der der Geister verschwimmen.
Zumindest opisch.
Die Vorstellung, dass Geister und andere Wesen diese Nacht nutzen,
um unter uns zu tanzen, hat etwas sowohl Unheimliches als auch Faszinierendes.
Es ist fast so, als ob diese uralten Bräuche und Mythen unsere verborgenen Ängste und unsere Faszination mit
dem Unbekannten feiern.
Am Dia de Muerte gräbt man im Norden Mexicos die Toten Vorfahren aus dem Sand aus und setzt sie neben sich um am Kult teilnehmen zu können.
An den Feiertagen zu Ehren der Toten lächelt einem der Tod in den buntesten Farben zu.
Wir haben die Achtung vor den Vorfahren verloren.
Wer kennt schon seine Genealogie?
Eine Beerdigung kostet Geld und man zahlt für 10-15 Jahre, und fast niemand verlängert dieses.
Das Geld stiehlt die Pietät.
Es gibt ja Geisterstädte, verwunschene und verlassene Häuser.
Stell dir vor, eine Stadt, wo die Geister auf den Straßen tanzen und die Luft mit einem geheimnisvollen Flüstern erfüllt ist eine perfekte Mischung aus Grusel und Charme.
Wie wäre es, wenn die Geister wirklich unter uns tanzten? Schaurige Vorstellung oder ein aufregender Gedanke?
Wer weiß das schon.
Wenn man sich die Frage stellt, wie man nach dem eigenen Tod gegenüber den Menschen, die einem liebten kommunizieren könnte, bleibt die Hoffnung Signale aus der Zwischen- oder anderen Welt geben zu können.
Ein direkter Kontakt aus der anderen Welt würde die meisten Menschen erschrecken.
Trotzdem gibt es die Möglichkeit einfach die nicht sichtbare Materie zu spüren .
Wir wissen zu wenig darüber.
Es ist einfach schön sich zu verkleiden, je schauriger, desto besser.
Es ist das sich unbewusste Ängste zu nehmen.
Untere Phantasie malt sich das Grausamste aus,
aber das Leben kann viel Unheimlicher sein.
Kriege, Gewalt, Menschen, die auf andere schießen oder einstechen. Das ist der Horror.
Wenn ein ganz normaler Mensch, ein friedlicher Familienvater gezwungen wird in einen Krieg zu ziehen, Menschen zu töten.
Etwas, was er eigentlich nie tun wollte.
Halloween ist anders.
Halloween leitet sich aus dem Englischen “All Hallows’ Eve” ab, was so viel bedeutet wie “Vorabend von Allerheiligen”.
Ursprünglich ein keltisches Fest namens Samhain, markierte es das Ende der Erntesaison
und den Beginn des Winters.
Es wurde geglaubt, dass an diesem Abend die Grenze zwischen den Lebenden und den Toten verschwimmen
würde.
Diese Tradition hat sich im Laufe der Zeit zu dem modernen Halloween entwickelt, das wir heute kennen –eine Mischung aus alten Bräuchen, gruseligen Geschichten und fröhlichem Verkleiden.
Die Toten nehmen die wahre Geschichte mit sich.
Vor Geistern Angst haben müsste höchstens jemand der vielen Unrecht getan hat.
Die vielen Toten eines Krieges könnten, so hätten sie eine Option, eine gespenstische Gestalt annehmen und den Verursachern von Kriegen, Gewaltverbrechen Anklage machen.
Hat man ein Leben geführt, in dem man menschlich war, anderen geholfen hatte, nie ein Verbrechen begangen, muss man keine Angst haben.
Die Idee, dass Geister jene verfolgen könnten, die Unrecht getan haben, ist fast wie eine moralische Gerechtigkeit aus dem Jenseits.
Ein Leben in Menschlichkeit und Mitgefühl führt wohl zu einem ruhigeren Gewissen
und vielleicht sogar zu einem friedlicheren Dasein, sowohl im Leben als auch im Tod.
Ein Gedanke, der ermutigt, jeden Tag achtsam und mitfühlend zu leben.
Es erinnert an den Ausdruck “Ein reines Gewissen ist ein sanftes Ruhekissen”.
Dieses mutet an wie eine moralische Gerechtigkeit aus dem Jenseits.
Alle Kulturen haben ihre Geschichte , wie man mit dem Tod und Toten umgeht.
Wir haken das einmal im Jahr ab, bringen Blumen ans Grab, so es noch da ist.
Auf ein er Insel war ein schönes Grab von einer lieben Frau, Mutter, Großmutter und Urgroßmutter.
Als ein Enkel dieses besuchen wollte, war es weg. An der Stelle des Grabes war ein mit Kies bedeckter Blatt.
Er hatte das Gefühl, sie würde ihm sagen: Ich liege da noch”. So ging er zum Friedhofsgärtner und fragte, wo sie jetzt liegen würde.
Dieser merkte, dass der Enkel seine Oma liebte, nahm ihn und führte ihn zu dem Platz, wo das Grab war.
” Ich habe sie gelassen wo sie lag, nur alles zugedeckt”. Ein Sohn hatte das Grab nicht mehr verlängert. Das Erbe hatte er angenommen, aber nicht die Verantwortung ein bisschen Geld für die Würde seiner Mutter auszugeben.
Der Enkel nimmt es als kleines Geheimnis mit.
Liebe zu Menschen und Tieren die einem nahe stehen bleibt und kann manchmal Grenzen überschreiten.
Nur der Mensch des digitalen Zeitalters forscht lieber über anderes als das, was in einem anderen Leben in einer anderen Form wichtig ist.
Da Macht und Geldgier wichtiger wie Moral zu sein scheinen, gibt es dafür kein Geld.
So lassen wir den Tod in leuchtenden Farben lächeln und haben Freude an Halloween.
Die sehen nur vor sich hin auf ihr Mobilfunkgerät, nichts links, nicht rechts.
Das “hello em” bedeutet , hey , ist alles ok bei Euch.
Das Leben ist spannend.
Das “hello em” ist eine Art Weckruf.
Es ist ein kleiner, aber kraftvoller Moment, der uns daran erinnert, wieder in die Realität einzutauchen und uns um unsere Mitmenschen zu kümmern.
Wie ein Zeichen der Verbundenheit in einer oft abgelenkten Welt.
Menschen, von denen man es nie erwartet hätte, helfen einem älteren den Koffer aus dem Zug zu tragen,
ein jüngerer macht in der Straßenbahn den Platz frei für einen älteren Mann.
Er denkt nicht, die Alten sind überflüssig, oder die Mutter mit ihrem Kind, was macht die da.
Zombies, das sind die ferngesteuerten.
Von den Likes, den SMS, irgend einem Clip, einer vermeintlichen Kultfigur.
Man stelle sich das Bild eines Roboters vor, der auf einer Parkbank sitzt und ein Buch liest. Und, die Masse der modernen Zombies läuft nur den Blick aufs Handy gerichtet an ihm vorbei.
Was würden Zombies ohne Strom tun?
Manche können noch nicht einmal einen Brief schreiben, oder eine Notiz.
So, wie die ältere Dame, die weder gut hört, noch deutlich sprechen kann. Sie schreibt das, was sie will auf einen Zettel und zeigt den ihrem Nachbarn, der darauf reagieren kann.
Das Leben benötigt lebendige Kommunikation, den Blick zum Blick und nicht den ins Leere.
Kleine Gesten und unerwarteten Akte der Freundlichkeit erinnern uns daran, dass echte Menschlichkeit immer
noch existiert.
Eine ständige Ablenkung und fehlende Kommunikation machen uns oft blind für das, was wirklich zählt.
Ein Roboter, der einfach ein Buch liest, ist ein echtes Symbol für die Rückkehr zur Einfachheit und bewussten
Achtsamkeit.
Der Verlust der Fähigkeit, ohne Technologie zu kommunizieren, ist ein beunruhigender Gedanke.
Vielleicht sollten wir alle öfter den Blick vom Bildschirm heben und die Welt um uns herum wahrnehmen.
Man plant und träumt, und dann nimmt das Schicksal eine unerwartete Kurve im Lauf des Lebens.
Aber gerade diese Unvorhersehbarkeit hält uns wach und lebendig.
Es ist eine ständige Erinnerung, flexibel und anpassungsfähig zu bleiben.
Im einen Augenblick könnte man vor Wut platzen, dann kommt die Wende.
Ein Lachen kann alles verändern.
Wenn man zurück denkt und reflektiert welche Erwartungen man früher an die Zukunft hatte und vergleicht dieses mit dem ” Ist-Zustand”, ergibt sich meistens eine Divergenz.
Das Leben ist nicht wie eine Eisenbahnstrecke.
Man bleibt nicht immer auf dem gleichen Gleis,
kann zwar an den Weichen die Richtung ändern, aber der Lokführer kann die Weichen nicht stellen, das macht das Stellwerk, beziehungsweise die Streckenüberwachungs- Computer.
Der Zugführer kann nicht wenden, nur da, wo es vorgesehen ist, auch die Option dass er zurück fahren kann.
Wir wissen weder das Ende der Strecke, noch die Abzweigungen.
Unser Stellwerk und Streckenaufsicht ist das Schicksal.
Deswegen können wir zwar alles Mögliche versuchen zu berechnen, vorher zu sehen, uns darauf versuchen vorzubereiten, Pläne machen, so, wie Plan A-Z
Und, dann kommt alles anders , keiner der bedachten und angedachten Fälle.
Das Leben kann einem aus der Bahn werfen.
Gut, wenn man einen Kompass hat, Umsteigemöglichkeiten kalkuliert, auch die Wartezeiten an Haltestationen mit einbezieht.
Es gibt nur einen Fahrplan, die Abfahrt.
Wir wissen nicht wo die Reise hingeht, und auch den Anfang der Reise müssen wir erst erlernen.
Das Vertrauen in das Schicksal und in das, was darüber steht, wie wir es auch bezeichnen, und in uns selbst, wie wir uns das Leben gestalten wollen, hilft auf der richtigen Spur zu bleiben und nicht zu entgleisen.
Aber vorhersehen können wir nichts.
Es steht auch nicht ablesbar in den Sternen.
Alles fließt, und diesem Lauf kann niemand entfliehen,.