Lustig, lustig, trallalalala

Aufregung

Lautmalend, von den Vögeln abgehört, abgucken kann man ja , aber nicht die Töne.

Ausdruck des sich Wohlfühlens, des einfach Singens ohne Text.

Tralla ist ja eine Interjektion, oft am Anfang oder Ende eines Liedes stehend.

Belanglos, nicht so wichtig, ohne einen geistigen Anspruch,

dafür aber einen emotionalen, des einfach lustig sein, so,

wie tirili tirila.

Wäre die Welt mehr von trallala und tirili gelenkt, wäre alles viel angenehmer,

die Menschen wären gut drauf

Albträume

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Träume, Albträume, Konstruktionen der eigenen Erinnerungen.

Nicht mit Alpträumen verwechseln, denn diese wären ja von schönen Bergen und Wiesen.

Wie wenn man in unterirdische Gewölbe geht, lange Gänge mit mässigem Licht durchquert,

nicht wissend wo sie enden und wo sie angefangen haben,

der Einstieg ist im Irgendwo, der Weg geht ins Irgendwohin, für einem selbst gilt nicht wissend wie lange die Reise dauert.

Der Weg ist der durch Wände, die regale und Schubladen sind, gefüllt mit dem Sammelsurium des Unterbewusstsein,

mit allem , was sich im Leben abgespeichert hat,

im Speicher ohne Byte Limit, jenseits von Mega- oder Petabyte,

Manches ist abgelegt, anderes schwebt im Raum,

das eigene Unterbewusstsein reagiert zufällig, mal so ,

keiner bestimmten Logik folgend, einfach divergent,

bis sich irgendeine mentale Schublade öffnet, sich bemerkbar mach und mitgenommen wird,

man hat das Gefühl die Erinnerungen zeigen und positionieren sich,

um angesprochen und mitgenommen zu werden.

Schreien einem an, ich bin da, will mit.

Und so füllt sich der mentale Rucksack, wird immer schwerer,

manchmal ein bedrückendes Gefühl der Angst erzeugend, wie es eben Parasomnien tun.

Alb kommt aus dem Mittelhochdeutschen , von den Alben oder Elfen, die in der germanischen Mythologie für die Träume zuständig waren.

Setzt sich eine einem auf die Brust, wird ein Gefühl der Beklemmung  erzeugt, Angst.

Jede mitgenommene Erinnerung meint wichtiger zu sein als die anderen;

alles ergibt ein Konglomerat das sich fortbewegt,

bis das Weitergehen unterbrochen wird  und einem nach mentaler Schwerstarbeit

in die Realität bringt,

schwitzend, schweissgebadet, total down.

Vielleicht sollte man, bevor man seine Gedanken  auf die Reise in die Archivkatakomben seiner Seele schickt, schöne Leitgedanken formulieren,

die nur für die angenehmen Erinnerungen erwecken,

und die unangenehmen zum weiterschlafen ermuntern.

Das mentale Drehbuch umschreiben,

die Schubladen der schlechten Erinnerungen verschliessen,

und auf Schatzsuche nach den mentalen Juwelen gehen.

 

wütend

Angst

In dem Wort steckt ja Wut und end drin, wobei das eine ja , wie alles einmal im Leben,

das andere Ende , ein “Aus”signalisiert.

Wut steckt auch im Namen des Flusses Wutach, aber der ist bestimmt nicht wütend,

hat höchstens mal Hochwasser, was unsere Vorfahren vielleicht als wütend bezeichnet haben könnten.

Wütend, von grossem Hass erfüllt,

sauer sein, aggressiv, ärgerlich und aufgebracht, grimmig, heftig, zornig und ungehalten, manchmal cholerisch, tobend und empört.

Viele Worte für einen Zustand, der eigentlich nichts am Geschehenen ändert, oder dieses verbessert, im Gegenteil.

Wut wird oft als Suffix gebraucht. Es steckt Raserei, Wahnsinn, Emotionen, Leidenschaft darin.

Der Wütende ist ein Wüterich, was ja nach einer Pflanze klingt, so, wie der Knöterich.

Wütend bedeutet Verschwendung von Adrenalin, Nichtnutzung kreativer Optionen, denn Wut lähmt höchstens, löst Gegenreaktionen aus, verschleisst.

Der Grund des Ärgernisses, der für eine optionelle Wut reicht ja,

sich ärgern und schnauben bestraft einem selbst.

Ist die Wut so gross, dass man aggressiv wird , bestraft man sich und andere, bekommt man Kopfschmerzen vor lauter sich ärgern und wütend sein, bestraft man sich und andere nochmals,

warum nicht : einmal reicht, das ist der Umstand,

und mit der Gelassenheit und Distanz  Fehler als Lernchance zu sehen

und es einfach das nächste Mal besser machen oder besser machen lassen,

einfach das Motto: Was soll es?

Aber man ist als Mensch eben menschlich, und doch manchmal wütend.

Besser man lernt die Wut umzudrehen, das würde dann Tuw bedeuten.

Tun, aber das W vielleicht für Was, und das sollte man sich genau überlegen :),

nicht blind vor Wut sein.

Staunen, Raunen

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Was passiert, was ist los,

Erstaunt, Überrascht, man redet, raunt, was steckt dahinter

Der Himmel ist dunkel, die Sonne scheint nur verschwommen,

zu viele Teilchen reflektieren statt weiter zu leiten,

aber  wir verkennen oft, dass alles was geschieht seine Kausalität

in dem Geschehenen hat.

Staunen im Sinne, überrascht zu sein, ist der Ausdruck des zu spät gewesen Seins ,

nur im Sinne ” bewundern”, des positiv angetan Seins, verhält  es sich anders.

Bei einer guten Planung und Analyse ist das Eintretende das Erwartete,

so wäre die Theorie die höchste Form der Praxis, weil gut durch gedacht diese pragmatisch umgesetzt werden könnte,

oder das Kommende vorberechnet wäre, somit auch so eintreffen würde.

Leider eine Lektion, die ein Zeitalter des politischen Aktionismus abgelegt hat,

weil Kurzlebigkeit einer Nachhaltigkeit entgegen steht

Hoffnung

auf dem weg

Hoffnung

das hinter einer Fata Morgana her laufen,

oder der Gedanke, der nur darauf  wartet zu einem zündenden  zu werden?

Ohne Hoffnung, ohne auch Illusionen wäre die Welt trist, grau, öde, depressiv.

Hoffnung lässt die Farblosigkeit grün werden.

Auf was hofft man?

Das Menschen lernen ihre lernresistent aufzugeben,

Liebe statt Hass

Freude statt Trauer

Respekt statt Missachtung

dass Tiere auch eine Seele haben

auf Frieden, keinen Streit, keine Gewalt.

Überstreichen wir einfach alles düstere

mit Grün für die Hoffnung,

rot für die Liebe,

blau für Respekt

 

 

 

 

Wischiwaschi

Anstehen 005

Unklar, verschwommenes hin und her Gerede,

um den heißen Brei herum,

politisch unpräzise, einfach so dahin gesagt.

Der Wisch, der ist ein einfaches unwichtiges Schriftstück,

und waschi kommt von schwätzen, Geschwätz,

im Englischen wish-wash mit ähnlicher Bedeutung,

bedeutet auch Mangel an Geschmack,

wässrig, labbrig, dünn,

oft wirr, oberflächlich

In der Politik oft verwendet,

wenn man selbst nicht genau weiss was man will, ausser Macht

 

Wer weiss denn was kommt?

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Man kann das mit und ohne Fragezeichen schreiben, die Betonung auf das wer legen, auch ein Komma nach dem ” denn” setzen, und jedesmal wäre die Bedeutung des Geschriebenen eine andere.

Das etwas kommt ist ja eh klar und prinzipiell unvermeidbar.

Aber ” etwas” ist ein sehr dehnbarer Begriff und umfasst eigentlich alles.

Die Frage nach dem “wer” ist schon  präziser, zumindest gibt es Menschen die weniger und welche die mehr wissen.

Damit ist aber nicht beantwortet, was sie daraus machen und was für ein Wissen das ist. Halbwissen, Resultate der Forschung, Kenntnis von Prophezeiungen, oder  nur vom Hören und Sagen.

Wer weiss denn was kommt, kann aber egalistisch auch nur dahin gesagt werden,

denn, na wer weiss das schon.

Mit der Geschichte ist es einfacher, ob aber da die Wahrheit geschrieben wird und nicht Entscheidendes andere Nuancen bekommt, steht auf einem anderen Blatt.

Mit der Gegenwart ist das noch…

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Irrwege

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Manchmal sind die Wege genau so komisch, wie die Menschen, die darauf gehen.

Wandeln auf verschlungenen Wegen,

wenn das Ziel nicht erkennbar ist,

wenn jeder irgendwo anders hin möchte und nur sich selbst sieht,

verrückt, verzückt,

Wenn die Wege in alle Richtungen zeigen,

Die Menschen,  Masken aufgesetzt, daß man das wahre “Ich” nicht erkennt,

statt dem Hochmut die Ängste, anstatt Forschheit, das Zögern.

Wer kann dann den richtigen Weg von einem Irrweg unterscheiden?

Umwege, Abstecher, Nebenwege und Labyrinthe sind nicht immer erkennbar,

Bei einer Odyssee wird das schon schwierig.

Nur wenn der Weg schon das Ziel ist, entfällt die Option des Suchens,

was aber nicht bedeutet, daß das Ziel “einfach in den Tag hineinleben” wäre.

Das sich auf den Weg als Ziel zu konzentrieren bedeutet nicht sich in Seitenwegen oder mentalen Sackgassen zu verirren,

sondern sich flexibel auf das Präsente und  das direkt auf einem Zukommende zu fixieren,

dabei aber die besten Optionen zukunftsorientiert und verantwortungsvoll wählend.

Bestimmte Konstanten, wie Werte,  wären allen Wegen gemeinsam und an sich das Ziel.

Wege führen durch Licht und Dunkelheit,

aber für uns auf der Erde gibt es nur einen Mond und eine Sonne,

und die scheinen für jeden Weg, und bei jedem Weg kann man abzweigen oder umdrehen.

Wenn alle farben grau werden

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Der Klärschlamm hat die Farbe grau,

grau sind die Rückstände vom Wasser in der Toilette oder Waschbecken,

der Teerbelag von Strassen, die Farbe von Beton, der Regen,

die Wolken, das Wetter, die vorwinterliche Stimmung, der Himmel, das Wasser.

Andererseits haben wir  wunderbare Sonnenuntergänge in den wildesten Rot-und Gelbtönen, gemischt mit ein bißchen hellblau.

dazwischen Tiefgrau, Schwarz in allen Schattierungen, fast bedrohlich wirkend.

Wir leben auf dem blauen Planeten, der eigentlich völlig bunt ist, nur vom Weltall blau aussieht, ein Planet,

der die Sonne , einen Feuerball umkreist,

Unser Trabant ist ein Mond, der bei Vollmond uns nachts beleuchtet, ganze Ozeane bewegen kann.

Was wäre, wenn all das die Farbe verlieren würde, keine Vielfalt, nur tristes grau uns bleiben würde?

Die Welt wäre arm, traurig anzuschauen, der graue Planet.

Die Grauzone ist die nicht erfasste, illegale Zone ,

und die Graue Eminenz zieht die Fäden der Macht aus dem Hintergrund, nicht direkt…

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Spagat

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Allen alles richtig machen wollen?

Das bedeutet seine eigene Vorstellung aufgeben,

keine eigene Meinung zu haben,

spaccata, italienisch grätschen oder spaccata  , das Spalten,

ist nicht wirklich unvereinbare und unüberbrückbare Positionen  zusammen zu bringen.

Einen Plus und einen Minuspol zu verschmelzen ähnelt einem alles aufsaugendem schwarzen Loch, wo alles zusammen kommt,

einem Schlund der alles verschlingt um dann verdaut zu werden.

Nur der geübte Akrobat kommt aus dem Spagat leicht heraus. Der Ungeübte hat Schmerzen oder bleibt bewegungsunfähig.

Die Lösung könnte einfach darin liegen unterschiedliche Positionen nehmen  wie sie sind,

und eine gemeinsame Plattform zu finden.

Tolerant sein kann ein Spagat sein, denn es gibt Dinge, die Toleranz ausschließen.

Kriminelles, gegen die eigenen Werte Verstoßendes.

Wer sich als tolerant bezeichnet, muss dieses einschränken und definieren,

nicht einfach akzeptieren.

Man kann nicht alles haben und alles machen wollen.

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