Vorsicht

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In dem Wort Vorsicht steckt ja nicht nur die Assoziation aufpassen zu müssen,

das bedeutet ja auch  vor sehen, also in das, was passieren wird ,

um das zu verhindern, was man nicht möchte

Vorsicht heisst Warnung, aber vor was?

Vorsicht macht neugierig, der Reiz des vielleicht Verbotenen,

aber Risiken mit ein kalkulierend,

oder ist es nur der Hinweis sich zu schonen, um nicht die Silbe vor austauschen zu

müssen in ein “nach” , wenn man den Schaden des nicht vorsichtig Seins

kompensieren muss

umsichtig und vorsichtig zu sein bedeutet jedenfalls eine mentale Vorsorge

und schadet nicht

es ist wie mit allem, in Maßen und nicht Massen,

was ein kleiner Buchstaben ausmacht ß oder ss

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Delete

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Delete
vieles ärgert einem,
der Nachbar, das Auto vor einem, eine unangenehme Post,
die Politik, das Finanzamt, das eigene Ego
wenn es nur so einfach wäre,
auf dem PC ist das so,
ich wills nicht haben,
einfach delete druecken
weg mit den Problemen
delete
und es ist weg- es ist nicht weg
auch im PC nur überschrieben
mit einem Recovery wieder da,
übermalen, übertünchen, zudecken
Alle Versteckarten können nur verbergen, ohne Nachhaltigkeit,
also delete auf Zeit
aus dem Gedächtnis löschen,
um später wieder aufzutauchen,
weggeworfen, weggedrückt
oder nur verdrängt?

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Fokussieren

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Wenn man das Gefühl, dass alles einem wegschwimmt,

nicht weiss wie und was, woher, wohin, warum, wieso,

das klar sehen schwer fällt,

weil die Fragen Handeln und Denken blockieren,

dann ist der Zeitpunkt gekommen,

in dem man nicht kapitulieren sollte.

Induktiv oder deduktiv das oder die Probleme lösen?

Bündelt man alles, konzentriert sich, wie ein Lichtstrahl auf einen Punkt,

ist, wenn man diesen entfernt, das Problem nocht nicht gelöst, besonders, wenn er sich nicht entfernen lässt.

Mental könnte man den Punkt weisseln, deleten, wie beim PC einfach  ” delete” drücken, in der Praxis und Realität ist dies schwieriger,

vielleicht hilft das Zerlegen in lauter Einzelteile, um dann nachhaltig jedes Einzelne zu beseitigen,

um den Zustand ” man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht” in ein nur Baumgruppen sehen umwandelt und dann einzelne Bäume und Büsche zu haben,

die sich dann,

in das befreite Umfeld gestellt,  auf einmal zu einer…

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Behutsam

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Behutsam, vorsichtig, bedacht, mit Rücksicht,

schonungsvoll tastet man sich vor,

will keine Scherben verursachen, achtsam.

Das Substantiv ist feminin,

vermutlich,

weil die Masse der Männer eher wie

Elefanten im Porzellanladen sind? Oder täuscht das nur?

Beim Mann wird das “vorsichtig sein” oft  als zögerlich und soft, weich eingestuft,

bei der Frau als einfühlsam, bedächtig, Gefahren eher ahnend, vorsichtiger.

Wie besonnen , so zeronnen, wird der Mangel an Wagemut bezeichnet,

verpasste Chancen durch das Ausbleiben von ” wer nicht wagt, gewinnt nicht”

“Doucement” im Französischen, “soft”im Englischen

“zart” ist ein anderes Wort dafür, eine Variante der Einfühlsamkeit.

Vielleicht ist es nur die Umsichtigkeit,

das Einkalkulieren, bessere Abschätzen von Risiken.

Ausgeklügelt, ausgereift , methodisch, logische Vorgehen, zielbewusst aber wohlerwogen, rational.

Weise ist salomonisch, nicht egozentrisch, sondern das Sinnvolle als Mittelpunkt der Zielführung.

Sokratisch, stoisch, letztlich souverän.

Statt “Holter di Polter” liebevoll, fürsorglich, eben sensibel, gewissenhaft, pflichttreu, aber was ist die Pflicht?

Im Konfliktfall  sänftiglich, seelenruhig , ausgleichend, mit Takt Delikates lösen.

Bei manchen Menschen hat man das gefühl, daß diese in ihrem Leben sich noch nie Gedanken über ” behutsam” gemacht haben.

Diese Spezies ist in der Politik stark vertreten,

weil im Machtkampf um Positionen, Geld, der Gier nach ” etwas zu sagen haben”

Ellenbogen mehr zählen , als wie das ” Fingerspitzengefühl”.

Freundlich, und weit vorausblickend, behutsam wird als Schwäche interpretiert und Poltern als Stärke, denn,

wo “Gehobelt wird, da fallen Späne”,

nicht überlegend, das etwas was abgehobelt ist, nicht repariert werden kann,

nur durch Auftragen anderer Schichten,

und das ist in der Politik die Flexibilität, das auch “Fähnlein im Winde” Verhalten,

anders interpretiert,

“Neue Lage erfordert neues Handeln” und was interessiert dann das Geschwätz von gestern.

 

 

 

 

 

 

schematic

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Schemenhaft,

schattenhaft, konturlos, nicht klar,  grob, undeutlich, dumpf, dunkel,verschwommen, vage, unscharf, diffus, ungenau, nebelhaft, unbestimmt, dunkel, andeutungsweise…viele Wörter mit “un”. Viele Worte die das Schwammige, Nebulöse ausdrücken.

Scheme bedeutet im Englischen Planen, eine Lisp variante. Alemannisch ist die Scheme eine Maske

Es steckt das Wort “haft” darin, gefangen zu sein.

Auf der Welt geschieht so viel, dass das einzelne Individuum das alles nicht erkennen kann.

Manche werden einfach nur getrieben, sind Rädchen im großen Räderwerk,

das Geschehen zieht schemenhaft vorbei.

Man kann nur dagegen halten, wenn man Stück für Stück in seinem überschaubaren Bereich allem eine Kontur verpasst, das Neblige auflöst, wieder klar sieht.

Nach Plan vorgehen,  strukturiert, mit Routine nach einem Schema

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Zappenduster

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Wenn der Strom ausfällt, das Licht ausgeht, Neumond,

alles völlig dunkel wird?

Zappen kommt von Zapfenstreich, denn nach dem hat alles dunkel zu sein;

duster, das kommt vom altgermanischen Wort Düster, im holländischer duister.

Rabenschwarz, pechschwarz, einfach Nacht, ohne Sterne und Mond,

ohne Laterne, Beleuchtung, Feuer, einfach schwarz, wie eben die Nacht

Wirtschaftlich ist zappenduster, wenn die Insolvenz naht, nichts mehr geht,

man keine Fragen beantworten kann, bei Tests, Prüfungen, wenn einfach nichts mehr geht.

Trennt man das Wort ergeben sich Zap, die andere Hälfte von zip zap, wie beim Reissverschluss,

dann pen, das steht für Spritze, Malstift, Software, eine Stadt in Indien, eine Schriftstellervereinigung und vieles mehr

Dust ist englisch der Staub.

Wenn man das zusammen schreibt : Wenn sich der Himmel wie mit einem Reissverschluss so zuzieht, dass wie mit einem unsichtbaren Malstift alles zugemalt ist, dann wird es düster.

Eigentlich ist es kein Problem. Nach jeder Nacht kommt der nächste Tag.

Wenn alles bergab geht, kommt dann das Tal und alles geht wieder bergauf.

in der Dunkelheit kann man Kerzen anzünden, mit dem Mobilephone Licht anmachen,

und wen  das alles nicht geht gibt es noch Sterne am Himmel, einen Mond , ab und zu ein Flugzeug dessen Lichter man sieht.

Im Schutz der Nacht kann man sich ausruhen und Kraft schöpfen,

jedenfalls ist zappenduster schöner als wie Lichtsmog, wenn es nie dunkel wird, immer heller, bis dass das Licht schmerzt.

Also besser ab und zu zappenduster

ab und zu das Dunkel der Nacht

ab und zu einfach einmal nichts sehen,

wenn immer man das will, einfach nur die Augen schliessen

 

wenn es kreucht und fleucht

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Die ersten Sonnenstrahlen kommen heraus,

das Leben erwacht wieder aus dem Winterschlaf,

kleine Fliegen, auf einmal sind sie da,

Spinnen, , viele Lebewesen, die so klein sind, daß man sie nicht gleich erkennt,

alles was kriecht und fliegt,

sich tummelt,  irgendwo aufhält ,

eigentlich ein bißchen wie Leib und Seele,

alles zusammen fassend,

aber nicht wie die Redewendung wie: Dreck und Speck, nämlich das Negative

meinend,

vielleicht ein wenig da und dort,

jedenfalls etwas das Leben beschreibendes

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Turbulenzen

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Lateinisch ” turbare” sich drehen, beunruhigen, verwirren

Eine chaotische Bewegung von Materialien und Flüssigkeiten.

Strömungen, Wirbel, Unruhe.

Als Substantiv feminin, beim Fliegen für Passagiere nicht angenehm, für den Piloten eine Herausforderung.

In übertragenem Sinn können Beziehungen turbolent sein,

aber auch unruhige Zeiten werden als Turbolenz bezeichnet, insbesondere wenn es auf und ab geht. Katastrophen über die Menschen kommen, Staaten sich bekriegen und man sich in einer unfassbaren Vielfalt das leben schwer macht.

Im Wort steckt Turbu drinnen, nicht turbo, denn dann wäre der Turbo Lenz ja ein Jahrhundertsommer mit meteorologischen Wechselbädern,

Man könnte annehmen Turbolenzen seien chaotisch.

Die Reynoldszahl, nach Osborne Reynolds benannt, der 1882 Wasserströmungen hinsichtlich Entstehung von Turbulenzen untersuchte, ist  ein Parameter für Chaos.

Wenn warme und kalte Luft zusammenkommen entstehen meteorologische Turbulenzen, Luftverwirbelungen

an der Börse , wenn die Kurse hoch und runter gehen wird es turbolent.

Turbolenzen gehören  zum Leben.

Ein Trost mag sein: Nach Ihnen…

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Hoppla

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Interjektion, die es nicht als  Substantiv gibt, so wie

das, der, oder die Hoppla?

Manche interpretieren das : Hoppla jetzt komm ich”

Ein Ausruf des auf etwas aufmerksam machen,

im süddeutschen Dialekt Hoppela.

So etwas  wie das englische ” ups”.., auch whoops.

Hoppla wird auch als so quasi Entschuldigung verwendet,

“Sorry,  Hoppla”,  wenn man jemand angerempelt hat.

Bei einem Versehen,

Im Wort steckt  ” hop” und ” la”.

“La” französisch “das, die”

Im Kinderlied heisst es:

“hopp, Pferdchen lauf Galopp, über Stock und über Stein, hopp…..”,

so wie hühott,  so das hopp,

wie bei Kleinkindern  das  ” Hoppe hoppe Reiter, wenn er fällt dann schreit er….”

Hopp assoziiert auch das hoppeln der Häschen

Eigentlich müsst “hoppla” das geflügelte Wort der Politik  sein,

in der man nicht müssig ist, jeden Tag mehrfach einen Grund

für ein ” hoppla” zu finden.

So fühlen wir mental: Hü Hopp, hü Hott, die Pferdchen im Galopp,

lassen keine Streiche   aus, Rasen über Stock und Stein.

Beim Pferdchen muss man nur die Zügel an ziehen und schon steht es.

Hoppela, auf ein Neues?

 

 

Wanderer

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” Wanderer zwischen den Welten,

kommst Du im Jenseits an, verkünde dorten,

daß die Menschen im diesseits immer noch nicht gelernt haben,

daß wir alle auf dem gleichen Planeten leben und keine Kriege brauchen,

daß man Geld nicht ins Jenseits mitnehmen kann und doch tun die meisten so,

als wie dem nicht so wäre.

Statt mit den anderen Lebewesen sich zu arrangieren, töten Sie diese und manchmal  nur aus Spass.

Machtgier, Neid und Eifersucht sind immer noch da, und manche meinen sie seien mehr, obwohl sie auch nur einen Kopf, zwei Füsse und zwei Hände haben,

und nur weil die Äusserlichkeiten unterschiedliche sind soll das so sein.”

Der Wanderer ist maskulin, die Wanderin wird nicht verwendet, auch lässt man oft hinter dem “d” das “e” weg

In der Mehrzahl wird beides gleich verwendet der und die Wandrer, außer im Dativ, den Wandrern kommt ein n dazu.

Wandersfrau wird selten so ausgesprochen, eher Wandersmann.

Wir wandern durchs Leben, manchmal durch Wüsten, Städte.

Die Gattung Wanderer zählt zu den Fussgängern,

Einen Wanderstock hat eh keiner mehr, ausser bei Nordic Walking,

aber das wäre nicht Wandern im Sinne gemütlich,

sondern beschleunigt sich zu Fuss fort zu bewegen.