Zeitenwechsel

Es gibt fast nichts , wo Zeit keine Rolle spielt.

Zeit hat man oder nicht. Sie kann kostbar sein.

In jedem Leben gibt es Situationen, Sekunden, die alles verändern können.

Zeitenwechsel, manchmal heftig, dann wieder sanft.

Das Schicksal sucht sich dies aus.

Wenn die Zeiten sich verändern, wechseln, bedarf es an Inspirationen.

Ein Blick in die Seele des anderen, ein Erlebnis der Dritten Art, ein Schock.

Viele Situationen, mit Continuum versus Zeitenwechsel.

Eine neue Lage, andere Entscheidungen, ein Wechsel der Gefühle, des Handelns und Gestaltens.

Erfindungen können die Welt verändern, wie Plastik, das Mobiltelefon.

In China sagt man: ” das Volk der hängenden Köpfe”, weil alle immer auf ihr Mobiltelefon schauen, oder die Selbstredenden, die mit für Außenstehende imaginär erscheinenden sprechen.

Die Politik verändert sich stetig. Neue Gesichter, andere Schwerpunkte , nur selten, dass sich etwas so fundamental ändern mag, dass es einen Zeitenwechsel verursachen könnte.

Vergleicht man die Wahlplakate von Parteien über die Jahrzehnte, so würde man die Betroffenen an ihrer Geschichte nicht erkennen können.

Die Zeiten können sich grundlegend verändern.

Minderheiten des einen Jahrzehnts werden zu dominierenden eines anderen hochgespült, die Mode muss sich immer wieder neu erfinden,

die gesellschaftlichen Normen werden von Zeit zu Zeit durchgemischt und verändern sich von Generation zu Generation.

Was einmal modern war, ist dann altbacken.

Die Natur offeriert das Chamäleon, dass sich jedweder Umgebungsfarbe anpassen kann,

die Menschheit zeigt sich oft in der Masse anfällig, mental, ideologisch, argumentativ wie Chamäleons zu sein, allzu leicht wird etwas gedankenlos nachgeplappert.

Aber dieses wiederholt sich in der Geschichte und ist zumeist nicht von Dauer.

Die Frage, die man sich stellen mag ist: Was in dem Ganzen ist konstant.

Vielleicht nur der Wandel an und für sich.

Menschen ändern sich, die Meinungen, Ansichten, Weltanschauungen, Ideologien.

Was heute “in” sein mag, wirkt morgen als ” out”.

Die Personen, Statisten, Leitfiguren wechseln, die breite Masse bleibt.

Was aber immer bleibt sind andere Werte.

Glaube , echte Liebe, Hoffnung wird immer bleiben,

Vertrauen muss man sich immer wieder verdienen, und,

Gott wird immer der gleiche sein, er ist der Einzige der über allen Zeiten steht.

Zeitenwechsel

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Das Netz

Es gibt viele Arte von Netzen.

Netze sind nicht nur Textilgebilde mit Maschen und Öffnungen.

Solche, die einem einfangen und andere , die einem auffangen können.

Das Stromnetz wird von jedem benötigt, der ein elektrisches Gerät oder PC hat.

Schutznetze, Fangnetze in der Fischerei,

Aber das Fischen und Fangen geschieht auch im Internet, Pishing.

Das Stehlen von Daten, zu kriminellen Zwecken, zum Verkaufen, zig Optionen.

Für fast alles gibt es Netze.

Das Bahnnetz, Verkehrsnetz, Kommunikationsnetze bestimmter Gruppen, Kanalnetz, Wasserstrassennetz.

Die Liste ist schier endlos.

In der Biologie, der Anatomie, dem Sport und in der Informatik.

Das Internet, das Darknet, das Social Network, alles Netzwerke, die einem eine Tür zu Dienstleistungen ermöglichen oder Kommunikation und Kontakte pflegen helfen, zumindest die Platform dazu.

All dies sind Netze, die mit Menschen in Verbindung stehen, von ihm gemacht wurden.

Andere Netze in der Natur sind Wundergebilde der natürlichen Architektur, wie die Spinnennetze.

Manche Netze verursachen Phobien, wie die der Spinnen.

Ihr Sinn ist es auch weit gespannt, oder als Falle getarnt Insekten einzufangen, um sie als Nahrung zu sich zu nehmen.

Spinnen verwenden ihre Netze wie Sensoren, bei denen sie die geringste Bewegung registrieren.

Gerade im Herbst herrscht Spinnennetzhochkonjunktur. Nicht nur wegen Halloween, sondern weil da Spinnen besonders aktiv sind, und auch den Touch von etwas Gruseligem haben.

Bäume haben mit ihren Wurzeln Kommunikationsnetze, so wie auch Pilze, Symbiosen des Miteinander und gegenseitigem Profitierens.

Unser Denken kann noch nicht vernetzt werden, nur unsere digitale Kommunikation

Vernetzt denken bedeutet die Fähigkeit gedankliche und logische Verbindungen herzstellen, zu korrelieren.

Neuronale Netze befähigen einen Computer mithilfe von speziell entwickelten Algorithmen und Deep Learning zur hocheffizienten Mustererkennung in Big Data.

Intelligente Netze helfen in vielen Bereichen.

Vielleicht sollte man sich auf die positive Seite eines Netzes konzentrieren, auf Netze, die einem auffangen und

die einfangenden und einem gefährdenden Netze mit Skepsis und Argwohn beobachten und ihnen aus dem Weg gehen.

Die der Natur, wie die Netze der Spinnen und Baumwurzeln bewundert und bewahren.

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Das Netz

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Lotsen

Wenn Schiffe in Untiefen kommen,

in viel befahrene Wasserstraßen,

man überhaupt nicht weiß wo man ist, was auf einem zu kommt, wo die Wege hingehen, benötigt man Menschen, die sich auskennen, oder Leitschnüre,

um sicher durch all dies zu kommen.

Dinge oder Personen, die einem lotsen.

Setzt man auf das Falsche, weil man geblendet wurde, droht eine Katastrophe. Folglich sollte man genau überlegen was und wer die Lotsen seines Lebens sein könnten.

Manchmal sind es einfach nur Vorbilder.

Menschen, die ihr Leben durch die Untiefen des Schicksal manövrierten,

uns zeigen, auf was man vertrauen kann, setzen vermag.

In der heutigen Zeit strömt so vieles auf einem ein, das man Lotsen braucht.

Moralisch sein Gewissen, der Glauben, die Liebe, die Hoffnung, das vertrauen in sich und das Gute, ein Fels, aus dem heraus man agieren kann. Eine Konstante, ein Anker.

Die digitale Welt ist für viele, besonders ältere Menschen eine unbekannte Welt, undurchsichtig, kommt ihnen vor wie ein Dschungel , ein Dickicht der Informationen.

Ob über einen Online Lieferdienst etwas zu bestellen,

Bankgeschäfte zu erledigen, Facebook, WhatsApp, Instagram oder was immer es an social Media gibt ist denen einen Routine, das ganz Normale, den anderen schier unüberwindlich.

Eigentlich benötigt man da Lotsen, die Menschen, denen Internet ein Stressfaktor ist, weil man zu wenig davon weiß, hilft, ihnen dies erklärt.

Eine kultivierte Gesellschaft darf bestimmte Gruppen nicht in altem Wissen stehen lassen, sollte sie da durch lotsen.

Für Kinder und Jugendliche, die damit aufwachsen gibt es nichts anderes.

Es ist das Normale, für sie mag das Darknet eine Unbekannte sein.

Menschen, die nicht mit der digitalen Welt vertraut sind, entwickeln nur wenn sie daran denken, Ängste und Stress, und genau das ist überhaupt nicht nötig, im Gegenteil.

Die digitale Erfahrung kann helfen das Leben zu erleichtern, angenehmer zu machen.

Ein Lotse zeigt auch die Schattenseiten, Untiefen und Problemfelder.

Aber wir haben nicht viele Lotsen, weil viele potentielle Lotsen eher mit sich selbst beschäftigt sind.

Umgekehrt können viele, denen die digitale Welt das Normale ist, nicht einmal mehr einen Brief oder eine Postkarte von Hand schreiben.

Ein Stromausfall wäre eine Katastrophe.

Ihnen würden das digitale Rechtschreibprogramm, die Siris, all die digitalen Helfer fehlen, keine SMS, keine E mail, man müsste wieder sprechen, keine Selfies, alles manuell und vokal.

Wir haben es verpasst in unseren Schul-und Lehrplänen das Wichtigste einzubauen, nämlich:

” Wie lotse ich mich durch mein Leben, was für eine Gesamtlebensplanung hat man, was kann auf einem zu kommen, was steckt in seinem selbst, wie kann man seine eigenen Kräfte mobilisieren und auf jedwede Situation reagieren”

All das bleibt im Dunkeln und wir steuern uns ohne Lotsen durch das Leben.

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Lotsen

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Zwischenstopp

Meistens meint man die Unterbrechung einer Auto-Busfahrt oder eines Fluges.

Kein Ziel, maximal ein Zwischenziel, kurzfristig.

Eine Geh-Fahrt- Flug oder Atempause.

Zwischenstopps erlauben es die Beine zu vertreten , eine Kaffeepause einzulegen oder dringende Geschäfte zu verrichten.

Im Leben ist das nichts anderes.

Mancher ist schon am Zwischenstopp hängen geblieben, manchmal nahm das ganze Leben einen anderen Verlauf.

Eine Intervention des Schicksals?

Jemand verliert seinen Job, erleidet einen Schicksalsschlag der einem zu einem Richtungswechsel bringt.

Neue Chancen, Optionen.

Zwischenstopps sind keine Zufallslösungen, Verlegenheit.

Sie sind genau so Ziele wie der Zielpunkt.

Wir wissen nicht wo die Reise des Lebens hingeht, auch das Ende ist eine nicht berechenbare Unbekannte

Vielleicht muss man Umdenken, sich andere Konstanten des Lebens aussuchen, neue Eckpfeiler, Ankerplätze.

Solche die einem immer wieder als Ausgangspunkt dienen können,

als sicherer Hafen, Liegeplatz.

Nichts im Leben ist geradlinig,

Eine Linie ist auch nur eine Illusion.

Vergrößert man sie wird sie immer zerklüfteter, schiefer, krummer.

Eigentlich sind wir von Geburt an am Ziel. Unser Planet, das Sonnensystem, die Galaxie.

Mit dem Tod gehen wir wieder, verlassen das Zwischenziel Erdenbürger, den großen Test des Lebens, mit zig Prüfungen im Spiel des Lebens.

Der Reiche muss beweisen, ob er auch barmherzig, einfühlsam sein kann, oder nur Narzist ist.

Der Arme ob er einfach das Beste daraus macht ohne neidisch zu sein, und der Kranke, ob er nur jammert und mit allen hadert, oder einfach anpackt, ohne Neid, Hass und Zwist.

Das Leben ist nur ein Zwischenstopp auf dem Weg in die Ewigkeit.

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Zwischenstopp

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Tabula Rasa -Unbeschriebene Blätter

Unbekannt, unerfahren.

Auf einem leeren Blatt gibt es keine Informationen.

Man weiß nichts über einen Menschen.

Untadelig, nicht aktenkundig, nicht in Erscheinung getreten.

Tabula Rasa, wer ein unbeschriebenes Blatt ist, hat die Chance dieses zu ändern.

Geboren wird man ohne dass etwas über einem bekannt ist, zumindest bezüglich das eigene Handeln, das mit der Geburt erst beginnt.

Trotzdem kann vieles über die Familie , aus der man hervor geht, bekannt sein, über sein Umfeld, Herkunft.

Manche machen Geschichte bevor sie überhaupt das Licht der Welt erblickt haben.

Jeder hat das ganze Leben Zeit seine eigenen Zeilen, seine Geschichte zu schreiben.

Das Schicksal schreibt allerdings seine eigene Geschichte und erst recht die Zeilen in das Buch des Lebens eines jeden Menschen.

Nur sieht nicht jeder diese Zeilen.

Manche bezeichnet man als Newcomer, Debütant, Grünschnabel, Greenhorn, Küken. Viele Begriffe für das Gleiche.

Aber all das ist nur ” ein” Ausschnitt ” aus dem Leben.

Jeder hat seine Biografie. Manche sind sich dessen gar nicht bewusst.

Zu oft vergisst man, dass das Buch des Lebens alles automatisch mitschreibt, nicht vergisst, auslässt.

Ein Protokoll des Lebens, bis in das kleinste, geheimste und geheimnisvollste Detail.

Es gibt Menschen, die erscheinen ihr ganzes Leben immer untadelig, daweil haben sie so viel Unheil angerichtet. Das offizielle Blatt ist nicht beschrieben, weil die Opfer geschwiegen haben.

Man sollte sich selbst in seinem Leben immer wieder einmal fragen und hinterfragen, was da geschrieben sein sollte.

Nichts ist übertünchbar, nichts kann wegradiert und gelöscht werden.

Es ist kein ” delete” möglich.

Manche Menschen versuchen das Bild eines Unbescholtenen zu erzeugen.

Hinter der Fassade kann sich genau das Gegenteil verbergen; dabei wird vergessen dass Fassaden abbröckeln können,

und das Wahre kann in Erscheinung treten.

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Tabula Rasa

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Die Farblosen

Es gibt sie überall.

Im Hintergrund, still, schweigend, nie eingreifend, steuernd, sondern

mitlaufend .

Aber es sind nicht nur die Menschen.

Heute geht es oft darum, wie man die Leute von Apps abhängig macht. Die vielen Symbole, ohne die man vieles nicht machen kann.

Ströme sind nicht mehr die Wasserströme, sondern die der Elektronen und der Informationen.

Das macht die Menschen schleichend, auf leisen Internetsohlen, vom Subjekt zum Objekt.

Hat man eine App für Fast Food, kann man das Doppelte zum Preis für Eines bekommen, Coupons, lebt billiger.

Man muss sich zig-fach registrieren um Informationen zu bekommen oder etwas bestellen zu können. Aber eigentlich ist das ein Abgleiten in die unsichtbaren Datenfallen der IP Sammler.

Man schwimmt im Meer der Kennwörter, Tans, Pins und wie immer sie sich nennen.

Ohne Apps und Registration ist nichts los, könnte man meinen.

Es sind alles die unsichtbaren weißen “Weiterleiter”.

Es könnte auch als “catch and cash” bezeichnet werden.

Man merkt den Stromverbrauch nicht, nur, wenn man die Zähler abliest, und dann hat man die Kosten.

Die Datenabsauger und Identitätsdiebe kann man überhaupt nicht sehen;

sie sind farblos.

Wenn man sie bemerkt ist es zu spät, und manchmal mit verheerender Wirkung.

Aber alles zeigt sich mit weißer Weste.

Wehren kann man sich nur wenn man all denen eine Farbe gibt und sie somit erkennen kann.

Die Farblosen

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einfach Freude

Es gibt so oft im Leben Momente der Freude, des sich wohl Fühlens.

Jeder Mensch freut sich über etwas anderes.

Der eine über freundliche Gesten, ein Lächeln,

andere über Kleinigkeiten am Wegesrand des Lebens.

Kleine Blümchen, Blüten, die Natur, das es überhaupt einen neuen Tag gibt.

Freude hat die unterschiedlichsten Ausprägungen.

Vom verzückt sein, einfach nur glücklich, zufrieden bis zu

Luftsprünge machen oder einfach nur weinen, Tränen der Freude.

Es gibt aber zahlreiche Menschen die sich am Missgeschick der Mitmenschen erfreuen.

Wenn sie hinfallen, tollpatschig sind, Pech haben, sich weh tun.

Die kranke Seite von Freude,

im extremen Fall pervertierter Freude.

Die Frage, warum das so ist, belastet schon.

Diese Menschen können sich nicht wirklich freuen.

Schadenfreude ist nicht nachhaltig, entspannend, beruhigend.

Sie ist momentan, kommt nicht aus dem Herzen.

Nicht wie die Freude, die alles vergessen lässt,

die alle Probleme der Welt in den Hintergrund treten lassen kann.

Das Gefühl Teil des Himmels zu sein,

einfach leben, das Herz reden lassen, vor Freude Tränen laufen lassen, glücklich sein.

Freude muss man zulassen, sich nicht auf die Schattenseiten des Lebens konzentrieren,

sondern das Schöne, Ästhetische, oder einfach nur Kleine, Unbedeutende bewundern und schätzen.

Das Leben kann so schön sein,

Man muss nicht in einen Keller gehen um sich zu freuen, so, dass niemand diese sieht.

Freude kann man teilen, andere damit anstecken.

Die Störfaktoren muss man einfach nur mental deleten und auf die innere Spamliste setzen.

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Akzeptieren oder Ablehnen

Das ist die entscheidende Frage, die man sich jeden Tag neu stellen muss.

Unser Denken ist oft binärer als man sich selbst bewusst ist.

Pro Tag hat man hunderte von Entscheidungen zu treffen.

Bei allen nach Kompromissen zu suchen, würde einfach viel zu viel Zeit in Anspruch nehmen.

Genau darin liegt das Problem.

Wir haben eine Zeit, in der genau diese mit Geld korrespondiert. Time is money.

Alles wird in einen Bezug dazu gesetzt, beim Arzt, beim Einkaufen, beim Autofahren.

Theoretisch könnte man in seinem Handeln alles was Geld kostet auf Null setzen. Die Folge wäre ein sich ausgrenzen und gar verhungern.

Man sagt, daß man immer die Wahl hat, aber die Entscheidung dazu bedarf des Hochrechnens der Konsequenzen,

und dazu bleibt oft wenig Zeit.

Ja oder nein, tu ich es oder nicht, links oder rechts, oben oder unten.

Niemand muss all das akzeptieren was andere machen oder um einen herum geschieht. Auch kann man dazu nicht gezwungen werden.

Man kann auch alles sein lassen, einfach vor sich hin leben, egal was geschieht.

Jedoch besteht ein Unterschied zwischen Denken und Handeln.

Alles ist eine Frage der eigenen Toleranzschwelle. Wie weit kann gegangen werden die eigene Individualität zu unterdrücken oder sich fremdbestimmen zu lassen.

Akzeptieren beinhält ein breites Spektrum mit roten Linien.

Sind diese überschritten, beginnt die Ablehnung.

Im Zwischenmenschlichen, genau so wie in der Politik.

Man kann sich nicht allem anpassen.

Die Frage hat man fiktiv den Eltern und Großeltern gestellt, die Kriege und Diktaturen erlebt haben, und man stellt sie heute denen, die blind hinter einer Religion, einem System herlaufen:

” Warum habt ihr nichts getan”

Sie wollten nichts riskieren und schwiegen. Aber dies bedeutet ein Akzeptieren.

Sieht man ein Verbrechen vor den eigenen Augen, kann man diese nicht verschließen und wie ein Strauß den Kopf in den Sand stecken.

Man sollte nachdenken, wie es in den Opfern aussieht, und für die ist man vielleicht die einzige Hoffnung, und die wird in einem gesetzt.

Da sollte man handlungsaktiv werden, da gibt es eine Null Toleranz Zone.

Akzeptieren sollte man die vielen schönen Dinge des Lebens, die, wenn man nur hinschaut einem täglich Freude bereiten können.

Und, davon gibt es unzählige, man muss das Glück nur annehmen.

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Akzeptieren oder Ablehnen

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Aufgehen, angehen

Einfach gute Laune haben, sich freuen .

Das Leben ist schwer genug.

Man muss sich durch vieles durchmanövrieren , durch das, was man sich nicht unbedingt ausgesucht hat.

Man geht etwas an , beginnt es, setzt es fort, und kann darin aufgehen.

Aufgehen ist wie wenn eine Blüte aufgeht, eine Saat, ein Samenkorn.

Nicht das auf und ab Gehen, das wäre ein hin und her.

Das Abgehen kann bedeuten, dass irgendwo Action ist, die Post abgeht oder die Hölle los ist.

Einfach, wenn etwas los ist, was Spaß macht.

Im Leben sollte man sich lieber auf diese Seite konzentrieren.

Vieles wäre einfacher, wenn alle gut drauf wären.

Aggressionen würden Lachen weichen, Missmutige entwaffnen, eher mitreißen.

Diese Rechnung kann aufgehen, funktionieren.

In “lustig” sein und guter Laune aufgehen, ist befreiend.

Man kann den Unrat der Alltäglichkeit abstreifen, in positivem Sinne ” Mensch” sein.

Angehen hat aber auch andere Bedeutung.

” Das kann nicht angehen”, das Definieren eines ” no go”.

Auch : Das geht mich etwas an, das betrifft mich oder uns.

Das “Angehen” beinhält eine aktive Seite.

Probleme kann man liegen lassen, in der Hoffnung , daß sie sich von selbst lösen, oder jemand aktiv wird und eingreift,

oder,

man kann sie selbst in die Hand nehmen und Lösungen suchen, finden und umsetzen.

Es ist wie mit so vielen Dingen.

Alles hat auch eine Kehrseite, eine andere Bedeutung, so, wie die Münzen,

oder das Blatt, das auf der einen Seiten beschrieben, auf der anderen unbeschrieben ist.

Kopf oder Zahl, dies oder das.

Am besten, man konzentriert sich bei allem auf die positiven Seiten und lässt das Negative die unberührte Kehrseite sein.

das Alltägliche mit der Symbolik eines Smileys sehen, dreht man ihn um ist es das Zeichen für Ärger, Unschönes.

Warum ihn dann umdrehen, und etwas produzieren was wenig kreativ und weiter bringend ist, etwas , was angeht, gute Stimmung weiter transportiert, ansteckt,

und,

darin kann man aufgehen.

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neugierig

Gruppen, Grüppchen, Schar, Versammlung, Demo, Friday for Future, Ansammlung, Protestversammlung, Meeting, Sit in, Party, Public Viewing, Masse, Gewühl, Menge, Gedränge.

Viele Bezeichnungen für die Situation, in der sich Menschen treffen wollen.

Oft ein Grund zur Freude, dann Neugier, Lust auf Musik, wie bei Open air Konzerten.

Ein Event, einen Grund findet man oft. Man ist neugierig, weiß ja schließlich nicht was kommt, da abgeht,

will jedoch etwas gesehen haben.

Es fällt schwer in einer Situation, in der um einem herum sich viel ereignet, ruhig sitzen zu bleiben, teilnahmslos, abwesend zu sein.

Wie im Karneval, die Musik, das Geschehen zieht an.

Die Welt dreht sich und überall ist etwas los.

Es gibt fast keinen Flecken, an dem es völlige Ruhe gibt.

Es gibt aber auch Menschen, die Ansammlungen meiden.

Aber es gibt fast niemand der nicht neugierig ist,

der nicht wissen will, was, wenn, warum und wie geschieht.

Genau dies zu erfahren ist schwierig.

Jeder Eindruck ist eine subjektive Wahrnehmung, und auch das Wiedergegebene.

Bei den vielen Eindrücken, die wir täglich haben, heraus zu filtrieren, was echt, unecht ist, hat man seine Schwierigkeiten.

Trotzdem will man es wissen. Letztlich muss man auf andere vertrauen,

oder das, was die Neugier erweckt , in Augenschein nehmen.

Da wir nicht überall sein können, müssen wir uns auf das uns direkt betreffende beschränken,

oder, und, das andere einfach kritisch beäugen.

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