Akzeptieren oder Ablehnen

Das ist die entscheidende Frage, die man sich jeden Tag neu stellen muss.

Unser Denken ist oft binärer als man sich selbst bewusst ist.

Pro Tag hat man hunderte von Entscheidungen zu treffen.

Bei allen nach Kompromissen zu suchen, würde einfach viel zu viel Zeit in Anspruch nehmen.

Genau darin liegt das Problem.

Wir haben eine Zeit, in der genau diese mit Geld korrespondiert. Time is money.

Alles wird in einen Bezug dazu gesetzt, beim Arzt, beim Einkaufen, beim Autofahren.

Theoretisch könnte man in seinem Handeln alles was Geld kostet auf Null setzen. Die Folge wäre ein sich ausgrenzen und gar verhungern.

Man sagt, daß man immer die Wahl hat, aber die Entscheidung dazu bedarf des Hochrechnens der Konsequenzen,

und dazu bleibt oft wenig Zeit.

Ja oder nein, tu ich es oder nicht, links oder rechts, oben oder unten.

Niemand muss all das akzeptieren was andere machen oder um einen herum geschieht. Auch kann man dazu nicht gezwungen werden.

Man kann auch alles sein lassen, einfach vor sich hin leben, egal was geschieht.

Jedoch besteht ein Unterschied zwischen Denken und Handeln.

Alles ist eine Frage der eigenen Toleranzschwelle. Wie weit kann gegangen werden die eigene Individualität zu unterdrücken oder sich fremdbestimmen zu lassen.

Akzeptieren beinhält ein breites Spektrum mit roten Linien.

Sind diese überschritten, beginnt die Ablehnung.

Im Zwischenmenschlichen, genau so wie in der Politik.

Man kann sich nicht allem anpassen.

Die Frage hat man fiktiv den Eltern und Großeltern gestellt, die Kriege und Diktaturen erlebt haben, und man stellt sie heute denen, die blind hinter einer Religion, einem System herlaufen:

” Warum habt ihr nichts getan”

Sie wollten nichts riskieren und schwiegen. Aber dies bedeutet ein Akzeptieren.

Sieht man ein Verbrechen vor den eigenen Augen, kann man diese nicht verschließen und wie ein Strauß den Kopf in den Sand stecken.

Man sollte nachdenken, wie es in den Opfern aussieht, und für die ist man vielleicht die einzige Hoffnung, und die wird in einem gesetzt.

Da sollte man handlungsaktiv werden, da gibt es eine Null Toleranz Zone.

Akzeptieren sollte man die vielen schönen Dinge des Lebens, die, wenn man nur hinschaut einem täglich Freude bereiten können.

Und, davon gibt es unzählige, man muss das Glück nur annehmen.

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Akzeptieren oder Ablehnen

Orignal HPH, signiert

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