
Menschen stehen im Strom der Welt.
Sie glauben oft, sie würden ihre Stadt betrachten.
Doch zugleich trägt die Stadt ihre Spuren in sich.
Erfahrungen schreiben sich ein, Begegnungen hinterlassen Zeichen, Erinnerungen werden zu unsichtbaren Mauern und Brücken.
So geht jeder Mensch durch sein Leben und trägt eine innere Architektur mit sich.
Wer genau hinsieht, erkennt hinter jedem Gesicht eine ganze Landschaft.
Wir bewegen uns durch Städte, Institutionen und Gemeinschaften.
Doch am Ende bewegen sich diese ebenso durch uns.
Der Mensch baut die Welt.
Und die Welt baut den Menschen.
Schnittstellen erzählen nicht von einer einzelnen Handlung,
sondern von den Spuren, die das Leben in seinen Akteuren hinterlässt.
Das menschliche Interface ist wie bei einer Black Box, deren Inhalt man nicht sieht, aber die mit einer anderen zusammenpasst.
Schnittstellen sind die Berührungspunkte oder Ansatzstellen zwischen Teilsystemen, sie sind Verbindungssysteme.
Elektronische Geräte lassen sich nicht nur allein durch die Stimme oder per Gesten bedienen.
Es beginnt die Zeit der bidirektionalen Mensch-Umwelt-Schnittstelle, der symbiotische Beziehung zwischen Mensch und seiner Umwelt, unterstützt durch Techniken.
Magnetfelder, Nahinfrarot- oder Ultraschallwellen, Wärmefelder akkustische Wellen, die wir normalerweise nicht hören können, Signale die nicht erfasst werden.
Sie könnten die die Sinne so erweitern, dass wir auch die unsichtbaren elektromagnetischen Wechselwirkungen wahrnehmen könnten.
Die Technologien entwickeln sich weiter und öffnen uns über Schnittstellen neue Türen.
Vielleichtr können unsere Übersetzungsprogramme mit WLAN und Knopf im Ohr auch die Sprache der Tiere übersetzen.
Viele neue Chancen, die wir nützen sollten,
und dazu gehört sichneuen Entwicklungen zu versperren, weil man vielleicht Ängste davor hat.
Auch Neues wird irgendwann Altes sein. Das ist eben der Lauf der Zeit.