Die Topografie der inneren Stimmen

Alles beginnt irgendwo, beginnt mit einem einzigen Strich, Punkt.

Ein Strich der nicht weiß, ob er ein Gesicht werden will oder nur eine Spur.

Gedanken, die sich nicht entscheiden können, ob sie ausgesprochen werden sollen.

Zögernd, tastend, lieber im Halbdunkel des Seins bleibend.

Die Natur ist uns immer Hintergrund und Vordergrund zugleich., ein stilles Gegenüber, das uns hält, auch wenn wir es nicht bemerken.

Ein Grün steigt auf, imWald, tief atmend, ein Rückzugsort für alles, was zu laut geworden is

Ein Blau legt sich darüber, kühl, klärend, und flüstert: Hier ist Platz für Ruhe.

Gesichter tauchen auf wie Erinnerungen, die sich nicht ganz zeigen, aber auch nicht verschwinden.

Fragmente von Menschen, denen man einmal begegnete, oder deren Gestalt sich einem eingeprägt hat.

Manche blicken nach innen, manche nach außen, manche bleiben im Dazwischen, unentschieden, wie Linien, die noch nicht wissen, wohin sie führen.

Nichts ist abgeschlossen.

Alles ist im Werden. Und vielleicht ist genau das unsere eigentliche Form.

Die Landkarte des Seins, eine Karte durch die Wirren des Lebens, hilft uns zu navigieren.

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