Wo die Zeit ihre Gesichter ablegt

Jeder Morgen ist mehr als eine Uhrzeit.

Er ist eine kleine Einladung des Lebens, die Geschichte des Vortags nicht einfach fortzuschreiben, sondern ihr eine neue Nuance hinzuzufügen.

Das Licht kehrt zurück, auch wenn die Nacht noch in den Erinnerungen nachklingt.

Und mit dem Licht erscheinen Möglichkeiten, die gestern noch unsichtbar waren.

Es sind die Bewusstseinsräume, in denen wir alles mögliche ablegen.

Vielschichtige Erzählungen über Identität, Erinnerung und die Fragmente eines Lebens.

Eine, in dem alles gleichzeitig nebeneinander existiert.

Ein Raum, in dem verschiedene Versionen eines Menschen, verschiedene Zeiten und Wahrnehmungen sichtbar werden.

So, wie in der Geschichte eines Moments im Bewusstseinsraum.

” Eine Person betritt ein verlassenes Haus, das sich als kein gewöhnliches Gebäude erweist.

Jeder Raum enthält eine andere Erinnerung, jede Tür führt zu einer anderen Version des eigenen Lebens.

Links steht die große helle Gestalt. Sie wirkt wie eine Hüterin der Vergangenheit, beinahe geisterhaft, als trage sie die Spuren all dessen, was gewesen ist.

Neben ihr erscheint eine weitere Figur, bewegter, farbiger, mitten im Wandel, als suche sie noch nach ihrer Gestalt.

Im Zentrum steht eine Gestalt zwischen Auflösung und Entstehung.

Linien durchdringen den Körper wie Gedanken, Erlebnisse und Begegnungen.

Nichts ist fest, alles scheint in Bewegung.

Im Hintergrund tauchen weitere Erscheinungen auf.

Sie könnten Erinnerungen, Möglichkeiten oder ungelebte Lebenswege sein.

Eine kleine Figur sitzt rechts unten wie eine Beobachterin am Rand der Ereignisse.

Vielleicht ist sie diejenige, die alles sieht, aber noch nicht entscheidet, welcher Geschichte sie folgen wird.

Rechts verdichtet sich die Architektur zu einem Labyrinth aus Treppen, Gerüsten und Winkeln.

Es wirkt wie die Konstruktion des Denkens selbst: Wege kreuzen sich, führen weiter, enden plötzlich und beginnen erneut.

Ein Bild von einem Menschen, der erkennt, dass er nicht aus einer einzigen Geschichte besteht.

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft stehen gleichzeitig im Raum.

Die Figuren begegnen sich nicht wirklich und sind doch miteinander verbunden.

Jede trägt einen Teil derselben Existenz”

Alles ist eine Einladung etwas von sich selbst zu finden.

Das Bild kann erworben werden. Preis:9500. Spenden sind willkommen. Erlöse werden für gemeinnützige Projekte verwendet

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