Sternenstaub

Sternenstaub stammt von den Sternen, die einmal explodierten.

Der menschliche Körper ist zum größten Teil aus Wasser, Eiweißen, Fetten und Mineralstoffen gemacht.

Diese Bausteine entstanden vor Milliarden von Jahren im Inneren von Sternen.

Als diese Sterne explodierten, wurden ihre Bestandteile ins Weltall geschleudert.

Ein Teil davon gelangte später auf die Erde.

So, wie in der kleinen Geschichte.

Einst fiel ein Funken aus dem Himmel, so klein, dass niemand ihn sah.

Er landete auf der Schulter eines Mädchens, das unter dem abendlichen Sternenhimmel spazieren ging.

Ihre Augen trugen das Blau der fernen Galaxien.

Sie konte sich an den vielen Sterne nicht satt sehen.

Manches sah aus wie Staub.

Ab und zu sah sie eine Sternschnuppe und vieles sah aus wie Staub.

Der Staub begann zu leuchten, und mit jedem Atemzug erwachten Erinerungen.

Sie spürte, dass der Sternenstaub nicht kam, um zu bleiben, sondern um zu erinnern.

Er erzählte von der Zeit, als alles noch Klang war – bevor die Welt sich in Formen und Mauern teilte.

Sie sah Menschen tanzen, wie Schatten einer Melodie, von der sie nicht wusste wo sie diese zuvor hörte.

Auf einmal erkannte sie:

Der Sternenstaub ist kein Überrest, sondern eine Sprache.

Eine Sprache, die nur jene verstehen, die bereit sind, sich selbst zu verlieren, um wieder Teil des Ganzen zu werden.

So beginnt die Rückkehr – nicht in die Vergangenheit, sondern in das leuchtende Jetzt, in dem jedes Staubkorn ein Gedanke ist, jede Bewegung ein Gebet, und jedes Leuchten ein Versprechen, dass Erinnerungen nichts anderes sind als das Universum, das sich selbst erzählt.

Als der Wind kam, hob er den Staub wieder empor.

Ein letzter Schimmer blieb auf ihrer Haut, und sie wusste: jedes Leuchten, das vergeht, ist nur der Anfang einer neuen Geschichte.

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