Suchend

Gedankenräume, nicht wie Porträts im klassischen Sinn.

Vibrierend, fast nervös – sie scheinen das Innere nach außen zu kehren.

Die Augen sind weit geöffnet, aber nicht auf etwas gerichtet; sie sehen nach innen.

Der Ausdruck des Suchenden, vielleicht einem, der gerade in der Mitte eines Erkenntnisprozesses steht, zeigt

Wärme, Bewegung, Intuition, aber auch Überforderung.

Man könnte sagen:

Das Feuer des Denkens und die Fragilität des Fühlens.

Eine Welt in sich,tragend, aber diese ist noch dabei, sie zu ordnen.

Man sagt zwar: wer sucht der findet, aber das bezieht sich zumeist auf physische Dinge.

In anderen Bereichen ist der Mensch das ganze Leben auf Suche.

Beispielsweise nach einer Wahrheit.

„nach einer Wahrheit“ weil es vielleicht mehrere Wahrheiten gibt.

Oft verlegt man etwas und ist froh wenn man dieses wiederfindet.

Eichhörnchen suchen im Winter ihre im Herbst versteckt haben und uns geht es manchmal ähnlich .

Dann ist wieder Eichhörnchentag.

Diese überleben trotz Suche und sie geben nie auf.

Improvisieren und durchhalten.

Irgendwie sind wir ein ganzes Leben Suchende.

Man stelle sich vor es gäbe nichts zum Suchen, alles wäre da, vielleicht faktisch schön, aber vermutlich langweilig.

Suchen ist eben ein Antriebsfaktor.

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