Die Sorgen

Sorge kommt aus dem altgermanischen Wort ” surgo”, einem bedrückenden Gefühl der Unruhe.

Aus dem positiven Gefühl voraus schauend bekümmert zu sein.

Man macht sich Sorgen, kann aber auch sich um jemand kümmern, ihn umsorgen, oder etwas für ihn besorgen.

Das Wort Sorge kommt auch in ” entsorgen” vor, nämlich etwas zu beseitigen.

Zumeist denkt man bei Sorgen aber an die Variante sich Gedanken zu machen dass etwas gut geht oder es jemanden wohl ergeht, er keine Probleme hat.

Auch spielt die Vorsorge eine Rolle, etwas für die Zukunft und Eventualitäten vorzubereiten.

Allen Varianten ist gemeinsam dass sie immer die Gegenwart mit Blick auf die Zukunft betreffen.

Sorgen hat man aber auch wie sich alles in dieser Welt entwickeln wird.

Die Menschen werden im Umgang miteinander immer kälter, ruppiger, egoistischer.

Staaten gehen in Konflikte, nicht kalkulierend, dass dies Menschenleben kosten kann.

Politiker betrachten die Politik, in aristotelischem Sinn die ” Sorge um die Polis” , die Stadt, als Spielwiese, weniger sachlich , als mit den eigenen Vorstellungen vermischt.

Man nimmt zu oft die Sorgen der Menschen nicht ernst und handelt deswegen nicht mit der notwendigen Verantwortung und sieht das entgegen gebrachte Vertrauen nur als eigenen Erfolg an, statt entsprechend zu handeln.

Sorgenvoll betrachtet man die wirtschaftspolitischen Entwicklungen, und,

in der Retroperspektive stellt man fest, wie viele Fehler gemacht wurden, und,

dass es keine Bereitschaft gibt, diese zu korrigieren.

Sich sorgen bedeutet auch die Bereitschaft Pflichten auf sich zu nehmen.

Entwicklungen beginnen , wie die Digitalisierung, bei denen die Weichen in die positive Richtung gestellt werden müssen.

Die Bereitschaft das eigene Konsumverhalten vernünftig zu gestalten ist gering.

Globalisierung hat viele Vorteile , aber es gibt genau so viele Sorgen um die Folgen von Negativentwicklungen.

Man kann sich um vieles Sorgen, wie um das Klima, dessen Veränderungen , um das was man nicht dagegen tut, eigentlich um alles, aber was bringt das?.

Man sollte Sorge als Vorsorge um das sehen, was man selbst tun und leisten kann und bereit ist. Wie heißt es:

„ all die Sorgen, verschiebe nicht auf morgen“

Leider laufen sie nicht weg.

Mit allem anderen beunruhigt und schwächt man nur sich selbst.

Jede Sorge hat einen Namen

Leider gibt es in diesem Leben kein „rundum sorglos“ Paket.

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Die Sorgen

Original HPH, signiert

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