menschenleer

wenn sich alles zurück zieht.

Scheu und ängstlich, verlassen, vielleicht gar nicht mehr bewohnt, wie eine Geisterstadt.

Eine Epidemie kann einen Landstrich entvölkern, ein sinnloser Krieg die Menschen daran hindern ein sorgenfreies Leben zu haben.

Menschenleer wirkt wie geräumt, evakuiert.

Aber manchmal ist es nur das Wetter, eine Hitze, die Menschen daran hindert ihr Haus zu verlassen , und lieber die Kühle im geschützten Bereich zu suchen.

Wenn wir Menschen eine Wohnstatt verlassen, kehrt die Natur zurück.

Pflanzen durchbrechen den Teer der Straßen und Wege, Beton wird durch die Wurzeln der Bäume gehoben, Wände zerfallen in ihre Einzelteile, Pionierpflanzen erobern das zuvor verlorene Terrain wieder zurück.

Wir kommen und gehen, die Natur ist immer da, sie bleibt.

Und, wenn die Pflanzen wieder zurück sind, kommen die Tiere wieder.

Alles geht wieder in seinen Kreislauf,

und,

der Staub der Jahrhunderte und der der Zukunft lassen das Gewesene zur Geschichte werden, in der wir nur eine Marginalie sein werden.

Vielleicht sollten wir überlegen doch lieber von Beginn an uns nicht von der Natur zu isolieren, sondern uns integrativ einzufügen,

indem wir die Architektur, die Planung und das bauen, Konstruieren immer in Einklang mit ihr gestalten.

Wir wären dann nicht ein kurzfristiger Nukleus, der sich dann selbst wieder auflösen wird.

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menschenleer

Original. Signiert. Erlös für Menschen in Not

880,00 $

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