natürlich

Das ganz Normale.

Man sagt aber auch : ” der ganz normale Wahnsinn”. Die Spannbreite scheint groß zu sein, ist aber nicht, denn dies drückt nur aus, was ist, wenn die Ausnahme zur Regel wird.

Natürlich, selbstverständlich, so, wie es vorhergesagt wurde, normal entwickelt, erwartet.

Unsere Entwicklung verläuft in so schnellen Schritten, das das Natürliche leicht verloren geht.

Im verhalten ist es das freie, ungezwungene, einfach ehrliche und offene miteinander Umgehen.

In Zeiten, in denen die Menschen dünnhäutiger werden, empfindlich, gleich aufbrausend reagieren, wenn etwas auf sie zukommt, das nicht konform ist, werden die Reaktionen künstlicher, gesteuerter, die freien Gefühle und deren Ausdruck gebremst.

Man ist nicht mehr sich selbst, eher eine angepasste, sich marionettenhaft bewegende Person, die Angst hat weder die eigene Meinung zu sagen, noch sich zu bewegen, wie man es eigentlich möchte, und,

all dies nur um nicht anzuecken und kritisiert zu werden.

Dabei vergisst man, dass die Anderen genau so Menschen wie ” Du und Ich” sind

Das ” Du” kommt aus dem indogermanischen ” Dusst” , Freund, im Persischen , Afghanischen so wie in vielen Sprachen als Du, tu, you verwendet.

In einer immer mehr digitalisierten Welt muss man aufpassen seine Natürlichkeit nicht zu verlieren. Auch werden die Produkte künstlicher Intelligenz immer mehr mit “Natürlichkeit ” versehen, und wirken als humanoide Roboter oft erschreckend “echt”.

Ob wir es wahrhaben wollen oder auch nicht.

Wir sind nicht ein Fremdkörper des Planeten, der über allem steht und alles beherrschen möchte, sich mental von der Natur distanziert, wir sind ein Teil davon.

Natürlich steht für original, echt, das Ursprüngliche.

Im Zusammenleben spielt dies auch eine Rolle.

Karl Marx schreibt in” Die entfremdete Arbeit” bereits über das Phänomen sich in der täglichen Arbeit, in den unterschiedlichen gesellschaftlichen Formen von dem Eigentlichen zu entfremden.

Ein Schlagwort dazu wäre ” ein Zurück zur Scholle”. Durch Arbeit in einem Garten, in der Natur, könnte ein Kontakt zum Boden wieder hergestellt werden.

Man wäre nicht mehr “abgehoben”, manieriert, affektiert, künstlich.

Natürlich

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HPH s Blog

Einhalt geben, etwas stoppen, anhalten.

Vieles , was man um sich herum wahrnimmt, plätschert so mental an einem vorbei.

Anderes berührt einem, kann einem bis in die Seele treffen und die verschiedensten Gefühls- und Gemütsbewegungen hervorrufen.

Bei manchen Ereignissen oder Entwicklungen sträuben sich einem visuell die Haare, alles bäumt sich dagegen auf und innere Stimmen sagen nein.

Ein ” oh no no no no no”.

Nicht wie in dem Song ” Marina” von Rocco Granata, wo es ganz positiv gemeint ist.

Eher wie in einem Song von Phil Collins, mit der Bedeutung ” auf Dich fall ich nicht mehr rein”.

Einhalt geben ist mehr als ein bloßes ” No”. Dieses ist verbal, oder optisch, wie bei einem Stopp Schild. Fährt oder geht man weiter, gibt es Konsequenzen.

Einhalt gebieten bedeutet eine Entwicklung anhalten, zumindest zu versuchen, die Richtung zu ändern, etwas eindämmen.

Es ist ein Aktivelement.

Irgendwann hat jeder seine…

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