Die 7 “W” Fragen

Im Englischen wie im Deutschen, dazu die Fragen mit how, also “H” Fragen oder in der deutschen Sprache die Fragesätze.

How many, how much , how are you, oder when, who, where, whom, what, which , why

Fragen gibt es unzählige, Antworten wesentlich weniger.

Man kann zwar auf alles eine Antwort geben, aber ob es ernst gemeint ist, ist eine andere Frage.

Es gibt eine Fragekultur. Man kann Fragen als Fragewort oder Satz stellen, rhetorisch, ohne auf eine Antwort zu spekulieren.

Anständig, vorsichtig, dem anderen eine Chance gebend, aber auch provokativ, als Fallen Stellung, irre führend, Interview-Fragen, Gegenfragen.

Das Spektrum reicht von den Fragen der Kinder, wie: warum ist die Banane krumm” bis zu den Fragestellungen der Forschung.

Fragen, abfragen, hinterfragen, erfragen

Wer nicht fragt, bekommt keine Antwort, sagt man, auch “wer fragt führt”.

Manchmal wird man gefragt ” Weisst Du was”. Natürlich weiss man dieses zumeist nicht, aber lieb gemeint möchte einem der Fragende etwas erzählen, oft etwas, worauf er stolz ist.

Kommunikativ ist dies eigentlich schön.

Im Grunde genommen gibt es keine dummen Fragen, denn jede hat eine bestimmte Berechtigung und einen Hintergrund , denjenigen, warum man fragt. Manche erstellen einen Fragenkatalog, konstruieren eine Frage Strategie.

Politiker lassen sich im Vorfeld eines Interviews die von Journalisten gestellten Fragen vorlegen, sonst gibt es kein Interview.

In Pessekonferenzen wird oft nicht auf die Fragen eingegangen und eklektisch nur ein Aspekt heraus genommen,

den, den man beantworten kann, vielleicht beantwortet und mit den Aussagen staffiert, die der Politiker über bringen möchte.

Man muss nicht alles beantworten, besonders nicht das, was einem belastet oder verärgern könnte. Die Gegenfrage ist eine der Optionen.

Frei nach dem Motto: ” Wer mir eine unbequeme Frage stellt, dem stelle ich 10 noch unbequemere”

Wer unbedacht Fragen stellt, kann sich die sprichwörtliche Zunge verbrennen. Fragen , die an Tabus rühren sind eher zu vermeiden, wer sie trotzdem stellt, provoziert.

Im interkulturellen Kontext gibt es Fragen mit Grenzüberschreitungen, ein Verletzen der ” roten Linie”, wie bei Intimfragen, kulturellen Tabufragen.

Eine der fundamentalsten Fragen ist die nach dem Sinn des Lebens, eine, die emotional bewegt sein kann.

Wenn der Sinn des Lebens darin besteht nur auf sein Mobiltelefon zu hören, die Likes zu zählen, oder die Zahl der Follower, kann die Beantwortung dieser Frage katastrophal enden, in einer Selbstbewusstseinskrise.

Alles ist hinterfragbar, auch man selbst, sein Handeln, sein Tun. Nur dieses bedarf einer Selbstkritikfähigkeit, und die hat nicht jedermann. Daraus folgert die Frage des “warum”.

Zu allen Fragen gibt es Antworten, nur nicht immer die bequemen, angenehmen, sondern akribische, bohrende Fragen als Antwort, oder solche , die einem dazu bringen, alles Gewesene zu überdenken, die einem Fehler vor Augen führen.

Die Welt dreht sich trotz der unbequemsten Fragen weiter und die Zeit lässt über fast alles Gras wachsen. Nichts ist für die Ewigkeit gemacht. Jeden Morgen beginnt ein neuer Tag, an dem die Karten des Lebens wieder neu gemischt werden.

die 7 “w” Fragen

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