Der Wasser-Fußabdruck

Niemand kann einen Klimawandel bestreiten; er findet statt, ob wir wollen oder nicht.

Der blaue Planet. Eine schöne Bezeichnung. Wegen Wasser sieht unser Lebensraum aus dem All blau aus.

Wasserknappheit erscheint als Paradoxon. Wenn die Ressourcen schwinden, das Vorhandene zu schnell verbraucht wird.

Es wird unheimlich viel geredet, was man alles nicht tun soll, was man lassen soll und es wird nicht über das , was zu tun ist gesprochen. Es wird demonstriert, palawert, diskutiert, gelabelt , vermarktet, aber über das eigentlich wichtige nicht.

Wir haben unendlich viel Wasser, aber salziges, nur 2,5 % Trinkwasser. Nur 30 % davon sind nutzbar, vieles ist in Eis gebunden, wenn es schmilzt wird es mit Salzwasser vermischt.

Es gibt wirtschaftliche und tatsächliche Knappheit, das trinkbare Wasser ist ungleichmäßig verteilt. In machen Gegenden gibt es fast keinen Zugang oder ist wegen der nicht vorhandenen Infrastruktur nur schwerlich erreichbar.

Das erneuerbare Wasser durch Regen, reicht nicht aus.

Wir verbrauchen weltweit wertvolles Trinkwasser durch die Industrie, Landwirtschaft und Fracking, gleichzeitig verunreinigen wir Vorhandenes durch Pestizide, Düngemittel und Schadstoffe. Und hören nicht auf dieses zu tun.

Fossile Wasserreserven, zumeist aus großen Tiefen herausgeholt, werden nicht mehr aufgefüllt, verbraucht ist verbraucht, und der Verbrauch steigt stetig.

Regenwälder werden abgeholzt, statt Städte zu begrünen , Wälder neu aufzuforsten wird nur urbanisiert, zugebaut.

Um Wasser zu entsalzen benötigt man Energie. Und diese haben wir nicht und mögliche Quellen haben wir aufgegeben, erneuerbare Energie reicht nicht aus.

Wir verdammen Atomenergie, ohne darüber nach zu denken, dass dies im Prinzip die sauberste Energie ist, nur sicher muss sie sein, die Entsorgung da wo das Uran herkommt, und zu all dem hätten wir ja das Wissen.

Was könnte passieren: Extreme Dürren in Afrika und dem asiatisch-pazifischen Raum, im Mittelmeer, aber auch vor der eigenen Haustüre. Wasser aus Tanklastern, weltweite Flucht und Migration dahin wo es Wasser gibt, Kampf um das Wasser. Hungersnöte, Katastrophen.

Die Geschichte gibt uns Beispiele, wie Hochkulturen wegen Wassermangel zerfielen, wie am Fluss Amur, oder der Aralsee.

Wir investieren Geld in alles mögliche, sogar, wie man aus Steinen auf dem Mars Wasser herausholen kann, vergessen aber das eigene Existenzwichtige.

Man könnte durch weniger Konsum den Verbrauch reduzieren, aber das reicht nicht. Keine Düngung, keine pestizideum das TRinkwaaser nicht zu verunreinigen.

Wenn jeder sein Umfeld begrünen würde, würden Böden weniger austrocknen.

Wichtig wäre den Fußabdruck, somit das selbst verbrauchte Wasser für Nahrung, Konsum, Hygiene so sanft wie möglich machen und nicht wie aktuell ohne darüber nachzudenken.

Es wird nicht erforscht welche Techniken man benötigt um das schier unendliche Salzwasser, das in allen Teilen der Erde vorhanden ist zu entsalzen. Es werden keine neuen Methoden entwickelt, obwohl dies der Schwerpunkt sein müsste, der uns in der Existenz bedrohende Faktor wird einfach verdrängt. Wir machen ja den Wasserhahn auf und da kommt es heraus, und, was andere nicht haben, fühlen wir ja nicht.

Somalia, eines der am trockensten Gebiete der Welt hat eine sehr lange Küste. Die arabische Halbinsel, die Liste ist groß.

Vielleicht müssen wir lernen zu erkennen, was wirklich für die Menschheit wichtig ist.

Forschung sollte sich darauf konzentrieren, wie wir das Bestehende besser erhalten können und neue Methoden physikalischer oder chemischer Art entwickeln um das Trinken von Wasser in der Zukunft zu sichern.

Ohne Trinkwasser kein Leben. Die Antwort ist einfach, aber Politiker sind von dem Kontakt zum Boden noch weiter entfernt als der normale Bürger. Sie sitzen in einer gut versorgten Hauptstadt, es geht ihnen gut und da ist dieses Problem weit weit entfernt.

Trinkwasser Fussabdruck

Acryl. Print auf Leinwand. Original handsigniert

100,00 $

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