der ganz normale Wahnsinn

Hat man nicht manchmal das Gefühl, dass alles auf dem Kopf steht, vieles nicht verstehbar ist und man die Aktionen und Reaktionen mancher Menschen einfach nicht verstehen kann.

Ganz normal und Wahnsinn schließen sich normalerweise aus, außer wenn die Häufigkeit so groß wird, das man sich daran gewöhnt.

Statt Wissen zählt reden, arbeiten will niemand, verdienen alle.

Chillen statt Drillen. Man sucht so lange nach einem Experten, bis man den hat, der einem das sagt, was man hören möchte.

Euphorien um zu beruhigen, Thesen um zu beunruhigen, so weltfremd sie sein mögen, Hauptsache es klingt gut, grad wie man es braucht.

Zahlenspielereien , ein bischen Monopoly, nur das es ernst ist, und um Menschen geht. Farben werden missbraucht, Grün erweckt den Eindruck man liebe die Natur, aber in Wirklichkeit die eigenen Vorteile, Macht, Genuss, die eigenen Ideen, die man gerne hört, und man meint man wäre Sinnproduzent. Nur vom Sinn der keiner ist, kann man nicht leben.

Macht macht aber nichts. Sie ist nie von ewiger Dauer.

Wie lange muss ein einfacher Arbeiter, eine Putzfrau, eine Verkäuferin arbeiten um das zu verdienen was einer der Redner, die sich gerne selbst hören, monatlich bekommt? Beinahe 2 Jahre Und bei manchem rentner wären es drei Jahre, nur der eine hat sein Leben gearbeitet und der andere nur geredet und gelebt.

Das , was einem Werte waren, die Leitlinien des Lebens bedeuteten, werden zu Nichts erklärt, zum Muff der Vergangenheit. Aber die Zeit geht weiter .

Helmut Schelskys nivellierte Mittelstandsgesellschaft? , sie mutiert.

Spontanität, statt monotoner Arbeit? Menschen die sich als Freunde ausgeben entpuppen sich als Abzocker. Neue Feindbilder. Klimawandel.

Wer nicht nach dem Mund redet, wird etikettiert.

Konzerne und Unternehmen werden zerschlagen, Mit massenhaften Entlassungen , da mal ein paar Tausend, dann wieder dort, wird ganz normal umgegangen, aber man vergisst das jeder Arbeitsplatzverlust ein Einzelschicksal ist, dass ein Mensch dahinter steht.

Dann sind Menschen einmal für eine kurze Zeit durch Coronamaßnahmen bedingt, für das eigentlich Entscheidende da, für sich und ihre Familie, haben Zeit, da wird von häuslicher Gewalt, von Einsamkeit geredet.

Man kann nicht mehr mit sich selbst umgehen, statt die Zeit zu nutzen, aus allem das Beste zu machen. Wieder lernen bescheidener zu sein, einfache Dinge wieder zu lernen, und wenn es der Austausch eines Siphons ist, oder das Wechseln einer Birne, das Streichen einer Tapete.

Vielleicht erkennt mancher, dass es andere Werte statt nur reden und Palavern gibt.

Halten wir es doch so, wie es Roy Black in einem Song besingt: ” Schön ist es auf der Welt zu sein….”

der ganz normale Wahnsinn

Filzstiftzeichnung, original, handsigniert, Erlös zu Gunsten Kinder in Not

400,00 $

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out /  Change )

Google photo

You are commenting using your Google account. Log Out /  Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out /  Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out /  Change )

Connecting to %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.