Aufruhr im Paradies

Wundervolle Strände am Meer, der Traum und Idylle für viele.

Was ist, wenn das Wasser steigt,

die Promenaden verschwinden, im Wasser tote Fische schwimmen und der Strand seinen Sand verliert, weil dieser in Beton verarbeitet wird?

Ein Trost ist es, dass viele Kulturen in der Geschichte untergingen, weil der Wasserspiegel stieg, wie im Schwarzen Meer oder dem Mittelmeer.

Historische Städte liegen unter Wasser und sind Zufluchtsort für Fische und Meerestiere, und die Menschen haben damals einen anderen Lebensraum gefunden; sie gibt es noch heute.

Nach jeder Eiszeit gibt es warme und manchmal in der Erdgeschichte heisse Phasen

Im Anfangsstadium der Erde kurz nach der Entstehung, betrug die bodennahe Temperatur etwa 180 °C. Die Abkühlung dauerte sehr lange.

Vvor 4 Milliarden Jahren unterschritt die Temperatur das erste Mal die 100-°C-Grenze.

Später gab es das Archaische oder das Algonkische Eiszeitalter.

Alles wechselte sich ab, und dies aus unterschiedlichen Gründen.

Ein Menschenleben ist zeitlich ein Nichts in der Geschichte.

Unser Zeitalter das Anthropozän, das Zeitalter des Menschen, wird nicht ewig dauern. Aber der Mensch beeinflusste vieles wesentlich.

Wir können hoffen, dass vielleicht neue Namen, wie Digitales Zeitalter oder Interplanetares oder Interstellares kommen und diese von Menschen tragend kontrolliert werden und nicht von künstlicher Intelligenz.

Ein Namen wie Robotozän oder Kiozän wäre schauerlich. Eine Ära der Geschichte , in der Maschinen die Welt beherrschen würden.

Aber wir leben jetzt und können einen Klimawandel nicht verhindern, nur etwas abfedern, aber wir können unsere Energie in Forschung und Begrünung unseres Planeten setzen,

und aus diesem ein Paradies machen.

Aber das müssen wir wollen.

Dafür muss man anfangen und nicht nur fordern, klagen und demonstrieren, und anfangen bedeutet bei sich selbst, Vorbild damit für andere sein, diese begeistern, mitreißen.

Wir haben viele kleinen Paradiese, wir müssen nur hinschauen.

Dazu gehört auch eine neue Ethik, die im Umgang miteinander, mit den Folgen einer digitalen Aera, mit Konflikten, Katastrophen, mit Hunger und Not, das Zusammenleben mit den Pflanzen und Tieren.

Wir reden von menschlich, meinen human, das ja eigentlich helfend versinnbildlicht, wissen aber das menschlich ” mit Fehlern behaftet” bedeutet.

Pflanzlich, heisst ohne tierisches Eiweiss. Tierisch bedeutet animalisch brutal, aber das sind doch eigentlich wir, und die Tiere sind die friedlicheren Wesen.

Im Grunde genommen ist ” human” eine ziemlich verlogene Definition.

Wir sollten öfters nachdenken und metaphysisch und ontologisch unseren Platz im Gefüge der Erde so definieren, daß darin alle ihren Platz haben.

Die Lösung kann nur “Respekt vor allem Leben zu haben” sein.

Die Evolution ist so genial, daß alles was wir als Menschen machen dagegen stümperhaft wirkt.

Ein Spaziergang am Strand kann, wenn man romantisch das Plätschern des Meeres hört, einem den Sinn für das Natürliche wieder geben.

Das Paradies ist in Aufruhr, leider nicht in Aufbruchstimmung, aber wir können dazu beitragen, dass es zu einem Garten Eden werden kann.

Filzstift, Kreide auf Leinwans, original signiert

Erlöse werden für Kinder in Not gespendet

$450.00

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