wenn einem die Schatten der Vergangenheit einholen

Nicht die Schatten der Nacht oder die Schatten von Menschen, Pflanzen oder Gebäuden in der Sonne. Auch keine Schattenbilder.

Dafür physische oder mentale Schatten.

Es gibt viele Möglichkeiten seinen Schatten wieder zu begegnen. Schöne und andere.

Ein Schatten muss nicht schwarz sein, er kann zwei Beine haben und recht bunt sein.

Da ruft einem jemand , den man von früher kannte, an ” Hey , habe Deine Telefonnummer gefunden”,

oder steht vor der Tür und sagt, hab gehört, dass Du da wohnst.

Manche Menschen, denen man früher begegnet ist, die vielleicht komisch waren, mit denen man sich stritt, sitzen auf einmal einem gegenüber, und, man wird gefragt: ” Gell ich war früher fies zu Dir, Entschuldigung”.

Auch welche, zu denen man nicht freundlich war.

Verflossene Freunde/Freundinnen, wer weiß das schon. Manche Namen waren schon vergessen.

Seit damals sind aber Jahre vergangen und die Menschen haben sich geändert, andere Lebenserfahrungen gemacht.

Die Spannbreite ist gross. Manches was man verursacht hatte, oder in die Wege leitete, hat Auswirkungen.

Ein Klassentreffen nach Jahren. Mitschüler, Lehrer und man wundert sich , wer ” mensch” geblieben ist, oder daß der schon betagte Lehrer einem wie damals noch begeistern kann.

In den Situationen denkt man nicht daran, daß man mit seiner Vergangenheit wieder konfrontiert werden kann.

Es gibt Menschen , die keinerlei Interesse haben einem Schatten der eigenen Geschichte zu begegnen. Manchmal lässt sich das nicht vermeiden, und ,

das Schicksal macht das, was es will oder mit einem vor hat.

Schlimmer sind die Situationen, wo man krank war, beispielsweise Krebs hatte, und alles überstanden wurde, und dann , nach zig Jahren, taucht der Schatten eines Tumors im CT Bild auf.

Diese Schatten wird man leider nicht so schnell und leicht los, wie die menschlichen Schatten.

Vielleicht das Ganze als etwas Normales sehen, so wie eben Licht und Schatten zum Leben gehört,

und, gegen etwas einem gefährdende kämpft man an und gibt nicht lautlos auf.

Tückisch ist nur, wenn man sich von den Schatten verdecken lässt, diese einem nicht nur einholen, sondern umhüllen.

Dann verliert man sich, statt den Schatten zu absorbieren, zu eliminieren.

Bringt man Licht und Sonne in etwas schattiges , verschwinden die Schatten , werden immer kürzer, bis sie nicht mehr zu sehen sind.

Bejammert man diese, werden sie immer länger und länger, bis sie schließlich überdimensionierte Schattenbilder werden, die einem erdrücken.

Aber das Licht anmachen ist der bessere Weg, als die Schatten in der Dunkelheit nur nicht mehr zu sehen.

Schatten

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