Im Warteraum der Zukunft

Scan_20200720 (2)

Entspannt, trotzdem neugierig,

wir , oder als Schatten unserer selbst?

Nachhaltig leben, oder weiter da sitzen im Konsumrausch?

Der Corona Lock down hat es gezeigt, es geht auch anders.

Plötzlich morgends das Fehlen des täglichen Lärms der zur Arbeit Fahrenden, Stille, wohltuende Ruhe.

Die Natur, die Tiere konnten sich auf einmal erholen, die Luftverschmutzung ging zurück.

Die Mangelware Zeit, war auf einmal wieder da.

Aber das passt den Menschen auch nicht.

Auf einmal selber kochen, keine Fast food, Rückbesinnung.

Wer einen Garten hat war glücklich, denn er konnte seine Kräuter, so er welche gepflanzt hatte , geniessen.

Nicht jeden Tag Fleisch.

Kaum einer war sich bewusst wie viele Schweine und Rinder tag täglich von einer Grossmetzgerei getötet wurden. Und keiner hat da nachgedacht, bis die Arbeiter an Corona erkrankten.

Ein Hort des Grauens, dessen tausende  Opfer  schön verpackt, verkleidet, aufbereitet bis zur Unkenntlichkeit letztlich auf unseren Tellern landen. Alles, bis zum letzten Haar landet in der Verwertungsmaschienerie.

Aber wir nützen das Warten nicht. Es ist schon alles wieder im alten Trott, vergessen. Nachhaltigkeit ade.

Warum nützt das grösste Raubtier , der Mensch, nicht die Zeit des Wartens, sondern wird nach kurzer Einschränkung ungeduldig und agressiv?

Brave New World ist von gestern, ebenso wie 1984 von vorgestern war.

Heute ist die Zeit der nicht genutzten Chancen.

Ein Problem unserer Zeit ist, dass wir die Probleme dieser Zeit nicht mit den Denkmustern der Vergangenheit lösen können, sondern neue Ansätze benötigen.

Einfach nur relaxed in einem bequemen Sessel sitzen und den momentanen Konsum als Selbstverständlich erachten lähmt und hilft nicht weiter.

Konsum und nur Gewinnmaximierung  gehören der Vergangenheit an.

Eine Veränderung muss auf Ressourcenschonung, Nachhaltigkeit, mehr Bescheidenheit, Gemeinsinn hinaus, statt Macht und Verdienst.

Eines der Hauptprobleme ist auch, daß Parteien ein Relikt des 19.. und 21.Jahrhundert sind, heute benötigt man Zweckbündnisse.

Um kreative Ideen zu bekommen, bedarf es mehr Toleranz, Querdenken statt sich mit Labeln und krampfhaftem  Etikettieren anderer Meinungen gestreamlined zurück zu lehnen.

Alle Menschen sind gleich, da muss man nicht  Religion, Farben und Geschlecht betonen. Dieses Denken ist von Gestern.

Das ganze Bildungssystem entspricht nicht den Anforderungen der Zukunft.

Es fehlen die wichtigsten Fächer, beispielsweise, wie man die Zukunft gestalten, eine Gesamtlebensperspektive erstellen und überhaupt sein Leben planen wird.

Die Zukunft gehört einer vielschichtigen, multikulturellen Gesellschaft, zu der aber jeder seinen Teil leisten muss, eine, die die ganze Erde betrifft und dazu müssen Nationalismen überwunden werden.

Heimat, wird da sein, wo man sich wohl fühlt und Freunde hat.

Macht wird sich dezentralisieren, weil Menschen zwar immer mehr global denken , aber regional handeln sollten.

Der Wartesaal ist die Erde

 

Donation

Please give a donation. You also can buy the paintings. I use donations for „children in need“

€10.00

 

 

3 thoughts on “Im Warteraum der Zukunft

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out /  Change )

Google photo

You are commenting using your Google account. Log Out /  Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out /  Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out /  Change )

Connecting to %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.