zugebaut

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Es wird gebaut, überall im Land sieht man Baukranen.

In den Innenstädten werden ganz Häusergruppen entfernt.

Sieht man eine Stadt, einen Ort erst nach ein paar Jahren wieder, erkennt man ihn gar nicht mehr wieder.

Alles ist nicht für die Ewigkeit gebaut, zumeist nur für das Jetzt, und das ist gerade Mal eine Generation.

Die nächste ist schon irgendwo anders.

Die jetztige Epoche , wer weiss , was für einen Namen man ihr geben wird, prägt sich selber.

Völkerwanderungen, wie es diese noch nie in dem Ausmass gab, neue zu erwartende, nicht absehbare.

Und , es wird gebaut, konstruiert. Aus ganz Europa kommen die Handwerker nach  D, Ch und A.

Aber für alles muss geplant, werden. Infrastruktur, Arbeitsplätze, verkehrswege, Schulen, Geschäfte.

Manche meinen es boomt. Jedenfalls bis alles steht. Was dann? Das weiss nicht einmal der Wind.

Wie viele Tiere verlieren an dem einen Ort ihr Zuhause, oder gewinnen, da, wo die Menschen aus ihrer alten Heimat herkommen, neues.

Zum Bauen brauch man Sand. Wer hätte gedacht, dass der Sand ausgehen kann.

Die einen brauchen ihn für Zement, die anderen für Keramik, Kacheln, andere zum Baden , als Strand.

Dass wir auf einmal wenig Wasser haben, dass nicht genügend Pflanzen wachsen, das wir vergessen für jeden abgeholzten Baum einen neuen zu pflanzen, sind Zustände,

mit denen niemand gerechnet hat.

Wo früher Wälder waren, die wegen Schiffsbau abgeholzt wurden, gibt es heute die Heide, oder Berge ohne Bewuchs und trockenes Klima, wie in Südspanien.

Nichts ist ohne Wirkung und Nebenwirkung.

Unsere Abfälle, das was wir von überall her essen, verlässt uns wieder und landet im Wasser, im Meer, im Boden.

Die Menge der Materie und des Lebens auf der Erde ändert sich nicht, nur die Verteilung, und da sind wir Menschen in der verantwortung,

und die ist nicht im Reden, sondern in dem,

was wir tatsächlich, jeder an seinem Ort, tut.

Und wenn man beginnt, seine Innenstadthäuserzeile zu begrünen, dass Tiere und Pflanzen mit uns auch ihren Platz finden können, und wenn jeder nur einmal im Monat etwas pflanzen würde, wäre die Erde grüner, bunter, schöner.

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