Einen Fluchtweg suchen, einen in die Sonne, die Freiheit,
die Chance unbekümmert und sorgenfrei zu sein,
einfach mal wieder einfach leben können, lachen und lieben.
Die Sehnsucht nach Sonne, Strand, Wärme, Feierlaune.
Das Bekannte und Vertraute verlassen um sich die Welt zu erschliessen.
Es ist das heimweh an einen Ort, an dem noch nie war, an dem man etwas erleben kann
Es ist viel mehr als Wanderlust, die ist zu langsam, lieber den Globus anschauen, ihn drehen, mit dem Finger darauf tippen, da, wo er hält hinfahren.
Neues, anderes.
Reisen, Pläne schmieden.
Man muss nicht immer sein Leben ändern, sondern einfach nur ans Meer fahren.
Einfach weg, träumen, Sternschnuppen zählen, frische salzige Luft geniessen, unter Palmen sitzen, den Sand unter den Füssen spüren, dem Rauschen der Wellen lauschen, diese beobachten wie sie immer wieder unermüdlich Millionen von Sandkörnern bewegen.
Die gefährlichste Weltanschauung ist die der Leute, die nie die Welt gesehen haben.
Und genau das sollte man tun. Fernweh haben.
Jede Fernreise hat ihr Ende, ab die Erinnerungen daran bleiben.
verwundert, nicht verwunschen oder verwirrt, eher verklärt.
Irgendwie unecht wirkend, wie aus einer anderen Welt kommend.
nicht nur irritiert wirkend, auch andere irritierend.
Es gibt Situationen wo die Realitäten nicht übereinstimmen.
Es gibt da keine Kongruenz, das Bild stimmt nicht.
Entgeistert, aber es soll doch keine Geister geben.
Eher vielleicht fassungslos, ein bisschen hilflos, verworren, überrascht.
nicht in Schablonen passend.
” I am confused” könnet man sagen.
Die Welt ist voll von Überraschungen.
Manche versteht man, andere, insbesondere ein Verhalten oder bestimmte Regelungen, kann man nicht verstehen.
Dann, wenn1 plus 1 nicht 2 sondern eine andere Zahl ergibt, dann,
wenn nicht das Numerische zählt, sondern die Masse, das Gewicht des Gegenstandes 1 und 2 völlig unterschiedlich sind, so wie die Maus und der Elefant.
Der kleine Unterschied kann große Auswirkungen haben, und die Gleichung 1 plus 1 stimmt nicht mehr.
Das Tag-tägliche zeigt uns reale Irrationalitäten.
Die Preise für alles steigen, alle begründen das mit steigenden Rohstoff und Energiepreisen, aber tatsächlich stimmt dies nicht, es sei denn man schaltet die günstige Energie ab und kauft teure ein.
Die Aktienkurse fallen, aber wer ist der daran Verdienende?
Algorithmen und AI bestimmen was passiert und alle nicken brav dazu.
Friedenstauben erleben ungeahnte Mutationen zu Falken und stellen alles Bisherige auf den Kopf.
Es müsste ein Wunder geschehen um das Verwundern in das Bewundern schöner Wunder umgewandelt werden kann.
Man darf die Hoffnung nie aufgeben,
und,
vielleicht kann man sich dann einmal wieder über schöne neue Wunder wundern.
Menschen kommen und gehen, bauen dies und das, reissen es wieder ab, bauen neu auf, ein immer hin und her.
Zerstörung, Wiederaufbau, Neubau, dann Abriss und ringsherum die Pflanzen, Bäume, Tiere, Lebewesen aller Art.
Nichts ist bleibend, alles nur wie eine Momentaufnahme, die im Auftauchen schon Geschichte ist.
Auch alles, was uns ärgert ist genau so schnell wieder weg und vorbei.
Menschen oder Umstände, die einem brüskieren, sollten an einem einfach abprallen, und nicht wie Ping Pong wieder zurückkommen, sondern „das Ping „ sollte irgendwo in der Ewigkeit sein, verloren in sich selbst.
Die schöne Dinge des Lebens sollten wir geniessen , hegen und pflegen, schauen, daß unser Teil des Fleckenteppichs mit den buntesten Mosaiksteinchen und Glitzersteinchen gefüllt ist. Strasssteinchen können überall eingenäht werden.
An dem grossen Teppich wird überall weiter gewebt. Es kommt andauernd etwas dazu.
Er breite sich in allen Dimensionen aus.
Zwar gibt es Motten, die versuchen in die Flecken anderer Löcher zu beissen, aber alles wird schnell wieder repariert.
Entziehen wir den Motten ihre Lebensgrundlagen; sie sollen sich neu orientieren, lernen die Löcher wieder zu reparieren.
Die Zeit heilt. Sie lässt vergessen. Das Unwichtige und nicht Nachhaltige zersetzt sich, löst sich in neue Bauelemente auf.
Alle die Wichtigtuer, Macht Habenden vergehen, aber die Baustelle Erde bleibt, entwickelt sich weiter.
Sowohl dem Mikro-als dem Makrokosmos sind keine Grenzen gesetzt.
Immer grösser und immer kleiner ergänzen sich zum grossen Fleckenteppich des Schicksals, bei dem alle Fäden zusammen hängen und einen Sinn ergeben.
So leisten wir mit unserem Leben einen Betrag, daß der Teppich bunter, schöner und Freude machend wird. 🙂
Jeden Tag strömen so viele Eindrücke auf einem zu, daß man all diese gar nicht verarbeiten kann.
Der Außendruck kann so groß werden, dass man sich entweder abkapselt, mental verbarrikadiert, mit einer dicken Panzerung versieht, oder all das an sich heran lässt, und ,
die Folgen zu ertragen hat.
Bei einer Explosion kann man all das, was kommt wieder heraus lassen, aber es es trifft dann die anderen Mitmenschen.
Das Implodieren bewirkt das Gegenteil.
Es darf nie so weit kommen, das man sich wie eine zerdrückte Dose fühlt,
oder als der Spielball dieser Welt.
Nicht das ” Booom”, sondern das ” Bummm” zeigt die Wirkung.
Einengung statt Ausdehnung.
Das Implodieren ist, dass man einem immer meint sagen zu müssen, was man zu denken, sprechen hat, wie man zu sein hat.
Wer hat das Recht bestimmen zu wollen mit wem man sich trifft, wie man sich anziehen soll, was man zu arbeiten hat?
Die Medien, die Mitmenschen, die unreflektierte Meinungen und Aussagen einfach nur übernehmen,
und einem dann die angenommene Vorstellung des Seins und der aktuellen Geschehnisse aufdrücken wollen?
Ein ” Ja” zum ” Nein”.
Das Gefühl explodieren zu wollen könnte hoch kommen, aber der Außendruck bewirkt das Gegenteil.
Seine eigenen Gefühle darf einem niemand vorschreiben, emotional sollte man nie gleichgültig und erstarrt sein.
Das zu viel Sehen von Verbrechen, Gewalt, Ungerechtigkeiten und Kriegen lässt einem wenn man nicht dagegen hält, emotional abstumpfen.
Dissoziationen und Depersonalisationen schaden nur.
Man ist nicht hilflos, man kann sich immer wehren.
Lieber Assoziationen haben, aus sich heraus gehen
Einfach die negativen Gedankenkreise durchbrechen alles versuchen ausgewogen zu sehen.
Zu vielem sollte man einfach ” nein” sagen, seine eigenen Schwerpunkte setzen
Grenzen setzen gegenüber dem, was man aufnehmen und an sich heranlassen soll.
Menschen und Dinge, die einem herabziehen einfach meiden, die Gedanken daran ” deleten”.
Nichts in der Welt ist perfekt.
Immer perfekt sein zu wollen baut überflüssigen Druck auf, der unnötig belastet.
Es gibt keinen Grund falschen Idealen hinter her zu laufen. Fehler machen bedeutet Lernchancen zu haben.
Öffnet man seine Augen sieht man so viel Schönes.
Oft kann man inmitten des Betons aus einem Spalt eine kleine Blume wachsen sehen.
Einem Samenkorn ist es egal wo es keimen kann, es findet immer einen Weg zum Licht, zur Sonne, zur Wärme.
Schuld daran sind die Temperaturunterschiede, physisch, mental., chemisch.
Es ist die Bewegung, die Hydro-Thermo-Aqua und Aerodynamik, die elektrischen Ströme.
In allen Lebensbereichen, der Medizin, der Forschung, der Wirtschaft, der Mode, der Kunst.
Strömungen können alle Bewegungen entscheidend verändern.
Oft erkennen wir nicht, dass sich alles auf der Erde in einem Zusammenhang befindet, nichts ist pur isoliert
Wo die Strömungen hingehen, wie stark sie sind lässt sich nicht immer messen oder gar prognostizieren.
Strömungen können alles verändern.
Wird es im Wasser zu warm oder verändert sich der Salzgehalt, wechseln die Fische in andere Teile des Meeres.
Laminar oder turbulent, nicht nur im Wasser, auch an der Börse, bei Verhandlungen, im Leben.
Alles kann das Klima verändern.
Man kann sich Strömungen entgegen stellen oder sich treiben lassen,
oder,
einen strömungsunabhängigen Ort suchen, wo man einen festen Grund unter sich hat.
Physikalisch gibt es die Strömungslehre, in der Tier-und Pflanzenwelt die Verbreitung, die Biodiversität.
In der Wirtschaft, Mode und Politik kann nichts voraus berechnet werden.
Es gibt keine feste Landkarte, auf der alle Strömungen dieser Welt verzeichnet sind, und wenn, sind sie vielleicht im Erstellen schon veraltet.
Es gibt im Spiel des Lebens zu viele Unbekannte, die durch das eigene kognitive Radar nicht immer erfasst werden.
Wir machen es nicht viel anders als die Fische mit der Schwarmintelligenz.
In Fischschwärmen stößt keiner aufeinander, niemand berührt sich.
Nur bei uns Menschen funktioniert das nicht.
Bei Paniksituationen werden wir oft kopflos, der Verstand setzt aus, das Gefühl funktioniert nur reduziert.
Alles Leben ist im Fluss.
“Panta rhei”, die heraklitische Lehre.
Niemand kann zweimal in den gleichen Fluss steigen, das Wasser verändert sich immer, es ist nie das gleiche Wasser.
Man muss sich nicht treiben lassen, eher seinen festen Standpunkt finden, wissen wo man sich befindet, seinen inneren Kompass haben, den roten Faden des Schicksals, einen Rettungsanker haben.
Das Leben folgt den Regeln des Schicksals aber man selbst entscheidet immer wieder selbst wo die Strömungen des eigenen Lebens hingehen.
Man denkt, oder es denkt. Nicht geplant, einfach von irgend einem Impuls angeregt,
sich seinen Weg suchend.
” ich bin auch noch da” so klingt es und ist schon wieder weg.
Andere sind stumm, bleiben in einer Gedankenschleife, im Schweigen gefangen, bis eine mentale Tür aufgeht.
Im Spannungsfeld zwischen Zukunft und Vergangenheit, oft zeitlos, irgendwann und irgendwo stattfindend.
Oft wenig konkret, ein paar Details gemischt mit Neuem, ein mentaler Mix von Fragmenten des Seins.
Etwas vom Baum des Lebens, wissend ,
dass es ja nicht nur Baum und Bäume oder Wälder sind, die einem anregen.
Es ist die ganze Erde mit allen Facetten, mit all dem, was sich davon in seinem Unterbewusstsein festgesetzt hat.
So die Frage: Gibt es ein Ende der Welt. Die Antwort ist nein. Die Erde ist rund, und wer weiss denn schon wo der Anfang oder das Ende ist. Egal wie man geht , man kommt immer irgendwo heraus.
Die eigene Gedankenwelt zimmert sich aus allem was sie hat etwas zusammen, was einfach nicht passt.
Es sind Träume, Nacht-und Tagträume.
Einfach so.
Im Supermarkt seines mental Gespeicherten.
Manchmal ist es ein Stop an den Haltestellen seines Lebens, warten daß man abgeholt wird, oder umsteigen, einsteigen kann, in eine neue Reise .
Gedankensplitter können eine Orientierungshilfe sein. Das Billet in neue Ideen.
Der kreative Funke.
Man muss das Überleben beenden um zu leben und Gedankensplitter können dazu beitragen und einem helfen das Gestrüpp des auf einem täglich Einströmenden zu durchdringen.
Vielleicht bedeutet dies nur einmal das Mobiltelefon wegzulegen, sich hinzulegen oder hinzusetzen, zu meditieren, Stille geniessen, sich selbst sein,
um dann seinen Gedanken wieder freien Lauf zu lassen.