Die Laune, die individuelle eigensinnige Variante des Seins.
Kapriziös, ein Gag, ein besonderer Einfall.
Spielerisch und unvorhergesehen.
Der Name eines Autos, ein Filmtitel, ein weiblicher Vorname.
Manchmal trifft man unerwartet Entscheidungen, die aufgrund von Stimmungsschwankungen beeinflusst sind.
Die Komplexität der menschlichen Emotionen und Handlungen ist nicht immer logisch.
Gedankenfetzen, Bilder in Tagträumen, Visionen.
Manchmal aufgetauchte Erinnerungen,
wie ein verblichenes Fresco an der Wand.
Das Leben ist wie ein Caprice auf der großen Bühne der Welt, auf den Brettern wo sich Licht und Dunkelheit umarmen können und die Träume flüstern können.
Das Kaleidoskop des Unterbewusstseins, das Stakkato der Gedanken spielen ein unberechenbares Spiel,
bilden den Rausch der Existenz.
Jeder Moment ist ein Geschenk und jeder Schritt einer auf dem Weg seines ” Ichs”,
Leider sieht man zu oft nur einen Ausschnitt und leitet von dessen Betrachtung Urteile und Anschauungen ab.
Die Natur macht es uns vor.
Bunte Vögel, noch farbigere Blumen, Tiere, verschiedenartiger und individueller wie es gar nicht mehr möglich ist.
Die Breite der Variationen ist schier unendlich.
Und trotz all dieser Verschiedenartigkeiten kann alles nebeneinander her leben, sich ergänzen.
Es gibt eben allerlei Schönes, Gemischtes.
Aber, so gibt es zu oft ein ” aber”.
Immer meinen bestimmte Arten, Sorten, Erscheinungsformen sich zu Lasten der anderen besonders stark ausbreiten zu müssen.
Verdrängen und Wegdrängen, sich durchsetzen, Priorisieren kann man es nennen, oder einfach nur ,
um dies als selbstverständlich zu deklarieren, als Darwinismus.
Dies ist aber eine Reduktion auf nur eine Analyse und Begründung.
Das Leben ist bunt. Wäre es dies nicht, würde unser Planet eine langweilige, blasse Kugelsein.
Der blaue Planet ist aber ein” Allerlei”, aus allem, was die Natur nur entwickeln konnte und kann.,
Unsere Priorisierung versucht immer zu trennen.
Pflanzen, die uns nicht in unsere Planung passen bezeichnen wir als Unkraut, dabei kann dieses Un-Kraut genau das Heilkraut sein.
Allerlei in Bezug auf Menschen ist vielfältig und faszinierend.
Menschen sind ein Kaleidoskop von Erfahrungen, Emotionen und Geschichten.
Menschen stammen aus den unterschiedlichsten Kulturen, sprechen die verschiedensten Sprachen und haben einzigartige Traditionen und Bräuche. Das biblische Babylon erscheint dagegen harmlos.
Trotz der Diversität haben wir viele Gemeinsamkeiten. Sprachlich, ethnisch, in unseren Wurzeln.
Wir haben die gleichen Teile unseres Körpers, nur die Ausprägungen, Körpertypen, Gesundheitszustände, die Art und Weise des Denkens unterscheiden sich , etwas, was sich immer ändern kann.
Lebensgeschichten könnten nicht unterschiedlicher sein.
Die Palette der Emotionen, Erfahrungen, Talente, Träume ist breit, breiter, noch breiter, eigentlich grenzenlos.
Wir sind alle Suchende, nach Spiritualität, nach dem Sinn des Lebens, nach Glück, Freude.
zufrieden mit dem Jetzt, zuversichtlich mit dem Künftigen. Wenn die Augen das ausstrahlen, das man erreicht hat,
woher man kommt,
wofür man hart gearbeitet hat.
Ein Künstler kann stolz auf sein Werk sein,
jeder auf seine Leistung,
Eltern auf ihre Kinder.
Stolz kann auch eine Gruppe, Peer Group, Mannschaft verbinden, wenn man zusammen für etwas steht, von dem man überzeugt ist.
Stolz muss nicht die Eitelkeit und Hochmut sein.
Stolz kann wie ein Stern verblassen, wenn die Dunkelheit ihn verschlingt.
wenn sich ein Schleier über alles zieht,
der Glanz verloren geht.
Was bleibt dann übrig?
Wenn die Ideale falsche Ideale waren und man darüber und mit sich enttäuscht ist.
Menschen ziehen für etwas in Kriege, nicht realisierend dass man nur ein Leben hat, und man genau wissen sollte für was man dieses zu opfern bereit sein kann.
Jemanden zu retten, Hilfsbereitschaft, Gutes tun kann erfüllen.
Wirkliche Helden sind sich gar nicht bewusst das sie dies sind, sie sind bescheiden.
Stolz kann blind machen,
dann wenn man sich selbst immer auf die Schultern klopft, oder in den Spiegel schaut und sich suggeriert:
“Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die/der Schönste im ganzen Land”.
Mit etwas Bescheidenheit und Demut kann das Leben auf dem Weg seines Seins einem bewusst machen, dass wir Teil eines Ganzen sind, das wir nicht zerstören sollten.
Stolz ist trotzdem ein gutes Gefühl vieles richtig gemacht zu haben,
auch ein Gefühl der Menschlichkeit.
Selbstbewusst und stolz auf das Geleistete, sein Können, seine Taten, ist ein Mosaikstein auf dem Weg zum Glück.
Es ist schade, wenn es nichts mehr gibt auf das man stolz sein kann.
Man hat aber immer die Möglichkeiten einem auferlegte Fesseln abzustreifen.
Es ist eine Frage der Haltung, der Ansicht, der Bereitschaft etwas zu akzeptieren oder dagegen an zu gehen.
Oft ist es schwierig aus seiner Haut zu fahren, sie ist nicht abzustreifen. Wir müssen mit ihr leben.
Es ist wie ein zu enger Schuh, es drückt und klemmt.
Ein Gefühl, daß die Luft zum atmen immer dünner wird,
oder,
man hat das Gefühl in einem verschlossenem Raum, einem Fahrstuhl der stecken bleibt zu sein.
Aus all den einengenden Einflüssen gibt es Auswege.
und, sie sind leicht zu finden, sie sind da.
Nur der Wille diese zu betreten muss da sein.
Nicht, wenn man sich selbst einengt.
Schwierig wird es, wenn Menschen verblendet sind, sich durch ihre Sichtweise der Dinge des Lebens sich selbst reduzieren, einengen, statt die angeborene Freiheit zu nutzen.
Ein eingeengter Blickwinkel blendet einen großen Teil der Wahrheit aus. Die Teilwahrheit und Meinung wird zur allein gültigen erklärt.
Andere müssen sich ja irren.
Aber so kann das laufen, muss aber nicht.
Frei erblickt man das Licht dieser Welt, jeder auf im Prinzip die gleiche Art und Weise, und diese Erde gehört allen gleich. Privilegien sind ein Geschenk.
Auch wenn man physisch eingeengt ist, bleibt man im Denken immer frei.
Noch kann man das, was in einem mental geschieht, nicht wegnehmen,