Man plant nicht, handelt unbewusst, spontan , hat zwar ein Ziel , unterbricht den Weg dahin mehrfach,
und am Ziel ändert man das, was man sehen möchte nochmals um, und sieht und trifft dann jemand, den man lange nicht erreicht hatte.
Die Linien des Schicksals verlaufen auf der Zeitachse, haben unterschiedliche Verläufe, retardierende oder forcierende Elemente,
überschneiden sich manchmal, oder gehen aneinander vorbei, weil der Zeitpunkt noch nicht gekommen ist, sich zu berühren.
Es ist wie mit den Wassertropfen im Fluss des Lebens, sie berühren sich und drängen dahin wo der Fluss hinfliesst,
oder,
wie die Sandkörner am Strand, die im Spiel der Wellen geschliffen werden,
wie im Leben mit den Wellen des Schicksals, den Katastrophen, Krankheiten, Kriegen, die alles überrollen und massiv verändern können.
Aus diesem herauszukommen ist schwer, man muss stark wie ein Fels sein,
aber auch die Felsen beginnen abzubröckeln.
Die Begegnungen, das etwas genau zu einem Zeitpunkt geschieht- ist es Zufall,
oder war es Absicht.
Wenn Fügen von gefügt kommt, und die Elemente des Seins das Ganze ergeben, ist es immer eine Fügung.
Bei Unfällen und Katastrophen neigt man zu interpretieren:
Was wäre wenn dies oder jenes nicht gewesen wäre.
Murphys Law, ein Aphorismus über Fehlerquellen im komplexen Systemen.
Was schief gehen soll, geht schief.
Das Gesetz geht auf den Ingenieur Edward A. Murphy Jun. zurück, der 1949 formulierte:
” Wenn es zwei oder mehrere Arten gibt, etwas zu erledigen, und eine davon kann in einer Katastrophe enden, so wird jemand diese Art wählen”
Er hatte es von dem Science Fiction Autor John. W. Campbell übernommen.
Vermutlich wählt man immer den einfacheren Weg, der unter Umständen mehr Fehlerquellen in sich birgt, und wo ein Fehler im System ist, zieht er andere nach sich.
Es kann auch das Gegenteil sein.
Wo Gutes ist kommt Gutes hin, oder
Geld zu Geld.
Wer weiß das denn.
Der Zufall oder die Fügung?
Die Realität kann uns nur staunen lassen, liefert jedoch keine Beweise.
Es ist nicht nur eine Redensart, unverbindlich dahin gesagt.
Manchmal bedeutet das ” was kommt?” darauf zu bauen, dass jemand anderes für einem etwas organisiert, plant, macht.
Ein bisschen neugierig? Das muss man ja sein.
Sind wir aber nicht alle neugierig, wollen etwas wissen, hinter die Kulissen schauen,
das warum, wo, weshalb, wer mit wem und überhaupt ergründen.
Es geht nicht um das, was im TV Programm kommt, sondern um die Zukunft.
Niemand möchte ins Ungewisse starten.
Wissen gibt Sicherheit, zumindest eine bestimmte Erwartung dessen, was passieren mag.
Unvorbereitet zu sein, bedeutet Unsicherheit, skeptisch zu sein.
Was kommt hängt mit den „was ist und was war“ zusammen.
Das eine bedingt das Andere.
Kinder entwickeln sich nur durch Neugier.
Das wissen wollen um die Geheimnisse des Lebens ist der Motor für eine Weiterentwicklung.
Neugier und der Wunsch nach Verbesserung sind die Triebkräfte für Innovation und Fortschritt.
Die Frage “Was kommt als Nächstes?” treibt Entwickler, Ingenieure und Forscher an, neue Lösungen zu finden, bestehende Technologien zu optimieren und die Welt zu verbessern.
Was bringt uns die Forschung für die Exploration des Weltraum.
Wie wird unser Leben auf dem Mond, Mars und Venus sein?
Welche Motoren werden wir haben. Die Frage nach der nächsten Entwicklung ist der Schlüssel zur Weiterentwicklung.
Welche Entwicklungen erwarten uns als Nächstes?
Vielleicht werden wir bald neuere Antriebssysteme haben, oder das Ermöglichen einer Ernährung für eine immer grösser werdende Menschheit.
Fragen über Fragen.
Aber die wichtigste ist die,
“wie wir Frieden erreichen können und lieber alle Kräfte bündeln lernen um uns an Veränderungen des Klimas anzupassen”.
Jeder Mensch, jedes Tier, alle Pflanzen tragen ein individuelles Farbenspiel in sich.
Einzigartige Mischungen aus Emotionen, Erfahrungen und Erinnerungen.
Manchmal sind die Farben leuchtend und strahlend, manchmal sanft und verblasst.
Es gibt auch Zeiten der Farblosigkeit.
Das sieht nur so aus.
Fahl und grau wie Asche, bleich, weiß wie Schnee.
Auch dies sind Farben.
Vitalität und Dynamik, andererseits auch die Farben der Tristess.
Leuchtende Farbspiralen, die tanzenkönnen.
Kaleidoskopische Landschaften.
Die Regenbögen und Glitzerfarben, illuminatorisch, dann wieder gedämpft wie bei Kerzenlicht oder in einer Höhle, wo einem Lichtstrahl der Durchbruch in die Tiefe gelungen ist.
Szenen, wie Explosionen aus Rot, Orange, Blau und Grün, gemischt mit unzähligen Zwischentönen, soviele,
wie die Summer aller Lebewesen auf der Erde.
Auch das scheinbar Tote ist farbig. Lehm, Sand, Ton, alle Materialien haben ihre eigenen Farben.
Die Könige der Farben sind die leuchtenden Kristalle, die Edelsteine, der Schmuck des Lebens.
Farblos wäre ein Zustand der Leere, konturlos, gespenstisch ohne Form und Inhalt.
Die Farben formen unser Leben und machen es zu einem einzigartigen Kunstwerk.
Manchmal dienen Farben zum Anlocken, Reizen, dann wieder zum Abschrecken, Angst einflößen.
Sie sind immer Signale des Seelenlebens, des Gemütszustandes.
Wenn man sich nicht die Mühe macht die Farben zu dechiffrieren, bleibt einem eine Welt verschlossen.
Jeder Mensch hat seine Farben, die, welche ihn anziehen oder abschrecken.
Wohlfühlfarben, oder solche, die einem frösteln lassen.
Manche Mischungen passen überhaupt nicht zusammen.
Aber wer entscheidet das?
Es ist immer individuell.
Wenn wir nicht lernen unsere inneren Farben zu entdecken, können wir weder Blockaden lösen,
noch unser ganzes Potential der Freude an den Farben entwickeln.
Das Farbenspiel des Lebens müssen wir selbst entwickeln.
Und wenn man es nur will, können die eigenen Farben mehr als nur leuchten, sie können alles Dunkel der Welt erleuchten.
Es ist der Touch des Unbekannten, dessen, was kommen wird, vielleicht auch des Willens, dass das eintritt, was man sich erhofft. So, wie ein Vogel, der sich von einer Baumspitze in die Luft schwingt und sich von dem Wind tragen lässt,
oder ein Fisch, der sich in den Wellen und im Fluss des Wassers einfach treiben lassen kann.
Straßen, Wege, Landschaften locken, lassen die Welt vor einem liegen, wie ein offenes Buch. Mit jedem Schritt, den wir wagen, entfaltet sich das Leben, ein Abenteuer mit unbekanntem Verlauf und Ende.
Vielleicht hört es nie auf, denn jedes Ende ist wieder ein Anfang in einer anderen Nuance des Seins.
Aufbruch vermittelt den Hauch von Freiheit, von dem was uns erwartet.
Aufbrechen, die mentalen und physischen Koffer packen, die Sonne im Gesicht, den Wind im Haar. Das Leben ruft, zu neuen Horizonten, zu unbekannten Ufern,
die jedoch vielleicht ganz nah sind;
wir haben sie nur nie bemerkt.
Aufbruch bedeutet auch Neues zu wagen, nicht in den alten Strukturen verhaftet zu sein.
Die Kunst ist zu erkennen, was sich bewährt hat, erhalten werden muss, und das, was zu verändern ist.
Stagnation, Stillstand hilft nicht weiter.
Die Welt verändert sich laufend,
und da muss man sich darauf einstellen,
den Abbruch dessen, was sich nicht bewährt hat, zu forcieren und
durch Aufbruch und Wagnis zu neuen Wegen zu ersetzen.
früher hätte man da an Fischer gedacht, an Nahrung.
Heute?
Verstrickt, verwebt in ein Netz von Bits und Bytes navigieren werden wir durch ein Netzwerk virtueller Welten.
Eine Kommunikation ohne diese Welt, letztlich aus Nullen und Einsen ist fast nicht denkbar.
Sie ist hilfreich, aber wie mit so vielem, sie ist dual, gut und schlecht, hat Tücken und Fallen,
ebenso wie nie da gewesene Wege seine Gedanken mit anderen Menschen zu teilen.
Wir können aus dem Netz Wissen in noch nie da gewesener Menge schöpfen, abfischen,
aber das Netz kann uns unsere Selbstbestimmung nehmen, manipulieren, abhängig machen,
beeinflussen welche Erinnerungen wir aufgefrischt bekommen,
was wir zu denken haben, tun sollen und was und was und wie wir einkaufen sollen.
Menschen, besondere Ältere, die von der digitalen Welt fast überrollt werden,
können sich darin schwerlich zurecht finden.
Stimmen können nachgemacht werden, und sie kriminellen Handlungen, wie die Enkeltricks,
uns Betrügereien fast schutzlos ausliefern.
Zu viele Netze sind im Netzwerk ausgeworfen.
Die kriminelle Nahrungssuche ist unüberschaubar und immer wieder erfindungsreich.
Die Versuchungen darauf herein zu fallen zu groß.
Die Regeln sind schwammig, schwer zu kontrollieren, die Ethik dazu in einer immer währenden Entwicklungsphase.
Antivirenschutz, Cyber Angriffe, immer neue Gefahren.
Distribution, Privatsphäre, Manipulation, Kommunikation in Foren aller Art bilden ein engmaschiges Netz um uns herum,
das bei einem Stromausfall auf einmal zusammenbrechen kann.
Dann sind wir uns wieder selbst überlassen.
Für viele, gerade jüngere Menschen eine neue Herausforderung.
Die Privatsphäre ist zur digitalen Sphäre geworden.
Nichts , fast nichts entgeht dem Netz.
Vielleicht muss man sich wie eine Zwiebel sehen.
Zig Schalen, bei denen man immer nur eine Schicht erkennt, das darunter wechselt, ist nicht einsehbar, das “Onionprinzip”.
Was kann man tun um nicht in einem Netz gefangen zu werden?.
Vielleicht seine erkennbare Identität verschleiern oder dauernd wechseln, in der IP, seiner erkennbaren Mobiltelefonnummer, das Land aus dem man kommuniziert.
Mit Captcha, completely automated public Turing test, versucht man seine virtuelle Echtheit wieder zu entschlüsseln, die, ob man ein Roboter ist oder ein echter Mensch, der an einem PC oder Mobiltelefon sitzt.
Das Captcha ist der neue Chacha Schritt im virtuellen Tanz des Nets.
Ohne Chip fällt ein Einkaufen schwer, im Internet ist es unmöglich sogar
eine Reise zu buchen.
In all dem müsste man kompetent sein, aber wer ist das schon.
Das Leben im Netz ist ein Balancespiel, das neue Spiel des Lebens, in dem man sich verstricken kann, aber, ein Leben in einem Netz, das man selbst webt.
Das Leben kann auch ganz einfach sein.
Man muss nur einfach und direkt miteinander wieder reden.
Nicht die Scheherazade, auch Schahrazad oder Schehrezâd, genannt, von persisch شهرزاد, die Tochter des Wesirs des persischen Königs Schahryar, aus 1001 Nacht.
Oder wie die Musik von Rimsky- Korsakoff.op.35
Charade ähnlich klingend.
Charrado, provenzalisch langes Gerede.
Auch spanisch Charlar, plappern, tratschen.
Wortspiele, Silbenrätsel und Pantomime Spiel.
Man muss dabei erraten was jemand mit seiner Mimik versucht darzustellen.
“Spiel mir keine Charade vor”, eine deutliche Aufforderung zur Wahrheit zurückzukehren.
Wenn man dies äußert drückt man aus, dass jemand ehrlich ist und keine Spiele spielt oder einem in die Irre führt.
Eine metaphorische Redewendung, die verwendet wird, um zu betonen, dass man direkte und klare Kommunikation bevorzugt.
Es ist der Wunsch keine versteckten Absichten oder verwickelte Aussagen zu hören.
Es ist im Leben oft sehr schwierig heraus zu finden ob es jemand ehrlich meint oder einem nur etwas vorspielt.
Wie in dem bekannten Film namens “Charade” aus dem Jahr 1963, der von Stanley Donen inszeniert wurde und in dem Audrey Hepburn und Cary Grant die Hauptrollen spielen.
Eine Mischung aus Krimi, Agentenfilm mit einem Schuss Romanze, gemischt mit etwas Komödie, bei dem ein junger Amerikaner öfters seine Identität wechselt.
Was steckt hinter jemand?
Eine verklausulierte Charade, eine Situation, in der etwas Rätselhaftes oder Verwirrendes vorliegt, das durch verschlüsselte oder komplizierte Formulierungen ausgedrückt wird.
Eine verklausulierte Charade ist eine Art sprachlicher Schleier, der die wahre Bedeutung hinter einer Aussage oder Handlung verbirgt.
Lüftet man diese Schleier, ist man auch nur der Wahrheit ein Stück näher.
Mehr Klarheit im Leben und mit den Menschen, mit denen man es zu tun hat, ermöglich ruhiger zu leben.
Die großen Vorgänge, das was Politiker beispielsweise wirklich wollen ist schwer zu entschlüsseln, insbesondere wer hinter vielem stecken mag.
Vielleicht stecket niemand konkreter dahinter und die Charade ist nur das Zufallsspiel des Schicksals,
eines mit vielen Akteuren, die zum Teil ihre eigene Rolle nicht bewusst spielen.