Grenzgänger

Menschen, die in einem Staat wohnen und dem anderen arbeiten, und somit regelmäßig zwischen Wohn-und Arbeitsplatz pendeln.

Für Grenzgänger gibt es spezielle Regelungen, insbesondere in Bezug auf Steuern und Sozialversicherung.

Es gibt verschiedene Arten von Grenzen, die Menschen in ihrem Leben setzen können, um ihr Wohlbefinden und ihre Beziehungen zu schützen. Hier sind einige der wichtigsten Arten von Grenzen, und somit auch Grenzüberschreitungen.

Manche haben intellektuelle Grenzen, Sie helfen die eigenen Gedanken und Meinungen zu sichern, den eigenen geistigen Raum schützen und respektvoll mit anderen Meinungen umzugehen,

Seine physischen Raum muss man schützen, bestimmen wie nah einem andere Menschen kommen dürfen.

Emotional muss man seine Grenzen kennen, lernen wie man sich uns seinen Gefühlen und denen anderer umgeht.

Die Balance zwischen Freizeit und Arbeitszeit muss jeder für sich setzen. Für die Boomer Generation sicher anders als bei der Generation Z.

Mit wem möchte man Zeit verbringen oder soziale Verpflichtungen eingehen; dies setzt soziale Grenzen.

In einer konsumorientierten materialistischen Welt spielt das verfügbare Geld eine wichtige Rolle.

Viele Menschen setzen die Priorität nicht in den ethischen Grenzen; Werte und Maßstäbe variieren.

Nicht alle Entscheidungen sind im Einklang mit den eigenen Überzeugungen.

In all diesen Bereichen gibt es Menschen, die die Grenzen anderer und auch ihre eigenen überschreiten.

Spirituelle Grenzgänger sind Menschen die zwischen verschiedenen Welten und Ebenen pendeln.

Wir schwimmen und treiben in der Masse nicht nur einfach vor uns hin.

Aber Grenzübertritte können andere belästigen, weh tun.

Anderen Menschen raubt man den Platz, engt sie ein.

Grenzen sollten nur da überschritten werden, wenn es sich um die eigenen handelt.

Ein über sich hinaus wachsen, Leistungen erbringen, die man sich nie zugetraut hätte.

Das positive Spektrum ist groß.

Vom eiskalten Grenzgänger, der seine Abenteuer in der Kälte der Berge oder den arktischen Gebieten sucht , bis zu dem, der in der Gluthitze noch Abenteuer sucht.

Die wenigsten Menschen kennen die Grenzen ihrer Leidensfähigkeit und auch dessen , was man leisten kann.

Manche sehr schwer behinderte Menschen und Tiere machen das Beste aus ihrem Schicksal und erbringen unvorstellbare Leistungen.

Auch die Grenzen des eigenen Wissens und Könnens sollte man kennen lernen.

Die schwierigsten Grenzgänge sind die zwischen irdischem Sein und dem danach.

Wir sind zu dumm all dies zu erkennen,

und Menschen, denen diese Grenzen zu überschreiten vergönnt ist, behalten ihr Wissen für sich.

Man würde es ihnen nicht abnehmen.

ES gibt in dieser Welt zu vieles, was wir vielleicht erahnen, aber nicht wissen.

Nicht alle Grenzen sind offen oder fließend.

Das Leben ist immer ein Geheimnis.

Aber die Grenzen des Respekt und der Achtung sollten nie überschritten werden.

Da brauchen wir keine Grenzgänger.

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Grenzgänger

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überwältigt

Es ist im Deutschen mit einem “ä” und nicht ” e” geschrieben.

Das was in der Welt geschieht könnte einem dazu verleiten die “e” Variante zu nehmen.

Das, was über dieser Welt steht, also jenseits unserer Vorstellungskraft.

Demnach, so könnte man auch das, was so passiert, entsprechend bezeichnen.

Überwältigt sein bedeutet massiv und nachhaltig beeindruckt zu sein, so,

dass man sich der Wirkung nicht entziehen kann.

Überwältigen kann positiv und negativ sein.

Da wäre es gelähmt, geschockt zu sein.

Die Trauer, aber auch Freude können einem überwältigen.

Das gestresst, überfordert zu sein, aber das kann man ändern,

in dem man die Wege des Lebens ändert.

Was andere tun kann man selbst nicht steuern.

Auch die Dreistigkeit mancher Menschen ihre Meinung rücksichtslos durchsetzen zu wollen und dies zu versuchen.

Dabei werden Daten, Fakten, alles so zurecht gebogen, dass dies den eigenen Zielen dient.

Sollte sich was ändern, dann sagt man nur:

” Das war Schnee von gestern”.

Die Lebensmittelhersteller, die ihre Packung inhaltlich dünner machen, das Gewicht nach unten verändern, den Preis teurer machen,

die Mogelpackungen, in dem um mehr Gewinne zu haben, die Beimengen und Zutaten durch billige austauscht ,

das andauernde Verändern der Position von Waren in Geschäften,

um zu erreichen, dass man jeden Tag neu suchen muss, und dabei vielleicht etwas Neues zum Kaufen entdeckt,

Die Preise ändern sich fast täglich, die Informationen über Angebote überrollen einem, genau so wie Anzahl der Apps die man scheinbar benötigt um günstiger einzukaufen,

all dies überflutet, überwältigt.

Es ist in fast allen Bereichen so.

An der Börse wird man animiert Aktien zu kaufen, dann werden Ängste geschürt, dass man Verluste haben könnte, so, dass man alles schnell verkauft, um dass der Verursacher der Ängste sie dann billiger aufkaufen kann. Er streicht den Gewinn ein.

Bitcoins in großer Vielfalt, die ein Laie nie bewältigen kann, oder gar damit umgehen lernen kann.

Alles zusammen versucht einem im täglichen Leben zu überwältigen.

Man hat es schwer in Allem den Überblick, den Durchblick zu haben und zu erhalten.

Es sind Politiker ohne Bildung, die nur reden gelernt haben, oft nicht wisssen von was sie reden, mit dem Prädikat ” halb” leben, wie Halbwahrheiten, halbseitig, halbherzig.

Das einfach drauf los reden wird nicht jedem in die Wiege gelegt. Intellektuellere Menschen denken eher als dass sie gleich drauf los reden.

Man könnte ja als Jugendlicher dem entgegnen.

Nimmt man die Farben der Parteien könnte man um diskutieren zu lernen zu den Roten als Gelber, Brauner , Grüner, Schwarzer, Gestreifter gehen, und so alle Farben immer mit einer anderen Meinung vertreten.

Am Schluss beherrscht man alle Varianten und kann einfach los

reden.

Überwältigend kann sein, dass es ja auch eine andere Seite gibt. Die Natur mit ihrer zu bewundernden Schönheit und Vielfalt,

ein Sternenhimmel mit dem Erkennen der Unendlichkeit, der Unermesslichkeit,

Menschen, die einem in Not helfen, Menschen, die schwer behindert sind, nichts sehen oder nur mit Prothesen laufen können und immer Zeit zum Lächeln haben.

Das eine ist es nicht wert sich aufzuregen,

das Andere baut einem auf und dem “überwältigt sein” kann ein entspannt folgen.

Freude kann überwältigend sein.

Würden sich die Kriegsparteien anstatt sich zu bekämpfen die Hände zu einem Frieden reichen, wäre die ganze Welt überwältigt.

Die Friedenstauben könnten wieder zurückkehren und das Lächeln wäre wieder Normalzustand.

Es wäre ein schönes überwältigt sein.

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zwiespältig

Das Wort “zwiespältig” bedeutet, in sich uneins oder widersprüchlich zu sein. 

Es beschreibt eine Situation, ein Gefühl in dem man hin und hergerissen ist, weil man gegensätzliche Empfindungen und Meinungen hat.

So mag es Abgeordneten ergehen, wenn sie zwischen Fraktionszwang und eigener Meinung entscheiden sollen.

Fraktionszwang ist verfassungswidrig.

In der Praxis läuft dies subtiler ab.

Die Abgeordneten sind auf die Unterstützung ihrer Partei angewiesen.

Die Mehrheit lehnt eine Partei wegen Verstoß gegen die FDGO ab,

wobei die wenigsten Wissen, was FDGO genau bedeutet.

Einen Wählerwillen zu ignorieren ist eine Missachtung des Souveräns.

Und, so befindet man sich in einem Zwiespalt..

Ein Zwiespalt ist die eigene ehrliche Auseinandersetzung mit einer Thematik.

Nicht doppelzüngig oder chamäleonhaft und aalglatt angepasst,

sondern sich ernsthaft mit etwas auseinander setzend, analysierend, sachlich, nicht stigmatisierend, sondern das Ganze im Blickwinkel habend..

Wenn es nur um Macht und nicht die Inhalte geht wäre dies unehrlich.

Man sagt etwas anderes als man denkt und wenn man seine Meinung ändert, erklärt man, dass die Entscheidungsgrundlage sich verändert hat.

Es ist der innere Disput, der mit einer Entscheidung endet.

So, oder soooo.

Aber mit solchen Zwiespalt Situationen muss jeder mit seinem Gewissen und Verstand fertig werden.

Es gibt diese Situationen in allen Lebensbereichen.

Mit den Folgen seiner Entscheidung muss man dann leben.

Man kann das nicht auf andere abwälzen.

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Zimt und Zucker

Nicht wie Salz und Pfeffer.

Die Redewendung “Zimt und Zucker” wird im übertragenen Sinn verwendet, um etwas besonders Angenehmes oder Schönes zu beschreiben.

Es ist eine Metapher, die auf die süße und wohlriechende Kombination von Zimt und Zucker anspielt, die oft in leckeren Speisen verwendet wird.

Im übertragenen Sinn bedeutet es also, dass etwas besonders erfreulich oder angenehm ist, ähnlich wie der Genuss von Zimt und Zucker in einem Gericht.

Ein Kompott ohne Zimt und Zucker schmeckt fad, weder mit Äpfeln oder auch Pflaumen.

Zu viel Zimt und zu viel Zucker kann schädlich sein,

genau so wie eine Suppe mit zu viel Salz versalzen ist oder zu scharf, wenn zu viel Pfeffer darin ist.

Zuviel Zimt kann Allergien, Kopfschmerzen oder gar Leberschäden verursachen.

Zimt hilft Cholesterin und Blutzuckerwerte zu senken, ist entzündungshemmend.

Zucker ist das bittersüße Gift, das in kleinen Mengen wichtig ist, ansonsten bei ” zu viel” die Ursache vieler Krankheiten ist.

Die Lehre aus der Geschichte ist doch, dass Gewürze einen herrlichen Geschmack hervorrufen können, aber nur wenn sie in kleinen Mengen verzehrt werden.

Es ist mit vielem so.

Etwas klingt gut, man freut sich darauf, aber man sollte seinen Appetit auf die schönen Dinge zügeln können.

Es ist nicht so wie Zuckerbrot und Peitsche . Da hält man einem die Süßigkeit vor die Nase, und wenn man nicht tut was jemand will, gibt es die Peitsche.

Das Geheimnis liegt im Kleinen, in der Bescheidenheit, dem maßvoll sein.

Genau dieses geht in der digitalen Zeit, in der eines ungebremsten Konsums unter.

Man will alles, und nicht irgendwann, nein jetzt und sofort.

Und das geht nicht.

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Anschubsen

Manchmal ist man von einem Lächeln nicht weit weg.

Negative Gedanken und Gefühle können das Positive überdecken und es schwer machen, ein Lächeln zu finden. Es ist wichtig, sich selbst Zeit und Raum zu geben, um diese Gefühle zu verarbeiten.

Die ganze Welt kann ja nicht lustig und gut drauf sein.

Zum Leben gehört beides.

Nachdenklich, vorsichtig und unbefangen zu sein, offen, herzlich.

Es kann ein banaler Anlass sein.

Ein Initiator die Welt positiver zu sehen.

Vielleicht nur eine schöne Blume, ein anderes Lächeln, eine lustige Situation.

Ein kleiner mentaler Schubser.

Man kann sich auch selbst einen Schubser geben.

Manchmal kann die Suche nach einem Lächeln eine Reise sein,

die uns durch verschiedene Emotionen und Erfahrungen führt.

Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass es in Ordnung ist, diese Reise zu unternehmen .

Vielleicht hilft es, sich auf die kleinen Dinge zu konzentrieren, die Freude bringen können.

Ein Spaziergang in der Natur, das Hören seiner Lieblingsmusik oder das Lesen eines guten Buches.

Einfach sich die Zeit nehmen das zu tun, was man eigentlich und wirklich will.

Vieles, wie die Politik können wir nicht alleine ändern.

´Große Schritte sind wenig hilfreich, höchstens belastend, Zeit fressend.

All das was da geschieht ist nur von kurzer Zeitdauer, nicht für die Ewigkeit geschaffen.

Lieber die kleinen Schritte tun, um das Lächeln wiederzufinden.

Sich selbst einen Schubs geben.

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Zeitensprung

Ein “Zeitensprung” bezeichnet einen plötzlichen Übergang zwischen zwei weit auseinanderliegenden Zeitpunkten.

In der Literatur und in Filmen verwendet man einen Zeitensprung um Handlungen schnell voranzutreiben oder bestimmte Ereignisse zu überspringen.

Eine Geschichte kann dadurch spannender werden, dynamischer.

Audrey Niffenegger verwendete diese Technik in ” Die Frau des Zeitreisenden”.

Eine romantische Geschichte, bei der ein Mann unkontrolliert durch die Zeit reist, und seine Frau versucht mit den Konsequenzen dieser Abwesenheiten umzugehen.

Ein Problem, dass in einer anderen Form bei Paaren und Familien auftritt, wo der Mann beruflich bedingt sehr häufig unterwegs ist, so, auch in anderen Kontinenten.

In “Der Zeitmaschinenbauer” von H.G. Wells, oder in ” Zurück in die Zukunft” ist der Zeitensprung die Grundlage der Handlungen.

Die Wahrnehmung von Zeit und Realität spielt in dem Film “Interception” eine große Rolle.

Aber in unserem Leben ist es nicht anders.

Man hat das Gefühl, dass sich die Zeit in manchen Orten nicht weiterentwickelt hat und dass alte Strukturen nicht in neue integriert werden. Das kann oft zu einem Gefühl führen, dass diese Orte “stehen geblieben” sind, während die Welt um sie herum sich verändert.

Dann wieder Menschen, deren Denken stehen geblieben zu sein scheint, sie scheinen von der neuen Realität abgetrennt zu sein. Entwicklungen , wie AI, von denen manche abgekoppelt wirken.

Manche wollen einfach nicht mit der Zeit gehen.

In ihrem Denken leben sie noch in der Zeit ihrer Jugend, in der Kleidung , dem Mobiliar.

Und, so prallen die unterschiedlichen, manchmal weit auseinander liegenden gedanklichen Welten, aufeinander und erfordern die Fähigkeit zu gedanklichen Zeitensprüngen.

So gibt es zahlreiche Politiker, die sich mental und in ihrem Handeln von ihren Wählern entfernen.

Sie leben wie in einer anderen Zeit ihre Visionen aus, und glauben diese selbst , obwohl objektiv diese unrealistisch sein mögen.

Wir müssen uns abfinden, dass es Menschen gibt, die wie in den unterschiedlichsten Zeiten leben.

Die Zeit scheint da irgendwann stehen geblieben zu sein und bei den anderen im Bereich Science Fiction zu sein.

Aber alles auf dem gleichen Planeten in der objektiv gleichen Zeit.

Der Urwaldbewohner im Amazonasgebiet und der Informatiker in einem Entwicklungszentrum AI in Silicon Valley.

Wenn ein Pygmäe im Regenwald des Kongo am Lendenschurz ein Mobiltelefon hat, diesen Teil des Fortschritts genießen möchte, aber sein Leben einfach ohne Stress und Hektik haben will, ist dies der Versuch den Zeitensprung mit einer Brücke zu kompensieren.

So auch Abenteurer, die aus dem Leben in Stress und Hektik in eine andere und einfachere Welt abtauchen.

Beides gehört zum Leben.

Zeitensprünge sind eben die Seitensprünge des Lebens.

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Stadtflucht, auf der Reise in die Vergangenheit

Irgendwie seltsam

Man fährt ein paar Kilometer weiter, kommt in eine kleine Stadt.

Man überlegt, was macht eine Stadt aus.

Wann wird aus einem Ort eine Stadt.

Eine Landesregierung bestimmt ob ein Ort zur Stadt wird.

Es muss beantragt werden.

Aber diese Stadt da, klein, eine Burg in der Nähe, eine große Kirche, ein Tor, ein innerer Ortskern und ,

wenn man diesen betritt oder befährt,

fühlt man sich plötzlich sich mehrere hundert Jahre zurück versetzt.

Fachwerkhäuser, alt Fassadenmalereien.

Enge Gassen, dazwischen idyllische kleine Winkel, romantische Plätze, mit Tisch, Stühlen, Blumenkübeln vor den Hauseingängen, kleine grüne Oasen.

Ein mittelalterlicher Brunnen, mit Wasser und Figuren.

Dann, eine Cafe, eines von nur zweien.

Auf der Speisekarte ein kontinentales Frühstück.

Aber es ist ohne Ei, zwei Brötchen , Marmelade, aber davon drei Sorten in kleinen Schälchen, wahrscheinlich Johannisbeeren aus Spanien, Feigenmarmelade aus der Türkei und Erdbeermarmelade aus Europa, der Kaffee aus Äthiopien, alles aus mehreren Kontinenten.

An der Wand ein Schild: ” Die Welt die ist ein Irrenhaus, und hier ist die Zentrale”.

Aber sonst ist alles klar.

An der Decke eine Lampe aus den 50 er Jahren, skandinavisches Design mit Tütenschirmchen.

Bilder aus dem letzten Jahrhundert in goldfarbenen Rahmen, die es schon lange nicht mehr zu kaufen gibt.

Ein Blick aus dem Fenster fällt auf ein vietnamesisches Cafe, darüber steht Lichtspielhaus.

Tatsächlich ist es das einzige Kino und es hat noch die nicht mehr gebräuchliche Bezeichnung.

Passagen mit Schaufenstern, in denen nicht etwa neue Mode zu sehen ist, sondern mittelalterliche Feuerwehruniformen, auch die der Bürgerwehr.

Das Ganze ein Museum, aber ohne Eintrittsgebühr.

Der Ort, eine Universitätsstadt.

Die Frage an die Bedienung, wo diese liegt: Es gibt hier nur eine Grundschule-und Hauptschule, ein Gymnasium und ein großes Gebäude, das ist die Universität. Mobile Universität steht in großen Buchstaben dort.

Man sagt mir dass viele Geschäfte schließen.

Für viele Menschen gibt es keinen Arbeitsplatz, sie ziehen weg, insbesondere die jungen Leute.

Die Stadt scheint den Anschluss an das 21.Jahrhundert verpasst zu haben.

Die Stadtflucht hat sie erfasst. Eine Metropolregion bietet eben mehr.

Der Ort beginnt zu sterben.

Das Gleiche geschieht mit vielen Orten.

Die Vergangenheit lebt, die Gegenwart dünnt sich aus , und an die Zukunft wagt man nicht zu denken.

Aber es ist wie mit vielem.

Alles ist Änderungen unterworfen.

Was heute alt sein mag, kann morgen total “hipe” sein.

Wer weiß das schon.

Jedenfalls tut es gut Reisen im Jetzt, auch durch die Geschichte zu machen.

Es lehrt einem aber auch, seine Zukunft nicht immer in der Ferne zu suchen, denn man kann alles auch in unmittelbarer Nähe haben.

Leben kann man überall.

Man kann das Alte pflegen und in das Neue integrieren und erreicht damit ” eine ” Geschichte.

Entscheidend ist immer das, was wir daraus machen.

Die Stadtflucht, oder die Reise in die Vergangenheit.

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