Jenseits der Zeit

Jenseits der Zeit—Bilder von ewigen Landschaften, endlosen Horizonten und zeitlosen Momenten.

Es ist, als würde man in eine Dimension eintreten, in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verschmelzen.

Ein Raum, in dem die Zeit selbst keine Rolle mehr spielt und alle Erfahrungen und Emotionen gleichzeitig existieren.

Was wäre, wenn die Grenzen der Zeit überschritten werden könnten.

Wäre eine Welt möglich, in der unsere Erinnerungen und Träume Realität werden und die Zeit keine Schranken setzt?

Ist es ein Ort der Ruhe und des Friedens, oder eher ein Kaleidoskop aus Möglichkeiten und Erlebnissen?

wie könnte man die Zeit stoppen oder einfach überspringen, hinter sich lassen?

Die Idee, die Zeit zu stoppen, hat die menschliche Vorstellungskraft seit Jahrhunderten beflügelt.

Laut Einsteins Relativitätstheorie verlangsamt sich die Zeit, wenn man sich mit hoher Geschwindigkeit bewegt.

In extremen Fällen könnte die Zeit für einen Beobachter nahezu stehenbleiben.

In der Nähe eines Schwarzen Lochs verlangsamt sich die Zeit aufgrund der starken Gravitation erheblich.

Ein theoretischer Beobachter könnte erleben, dass die Zeit fast stillsteht.

Kryostase in der Science-Fiction, da gibt es die Idee, den Körper einzufrieren und damit die biologischen Prozesse zu stoppen, wodurch die persönliche Zeit stillsteht, es ist aber nur die biologische Uhr, die man dann stoppen könnte.

Real funktioniert es noch nicht.

Durch intensive Meditation oder tiefer Konzentration kann unser subjektives Zeitempfinden so verändert werden, dass es sich anfühlt, als ob die Zeit stillsteht.

Es ist als würde man seine Gedanken in das Nirwana senden, wie ein Pfeil.

Und, zwischen absenden und Rückkehr ist keine und viel Zeit vergangen.

Physisch Zeiger anzuhalten, die Batterien herauszunehmen, damit beendigt man nur eine Visualisierung der Zeit.

Wir selbst haben mehrere Zeiten.

Diejenige die wir hatten, vergeudet oder genutzt, die kommende, die noch verbleibende.

Alles Zeiten in Bezug auf uns.

Aber all diese können wir nicht überspringen.

Unser Alter, eine Summe vieler Zeiten, kann zwischen numerisch, biologisch, mental und gefühlt differenziert werden, aber wir können all das nicht wegdenken.

Entweder war es eine schöne oder eine miese Zeit.- Da kann aber die Zeit nichts dafür. Das sind wir, unsere Reflektion.

Gut wer sagen kann: es war eine wunderschöne Zeit, oder eine wilde.

Wir können der Zeit nicht weglaufen.

Egal wo wir hingehen, sie holt uns ein oder ist schon da.

Was wäre, wenn die Zeit, alle unsere Bewegungen immer langsamer werden würden, bis zum Stillstand, wie in einen statischen Zustand, ein Schlaf, wie bei Dornröschen.

Aber auch das wäre eine Zeitphase.

Wenn man beim Tod eines Menschen sagt: Er segnet das Zeitliche, ist es nur ei Euphemismus, das Beschreiben des Sterbens.

Was danach kommt wissen wir nicht, versuchen es zu erahnen.

Aber auch dieses ist eine mit “Zeit” zu definierende Phase.

Die Diomedes Inseln in der Beringstraße haben 24 Stunden Zeitunterschied, man kann mit seinen Beinen in zwei Zeitzonen stehen.

Aber man kann weder in die Zukunft noch in die Vergangenheit schauen, es ist nur eine Festlegung der Zeit.

Egal welches Maß man nehmen würde. Die jetzige Einteilung, die einer Sonnenuhr oder irgendeine fiktive Messung der Dauer eines Vorgangs, es wäre immer nur eine andere Definition dessen was geschieht.

Sinnspendender ist es “seine Zeit” für Positives zu nutzen, nicht zu vergeuden, zu verschwenden.

Die physisch zur Verfügung stehende Zeit ist zu kurz um sie zu verschleudern.

Die Zeit für ein Lächeln kann immer da sein, und ein Lächeln lässt die Zeit vergessen,

So, wie die Liebe,

es ist das ” jenseits der Zeit”.

Jenseits der Zeit

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Die Reise zurück

Das Unterbewusstsein macht manchmal die wundersamsten Reisen,

setzt die Zeit außer Kraft und kitzelt schemenhafte Erinnerungen und Fragmente aus längst vergessenen mentalen Nischen heraus.

Es ist wie ein verborgener Ozean voller Geheimnisse und vergessener Schätze.

In stillen Momenten oder in Träumen taucht es auf, wirbelt die Zeit durcheinander und bringt uns Erkenntnisse und Gefühle, die wir längst verloren glaubten.

Das Unterbewusstsein ist wie ein Künstler, der aus Fragmenten ein faszinierendes Mosaik schafft.

Mehr.

Es ist eine Galerie der Träume und Erinnerungen, ein wunderbarer Ort,

wie ein Museum der Seele,

gefüllt mit vergessenen Momenten und schillernden Visionen.

Ein Raum, in dem Vergangenheit und Fantasie nebeneinander existieren.

Mehr als ein Heimkino, denn es ist nicht das Anschauen, Zusehen, es ist ein neues Durchleben.

Aber woher kommen all die Eindrücke.

Sie können aus vielen Quellen stammen—Erfahrungen, Erlebnisse, Geschichten, die uns erzählt wurden.

Filme, die wir gesehen haben, oder sogar aus alten gedanklichen Verflechtungen, die zu Träumen wurden.

Unser Geist speichert eine Unmenge an Informationen und Eindrücken, oft ohne dass wir es bewusst wahrnehmen.

Manchmal spielen auch tiefere, unbewusste Ebenen unseres Geistes eine Rolle und bringen uns Einflüsse und Erinnerungen, die wir nicht direkt zuordnen können.

Das ist es, was die menschliche Erfahrung so reich und facettenreich macht.

Das Abgespeicherte aus den Genen unserer Vorfahren spielt eine Rolle, die ererbten Ängste, Phobien, Vorlieben.

Es gibt kein Verzeichnis oder Suchatlas, keine Registratur.

Die Reise zurück verläuft ohne Planung, einfach ad hoc, das Abenteuer in einem selbst.

Sie ist nicht buchbar.

Und, sie ist jedes Mal eine neue Reise zurück in das Gewesene

Die Reise zurück

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Turbulenzen

Turbolenzen—das Wort  assoziiert Bilder von unruhigen Flügen und Stürmen,

von Unwetter,  Orkanen, aber auch von denen in uns. 

Doch auch im übertragenen Sinne beschreibt es  chaotische, unvorhersehbare Momente im Leben. 

Sie können uns aus der Bahn werfen, herausfordern.

Man kann sie nicht berechnen, oder präzise vorhersagen.

Manchmal geht es drunter, dann wieder drüber.

Verwirbelt, ungeordnet.

Unruhe, Trubel, Verwirrtheit.

Turbulenzen haben viele Gesichter.

Das Leben ist nicht wetterlos, nur Sonne, blauer Himmel.

Es wechselt sich ab.

Ein stürmische See kann ihre Folgen haben.

Starker Wellengang, meterhohe Wellen, Gischt, und in Schiffen kommt man sich wie in einer winzigen Nussschale im großen Meer vor.

Die Naturgewalten sind manchmal kräftig und stark und können uns überrollen.

Aber genau wie ein Schiff, das trotz stürmischer See weiterfährt, 

haben wir die Fähigkeit, inmitten dieser Turbulenzen Kurs zu halten. 

Es ist der Wechsel von Sonnenschein und Sturm, der das Leben in seiner ganzen Fülle zeigt. 

Turbolenzen können optisch wunderbar, faszinierend sein, in ihren Folgen genau das Gegenteil.

Es ist die Kunst, sich anzupassen, mit den Wellen zu gehen und trotzdem seinen eigenen Kurs zu finden.

Einem gut gebauten Schiff macht dies nichts aus, nur uns Menschen scheint manchmal der Boden unter den Füssen wegzubrechen, schwanken.

Turbulent geht es auf den Märkten zu, an der Börse, da, wo Menschenmengen unterschiedliche Interessen haben.

Die Börse ist wie ein endloser Ozean der Interessen und Emotionen. 

Bei starken Schwankungen spürt man die Unsicherheit und den Adrenalinschub, 

als würde man auf offener See gegen hohe Wellen kämpfen.

Es gibt ja Menschen, die dadurch ihr ganzes Vermögen verloren haben, weil sie sich verspekulierten,

zu hohe Risiken eingegangen sind.

Und doch geht jeder Sturm vorbei.

Die Märkte beruhigen sich, die Unsicherheit weicht wieder der Stabilität.

So ist es auch im Leben: 

Jede Herausforderung, jede turbulente Phase bringt uns neue Einsichten 

und stärkt uns für die kommenden Fahrten. Jedes Ende ist ein Neubeginn, mit neuen Chancen und Wegen.

Die Turbulenzen kann man nicht immer verhindern, ihnen aber ausweichen, und, sich auf eventuelle Situationen vorbereiten.

Sie sind eben da und Teil unserer Reise durch das Leben.

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Turbulenzen

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Zweifel

Zweifel, verzweifeln, zweifelhaft, zweifellos, bezweifeln.

Zweifel sind wie Wegweiser. 

Sie können uns unsicher machen, aber sie führen uns auch zu tieferem Nachdenken und zu besseren Entscheidungen. 

Zweifel zeigen uns, dass wir hinterfragen und uns verbessern wollen.

 Sie sind ein Zeichen dafür, dass wir wachsen und uns weiterentwickeln.

 Manchmal ist es gerade der Zweifel, der uns die Klarheit bringt, nach der wir suchen.

Reflektiert man all das, was man so den ganzen Tag hört, sieht, liest können einem viel Zweifel aufkommen.

Hoffnung, Erfahrung, Verstand und Gefühl,

Alle diese Elemente ringen miteinander, um unsere Entscheidungen und unser Leben zu gestalten. 

Hoffnung gibt uns den Mut weiterzumachen, Erfahrung bringt uns Weisheit, Verstand führt uns zu rationalen Lösungen, und das Gefühl erinnert uns daran, dass wir lebendig sind.

Ein ständiges, dynamisches Spiel dieser Kräfte macht das Leben so komplex und doch so faszinierend. 

Die Zweifel sind wie Pop Up Schatten.

Zweifel können an einem nagen, die Hoffnung zersetzen, den Glauben ins Wanken bringen.

Sie tauchen auf und wieder ab.

Man muss sie los werden.

An sich selbst sollte man nicht zweifeln, besonders auch nicht verzweifeln.

Denn nach jeder Nacht kommt ein Tag.

Und beides gehört zusammen.

Wäre es immer Nacht, würde im Leben vieles fehlen, so die Farben, und vieles mehr.

Würden wir nur immer alles hell haben, wüssten wir gar nicht wie Sterne in der Nacht leuchten.

Man ist, eben so wie man ist, und weil man ist.

Wenn Zweifel bleiben sind sie der Motor alles zu überdenken und andere Wege zu finden.

Zweifel kann man ausräumen, in dem man genauer hinsieht.

Zweifel wirken wie Sensoren, sich besser zu informieren, sich mit anderen Menschen darüber auszutauschen.

Nur so kann man über jeden Zweifel erhaben sein.

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Durchwursteln

„Durchwursteln“ kommt ursprünglich aus dem deutschen Wort „Wurst“.

Die Idee hinter dem Wort ist, sich durch eine schwierige Situation durchzumanövrieren oder sich

 „durchzuwinden“ so, wie man eine Wurst durch einen engen Raum bewegen würde.

Eine Wurst hat eine Haut, zwei Enden, und da muss alles rein, ohne das es platzen kann.

Eine Wurst ist flexibel, dehnbar und pass überall hin, ist leicht zu transportieren, flexibel, nicht wie ein stabiles Gefäß oder eine Metalldose.

Wursteln beschreibt den Gedanken des Improvisierens und des ständigen Weitermachens, 

selbst wenn es nicht immer schön oder geordnet ist. 

Eine Art, sich durch die Widrigkeiten des Lebens zu „wursteln“.

Der Geist des Improvisierens und des Durchhaltens. 

Sich „durchwursteln“ bedeutet, irgendwie durchzukommen, 

oft ohne klaren Plan, aber mit viel Entschlossenheit. 

Es beschreibt die Fähigkeit, auch unter schwierigen Bedingungen Lösungen zu finden und nie aufzugeben, 

einfach sich durchkämpfen, selbst wenn es nur Schritt für Schritt ist.

Wie sagt man: ” Rom wurde nicht an einem Tag erbaut”, man nennt es auch die “Ewige Stadt”,

Wobei ” ewig” nur das Subjektive Empfinden ist, dass den Wimpernschlag der Geschichte extrem vergrößert und in eine falsche Relation setzt.

Irgendwie geht immer irgend etwas.

Die Magie liegt im ständigen Voranschreiten, im Finden von Lösungen und im Durchhalten. 

Der Wirrwarr der Alltäglichkeit, die Unstimmigkeiten und das chaotisch wirkende,

sind eben Challenges.

Jede Herausforderung, jedes Hindernis formt uns und macht uns stärker.

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Grübeln

Erkenntnis ist wie ein plötzliches Aufblitzen von Licht in der Dunkelheit. 

Sie bringt Klarheit und Verständnis, oft dann, wenn man es am wenigsten erwartet. 

Es sind diese Momente, die unser Denken und Handeln nachhaltig verändern können.

Eine Erkenntnis muss nicht immer positiv sein, sie kann es, und das wäre die schönere Variante.

Erkenntnisse können unsere Perspektive verändern.  Sie können angenehm sein oder auch schmerzhaft, aber beide Arten bringen Wachstum. 

Der Weg zur Erkenntnis führt durch das Nachdenken, das Grübeln und die Reflexion. 

Am Ende hilft sie uns, uns und die Welt besser zu verstehen, besonders wer wir sind und was wir wirklich wollen. 

Das Schöne daran: jede Erkenntnis, ob positiv oder negativ, ist ein Schritt in Richtung Selbstentfaltung. 

Das Leben wirft uns oft Steine in den Weg, aber es liegt in unserer Hand, wie wir damit umgehen. 

Wir können entscheiden, ob wir sie als Hindernisse sehen oder als Chancen, um zu wachsen,

und stärker zu werden. 

Jedes Fragment, jedes Stück, das wir wegräumen oder um das wir uns bemühen, formt unseren Weg und unsere Reise.

Beim Grübeln gehen wir mit unseren Gedanken in die Tiefe,

manchmal in die tiefsten Gruben des Unterbewusstseins.

Es ist dieser Prozess, der uns oft zu den tiefsten Erkenntnissen und Wahrheiten führt.

 Obwohl das Grübeln manchmal belastend sein kann, hat es auch das Potenzial, Klarheit zu schaffen und uns auf den richtigen Weg zu bringen.

Grübeln bedeutet sich und seinem individuellen Sein eine Kontur zu geben.

Nur so können wir Entscheidungen bewusster treffen.

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Wenn die Geister tanzen

Halloween ist die magische Nacht, in der die Grenzen zwischen unserer Welt und der der Geister verschwimmen.

Zumindest opisch. 

Die Vorstellung, dass Geister und andere Wesen diese Nacht nutzen,

 um unter uns zu tanzen, hat etwas sowohl Unheimliches als auch Faszinierendes.

Es ist fast so, als ob diese uralten Bräuche und Mythen unsere verborgenen Ängste und unsere Faszination mit 

dem Unbekannten feiern. 

Am Dia de Muerte gräbt man im Norden Mexicos die Toten Vorfahren aus dem Sand aus und setzt sie neben sich um am Kult teilnehmen zu können.

An den Feiertagen zu Ehren der Toten lächelt einem der Tod in den buntesten Farben zu.

Wir haben die Achtung vor den Vorfahren verloren.

Wer kennt schon seine Genealogie?

Eine Beerdigung kostet Geld und man zahlt für 10-15 Jahre, und fast niemand verlängert dieses.

Das Geld stiehlt die Pietät.

Es gibt ja Geisterstädte, verwunschene und verlassene Häuser.

Stell dir vor, eine Stadt, wo die Geister auf den Straßen tanzen und die Luft mit einem geheimnisvollen Flüstern erfüllt ist eine perfekte Mischung aus Grusel und Charme.

Wie wäre es, wenn die Geister wirklich unter uns tanzten? Schaurige Vorstellung oder ein aufregender Gedanke?

Wer weiß das schon.

Wenn man sich die Frage stellt, wie man nach dem eigenen Tod gegenüber den Menschen, die einem liebten kommunizieren könnte, bleibt die Hoffnung Signale aus der Zwischen- oder anderen Welt geben zu können.

Ein direkter Kontakt aus der anderen Welt würde die meisten Menschen erschrecken.

Trotzdem gibt es die Möglichkeit einfach die nicht sichtbare Materie zu spüren .

Wir wissen zu wenig darüber.

Es ist einfach schön sich zu verkleiden, je schauriger, desto besser.

Es ist das sich unbewusste Ängste zu nehmen.

Untere Phantasie malt sich das Grausamste aus,

aber das Leben kann viel Unheimlicher sein.

Kriege, Gewalt, Menschen, die auf andere schießen oder einstechen. Das ist der Horror.

Wenn ein ganz normaler Mensch, ein friedlicher Familienvater gezwungen wird in einen Krieg zu ziehen, Menschen zu töten.

Etwas, was er eigentlich nie tun wollte.

Halloween ist anders.

Halloween leitet sich aus dem Englischen “All Hallows’ Eve” ab, was so viel bedeutet wie “Vorabend von Allerheiligen”. 

Ursprünglich ein keltisches Fest namens Samhain, markierte es das Ende der Erntesaison

und den Beginn des Winters. 

Es wurde geglaubt, dass an diesem Abend die Grenze zwischen den Lebenden und den Toten verschwimmen 

würde.

Diese Tradition hat sich im Laufe der Zeit zu dem modernen Halloween entwickelt, das wir heute kennen –eine Mischung aus alten Bräuchen, gruseligen Geschichten und fröhlichem Verkleiden. 

Die Toten nehmen die wahre Geschichte mit sich.

Vor Geistern Angst haben müsste höchstens jemand der vielen Unrecht getan hat.

Die vielen Toten eines Krieges könnten, so hätten sie eine Option, eine gespenstische Gestalt annehmen und den Verursachern von Kriegen, Gewaltverbrechen Anklage machen.

Hat man ein Leben geführt, in dem man menschlich war, anderen geholfen hatte, nie ein Verbrechen begangen, muss man keine Angst haben.

Die Idee, dass Geister jene verfolgen könnten, die Unrecht getan haben, ist fast wie eine moralische Gerechtigkeit aus dem Jenseits. 

Ein  Leben in Menschlichkeit und Mitgefühl führt wohl zu einem ruhigeren Gewissen 

und vielleicht sogar zu einem friedlicheren Dasein, sowohl im Leben als auch im Tod.

Ein Gedanke, der ermutigt, jeden Tag achtsam und mitfühlend zu leben.

Es erinnert  an den Ausdruck “Ein reines Gewissen ist ein sanftes Ruhekissen”. 

Dieses mutet an wie eine moralische Gerechtigkeit aus dem Jenseits.

Alle Kulturen haben ihre Geschichte , wie man mit dem Tod und Toten umgeht.

Wir haken das einmal im Jahr ab, bringen Blumen ans Grab, so es noch da ist.

Auf ein er Insel war ein schönes Grab von einer lieben Frau, Mutter, Großmutter und Urgroßmutter.

Als ein Enkel dieses besuchen wollte, war es weg. An der Stelle des Grabes war ein mit Kies bedeckter Blatt.

Er hatte das Gefühl, sie würde ihm sagen: Ich liege da noch”. So ging er zum Friedhofsgärtner und fragte, wo sie jetzt liegen würde.

Dieser merkte, dass der Enkel seine Oma liebte, nahm ihn und führte ihn zu dem Platz, wo das Grab war.

” Ich habe sie gelassen wo sie lag, nur alles zugedeckt”. Ein Sohn hatte das Grab nicht mehr verlängert. Das Erbe hatte er angenommen, aber nicht die Verantwortung ein bisschen Geld für die Würde seiner Mutter auszugeben.

Der Enkel nimmt es als kleines Geheimnis mit.

Liebe zu Menschen und Tieren die einem nahe stehen bleibt und kann manchmal Grenzen überschreiten.

Nur der Mensch des digitalen Zeitalters forscht lieber über anderes als das, was in einem anderen Leben in einer anderen Form wichtig ist.

Da Macht und Geldgier wichtiger wie Moral zu sein scheinen, gibt es dafür kein Geld.

So lassen wir den Tod in leuchtenden Farben lächeln und haben Freude an Halloween.

Wenn die Geister tanzen

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