Irgendwie daneben

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Man schwitzt, friert, alles zusammen

versucht sich zu konzentrieren,

alles um sich herum zu ordnen,

zumindest systematisch erscheinen zu lassen,

schreibt Zahlen hin, macht Qi Gong Übungen,

versucht Energie aufzunehmen, überflüssige abzugeben,

alle schweifenden Gedanken in ein mentales Entsorgungsnirwana zu senden,

aber, es klappt nicht, nur fragmentarisch,

vielleicht einfach nur an einen stillen Platz hinsetzen,

mental ein wipe out machen,

den Film von vorne laufen lassen

Tabula Rasa

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eigentlich kommt es aus dem Lateinischen, eine abgeschabte Schreibplatte,

neudeutsch, einen reinen Tisch machen, klare Verhältnisse, energisch,

wenn nötig rücksichtslos

Das Gegenwort ist ” unter den Teppich kehren”, aber auch verschlampen;

irgendwann kommt die Rechnung auf den Tisch, besser macht macht das selber , als

dass diese serviert wird.

Philosophisch ist der Mensch, sein Gedächtnis, seine Seele  zunächst ein

unbeschriebenes Blatt, daß im Laufe der Zeit wie eine Wachsplatte beschrieben

wird. Die Tabula Rasa, unbeschrieben, wird von der Fülle der Erlebnisse und

Eindrücke geprägt.

Eine tabula rasa, würde ein Neustart, ein wash up, einen unbelasteten Restart bedeuten,

aber mit den Erinnerungen ist es wie mit den Computerspeicherungen,

mit irgend einem Programm kann man alles wieder lesbar machen,

und am Ende der Tage liegt alles auf dem Tisch und man hat keine Ausrede

und Begründung für das Geschehene, es sei, daß man es bereut

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Blow up

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Wenn viel geredet wird, sich Themen aufblähen, die Realität verändern,

Formen mutieren und ein verzerrtes Bild abgeben,

aufgeblasen,

manche Teile werden dick und groß, erscheinen riesenhaft,

andere schrumpfen zu beinahe Nichts,

aufgeblasen, aufgedunsen,

aus der Unwichtigkeit wird das Zentrale,

das real Zentrale wird zum Staubkorn der Kommunikation,

was bleibt uns,

Entzerren, dem  blow up ballooning mit mentalen Nadelstichen helfen

die Luft raus zu lassen,

daß alles wieder seine normale Form bekommt,

daß statt blablabla Taten folgen, die alles verbessern

Eine Reise in das Ich

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Manchmal fixiert einem ein Gedanken,

man kann sich nicht erklären warum und wieso, weshalb.

Die Menschen um einem herum werden registriert, man geht auch irgendwo hin,

ohne Masterplan, einfach da wo das Zwischenziel ist, der Masterplan ist unbekannt,

dann das deja vue,

da war doch was, da ist doch was, kommt mir bekannt vor,

die Assoziationen übereilen sich,

dann der erhellende Focus, das ist es, was aber noch nicht das woher und warum erhellt.

Vererbte Langzeitgedächtniserinnerungen, Landschaften die vertraut erscheinen,

Menschen die einem symphatisch vor kommen  oder völlige Abneigung erzeugen,

obwohl die doch eigentlich gar nichts dafür können, und,

man merkt erst, wenn man sich mit ihnen unterhält, das alles ganz anders ist

 

einfach so

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einfach feiern, singen, tanzen, lustig sein

den Alltag einen “all Tag ” sein lassen,

nicht wie jeder anderen, besonders,

einfach so, nicht teuer, unkompliziert, ohne Probleme,

direkt,  durchaus,  geradewegs, eben einfach auch spontan,

befreiend , glattwegs, platterdings lustig sein,

Ab und zu muss man sich ein Fenster in den Dschungel des ” jeden Tag”

konstruieren,

einen Blick in das Licht, um nicht erdrückt zu werden,

sich vorstellen, daß das Licht, wie mit einem geheimnisvollen Stab,

einfach das Dickicht wegradiert und alles im Licht der Sonne

erstrahlt, um die Differenzierung kaltes und warmes künstliches Licht

einfach zu Gunsten des die Seele Erwärmenden zu verbannen

 

Energy

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Das Gefühl, dass Kraft fehlt, die Angst etwas zu vergessen, hat jeder schon einmal gehabt.

Die Suche in dem Chaos des täglichen Müll von Verpackungspapier, Werbung,

Artefakte, liegen Gebliebenem

Zerstöre die Ordnung durch die Suche, schichte um,  finde nichts mehr,

fange von vorne wieder an.

Stecke Erinnerungen, die mich belasten in den mentalen Müllsack,

auch Enttäuschungen, Frustrationen ,

Mache meinen Kopf wieder frei, um mich zu regenerieren, das start up neu zu machen,

Energie zu schöpfen, die inneren Batterien wieder aufzuladen, Sicherungen zu

erneuern,

mach es wie die Sonnenuhr, zähle nur die schönen Stunden

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Wash up

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wenn Gedanken angespült, angeschwemmt werden, müssen diese ja nicht gleich

mental abgewaschen werden, vielleicht werden sie ja noch gebraucht.

Erfahrungen, Erlerntes, Gelerntes

washed up ist man, wenn auf einmal der Erfolg weg ist,

manchmal ist das aber wichtig um neu durchzustarten,

die Richtung zu ändern,  seine eigene Fehlerdiagnose zu machen.

Viele Dinge sind fest gefahren und wir haben Angst diese zu verändern,

verpassen dabei den turn arround point,

dabei müssen wir nur mental den inneren reload button drücken,

aussteigen, umsteigen, einsteigen

in eine neue Phase

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mental chips and chops

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Dünne mentale Scheiben mit viel Inhalt, im Unterbewußtsein schwimmend

dies und jenes, vieles geht durch den Kopf,

man rechnet, kalkuliert, prüft, lässt einiges  einfach vorbei ziehen

reflektiert oder auch nicht, allein,  in der Suche seiner Gedanken.

dont chop me up, nimm mich nicht mental auseinander,

ich sortiere meine Gedanken selbst,

besser chip me up, gib mir neue Inhalte,

neue software, Bausteine für ein neues Puzzle,

auf dem Weg zum Glück

 

Sammelsurium

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ungeordnet, unsystematisch, scheinbar chaotisch, aber nur weil man das  System nicht erkannt hat

Sammeln ist ja klar, und der latinisierte Suffix ium drückt das Besondere aus.

Im kulinarischen Bereich, da kommt das Wort her, eine ekelhafte Gemüsemischung,

vielleicht Spinat mit Senf, Rosinen, Bohnen dazu,  gespickt mit Ananas und Minze,

aber jeder hat so seine Ekelmischung,

aber das kann ja auch gut sein, nicht im Sinne des altdeutschen Sammelsur, dem saueren Gericht aus Speiseresten

In der Politik ist das wie 6 aus 36, saures, durchschnittliches wird versüsst, bezuckert, bepudert, mentalen Zimt und Pfeffer darauf und etwas Pfeffer, das es schön ansprechend scharf ausschaut, gut präsentiert

ein bißchen so, ein bißchen davon, von dem und noch etwas dazu, darauf und daneben

und, keiner merkt, daß es nur Speisereste sind

Genius loci

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Bewußt in einem alten Stadtviertel herum laufen,

vergessene Winkel, verlorene Kleinode entdecken, Geschichte fühlen und erleben,

überlegen,  was da alles passiert ist, wer dort gelebt hat.

Was haben die Mauern schon alles erlebt?

Viele Schicksale, gute Zeiten, schlechte Zeiten, rosa Zeiten,

offene Türen, aber auch verschlossene,

Es wurde geliebt, gehasst, beschumpfen und gelobt,

aber wenn alte Mauern noch stehen, können diese uns von längst Vergessenem erzählen,

und Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verschmelzen lassen,

den Geist des Ortes spüren