bewegt

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bewegt, abenteuerlich, ereignisreich, dahin, dorthin, von irgendwo her kommend

manchmal aufgewühlt,  ergriffen, aber noch nicht begriffen,

erschüttert, erregt, gerührt

ein bewegter Mensch  kann äußerlich ruhig wirken,

innerlich gleicht er vielleicht einem Wirbelsturm.

Selbst in Bewegung befindend oder fremdbewegt sein,

stürmisch, turbolent, schillernd,

schön, daß Leben so viele Facetten hat und nicht alles immer gleich ist.

Schaut man auf die Fassade eines Hochhauses, überlegt, wieviele Menschen darin wohnen,

stellt sich vor daß jeder Gemütszustand eine Farbe hätte

und für jeden eine Lampe in dem Haus am Fenster leuchten würde,

die Leuchtkraft wäre abhängig von der Intensität der inneren Bewegung,

des seelischen Zustandes

dann würde wir ein Feuerwerk der Farben sehen,

und wir müssen dankbar sein, daß die Welt eben nicht schwarz-weiss ist,

sondern sie ist ein  Fleckenteppich des Lebens,

bei dem es allerdings dann auch weiße, graue und schwarze Flecken gäbe

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Apocalypse

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Wenn alles zusammenbrechen würde, und viele Menschen bei einer Epidemie auf einmal nicht mehr wären,

wenn alle, die wissen, wie man Programme schreibt, Computer , Hardware, Software entwickelt, weg wären,

es keinen Strom mehr gäbe, die Kassen in den Einkaufsmärkten nicht funktionieren,

kein Benzin, kein Öl

keinen Radio, kein Mobiltelefon, kein Fernsehen, keine Printmedien,

wenn die Umwelt vergiftet ist, die Luft immer schlechter wird,

vielleicht würde die Menschheit dann,

wie nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches ,wieder mehr als 1000 Jahre benötigen,

um auf den gleichen Level der Lebensqualität wie heute zu kommen,

dies wäre dann die neue dunkle Zeit

Zum Glück kann man das vermeiden.

versuchen wir lieber unsere Erde zu verstehen,

Kriege Geschichte werden lassen,

den Ast, auf dem wir sitzen nicht abzusägen,

sondern den Baum der den Ast hervorgebracht hat,

richtig zu gießen und zu pflegen,

dann wäre dies genau das Gegenteil von Apokalypse,

die Schaffung und Schöpfung eines paradiesischen Zustandes

Abwehren

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Wenn man sich auf einmal in der Defensive fühlt.

Angegriffen, beleidigt, gemoppt, gefoppt,

einfach ungerecht, aggressiv behandelt.

Das Gefühl hat all dies zu

verhindern, vereiteln, Widerstand leisten, widerstreiten, loslassen

einfach sich abwenden, sich wehren,

stoppen, verschonen, einfach Probleme abwürgen,

zig Möglichkeiten nicht passiv zu sein,

statt dessen aktiv sein, ausholen, neutralisieren,

taktisch ausbooten, sich unempfänglich gegen Aggressionen machen,

lächeln,

das Angreifende ins Leere laufen lassen,

und darüber lachen,

sich freuen,

daß nach Regen Sonne kommt

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lätschert

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Kraftlos, schlapp, matt, antriebslos, zerschlagen

wie es  in einem Beatles Song klingt:  ” i am really down”

Bei Gemüse ist das welk, schwammig, weich,

bei Lebensmittel, wenn sie alt und halb zersetzt sind, zumindest nicht knusprig.

Einfach ohne Stimmung,

Drehen wir es einfach um, knackig, saftig, energiegeladen

wenn man schon unten ist, kann es nur noch hoch gehen

Worauf warten

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Warten, die Frage ist immer auf was?

Wie fühlt man sich, grün wegen der Hoffnun g auf das, was kommt?

Grün vor Ärger, grün, weil es sein politisch artikuliertes Label ist, oder aus

Symphatie zur Natur, grün auch grün wie Galle oder Vorsicht Gift.

Jeder assoziiert , was ihm seine Erlebnisse wiedergeben,

der eine die saftgrüne Wiese, der andere denkt an Algen

Beim Warten geht einem viel sprichwörtlich durch den Kopf.

Warten ist sinnvoll, wenn es sich lohnt zu warten, wenn etwas Schönes danach kommt

Warten um nachher etwas Negatives zu bekommen ist ” waste of time”, überflüssig und unnötig

Warum steckt in Warten auch das Wort war und das t als Vergangenheit?

Vielleicht weil im Warten immer ein Bezug auf etwas aus der Vergangenheit ist,

auf das man mit Hinblick auf die Zukunft im Jetzt wartet

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Herbstlich

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Die Welt dreht sich, ob wir das wollen oder nicht.

Der Herbst, auch der des Lebens, kommt, unvermeidlich,

so ist es besser sich auf die Ernte zu freuen,

als das Gefühl zu pflegen, daß diese nicht kommen könnte.

Eine Ära, Jahreszeit, Epoche, Phase, zig Worte für das Gleiche

Im Wort herbstlich steckt herbe, französisch Gras,

Symbolisch, nach der Blütezeit kommt die der Ernte, der Sichel, die Weinlese, das Genießens des reifen Obstes,

bevor alles in der winterlichen Kälte erstarrt.

Der Kreislauf des Lebens hat seine Zeiten,

und nicht immer ist der Herbst auch der des eigenen Seins.

Schön, wenn nach dem Herbst ein Winter, mit seinen Freuden kommt,

und der Frühling seiner Seele immer wieder anbrechen kann um vom Sommer,

der Wärme und Hitze gefolgt zu werden, der es erlaubt sich frei zu entfalten.

Herbstlich bedeutet die volle Entfaltung der Farben, auch die der Seele,

Das Spektrum ist weit,

und, aus welcher Perspektive man es sieht, erlebt man dies.

Ist die Vielfalt der Ernte im Vordergrund, oder die Sichel, die alles abmäht,

je nachdem , wo sich die Kugel seines Bewusstseins hindreht und hingezogen fühlt.

Herbst muss nicht sterben sein,

Herbst kann Freude und Genuss sein,

auch wissend, dass nach jeder Jahreszeit eine neue kommt,

auch wenn wir nicht wissen, wie diese ausfällt.

Auweia

 

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Interjektion zwischen  auweh und auxin,

Erstaunt, entsetzt, irgendetwas ist schief gelaufen,

zum Erschrecken geeignet,

Bedauern, Bestürzen,

ach Du lieber Gott oder auch nur ” ach Du grüne Neune”,

oh jeh, oh jeh, oh jemine

Was ist bloß passiert?

Ein bißchen ohweiohwei, ein wenig Verblüfftheit

so geht es einem, wenn man die täglichen Nachrichten anschaut.

C.F.von Weizsäcker schreibt in “Wege aus der Gefahr” , daß er die Menschen anschreien möchte, daß sie kapieren, was alles falsch gemacht wird.

Aber es hätte keinen Sinn, sie würden ihn nur für verrückt erklären, obwohl ja diesselben eher im übertragenen Sinn verrückt sind, nämlich von guten Weg der Natur weggerückt, verrückt.

Man erkennt die Folgen, leidet bereits darunter, und, …macht nichts, und genau das macht was

 

 

weg

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Weg hat viele Bedeutungen,

wenn es groß geschrieben ist, liegt die Bedeutung auf dem wohin, dem Weg, dem Pfad

ist es klein geschrieben, drückt es das Verlassen des Ist Zustandes aus,

oder die imperativistische Aussage: geh mir aus dem Weg.

Bei allem wissen wir nicht wo es hingeht, nur weg

weg von dem hier und jetzt, weg in Illusionen, Visionen, in das Land der Suggestionen, Träume und anderen Realitäten.

weg bedeutet auch einfach nicht mehr da, weg. Vergessen, verloren, nicht mehr existent, abwesend

Manchmal bleibt die Sprache weg,

Zerpflücken wir einfach das Wort. ” w ” für Wohnung, “EG “für Erdgeschoss

oder assoziieren Wohnungseigentümergemeinschaft, eine befestigte Strecke, eine Verkehrslinie,

Im Germanischen bedeutete wega bewegen, im Indogermanischen weg als tragen, fahren, bringen.

So ist es besser zu denken, daß man auf dem rechten Weg ist, sich nicht vom Weg abbringen lässt, sich nichts in den Weg legen lässt, und,

sich den Weg als das Ziel setzt, auch wenn er durch Dunkles führt

Wetterwechsel

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Wetterwechsel ist angesagt. Raus aus dem Stimmungstief

die innere Sonne die Wolken verdunsten lassen.

Hagel, Sturm verbannen

den Balsam für die Seele, das Lächeln, herauskommen lassen

kein Donnergrollen, kein Aufziehen eines düsteren Himmels,

keine Tornados, Regenfälle

statt dessen, die frische Luft und der Duft  der Blüten auf den Wiesen und Weiden seiner mentalen Landschaft

golden die Strahlen der Sonne, silbern das Glitzern der Seen und Bäche, blau der Himmel, unterbrochen von wenigen sich sammelnden Schäfchenwolken

gib dem schlechten Wetter keine Chance

mit den Pflanzen und Bäumen dem Himmel der Gefühle entgegenstrecken

ein fach die Wärme geniessen

sich wie die Fische im Wasser treiben lassen,

unbeschwert und frei wie die Vögel

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vor sich her grummeln

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Irgend etwas ärgert einem, manchmal weiss man nicht was und warum,

aber es existiert real, eben und aber ärgerlich

leise vor sich her sprechen, murmeln , stammeln,  brummen, babbeln, lallen,

poltern , rumpeln, je nach Intensität,

ein dunkler Schatten, der die gute Laune zudeckt, nicht hoch kommen lässt,

ein leise polterndes mentales Geräusch,

unzufrieden

knurren, murren, maunzen, grollen.

Es ist auch in der Seele  , wie mit jedem Wetter, nach Regen  kommt irgendwann Sonne,

der Donner verhallt, die Wolken ziehen weg,

schönes Wetter, blauer Himmel, die Wärmer der Sonne genießen,

und,

wenn es wieder düster wird,

einfach eine mentale Jacke anziehen, den Regenschirm aufspannen, wenn es vom Himmel schüttet,

denken, es gibt kein schlechtes Wetter,

nur schlechte Bekleidung,

also besser ein imprägniertes Seelenkostüm, Smileybuttons, und

sunny side up