Dünen bestehen aus unzähligen Sandkörnern, von denen jedes einzelne seine eigene Geschichte hat.
Die Details sind für uns nicht sichtbar.
Nur der Forscher erkennt aus welcher Zeit es stammt und wie zu der realen Form kommt
Nimmt man eine Kartoffel und lässt diese mehrere Jahre liegen, wird sie wie ein Stein.
Eine Versteinerung.
Wird im Verlauf der Entwicklung der Erde dieser Stein mit Meer bedeckt , und immer wieder mit den Wellen an Land gespült wird er zu einem Sandkorn.
Das Leben gleitet an und an uns vorbei und zumeist reflektieren wir nicht unseren Platz in ihm.
Sandkörner zeigen uns die Metamorphose des Lebens.
Sie sind Zeugen der Geschichte.
In irgendeiner Zeit wird der Sand durch Eis gepresst, wird zu Sandstein und von einer Kultur als Baumaterial verwendet.
Energie geht nicht verloren, sie verändert sich nur,
Irgendwann werden die Bauten aus Sandstein zerfallen, landen vielleicht wieder im Meer oder sie werden zu Sanddünen am Meer oder in den Wüste, geben dem Wind die Chance in andere Kontinente verteilt zu werden , zu fruchtbarer Erde zu mutieren,
In einer Sanddüne bewegt sich alles , eine andere Form des Lebens.
Es muss nicht negativ sein, wenn jemand seine Überlegungen und Berechnungen zu seinem eigenen Vorteil tätigt.
Schlau und ehrgeizig ist zielführend, nämlich die selbst gemachten Ziele zu erreichen. Durch bloßes Abwarten passiert nichts oder zu wenig.
Es gibt kalt berechnende Menschen, die rücksichtslos versuchen sich durchzusetzen.
Andere überlegen mit Bedacht was sie tun. Im Gegensatz dazu die Menschen, die einfach nur in den Tag hineinleben, die Nacht durchleben und an vielem vorbei leben. Ihr Blickwinkel sind nur sie selbst.
So quasi das Leben zu einem Dauer-Selfie gemacht.
Kalkulieren bedeutet durchrechnen.
Das Kalkül dabei ist die Abwägung, was sich einem alles entgegen stellen könnte.
Abgeleitet vom Lateinischen ” calculus”, dem Rechenstein, oder Spielstein.
In der Mathematik, der Logik und der Forschung ist das Kalkül ein formales System von Regeln ,it denen sich aus gegebenen Axiomen Aussagen ableiten lassen.
Die philosophischen Wurzeln des Kalküls gehen auf Aristoteles Syllogistik zurück.
Es wäre erfreulich, wenn gerade in der Politik die Verantwortlichen ein pro gesellschaftliches Kalkül machen würden, nämlich die Frage nach der Verbesserungen der Lebensbedingungen der Menschen,
nicht, wie es zu oft gemacht wird:
“Ich nehme dem einen etwas weg um es dem anderen zu geben”
Dieses ist ein Negativaxiom, das kein Motor für eine gesellschaftliche Weiterentwicklung ist.
Die ganz Reichen werden dabei ausgeklammert und man überlegt, wo man in der breiten Masse umverteilen kann.
Das Kalkül muss beinhalten, wie kann man die Voraussetzungen schaffen, dass alle etwas für die Entwicklung eines gesellschaftlich positiven Kalküls tun.
Dabei muss man die Menschen mental da abholen wo sie stehen, und,
das beginnt in der Schule.
Statt dessen beschäftigen wir uns mit nutzlosen semantischen Fragen.
So ab und zu muss man einfach all seine Sinne aktivieren,
alle Blockaden in Urlaub schicken , oder, noch besser verbannen, auf nimmer Wiedersehen.
Es gibt immer etwas zu feiern, und wenn es nur der neue Tag ist, und man sagen kann, danke, dass alles so ist, wie es ist.
Wenn das nur so einfach wäre.
Aber man muss den Mut dazu haben, Ängste gehörten in den Papierkorb der eigenen Geschichte.
Vielleicht muss man es nur zulassen und es geht ganz einfach.
Wie bei einer guten Mahlzeit.
Ein bisschen Relaxen, einige Gramm Adrenalin, eine Brise gute Laune, etwas Paprika um aus der Lethargie des Alltags zu kommen , einen Teelöffel Pfeffer, eine Messerspitze Meerrettich , den Duft von Zimt und Anis, vielleicht von Rosen, den Geschmack von Bitter Lemon ,
und schon hat man eine Mixtur, ein Potpourri der Anreize.
Da fehlen nur noch einige Eiskristalle mit ein paar Pfefferminzblätter, für das Gehör Musik, die man liebt, Bewegung und Tanz, eine nette Umgebung und es kann losgehen in das Vergessen der Alltäglichkeiten.
Ein Tohuwabohu der Sinne stimuliert, alles ist wieder einmal in Bewegung,
und es droht kein verdorren der Gefühle, nichts verkümmert.
Es hilft wieder Kraft zu tanken und befreit die Dinge wieder neu anzugehen.
Ein Kunter ist eigentlich historisch ein kleines Bauernpferd.
Wer kennt nicht die Villa Kunterbunt, oder den Laden, in dem es fast alles für das Leben, die Reise, den Ausflug gibt.
Und genau das sollte man machen.
Manchmal entdeckt man nur wenige Meter von seinem eigenen Zuhause Dinge aus einer anderen Welt.
Man sieht ein Mauseloch, eine Pflanzenwelt im Kleinen, die , würde man sie vergrößern, wie ein Dschungel wirken würde.
Moose in einem anderen Maßstab gesehen wären undurchdringliche Welten.
Die Welt aus dem Blickwinkel eines kleinen Käfers zu sehen.
So, wie ein kleiner schwarzer Fettkäfer, der vor Schreck erstarrt, nicht weiß was mit ihm geschieht, dann, wenn man ihn auf ein Blatt setzt, anhaucht, seine Fühler wieder zeigt, sich zu bewegen beginnt, einem anschaut und abcheckt: ” Tut er mir was oder nicht”.
Ist seine Entscheidung positiv beginnt er zu krabbeln.
Es muss nicht die Kreuzfahrt sein. Die möglichen Fahrten des Lebens können nicht gezählt werden. Sie sind mehr als bunt.
Es ist gut, wenn man seinen Ankerplatz hat, seine Ausgangsposition,
und,
von da aus seine täglichen Exkursionen macht, und sich die Zeit dazu nimmt.
Das können auch nur wenige Sekunden sein, aber solche, die man wie in eine Ewigkeit strecken kann, in dem man einfach abtaucht, alles andere um sich herum vergisst.
Feststellen, dass man ein Teil von allem ist, ist ein erhabenes Gefühl.
Alles um einem herum hat eine lange Geschichte hinter sich und die ist bunt, bunter, kunterbunt.
Das Meer zieht magisch an, verkörpert die unendlich wirkende Weite.
Die Sehnsucht nach einer frischen Brise, den Wellen, nach der salzigen Luft.
Fernweh auf eine besondere Art.
Wissend, dass es überall sicher Häfen gibt kann man getrost in die weite Welt hinaus segeln.
Es sind dann nicht nur die Gedanken, es ist man selbst.
Das Gefühl hat man mit jedem Schiff, nicht nur mit einem der schwimmenden Städte, in denen man eher das Gefühl hat nur eine Städtereise zu machen, eine Kreuzfahrt.
Man verwendet zu viel Zeit das auf dem Schiff Erlebbare zu erkunden , anstatt die Ruhe, aber auch stete Unruhe des Meeres zu genießen.
Die Reisen in ferne Welten, zu schauen, was hinter dem Horizont ist, kann man auch nur mental machen.
Hinter jedem Horizont gibt es nicht immer wieder einen neuen, sondern dieser geht immer weiter. Der Neue ist nur in dem im Augenblick aufgefangenen Bild.
Die Freiheit seine Gedanken hinaus segeln und schweben zu lassen, Fernes zu sehen und erleben, ist befreiend und zeigt zugleich wo die eigenen Grenzen sind,
die vielen Unbekannten des Lebens.
Wir segeln durch den Ozean unseres Lebens, manchmal nur in einer kleinen Jolle, dann wieder in einer Fregatte.
Laue Brisen wechseln sich mit schweren Wettern, Stürmen, hohen Wellengängen ab, dann wieder eine Flaute.
Das Gefühl wenn man segelnd auf einmal wieder Vögel in der Luft sieht und hört, der Duft des salzigen Meers sich mit unbekannten Gerüche mixt, dann am Horizont “Land in Sicht” ist, kann unbeschreiblich sein.
Es ist die Inspiration, die Reise in seinen Träumen, manchmal die Traumreise, dann wieder die Fahrt des Überlebens.
Gewiss ist nur, dass immer wieder die Sonne aufgeht und einem mit ihrer Wärme erfüllt.
Gegen die Kälte kann man sich mit warmer Kleidung schützen,
gegen alles andere mit dem Wissen um einen guten Kompass zur Orientierung, und wenn es die Kenntnis der Position der Sterne ist.
Der Wind in den Haaren wirkt reinigend, die Seele kann ihre Flügel ausspannen.
Verhexen, magisch anziehend, nicht wissend ob es eigentlich abstoßend ist oder wunderschön.
Die Grenzen sind manchmal fliessend.
So, wie wenn man weint. Es können Freudentränen, aber auch die der Trauer oder der Wut sein.
Immer wieder gibt es Dinge, die einem begeistern, anlocken,
so, wie der Blütenstaub die Insekten anzieht.
Musik, bestimmte Klänge, Töne oder Farben.
Eine Form , ein Bild, dass man zwar nur “en passant sieht,
aber nach ein paar Meter einem zum Umdrehen bringt, man schaut nochmal genau hin, findet es ” toll”
Viele Reaktionsformen wie gebannt sein, berauscht, glühend vor Begeisterung.
Man findet es unwiderstehlich. Vielleicht der Charme, das Lächeln, die Art des sich Bewegens.
Es kann aber auch das bloße Gefallen sein. Einfach etwas gut und interessant finden,
Ein Bild, ein Theaterstück, ein Film oder nur einen Menschen, dessen Art, Redeweise, sein Buch oder Veröffentlichung einem anspricht.
Manchmal sind es einfach Sonnenauf-oder Untergänge, die einem nicht loslassen, eine Landschaft. die eine Faszination ausübt.
Oft begeistern einem Menschen, die nicht feige sind, das zu sagen was sie denken, die nicht in der Welt der Ausreden leben, sondern ihre Stärke in der Wahrheit und Ehrlichkeit haben.
Es sind Menschen, die das was fasziniert suchen und nicht das, was einem herunter zieht.
Es gibt Menschen, die sind von Arbeit fasziniert. Sie können stundenlang dasitzen und dieser zuschauen.
Eine der interessantesten Fragen ist die nach dem, was die Menschen fasziniert.
Vielleicht ist es das einfach frei sein und dies auch zu zeigen, unbeschwert und fröhlich, statt den Kopf hängen zu lasssen.
Die Erde ist das Faszinierendste, auf Schritt und Tritt findet man faszinierende Geheimnisse.
Ihr Reichtum und die Vielfalt ist schier unermesslich.
Hip bedeutet ja auf dem Laufenden , modisch zu sein, modern.
Das afro-amerikanische Wort für Hüfte.
Der Zeitgeist ist wohl der kurzlebigste der Geister.
Hipp, nicht die Babykostmarke aus Deutschland,
sondern die Jugendbewegung der 60er Jahre.
Eine bewusster Gegenentwurf zu althergebrachten Lebensstilen. Love and Peace, statt Wars, die Türen zu einer neuen Musik, die heute die alte Musik ist.
Was ist aus den Hippies geworden, haben sie vergessen was ihre Ideale waren. Eine friedliche, freiheitliche , pazifistisch-soziale Welt, tolerantes Gemeinschaftsleben.
Das Ende der Bewegung kam, als die Blumenkinder kommerzialisiert wurden. Money is what the life goes on.
Die Hippies haben keine wirklichen Erben ihrer Ideale.
Proteste gibt es genügend, aber keinen für den Frieden, auch nicht für den Planeten, denn dann hätte keiner der Friday for future Bewegung ein Mobiltelefon, würde eher Bäume und Pflanzen in die Steinwüsten der Städte bringen, sich nicht mit dem Auto in die Schule fahren lassen statt nur zu demonstrieren und sich festkleben.
Alles geht vorbei.
Wie heißt es in dem Song: “Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei”
Manchmal kommt bei Rockkonzerten so ein Woodstock Feeling auf, aber dann kommen die Exzesse, damals Drogen, heute überschatten Alkohol, Drogen und Gewalt dann das eigentlich schöne Erlebnis.
Die Studie “Jugend in Deutschland 2023” zeigt, dass die Hälfte der 14-29 jährigen mit stressbedingten Belastungen kämpfen, mehr als die ältere Generation.
Das gab es früher nicht, oder man nannte es anders.
Das Klima ist im Vordergrund, Arbeitswelten werden neu definiert, Studieren und Arbeiten lohnt sich nicht, man kann auch mit Likes Geld verdienen. Die anderen sollen in die Pflicht genommen werden.
Wie friedlich war die Welt früher, so könnte man meinen. Aber sie war es nicht. Es gab den Kalten Krieg , die Gefahr eines Atomkriegs.
Jede Generation hat ihre eigenen Ängste und Probleme.
Die Welt dreht sich weiter.
Dabei müssen wir konstatieren, dass es uns noch nie so gut ging wie heutzutage. Die Wohlstandskinder haben fast alles.
Aber genau so schnell kann alles wieder weg sein.
Auf dem Planeten gibt es alle Varianten, und,
durch die Globalisierung, die Medien, das zeitgleiche zur Verfügung Stehen aller News und Ereignisse, bekommen wir so viel Wissen und Informationen, wie es noch nie eine Generation zuvor hatte.
Ob wir oder die Blumenkinder glücklicher sind?
Wir vermuten es nur, wissen es nicht. Wenn wir intensiv nachdenken gibt es keinen Wunsch mit der anderen Generation tauschen zu wollen.
Aber wir haben vermutlich von allen etwas in uns. Ein Potpourri im tiefsten Inneren. Ein bisschen Hippie, etwas FFF, dazu eine Brise widerspenstig Sein, etwas Jugendlichkeit bewahrt man sich immer im Herzen, lässt es nur nicht heraus.
Wir müssen unser Glück nicht in der Vergangenheit suchen, sondern im ” Jetzt”.
Eine Alarmierung, ein Schrecken, ein Unglück, etwas Ungewolltes, eine unangenehme Überraschung, ein Fauxpa,
oder einfach nur Blödes, das einem widerfährt,
so,
wie
“die Schlüssel im Auto lassen und dieses ist auf einmal verschlossen”, oder
“Ohne Schlüssel aus dem Haus gehen, die Tür fällt zu und man hat sich ausgeschlossen”.
Es gibt zig Situationen, auch die der Peinlichkeiten, der Missverständnisse.
Ein ” dumm gelaufen” gibt es immer wieder.
Man fährt im Auto irgendwo hin, schon auf den Verkehr konzentriert, aber doch schwirren einem Gedanken durch den Kopf.
Dann plötzlich ein grelles Blitzlicht, oh je, nein, oh nein, schon wieder geblitzt. Bußgeld, Strafe.
Zu schnell, nur eine Sekunde an etwas anderes gedacht.
Es sind manchmal die kleinen Situationen, die Folgen haben.
Ganz kurz unaufmerksam, nicht die 100 % die notwendig gewesen wären.
Es läuft nicht immer alles nach Plan,
das Leben ist eben nur begrenzt planbar.
Es sind die Überraschungen, die auch einiges durcheinander bringen können.
Bewusster leben ist anstrengender als einfach gedankenlos oder voller Gedanken in den Tag zu leben.
Sorglos und naiv, einfach so zu leben ohne nachzudenken, so ein totaler Relax Zustand kann nur erreicht werden, wenn all das notwendige darum Herum passt,
wenn alle Hindernisse und Fallen des täglichen Lebens auf ” 0 ” stehen.
Sich eine dicke Haut zu legen?
Vielleicht sollte man das ” oh nooo” einfach durch ein lebensbejahendes
“oh yessss” ersetzen.
Das ” Jetzt” bejahen, dazu stehen, es nehmen, wie es kommt.