fasziniert

Lateinisch ” fascinere”, behexen.

Verhexen, magisch anziehend, nicht wissend ob es eigentlich abstoßend ist oder wunderschön.

Die Grenzen sind manchmal fliessend.

So, wie wenn man weint. Es können Freudentränen, aber auch die der Trauer oder der Wut sein.

Immer wieder gibt es Dinge, die einem begeistern, anlocken,

so, wie der Blütenstaub die Insekten anzieht.

Musik, bestimmte Klänge, Töne oder Farben.

Eine Form , ein Bild, dass man zwar nur “en passant sieht,

aber nach ein paar Meter einem zum Umdrehen bringt, man schaut nochmal genau hin, findet es ” toll”

Viele Reaktionsformen wie gebannt sein, berauscht, glühend vor Begeisterung.

Man findet es unwiderstehlich. Vielleicht der Charme, das Lächeln, die Art des sich Bewegens.

Es kann aber auch das bloße Gefallen sein. Einfach etwas gut und interessant finden,

Ein Bild, ein Theaterstück, ein Film oder nur einen Menschen, dessen Art, Redeweise, sein Buch oder Veröffentlichung einem anspricht.

Manchmal sind es einfach Sonnenauf-oder Untergänge, die einem nicht loslassen, eine Landschaft. die eine Faszination ausübt.

Oft begeistern einem Menschen, die nicht feige sind, das zu sagen was sie denken, die nicht in der Welt der Ausreden leben, sondern ihre Stärke in der Wahrheit und Ehrlichkeit haben.

Es sind Menschen, die das was fasziniert suchen und nicht das, was einem herunter zieht.

Es gibt Menschen, die sind von Arbeit fasziniert. Sie können stundenlang dasitzen und dieser zuschauen.

Eine der interessantesten Fragen ist die nach dem, was die Menschen fasziniert.

Vielleicht ist es das einfach frei sein und dies auch zu zeigen, unbeschwert und fröhlich, statt den Kopf hängen zu lasssen.

Die Erde ist das Faszinierendste, auf Schritt und Tritt findet man faszinierende Geheimnisse.

Ihr Reichtum und die Vielfalt ist schier unermesslich.

Wir müssen nur hin-und nicht wegschauen.

fasziniert

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Hippie Time

Zeiten vergehen, Phasen, Moden.

Hip bedeutet ja auf dem Laufenden , modisch zu sein, modern.

Das afro-amerikanische Wort für Hüfte.

Der Zeitgeist ist wohl der kurzlebigste der Geister.

Hipp, nicht die Babykostmarke aus Deutschland,

sondern die Jugendbewegung der 60er Jahre.

Eine bewusster Gegenentwurf zu althergebrachten Lebensstilen. Love and Peace, statt Wars, die Türen zu einer neuen Musik, die heute die alte Musik ist.

Was ist aus den Hippies geworden, haben sie vergessen was ihre Ideale waren. Eine friedliche, freiheitliche , pazifistisch-soziale Welt, tolerantes Gemeinschaftsleben.

Das Ende der Bewegung kam, als die Blumenkinder kommerzialisiert wurden. Money is what the life goes on.

Die Hippies haben keine wirklichen Erben ihrer Ideale.

Proteste gibt es genügend, aber keinen für den Frieden, auch nicht für den Planeten, denn dann hätte keiner der Friday for future Bewegung ein Mobiltelefon, würde eher Bäume und Pflanzen in die Steinwüsten der Städte bringen, sich nicht mit dem Auto in die Schule fahren lassen statt nur zu demonstrieren und sich festkleben.

Alles geht vorbei.

Wie heißt es in dem Song: “Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei”

Manchmal kommt bei Rockkonzerten so ein Woodstock Feeling auf, aber dann kommen die Exzesse, damals Drogen, heute überschatten Alkohol, Drogen und Gewalt dann das eigentlich schöne Erlebnis.

Die Studie “Jugend in Deutschland 2023” zeigt, dass die Hälfte der 14-29 jährigen mit stressbedingten Belastungen kämpfen, mehr als die ältere Generation.

Das gab es früher nicht, oder man nannte es anders.

Das Klima ist im Vordergrund, Arbeitswelten werden neu definiert, Studieren und Arbeiten lohnt sich nicht, man kann auch mit Likes Geld verdienen. Die anderen sollen in die Pflicht genommen werden.

Wie friedlich war die Welt früher, so könnte man meinen. Aber sie war es nicht. Es gab den Kalten Krieg , die Gefahr eines Atomkriegs.

Jede Generation hat ihre eigenen Ängste und Probleme.

Die Welt dreht sich weiter.

Dabei müssen wir konstatieren, dass es uns noch nie so gut ging wie heutzutage. Die Wohlstandskinder haben fast alles.

Aber genau so schnell kann alles wieder weg sein.

Auf dem Planeten gibt es alle Varianten, und,

durch die Globalisierung, die Medien, das zeitgleiche zur Verfügung Stehen aller News und Ereignisse, bekommen wir so viel Wissen und Informationen, wie es noch nie eine Generation zuvor hatte.

Ob wir oder die Blumenkinder glücklicher sind?

Wir vermuten es nur, wissen es nicht. Wenn wir intensiv nachdenken gibt es keinen Wunsch mit der anderen Generation tauschen zu wollen.

Aber wir haben vermutlich von allen etwas in uns. Ein Potpourri im tiefsten Inneren. Ein bisschen Hippie, etwas FFF, dazu eine Brise widerspenstig Sein, etwas Jugendlichkeit bewahrt man sich immer im Herzen, lässt es nur nicht heraus.

Wir müssen unser Glück nicht in der Vergangenheit suchen, sondern im ” Jetzt”.

Hippie Time

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oh nooooo

Das darf doch wohl nicht wahr sein.

Das schon wieder, und dann auch noch das!

Eine Alarmierung, ein Schrecken, ein Unglück, etwas Ungewolltes, eine unangenehme Überraschung, ein Fauxpa,

oder einfach nur Blödes, das einem widerfährt,

so,

wie

“die Schlüssel im Auto lassen und dieses ist auf einmal verschlossen”, oder

“Ohne Schlüssel aus dem Haus gehen, die Tür fällt zu und man hat sich ausgeschlossen”.

Es gibt zig Situationen, auch die der Peinlichkeiten, der Missverständnisse.

Ein ” dumm gelaufen” gibt es immer wieder.

Man fährt im Auto irgendwo hin, schon auf den Verkehr konzentriert, aber doch schwirren einem Gedanken durch den Kopf.

Dann plötzlich ein grelles Blitzlicht, oh je, nein, oh nein, schon wieder geblitzt. Bußgeld, Strafe.

Zu schnell, nur eine Sekunde an etwas anderes gedacht.

Es sind manchmal die kleinen Situationen, die Folgen haben.

Ganz kurz unaufmerksam, nicht die 100 % die notwendig gewesen wären.

Es läuft nicht immer alles nach Plan,

das Leben ist eben nur begrenzt planbar.

Es sind die Überraschungen, die auch einiges durcheinander bringen können.

Bewusster leben ist anstrengender als einfach gedankenlos oder voller Gedanken in den Tag zu leben.

Sorglos und naiv, einfach so zu leben ohne nachzudenken, so ein totaler Relax Zustand kann nur erreicht werden, wenn all das notwendige darum Herum passt,

wenn alle Hindernisse und Fallen des täglichen Lebens auf ” 0 ” stehen.

Sich eine dicke Haut zu legen?

Vielleicht sollte man das ” oh nooo” einfach durch ein lebensbejahendes

“oh yessss” ersetzen.

Das ” Jetzt” bejahen, dazu stehen, es nehmen, wie es kommt.

“Na und” denken oder “so what”.

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oh noooo

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Abenteuer Leben

Facettenreich.

Harmloses, Kalamitäten, immer etwas Anderes, Neues, Unbekanntes.

Man kommt auf diese Welt, wird einfach hinein geboren ohne die geringste Ahnung haben, was die Abenteuerspanne zwischen Geburt und Tod bringt.

Alles Neuland. Man selbst kann erst einmal nichts steuern, man wird gesteuert und bestimmt, geleitet, oder auch nicht, man lernt, schaut ab, ahmt nach.

Der eine hat Glück, der andere Pech, bei noch anderen wechselt sich das alles ab.

Ein Adventure Training gibt es nicht, man wird in das kalte Wasser des Schicksals geschmissen.

Es gibt kein Rezept für das Leben, auch keine Führung oder Guidance durchs Abenteuer des Seins, vielleicht in bestimmten Phasen, wenn man das Glück hat, dass dies die Eltern, Freunde, oder Vorbilder machen.

Scharf, süß, sauer, knusprig, trocken, salzig, skurril, zum Erbrechen, aber auch lecker und super gut so sieht unsere Energiezufuhr aus.

Aber nicht nur.

Das kann auf das ganze Leben so zutreffen.

Mit der Liebe ist das ähnlich.

Manchmal ist es nur Wasser und Brot, etwas dazu, dann wieder im Übermaß, in Massen statt in Maßen.

Abenteuer sind es , die dem Leben Würze , das Salz und den Pfeffer geben oder Gewürze, die einem aufmuntern, gar aufkratzen oder einschlafen lassen. Je nach dem.

Wenn man immer nur funktioniert und funktionieren soll,

verpasst man die Abenteuer.

Man befindet sich im Laufrad des Lebens , ist aber kein Meerschweinchen , das in dieser Welt damit Spaß haben könnte.

Für dieses wäre es eine spielerische Abwechslung.

Es liegt immer an einem selbst, ob das Leben einen ” Biß” hat.

Im eigenen Leben ist man weder Regisseur noch Autor, nur Darsteller, ob Hauptdarsteller, das zeigt sich erst im Laufe der Zeit.

Das Drehbuch ist unbekannt.

Man kann die Rolle nicht zuvor lernen, ob wohl manche das meinen.

Diese ergibt sich aus dem laufenden Abenteuer.

So kann der Schauspieler zum Präsidenten und der Präsident zum Schauspieler werden.

Alles wird inszeniert, in Szene gesetzt, aber von wem ist ganz offen.

Man kann jedoch alle Rollen ablehnen und nimmt seine selbst definierte wahr, weiß aber nicht, wie dieser Teil des Abenteuers ausgehen wird.

Das Leben ist kein Ausmalbild, wo alles vorgegeben ist und man nur das Weiße zwischen den schwarzen Linien füllen muss.

Mit Farbe oder auch nur blass oder grau.

Es ist die totale Flut von allem.

Die Wege können überall hingehen, ins Wasser, über dieses, unter dieses, in die Luft, oder über Highways oder nur als einzelne Gebirgspfade,

oder solche im Dschungel des Lebens, irgendwo hin und irgendwann und irgendwie.

Die Erde ist das größte Versuchslabor das man sich vorstellen kann, außer dem Weltall natürlich.

Die Regeln sind bekannt, sie kommen in allen Religionen vor, es ist unsere Werteordnung, auch wenn manche meinen diese außer Kraft setzen zu können. Ein Erfolg wird ihnen damit nie beschieden sein , denn alles ist nur temporär.

Es wird immer ein neues “Danach” kommen und das Abenteuer wird seine Fortsetzung mit unzähligen Folgen haben.

Wer weiß das den schon?

“Nobody knows the trouble i have seen” oder the “Happiness i could have”.

Der eigene Glauben, Mut und Zuversicht sind die Richtschnur, das Lot, der Kompass im Dickicht der Abenteuer.

Abenteuer Leben

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Von Drehscheiben und Räderwerken

Einmal so, dann wieder soooo.

Das Räderwerk des Schicksals läuft immer weiter, steht nie still.

Es ist wie auf einer immer währenden Drehscheibe.

Der Motor dazu ist nicht menschengemacht, der Antrieb ist die unendliche Energie.

Was wäre, wenn sich die Erde nicht mehr drehen würde.

Es wird vermutlich nicht passieren, die Welt wird nicht auf einmal still stehen, erstarren.

Egal , wo wir sind, alles kommt und geht.

Zu vielen Dingen des Lebens gibt es Lerndrehscheiben,

so, wie die der Flüsse der Erde, der Bodenschätze, der Winde, der Bewohner, ihrer Religionen.

Aber offensichtlich nutzen wir diese nicht.

Nicht einmal die der Konflikte.

Würden wir sie nutzen und betrachten,

wäre uns bewusst, wie fragil alles ist.

Wir würden erkennen, dass die Erde sehr wohl ohne uns auskäme,

aber wir nicht ohne sie.

Tsunamis, Katastrophen sind keine Betriebsstörungen der Erde, es sind nur Oberflächenveränderungen. Der Betrieb geht normal weiter, zum Glück ohne große Störungen.

Welchen Platz wir auf der Oberfläche einnehmen liegt ausschließlich an uns selbst; wir sind ein Teil von ihr,

und dies vergessen wir zu oft,

und damit bringen wir das Räderwerk unseres Seins zum Knirschen.

Von Drehscheiben und Räderwerken

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geheimnisvoll

Die Erde ist voller Geheimnisse.

Ohne sie wäre es vermutlich langweilig.

Ein bisschen mysteriös, undurchsichtig, geheimnisumwittert.

Vieles ist und bleibt vorerst ein Rätsel, eines, das man entschlüsseln muss.

Ein Blick, ein Gesichtsausdruck, Mimik, Gestik, ein bestimmtes Lächeln, etwas nicht dechiffrierbares.

Wie eine Rezeptur.:
Man nehme ein klein wenig Hexerei, ein Symbol, ein paar Sekunden Magie und Simsalabim und ein neues Rätsel ist da.

Albert Einstein wird zitiert mit :

” Das Schönste, was wir entdecken können, ist das Geheimnisvolle”

Es ist oft anziehend, weil es neugierig macht.

Manche Menschen nutzen dieses aus und tun geheimnisvoll. Ist das Geheimnis gelüftet, kann alles sehr langweilig sein.

Das Image des Geheimnisvollen kann wie ein Magnet wirken, aber der Verstand ist die eigene Kontrollinstanz.

Manchmal ist es wie die fleischfressenden Pflanzen. Extrem schön, gute Düfte ausbreitend, das alles verlockend wirkend, aber dann kann es zur tödlichen Falle werden.

In der Odyssee war der Gesange der Sirenen so schön, dass diesem kein Mensch widerstehen konnte.

Die Lösung des Geheimnisses war nur sich die Ohren zuzuhalten.

Geheimnisvoll ist mehrdeutig. Interpretierbar.

Es ist ein Unterschied ob man Geheimnisvolles sieht oder geheimnisse für sich behält.

Das, was man in sich trägt, kann einem niemand zerstören und durcheinander bringen. Er weiß es nicht.

Wissend, daß wir so vieles als ” geheimnisvoll” lassen müssen, und nicht alles lösen und aufdecken, enträtseln können,

erscheint es besser einfach nur das Schöne und Angenehme zu genießen, nämlich so, wie es ist.

Und wenn man ein kleines Geheimnis entdeckt, kann man es auch für sich erhalten und mit einem geheimnisvollen Lächeln interpretieren.

Man und nicht jeder muss alles wissen.

Wenn man sie mit Menschen, die einem lieb sind, teilen kann, ist dies um so schöner.

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zielstrebig

Nicht jeder weiß wohin es geht und überhaupt wo er hin will und dort machen möchte.

Manche Menschen wissen es und arbeiten zielstrebig auf ihr selbst gewichtetes und gesetztes Ziel hin,

sind bereit dazu alles aus dem Weg zu räumen was sich dagegen stellt.

Das Ziel nicht und nie aus den Augen verlieren und konsequent das, was man sich vorgenommen hat zu verfolgen.

Aber es sollte ethische, moralische Grenzen und Schranken geben, die Wege zum Ziel sollten nicht einen Narzissmus als Motor haben.

Oft sind zwar Ziele da, aber die Wege dahin sind verworren, Einbahnstraßen, manchmal Sackgassen, Feldwege, die in kleinen Pfaden oder an einem Bach ohne Brücke enden.

Ziele sind Pläne, Absichten und Visionen die auf einen in der Zukunft liegenden Zustand bezogen sind.

Was will man.

Etwas zeitbasiertes, leistungsbezogen, quantitativ oder qualitativ, auf ein Ergebnis hin orientiert.

Jeder muss für sich selbst entscheiden was man will und wie schnell oder mit welchen Mitteln man dies erreichen will.

Wenn die Ziele nur in den Wolken sind, ist eine Realisierbarkeit auch eine Cloudfrage.

Ist das Ziel unklar liegt die Zukunft im Nebel. Zielstrebig würde dann bedeuten im Dunkeln zu stochern, nicht wissend ob die Wege unwegsam sein könnten.

Nicht nur in der Politik sind die Ziele oft sehr vage und populistisch, an der Wählergunst, oder am schnellen Gewinn orientiert.

Klare Ziele sind messbar- und definierbar.

Zielstrebig sein sollte kein Aktionismus sein.

Wenn man nicht weiß in welchen Hafen das Schiff des Lebens einlaufen will, gibt es keinen günstigen Wind, so ein altes Zitat von Seneca.

Man muss wissen was der Sinn und Zweck seiner Ziele ist und von diesen überzeugt sein sich und andere davon überzeugen können und bereit sein neue Erkenntnisse mit einzubeziehen, notfalls , wenn das Ziel nicht mit seiner Werteordnung übereinstimmt, dieses zu ändern.

Und in einer sich permanent verändernden Welt ist genau dieses mehr als notwendig, notfalls eingeschlagene Wege zurückgehen und alte Wege weiter zu gehen, solche, mit denen man sich identifizieren kann.

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gespannt

Gespannt, das Gegenteil von entspannt.

Wie ein Bogen?

Aufmerksam, erwartungsvoll, nicht unbedingt gereizt, auch nicht fieberhaft, heikel, sondern einfach nur überlegend was kommen mag, und wie man selbst darauf reagieren kann und soll.

Gespannt kann eine Situation sein, kritisch, offen was passieren mag.

Leider versteifen sich Menschen in allen Ebenen, im direkten persönlichen Zwischenmenschlichen,

wie auch, wenn man Macht hat, im Zwischenstaatlichen.

Wenn die Vernunft der Sturheit und dem Verharren in Meinungen weicht, wird es schwierig.

Verhandlungen und Gespräche werden stereotyp, statt offen und kompromissbereit.

Konfliktbeladen, harmonisch muss es ja nicht sein.

Harmonie bedeutet oft ein nach Außen friedlich Erscheinen, bei dem es in dem Inneren durchaus sogar brodeln und kochen kann, weil einer dabei unterdrückt werden kann, oder sich so fühlt.

Eigentlich müsste es ja immer nur um das “Eine” gehen, nämlich wie können wir die Lebensbedingungen verbessern und nicht” “wie kann ich mehr Profit und Macht bekommen”.

In der Politik zählt oft:

“Wenn Du nicht für mich bist, bist Du gegen mich”.

Andere Meinungen werden nicht toleriert, und alles was sich einem entgegen stellt wird torpediert, intrigiert, und versucht eliminiert zu werden.

Diplomatie, Verhandlungsgeschick wäre ein Lösungsansatz, aber dazu muss man eine werteorientierte kognitive Ausgangsbasis haben, die das affektive weitgehend auslassen kann.

Das “ich bin ja mal gespannt” ist die positive Haltung gegenüber dem was die Zukunft bringen könnte.

Oft ist man in Erwartung was ein Film, ein Geschehen, ein Event, Gespräch, Treffen bringt, wie jemand auf etwas reagieren mag.

Die Erwartungshaltungen haben keine Grenzen, genau so wenig die potentiellen Enttäuschungen. Sind sie niedrig, kann da nichts schief gehen, sind sie zu hoch kann kann Frust und Wut kommen, man kann sich ärgern.

Gespannt sein ist im Leben ein Normalzustand aus dem wir etwas machen können , oder auch nicht.

Wenn man gespannt ist, wandern die Gedanken in den Feldern der Optionen.

Der Verbrauch an Adrenalin liegt dabei ganz allein an uns selbst.

Am besten lässt man das “gespannt” zu einem “entspannt” werden.

Ein bisschen gespannt hat jedoch seine Reize, besonders dann, wenn man seine Zukunft so sieht:

” Ich bin gespannt auf Dich, ich erwarte Dich, freue mich……”

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gespannt

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Die Welt im Chaos?

Wenn alles anders ist als erwartet, unerklärlicher, diffuser, manchmal amorph, nicht fassbar, können Zweifel und Ängste aufkommen.

Was ist das Chaos?

Sensible Reaktionen auf unterschiedliche Ausgangslagen.

Kleinigkeiten, winzige Veränderungen, Varianzen, können ungeahnte Folgen haben.

Die eigenen Prognosen und Erwartungen stimmen nicht mehr.

Was wäre geworden wenn etwas nicht geschehen wäre, eine Frage , die man sich in einem Heutzutage oft stellen könnte, aber es kam eben nicht so, somit erübrigt sich die unproduktive Frage.

Einen Impact kann man berechnen, aber ob er überhaupt kommen wird weiß man nicht,

und die vielen Zufälle der Geschichte, und die unzähligen nicht sichtbaren Verknüpfungen, die sich ergeben können, sind kalkulierbar.

Vieles kann simuliert werden, aber es sind die Kleinigkeiten, an die man nicht gedacht hatte, die dann viel bewegen können.

Das Phänomen des Glaubens, dass man in einer außergewöhnlichen Zeit lebt, hat doch eigentlich jede Generation.

Als die erreichbare Maximalgeschwindigkeit die eines Pferdes war, verwirrte die des ersten Automobils, es war abenteuerlich schnell, und heute entspräche dies dem fahren in einer 30 er Zone und nicht dem rasen auf einer Autobahn.

Eine Kernfrage ist:

” Wie komme ich mit meinem Leben zurecht, wenn die Welt im Chaos versinkt”. Ist es ein ” Rette sich wer kann”, oder die Chance einer Neuordnung.

Das Leben kann langweilig und ebenso atemberaubend sein.

Je nach dem, wo man sich befindet.

Neues entsteht.

Es muss ja nicht Samuel Huntingtons ” Clash of Cultures” sein, es ist das neue Fremde, das oft als bedrohlich wahrgenommen wird.

Es ist die potentielle Angst vor dem Verlust der eigenen , zumindest scheinbaren Identität.

Etwas, was es schon immer und in jeder Phase der Menschheitsgeschichte kam.

Das völlige Durcheinander ist die Neuordnung.

Chaos ist die ursprünglich formlose Masse aus der der Schöpfer das geordnete Universum geformt hatte.

“In der Mythologie war Chaos ein Gott der alleine in einer völlige Leere lebte, ohne Sonne, Licht, weder Erde noch Himmel. Als Chaos müde wurde begann er über die Erschaffung der Erde nachzudenken, und so entwickelte sich alles….”

Die heutige Welt ist so komplex, und wir wissen fast nichts über sie.

Wir nehmen nur Bruchstücke des Mikro-und Makrokosmos wahr, ohne alle Zusammenhänge und Wechselwirkungen zu verstehen.

Das unter der Oberfläche Chaos sich entwickelnde Neue ist wie in einem Nebel und wird sich erst, wenn der Nebel der Sonne und dem Licht weicht, zeigen.

Für Arthur Koestler ist Chaos der göttliche Funke, der durch die Divergenz des Denkens entsteht, der Ursprung einer neuen Idee.

Wie sagt man doch : ” Nur Genies beherrschen das Chaos”, was aber ist ein Genie. Wahrscheinlich derjenige der etwas schöpferisch kreiert.

Im Billard Spiel können geringste Unterschiede beim Abstoß zu extreme Bahnabweichungen führen. Und so ist das Sein eine sich dauernd veränderndes, auf das wir immer unterschiedlich reagieren werden.

Es gibt kein ” out of Chaos”, eher ein ” Chaos Surfing”

Vielleicht sollte das Vertrauen in die Fügungen des Schicksals, der Glaube an das ausgewogene Verhältnis der Pole Ordnung und Chaos helfen, sich selbst immer wieder neu ordnen zu können.

Letztlich ist unser ganzes Leben das “Projekt Chaos”.

Alles wird sich weiter entwickeln,

nur müssen die Menschen endlich aufwachen und erkennen, dass Frieden unabdingbar ist, wenn wir uns nicht selbst zerstören wollen.

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Die Welt im Chaos?

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aus der Haut fahren

Eine Redewendung. Man ist ja keine Schlange, die sich häutet.

Aber, man kann sich gewaltig ärgern, so dass man das ungute Gefühl hat, nicht in seinem Körper Platz zu haben.

Man muss deswegen nicht gleich Choleriker sein, nur wenn man sich aufregt und vielleicht schon bei Kleinigkeiten reagiert, aufbrausend ist.

Rasend , kochend vor Wut sein, mental explodieren, die Geduld und Kontrolle verlieren.

Das sollte nicht sein, aber es gibt es immer wieder.

Es gibt Menschen, die rasten sehr schnell aus.

Sie flippen aus, ticken auf einmal nicht mehr richtig.

So, wie in der Reklame der ehemaligen Zigarettenmarke HB, wo ein Männchen droht abzuheben, und dann kommt:

” Greife lieber zur HB und alles geht wie von selbst”

Die Probleme , die hinter einem Verhalten stehen kann man nicht unbedingt lösen.

Sie zuschütten und verdecken hilft auch nicht. Diese Lösungen müssen langfristig und tiefer gehen.

Die gesellschaftlichen Umstände erschweren es den Menschen frei zu sein.

Bedrängt, Geldprobleme, Hass, Neid, das Gefühl der Unsicherheit bremst einem einfach dabei gelöst und lustig zu sein

Das Fehlen der Gelassenheit nimmt bei vielen Menschen in Stresssituationen zu.

Die Menschen wirken gereizt.

Egal wo. Beim Einkaufen, in der Straßenbahn, im Autoverkehr.

Man darf kein kritisches Wort sagen, ohne dass sich dann jemand gleich in seinem tiefsten Innersten angegriffen fühlt.

Die Gereiztheit wird evident.

Die Ursachen können in vielem begründet sein,

und,

man kann nicht aus seiner Haut fahren und damit alles einem Belastende abstreifen.

Oft wachsen den Menschen ihre Probleme über den Kopf.

Man kann sich nicht immer ein dickes Fell oder dicke Haut zulegen.

Aber mit einem Lächeln kann alles entkrampft werden.

Es kann alles durchdringen, entwaffnen.

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aus der Haut fahren

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