Bei manchen Menschen hat man das Gefühl dass sie sich von der Realität abgekoppelt haben, zumindest von der allgemein gültige.
Sie leben in der selbst zusammen gebastelten Realität.
Es ist wie in Trance
Das Leben “wie in Trance” beschreibt oft einen Zustand, in dem man wie einem automatisierten oder traumähnlichen Zustand leben würde.
In diesem Zustand nimmt man das aktuelle Geschehen nicht mehr richtig wahr, nur durch seine rosa, blaue, gelbe oder grüne Brille.
Ein Leben in einem solchen Zustand kann sowohl positive als auch negative Aspekte haben.
Auf der positiven Seite kann es helfen, sich von Stress zu lösen und innere Ruhe zu finden. Auf der negativen Seite kann es jedoch auch dazu führen, dass man sich von der Realität und den sozialen Interaktionen entfremdet fühlt.
Nicht wenige Menschen sind von der Natur, dem Leben, von der Erde entfremdet.
Es fehlt die Bodenhaftung.
In den Gedanken schwebt man, oder ist in einem Sink- oder Steigflug.
Wirkt fremdgesteuert.
Für einen Menschen aus der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts müssten die heutigen Menschen so wirken,
Sie reden nicht miteinander, aber vor sich hin. Auf der Straße, im Bus, in der U Bahn.
Im Ohr ein Stöpsel.
Spricht man sie an, verstehen sie nichts.
Manchmal, wenn man sie anspricht, erschrecken sie.
Die Trance hat eine neue Form gefunden, die alles um einem herum vergessen lässt.
Zuschauen ist oft einfacher und sicherer als selbst aktiv zu werden.
Es erfordert Mut und Entschlossenheit, sich einzumischen oder eine aktive Rolle zu übernehmen.
Doch genau diese Handlungen können einen großen Unterschied machen.
Aktiv zu sein bedeutet, Verantwortung zu übernehmen und sich für das einzusetzen, was man für richtig hält.
Es kann bedeuten, einem Freund in Not zu helfen, sich gegen Ungerechtigkeit auszusprechen oder einfach nur seine Meinung zu äußern, auch wenn sie unpopulär ist.
Zuschauen, nachdenken, entspannen. Das ist manchmal so.
Man sieht ein Spiel, eine Sportveranstaltung, ein Konzert, ein Event, und das als Zuschater.
Es gibt auch ein anderes zuschauen.
Wer uns immer zuschaut sind die vielen Überwachungskameras; die stillen Zuschauer, die Aufzeichner, oder die an den Bildschirmen sitzen und aufpassen, und beobachten.
Ob man will oder nicht, man ist immer Zuschauer und gleichzeitig derjenige, dem man zuschaut.
Das Leben, das sich um einen herum abspielt, kommt in den eigenen Blickwinkel, bewusst oder unbewusst.
Die Frage ist, was man daraus macht oder folgert.
Oft sind es Geschichten zum zuschauen.
Manche machen einem tatenlos, aber das ist das Schwierige.
Auch als Zuschauer ist man mittendrin,
passiv oder aktiv,
und, man hat immer Verantwortung für sein aktives Handeln oder seine Untätigkeit.
Wir können uns nie heraus reden:” Das habe ich nicht gesehen”.
Viele Worte, deren Inhalt manchmal gefährlich sein kann. oft hört man nur hohle Worte, nicht die Taten.
Die getraut man sich nicht.
“Quiet brave” oder “pretty bold”.
Die Gesellschaften des globalen und digitalen Zeitalters sind dabei Menschlichkeit und Herzlichkeit zu verlieren.
Dies kann durch die Anonymität und Distanz des Internets verstärkt werden.
Die zunehmende Digitalisierung kann dazu führen, dass persönliche, menschliche Interaktionen abnehmen.
Viele Menschen fühlen sich isoliert oder entfremdet.
Digitale Kommunikation bietet nicht die emotionale Tiefe wie Gespräche.
Gewalt nimmt zu und hat die verschiedensten Erscheinungsformen
Gewalt in verschiedenen Formen, sei es physisch oder psychisch, kann durch die Anonymität und Distanz des Internets verstärkt werden. Cybermobbing ist ein Beispiel dafür.
Durch die vielen Computerspiele wird Gewalt zu etwas ganz normalen und es fällt dann schwer im realen
Im Internet erwartet man immer Präsenz.
SMS wollen sofort beantwortet werden. Likes zählen.
Aus der Spirale auszubrechen oder eine Gewaltspirale zu unterbrechen erfordert Mut.
Manchen haben ihn, andere nicht. Die Konsequenzen aus den mutigen Handlungen kann man nicht immer vorhersehen und berechnen.
Mutproben als Sozialisationserlebnis, sind keine wirklichen Herausforderungen, es ist eher ein sich zu etwas überwinden.
Etwas wagen, riskieren, keine Angst vor Hindernissen haben.
Nicht wie im Jungle Camp eines TV Senders.
Echter Mut ist wenn man bei einer Gewalttat hilft und nicht nur hinsieht.
Mut ist auch für etwas einzustehen, eine eigene Meinung nicht zu verstecken. Nicht nur wie die Schafe hinter dem Hirtenhund her zu rennen.
Mut hat viele Facetten.
Mut lässt einem oft über sich hinaus wachsen.
Mut bedeutet seine Ängste überwinden.
Mut ist ein sich getrauen.
Der größte Mut ist der gegenüber sich selbst ehrlich zu sein.
dann die Anrufmelodie des Mobiltelefons, oder die einer SMS.
Muss man sofort reagieren? Was treibt einem dazu an.
Eigentlich kann das alles warten.
Es ist nicht lebensnotwendig.
Tausend Dinge, die einem in Bewegung halten.
Das Gefühl wie in einer Schafsherde zu sein; nur der Schäferhund nimmt verschiedene Gestalten an.
Mal bellt er so, dann treibt er einem wieder irgendwo hin, wo man gar nicht hin will.
Ein anderes Mal gibt er Lockrufe ab.
All das um einem zu bestimmen.
Es sind die unzähligen Tätigkeiten, die nicht weniger werden, eher im Gegenteil, sie vermehren sich andauernd.
Die Treiber, die akzeptiert werden, die man jedoch gar nicht will.
Erinnerung an etwas, das wenn es nicht berücksichtigt wird, zu Schwierigkeiten führen.
Noch nie in der Menschheitsgeschichte musste man gleichzeitig an so vieles denken, und es gab noch nie so viele Risiken und Chancen.
Ein Abschalten geht nicht.
Die alltäglichen ” Driver” haben ihre permanenten Updates
Lässt man alles sausen, konzentriert sich auf das Lebensnotwendige, lähmen einem die Konsequenzen und man opfert Lebensqualität.
Der Mensch muss sich da durch jonglieren.
Im Grunde genommen sind wir alle Lebenskünstler.
Extrem vieles will reguliert werden.
So, wie das Gras wächst und wenn man es nicht mäht zu einer Wildnis werden kann, so ist es mit fast allem.
Die tägliche in den Briefkasten eingeworfenen Werbung müllt einem zu.
Aus allen Situationen des Lebens sammeln sich Reminiszenzen, Mahnungen, wenn nicht gleicht reagiert wird, zig SMS, E Mails, irgendwelche Informationen, die einem nicht interessieren.
Nur auf dem Mobiltelefon kann man alles löschen, aber physisch existent kann man , wenn man nur alles sammelt zum Messie werden, zum Master des Disaster.
So bleibt uns nur eine binäre Reaktion. Ein immer “ja” oder ” Nein”, eine andauernde mentale und physische Triage.
Manchmal bleibt einem nur abzuschalten oder ein Gegenprogramm zu entwickeln.
Es ist als wenn man einen schönen Film anschaut, und dann kommt alle paar Minuten Werbung, etwas was man gar nicht will.
Denkt man: Wer meinen schönen Film mit Werbung stört, dessen Produkt kauf ich bestimmt nicht, das nützt nichts.
Eher ein Programm das den Film werbungsfrei aufzeichnen kann, oder man wechselt den Sender und den Film.
Um ein Chaos zu verhindern bleibt uns nur die immer währende digitale und analoge Entrümpelung.
Um was geht es? Um Business, neue Geschäftsmodelle oder alle Aspekte einer Kreislaufwirtschaft, um Fragen der Rohstoffe, um politische Agenden.
Wer ist glaubwürdig.
Die Dauerfrage ist: ” Ich hab da mal eine Frage”
Unternehmen entwickeln innovative Modelle, um Ressourcen effizienter zu nutzen und Abfall zu minimieren.
Im Vordergrund steht jedoch die Erwirtschaftung von Gewinnen und die Suche nach neuen Geschäftsfeldern.
Repair, Refurbish, Sharing. Aber hatten wir das nicht schon, günstiger.
So etwas wie Nachbarschaftshilfe, nicht gleich alles neu kaufen.
Es ist billiger seine Schuhe, bei denen sich die Sohle löst im Internet neu zu bestellen, als beim Mr Minute oder anderen reparieren zu lassen.
Reparaturkaffees haben rechtliche und wirtschaftliche Hürden, sind es Cafes und wer darf sie bewirtschaften.
Altes, das nicht mehr gebraucht wird, darf man nicht vor seinem Haus abstellen, so dass es jeder mitnehmen kann.
Man muss es kennzeichnen. Nimmt es jemand weg, zählt das als Diebstahl?
Der Staat wittert den Ausfall von Steuern.
Die Kreislaufwirtschaft zielt darauf ab, den Einsatz von Rohstoffen zu reduzieren und deren Wiederverwendung zu maximieren.
Das Wiederverwenden wäre das Ideale, wäre nicht die Abschreckung Gebrauchtes anzuziehen und nicht mit den Modezwängen zu gehen. Man will ja ” in” sein.
Regierungen spielen eine entscheidende Rolle bei der Förderung der Kreislaufwirtschaft durch Gesetze und Initiativen.
Nur ist in der Politik eine Divergenz zwischen Handeln und Reden zu erkennen.
Man könnte es salopp beschreibem:
” Füße und Hände machen etwas anderes als der Kopf”
Wer ist glaubwürdig? Studien? Da stellt sich die Frage nach den Geldgebern der Studie. Die Verfasser der Studien werden sicherlich nicht gegen die Geldgeber wenden.
Alle haben eigene Interessen. Die Banken, Investoren, und man muss immer fragen, wer hinter allem und auch dem Einzelnen steckt.
Uns geht es wie vor einem Fischbassin stehend.
Wir sehen die Fische, freuen uns über deren Freiheit und Schönheit und danach gehen wir in ein Restaurant und essen Fisch.
Es sind die uns eigenen Widersprüche.
Diese sind ein wesentlicher Teil unserer modernen Gesellschaft.
Wir streben nach Nachhaltigkeit und ethischem Verhalten, stehen aber oft vor komplexen Realitäten und Interessenkonflikten.
Wir haben alle Mobiltelefone , produzieren E Autos, wissend, dass für die Herstellung der Akkus Kollateralschäden an der Natur einkalkuliert werden.
Wir schonen die Ressourcen nicht.
Es ist wichtig, sich dieser Widersprüche bewusst zu sein und kritisch zu hinterfragen, wer von bestimmten Entscheidungen und Entwicklungen profitiert. Transparenz und Aufklärung können helfen, diese Komplexität zu durchdringen und fundierte Entscheidungen zu treffen.
Grün und grün ist mehrerlei.
Mische ich etwas schwarz, weiß, gelb oder rot, blau oder braun dazu , so ergibt sich jedes Mal eine neue Variante.
So ergibt sich auf die Farge: “Hast Du einen Plan?” die Antwort: Ja, keinen Plan, das ist der Plan.
Weil alles sich in einem Veränderungsprozess ist.
Wir empfinden uns auf der Erde auf der wir stehen und leben nicht als mit uns verbunden, obwohl wir ein Teil davon sind.
Wir sollten über die vier Formen der Entfremdung des Menschen von Karl Marx nachdenken.
Wir verlieren zu oft den Bodenkontakt und lassen uns die Bedürfnisse zu leicht durch Werbung diktieren.
Die Variablen können wir selbst steuern. Weniger Konsum, mehr selbst machen und reparieren, Alles in Maßen und nicht Massen.
Die Mengen an Bekleidung, an Essen das man in einem Restaurant bestellt, oder zu Hause als Nahrung verarbeitet, sollten dem tatsächlichen Bedarf angepasst sein, so dass nichts weggeworfen werden muss.
In Restaurants kann man beobachten daß zu viele die Hälfte an Mahlzeit liegen lassen.
Man könnte es mitnehmen (doggy pack) und an einem anderen Tag als neues Gericht aufmotzen.
Die Preisspirale des Angebots, die Nachfrage des ” Haben wollens” verändern und die Ideen des ” life balance” nicht auf dem Rücken der anderen austragen.
Faule muss man fallen lassen, denn nur so lernen sie wieder aufzustehen.
Wir könnten genau so mit der halben Arbeitszeit auskommen, wenn wir das ” immer mehr Gewinn, und noch mehr” aufheben. Man muss nicht alles immer wieder ändern, und,
es muss nicht jeder der “Chef” wird, alles verändern, und mit Änderungen wie ein Rüde sein Revier kennzeichnen.
Ein Mitbeteiligen führt zur Zufriedenheit. Es muss nicht alles von “oben” kommen, denn sehr schnell kann oben unten sein.
Das Klima verändert sich, nicht nur das meteorologische, auch das Zwischenmenschliche. Es wird rauher, unfreundlicher,
und da kann man mit einem Lächeln verändern, und neu beginnen, und vielleicht auch vieles neu zu durchdenken.
Klimastrategie
Original HPH, signiert
Erlös komplett für Umwelt Projekte
Nicht frustriert, oder gelangweilt, eher gestresst.
“Zermürbt” zu sein bedeutet, sich mental oder emotional erschöpft und ausgelaugt zu fühlen.
Es beschreibt einen Zustand, in dem man durch anhaltenden Stress, Druck oder schwierige Umstände stark belastet wurde.
Man fühlt sich oft kraftlos, entmutigt und hat Schwierigkeiten, weiterzumachen.
Nicht mehr fähig Widerstand zu leisten.
Aber das muss ja nicht sein.
Mürbe hat mehrere Bedeutungen.
Ein mürber Teig, ein mürber Apfel bedeutet zart und weich.
Mürbe ist nicht nur verwittert, zerklüftet, voll von Kummer und Sorgen, so,
wie durch das Schicksal weichgeklopft, mürbe hat eben auch weiche Seiten.
Irgendwo gibt es immer etwas motivierendes,
und wenn es eine kleine Blume am Wegrand ist, die einem anlacht.
Schwierigkeiten kommen und gehen wieder.
Entscheidend ist das was bleibt.
Und da sollte man sich nicht verbiegen lassen.
Eine Straße ohne Steine kann auch rutschig sein, aber über Steine zu gehen erfordert Aufmerksamkeit, man lernt Hindernisse zu überqueren.
Es gibt immer Wege sich zu stärken.
Jeder Misserfolg ist die Chance für einen Neustart.
Das Gegenteil von “zermürbt” könnte man als gestärkt, resilient oder widerstandsfähig bezeichnen.
Diese Begriffe beschreiben einen Zustand, in dem man sich stark, belastbar und in der Lage fühlt, Herausforderungen zu meistern.
Man muss es nur wollen.
Die Natur zeigt es uns.
Aus den kleinsten Ritzen in einer Betonwand oder aus einer kleinen Ritze in der Straße können Samenkörner aufgehen und eine Pflanze wächst in der unwirtlichsten Umgebung.
Egal wo man ist, in welcher Umgebung auch immer, Chancen sind immer da, man muss sie nur ergreifen.