Es ist wie in Arthur Koestlers ” Der göttliche Funke”.
Ein “Gedankengebäude” , ein komplexes Gedankenkonstrukt, bei dem verschiedene Ideen und Gedanken miteinander verknüpft werden.
Das Ziel: Ein kohärentes Ganzes.
Es ist wie das Errichten eines gedanklichen Bauwerks, bei dem jede Idee einen Baustein darstellt.
Vielleicht ein philosophisches Konzept, ein persönliches Projekt oder eine intellektuelle Herausforderung.
Manchmal baut man sich ein falsches Gedankengebäude auf, das nachher schwierig abzureißen geht.
Falsche Gedankengebäude können sich tief in unserem Denken verankern und es schwer machen, sie loszuwerden.
Diese Denkmuster können oft durch voreilige Schlussfolgerungen, Missverständnisse oder festgefahrene Überzeugungen entstehen.
Der Abbau solcher Gedankengebäude erfordert oft eine bewusste Anstrengung, um alte Überzeugungen zu hinterfragen und neue Perspektiven zu entwickeln.
Dies kann durch Selbstreflexion, Gespräche mit anderen und das Einholen verschiedener Meinungen und Informationen geschehen.
Dann wieder werden die Gedanken tatsächlich zu Stein, wie bei den Plänen mancher Architekten,
oder das Gebäude am See des bekannten Psychiaters Carl Gustav Jung, der den Entwurf für dieses selbst machte, oder den Gebäuden eines Friedenreich Hundertwasser.
Es liegt nur an uns was wir und wie wir etwas umsetzen und Pläne in Taten umsetzen.
Gedankengebäude und Geistesblitze alleine reichen nicht.
Gedankengebäude können auch in sich zusammen brechen, in Nichts auflösen .
Leider bleiben manche nur Träume, verflossene Splitter, die einmal Visionen waren.
Zumeist lustiger Trubel und unbeschwertes Durcheinander.
So, wie ein Tamtam, ein Tohubawohu.
Es wird oft verwendet, um chaotische, aber fröhliche Situationen zu beschreiben, wie zum Beispiel lautes Lachen, wildes Herumtoben oder humorvolle Missgeschicke.
Lärm, Geschrei, Aufregung.
Lautmalend, nach dem Getöse von zerbrechendem Geschirr oder fallendem Blech klingend.
Aus dem Lateinischen clamare „laut rufen, laut klagen, schreien, schnattern “
Die Abwechslung, Unterbrechung des einfach vor sich hin plätschern.
Neues wagen.
Hin und wieder, hoch und runter.
Man benötigt Pausen um sich zu regenerieren, und wenn es nur ab und zu ist.
Ab und zu mal zu meckern und kritisieren ist besser als immer nach den Melodien der anderen zu pfeifen.
Nicht alle Menschen bekommen immer was sie wollen, aber ab und zu wäre das ja nicht schlecht.
Manchmal wäre es schön, wenn das Leben uns genau das geben könnte, was wir uns wünschen, auch wenn es nur ab und zu ist.
Diese kleinen Momente des Glücks und der Erfüllung können uns oft die Kraft geben, mit den Höhen und Tiefen des Alltags besser umzugehen.
Ab und zu sollte man abheben, um mal über den Dingen zu schweben.
Nur muss man sich die Zeit dazu nehmen.
Menschen lassen sich zu leicht manipulieren und in Bahnen lenken. Farblich etikettiert, mit Zugehörigkeitsgefühl und einem oberflächlichem Zusammenhalt, der sehr schnell wieder abbröckeln kann.
Die Tiefe und Authentizität der Verbindungen wird wenig hinterfragt.
Die Herausforderung besteht darin, kritisches Denken zu fördern und die Fähigkeit zu stärken, eigenständig Entscheidungen zu treffen und wahre Verbundenheit zu finden., wie zu gemeinsamen Werten.
Dies kann durch Bildung, Offenheit und den Austausch unterschiedlicher Perspektiven erreicht werden.
Gelegentlich, nicht immer, nur manchmal, von Zeit zu Zeit
Wie im BAP Song in Köllsch “aff un zo”:
“Aff un zo ess alles herrlich Aff un zo och janz erbärmlich Aff un zo jeht einfach alles schief Aff un zo hätt mer verloore…..”
Nicht immer kann alles schön sein, manchmal fühlt man sich erbärmlich, müde, krank, einfach “neben der Spur”, weil alles nicht passt, schief läuft, oder zumindest nicht so will man das möchte.
Ab und zu verliert man. Man kann nicht immer Gewinner, sein.
Einmal geht die Kurve runter, einmal geht sie hoch
Erst nachdenklich, dann wieder Jubel, Trubel, Heiterkeit.
Nicht unbedingt selten, eher sporadisch, zuweilen, bisweilen, gelegentlich, mitunter.
Norddeutsch ” ab und an”, englisch ” from time to time” oder “on and off”, ” now and than”. Japanisch ” tama ni”
Das “now and than” drückt das “jetzt” aus, zu die Richtung.
Ab und zu kann aber auch eine Ausrede sein. Etwas , das man eigentlich nicht tun sollte, und man möchte es trotzdem, na ja, eben ” ab und zu”, und da mutet man sich etwas zu.
Einen Grund könnte man immer finden, aber das muss nicht sein.
Phobien, Furcht, Bammel haben, Beklemmung.
Ein Gefühl, das immer kommen kann.
Manche schüren es, weil sie mit der Angst entweder ihre Ideen durchsetzen können oder etwas sich zu verkaufen hoffen.
Angst ist eine Emotion, die auf vielfältige Weise unser Verhalten beeinflussen kann.
Es ist auch nicht ungewöhnlich, dass sie in verschiedenen Lebensbereichen eingesetzt wird, um bestimmte Ziele zu erreichen, sei es im Marketing oder in der Politik.
Die bewusste Nutzung von Angst kann sehr effektiv sein, um Menschen zu beeinflussen, weil sie unsere Entscheidungen stark prägen kann.
Es ist jedoch wichtig, sich dieser Mechanismen bewusst zu sein, um besser dagegen gewappnet zu sein und informierte Entscheidungen zu treffen.
Vergrößert man Bakterien, Viren oder Kleinstlebewesen sehen sie schrecklich aus, Angst einflößend.
Verkleinert sie man erscheinen sie winzig, und man käme nie auf den Gedanken Angst zu haben.
Das Furcht erregendste kann man durch mentale Verkleinerung wegzaubern.
An Fasching zieht man gruselige Kostüme an, spielt mit der Angst auf lustige Art.
Lacht die Angst einfach weg.
Jeder Grund für eine Angst ist endlich, wird selbst einmal Angst haben.
Menschen sehen zumeist das was sie sehen wollen, das andere wird zu leicht verdrängt.
Zu oft werden Meinungen dadurch gebildet dass man nur oft genug etwas in den Medien wiederholt.
Dann muss es ja so sein. Man glaubt es.
Hätte man etwas in seinen ” Augenschein “genommen, würde die Betrachtung anders ausfallen.
Aber passiv zu konsumieren ist einfacher, als sich offensiv um Wahrheit zu bemühen.
Der Drang zur kognitiven Bequemlichkeit kann dazu führen, dass man den Blick auf andere Perspektiven und Wahrheiten verliert.
Dieses Phänomen wird in der Psychologie als „Bestätigungsfehler“ (confirmation bias) bezeichnet.
Menschen tendieren dazu, Informationen zu suchen, zu interpretieren und sich daran zu erinnern, die ihre bestehenden Überzeugungen bestätigen, während gegenteilige Informationen ignoriert oder abgewertet werden.
Dies kann zu einem sehr einseitigen und manchmal verzerrten Weltbild führen.
Aktives Bemühen um Wahrheit und eine offene, kritische Auseinandersetzung mit verschiedenen Meinungen und Perspektiven sind essenziell, um ein umfassenderes und differenziertes Verständnis der Welt zu erlangen.
Das bedeutet oft, die Komfortzone zu verlassen und sich mit unbequemen oder widersprüchlichen Informationen auseinanderzusetzen.
Es erfordert Mut und Anstrengung, sich aktiv mit der Wahrheit auseinanderzusetzen und offen für neue Sichtweisen zu sein, aber es lohnt sich, um zu einer fundierteren und ausgewogeneren Meinung zu gelangen.
Das ” Konglomerat des Lebens,” oder der Komplex des Lebens.
Es ist wirklich faszinierend, wie viele verschiedene Aspekte und Facetten in unserem Leben zusammenwirken, um das große Ganze zu formen.
Von den Beziehungen, die wir pflegen, und den Herausforderungen, denen wir gegenüberstehen, bis hin zu den Momenten des Glücks und der Zufriedenheit,
oder aber auch den weniger angenehmen Phasen.
Das Leben ist ein unglaublich reichhaltiges und vielschichtiges Mosaik.
An jeder Ecke, an jedem Punkt wird gearbeitet, verändert, poliert und manipuliert, getunt, und brutal und direkt gehandelt, aber genau so kaschiert, versteckt, bedeckt.
Die Welt um uns herum ist voller Kontraste und Widersprüche.
Es ist erstaunlich, wie unterschiedlich Menschen an Herausforderungen und Situationen herangehen, von der Schönfärberei bis zur brutalen Offenheit.
Es spiegelt wohl auch die menschliche Natur wider, immer nach dem Besten zu streben, während man gleichzeitig versucht, Schwächen zu verbergen.
Es gibt in dieser Komplexität auch eine gewisse Schönheit,
Oft muss man diese nur entdecken.
Man meint oft das das was man hat perfekt sei, und dann stellt man fest, dass es bröckelt.
So, wie die Meinungsfreiheit in einer Demokratie.
Jeder versteht etwas anderes darunter.
Diese gilt für alle anderen, aber selbst muss man sich nicht daran halten.
Was man nicht mag, lehnt man intolerant ab und zieht dabei alle möglichen Argumente eklektisch heran.
Man wird intolerant gegenüber Toleranz, weil man nur tolerieren möchte was einem in seinen Kram passt.
Kritisiert man dies, wird man gleich etikettiert.
Jeder Mensch hat eben seinen eigenen Blickwinkel, und,
man muss akzeptieren, dass andere Menschen eben ihre eigenen Meinungen und Ansichten haben.
Das Ganze ist ein Konglomerat von Meinungen und es schwierig einen Konsens zu finden, mit dem alle glücklich leben könnten.
Dabei müsste man nur nachdenken und einfach bessere Argumente im Wettbewerb des Lebens finden, überzeugen statt bezichtigen.
Der bunte Hund, oder der schrille Vogel haben noch eher Platz in dieser Welt, hingegen nicht ähnliche Meinungen, die einem Macht streitig machen könnten, sie werden abgelehnt.
Ein Konglomerat besagt, dass es eben aus vielen Teilen zusammen gesetzt ist.
Würde man aus der Geschichte lernen, würde man die schlechten Erfahrungen eliminieren,
und das, was man daraus gelernt hat , umsetzen.
Zum Beispiel keine Kriege führen, sondern alles tun um Frieden zu erhalten.
Schwerpunkte werden falsch gesetzt.
Um einen vor ein paar Jahren eingewanderten Frosch, der in seiner neuen Umgebung selten ist, und er deswegen als geschützt erklärt wird, wird ein Zirkus gemacht,
um einen Wandel des Klimas ebenfalls, einer der auch ohne unser Zutun stattfindet.
Gleichzeitig fordert man Waffen und noch mehr Waffen um einen Krieg zu beenden, anstatt mit Diplomatie die Probleme zu lösen.
Die Demonstrierenden fordern Abbau von Kinderarbeit, Klimaschutz und benutzen Mobiltelefone, deren Herstellung schwerste Umweltschäden verursachen und die wie Koltan genau mit dem das man veruteilt gefördert werden.
Migration wird verurteilt, dabei sind wir alle Migranten, den auch unsere Vorfahren waren nicht ewig am gleichen Platz.
Wir vergessen dass Integration zählt und dass eine Anpassung an das was jeweils vor Ort gültig ist unabdingbar ist.
Widersprüche, Ansprüche, all die Challenges fordern ein neues Denken.
Akzeptanz anderer Meinungen, Bescheidenheit statt immer nur zu fordern und nur genießen wollen.
Menschen müssen ihre Vielfalt im Konglomerat des Lebens erkennen und aufeinander zugehen statt sich zu trennen.
Der Weg zum Paradies ist nicht leicht.
In den meisten Religionen liegt das Paradies in einer anderen Welt, deswegen müssen wahrscheinlich die Paradiese in dieser Welt alle Macken haben.
Manchmal fühlt es sich an, als ob das Leben seine vertrauten Muster und Strukturen verliert und sich in ein verworrenen Netz aus Unvorhersehbarkeit verwandelt.
Diese Momente, in denen alles nicht mehr ” passend”, durcheinander geschüttelt wirkt, können unglaublich herausfordernd sein.
Es ist wie in einem Labyrinth, in dem die Wege nicht mehr klar erkennbar sind.
Vielleicht können uns gerade diese Momente der Verwirrung helfen, neue Perspektiven zu entdecken und alternative Wege zu finden, die wir sonst vielleicht nie bemerkt hätten.
Zeiten des Umbruchs, der Veränderungen.
Das Kommende nur erahnbar, aber nicht sichtbar.
Ein Zustand, indem nichts zusammen harmoniert, Puzzleteile fehlen, alles ist wie durcheinander gewürfelt.
Mentale Schrauben, Nieten, Ösen, Fäden,
oder wie ein Brei, ein Mix aus allem, bei dem alle Reaktionen unbekannt sind, man jedoch weisss, dass es etwas Neues werden wird.
Die Unsicherheit und Komplexität der Veränderung sucht ihren Weg.
Zeiten des Umbruchs können sich wie ein chaotisches Gemisch anfühlen, in dem sich die bekannten Muster auflösen und neue Formen noch unklar sind.
Es ist, als ob wir in einem Übergangszustand schweben,
irgendwo zwischen Altem und Neuem.
Die Vorstellung, dass Veränderung unterschiedlich erlebt wird –
für manche als geerdet, für andere als Kopfstand oder Schwebezustand –
spiegelt die Vielfalt unserer menschlichen Erfahrungen wider.
Jeder geht anders mit diesen Veränderungen um,
und erlebt sie auf seine eigene, einzigartige Weise.
Vielleicht sind diese Zeiten des Umbruchs auch Chancen, Neues zu entdecken und zu wachsen,
selbst wenn der Weg unklar und verworren ist.
Die ” verrückte Welt” passt nicht mehr in die alte Form,
und die neue Form ist noch nicht fertig.
Wir vergessen auch, dass alles auf dieser Erde zusammengefügt ist, veränderbar, einem dauerndem Wandel unterzogen.
Erst in den kleinsten Strukturen, den Atomen passt die Struktur, und auch diese kann sich umgestalten.
Wir können an an der Welt arbeiten und sie gestalten.
Aber vielleicht war dies schon immer so, nur sind wir jetzt “betroffen”.,