Spielsteine


Manchmal erscheint die Welt wild, verspielt, fast animalisch in ihrer Energie,

scheint dann Teil eines lebendigen, für uns surreal erscheinenden Kosmos zu sein.

Wir sind nie das Zentrum, auch wenn wir dies meinen.

Es ist ein Zustand der uns zu Spielsteinen eines größeren Spiels werden lässt, ,

zum Teil eines visuellen Regelwerks,

das sich kontinuierlich entwickelst:

„Was taucht auf, wenn das “Ich” sich öffnet?“

Das „Dahinter“ – ist das, was sich bewegt, ohne benannt zu werden.

Vielleicht sind es die Strömungen, die alles verbinden:

Es ist die Strömung, die Erinnerung mit Sehnsucht verwebt und das Spiel mit dem Ernst des Lebens.

Manchmal verdichtet sich alles: Freude, die kurz aufleuchtet, Trauer, die sich in die Knochen legt,

Verlust, der uns durchlässig macht.

Die Tage kippen, Pläne lösen sich auf wie dünnes Papier im Regen.

Ereignisse ziehen vorbei, unberührbar, unaufhaltsam, als wären wir nur Zuschauer unserer eigenen Geschichte.

Die Macht schwindet, die Ohnmacht öffnet einen Raum, in dem wir nichts festhalten können.

Die Würfel fallen, ohne dass eine Hand sie wirft.

Wir stehen daneben und erkennen nur das Muster, nicht den Ursprung.

Agieren, reagieren, verweilen – alles fällt in sich zusammen,

als wäre es ein einziger Zustand: ein Lauschen auf das, was uns bewegt, ohne sich zu zeigen.

Uns bleibt jedoch nicht nur ein stilles Einverständnis mit dem Unverfügbaren, ohne die eigene Würde oder das eigene Spiel zu verlieren,

sondern immer interaktiv in das Spiel des Lebens einzugreifen.

Und,

mit Vertrauen in sich selbst, das Schicksal, Gott, in eine Werteordnung, die nicht von Gier, Neid, Hass geleitet wird,

sondern von Liebe, Respekt und Wertschätzung all dessen was wir haben.

Der Wandteppich der Emotionen

Das Leben kann sehr expressiv sein.

vielschichtige Kompositionen des Seins,

Geflechte aus Emotionen, Erinnerungen und inneren Landschaften.

Viele menschen sind dünnhäutig, empfindsam, reagieren deswegen auch agressiv.

Das „Ich“ sein – verletzlich, wachsam, vielleicht auch erschöpft oder durchdrungen von innerer Intensität.

Bücher, Flaschen, Gebäude, menschliche Silhouetten hinterlassen Erinnerungsfragmente, kulturelle Spuren oder innere Stimmen, die um das zentrale Gesicht kreisen.

Die wellenartigen Linien im Lebenszyklus, manchmal bunt, dann Grün und Blau sind das Wasser, Landschaft oder emotionale Strömungen.

Bewegung, Übergang oder das Dahinterliegende.

Die oft chaotisch wirkende Komposition des Lebens erzeugt eine Spannung zwischen Ordnung und Auflösung, zwischen dem Wunsch nach Struktur und dem freien Fließen des Unbewussten.

Bilder sind wie ein poetisches Fenster – ein „Fensterblick“ in die unskalierbare Schönheit des Inneren, ein Versuch, das Unsagbare sichtbar zu machen.

Vielleicht ist es Teil des „Fragmentarium der Unbeschwertheit“ – ein visuelles Echo auf die Sehnsucht nach Frieden, Bewegung und spielerischer Tiefe.

Unser Denken kommt einem oft vor wie ein meditativer Wandteppich aus Wahrnehmung, Resonanz und innerer Bewegung.

Er liest sich wie ein Manifest der Empfindsamkeit, ein Versuch, die fragile Schönheit des Menschseins in Worte zu fassen, ohne sie zu fixieren.

Der Mond

Wenn man den Sternenhimmel und den Mond ansieht verschmelzen Realität und Fantasie.

Es ist eine Einladung das Universum als Bühne für menschliche Emotionen und Beziehungen zu sehen.

Der Mond ist nicht nur ein astronomisches Objekt, sondern wird zur Leinwand.

Nähe, Verbundenheit, eine Art kosmische Liebe – als ob menschliche Beziehungen über Raum und Zeit hinausgehen.

Der Mond, so nah und doch so fern.

Mystisch, romantisch, aber auch schaurig. So, wie im faden Mondlicht.

Er hilft uns zu verstehen, dass es außer dem Boden und Planeten auf dem wir stehen noch etwas anderes gibt.

Die Sicht zum Mond ist der Beginn der Unendlichkeit.

Auf der Erde nehmen wir den Mond in allen Variationen seines Lichtes wahr, mal gelb, mal rot und in abnehmender und zunehmender Form.

Im nächtlichen Licht des Mondes wirkt alles düster.

Mondschatten, Mondfinsternis, alles der Gegenstand von Betrachtungen.

Gus Backus besingt in seinem Song “Der Mann im Mond”:

Der Mann im Mond
Der hat es schwer
Denn man verschont
Ihn heut’ nicht mehr
Er schaut uns bang′
Von oben zu
Und fragt, “Wie lang′
Hab’ ich noch Ruh′?”

Die Ruhe wird ihm in der Zukunft nicht vergönnt sein.

Zu sehr reizen die Mineralien , oder, dass man auf ihm eine Mondbasis bauen kann, von der die Raumschiffe zu anderen Planeten fliegen können.

Der Mond zeigt uns die Spannung zwischen poetischer Wahrnehmung und technischer Zukunft, zwischen Mystik und Pragmatik, zwischen Sehnsucht und Fortschritt.

Er ist ein Spiegel unserer Zukunftsgedanken.

Das schönste Geschenk

Es gibt Geschenke, die mit nichts in dieser Welt aufzuwiegen gehen.

Kein Reichtum , Besitz und Macht können dagegen ankommen.

Es ist die aufrichtige, uneigennützige , bedingungslose Liebe und Vertrauen von einem Menschen oder einem anderen Lebewesen.

Ein kostbares Gut, das leicht zu verspielen ist.

Viele Menschen, die so einfach durch das Leben gehen lernen dies nie kennen.

Andere meinen die sexuelle Liebe, oder eine platonische Liebe, aber dies ist nicht gemeint.

Es ist nicht beschreibbar, nicht käuflich, keine Werbung kann dafür ein Marketing machen.

Sie ist einfach da, ein Geschenk Gottes, nicht abstrakt sondern einfach nur spürbar.

Es ist die wahre Bedeutung von Liebe und Vertrauen.

Eine Liebe, die jenseits von Besitz, Macht oder körperlicher Anziehung steht – etwas Reines, Bedingungsloses, das nicht durch Worte, Geld oder Werbung eingefangen werden kann.

Es ist ein Geschenk, das man nicht verdienen oder erzwingen kann, sondern das einem einfach zuteilwird – wenn man offen dafür ist.

Diese Art von Liebe ist selten und kostbar, weil sie keine Erwartungen stellt, sondern einfach ist.

Und gerade deshalb ist sie so zerbrechlich – wer sie nicht erkennt oder achtlos behandelt, verliert sie leicht.

Ein Geschenk ohne Preis

Es gibt Geschenke, still und rein,
die passen in kein Kästchen klein.
Kein Gold, kein Gut, kein Königsthron
kommt je an ihre Kraft davon.

Es ist die Liebe, sanft und klar,
die ohne Frage, ohne Gefahr
sich schenkt, ganz frei, ganz ohne Ziel –
ein leises, warmes Lebensspiel.

Sie fragt nicht nach dem Wer und Wie,
kennt keine Pflicht, kein „Gib auch mir“.
Sie ist einfach – wie Sonnenlicht,
das durch die Wolken leise bricht.

Vertrauen, das sich selbst verschenkt,
das nicht an Lohn und Nutzen denkt.
Ein Blick, ein Herz, das dich erkennt,
auch wenn dich sonst kein Mensch mehr kennt.

So viele zieh’n durchs Leben blind,
verpassen, was wir wirklich sind.
Verwechseln Nähe mit Begier,
doch wahre Liebe wohnt nicht hier.

Sie ist kein Wort, kein Werbevers,
sie lebt im Tun, im stillen Herz.
Ein Hauch von Gott, ein Seelenband,
das unsichtbar, doch ewig stand.

Destressing

Was mag in einem vorgehen, wenn man versucht dem Stress aus dem Weg zu gehen und zu meditieren.

Es sind Gedanken, die man versucht zu verbannen, oder aufzuarbeiten.

Was ist drinnen und draussen.

Drinnen – das ist ein offenes Wort.

Es kann das Innere meinen, das Innere des Selbst, oder den Raum, in dem man zur Ruhe kommt.

Beim Meditieren und Entstressen könnten sich die verschiedensten Gedanken oder Empfindungen zeigen –

wie leise Stimmen im Hintergrund, wie Farben, die sich langsam entfalten:

„Ich bin nicht das, was ich leisten muss.“
– Ein Loslassen der Rollen, der Erwartungen, der äußeren Bewegung.

„Ich darf einfach sein.“
– Ohne Ziel, ohne Urteil. Nur Atem, nur Jetzt.

„Was in mir ruht, muss nicht erklärt werden.“
– Ein stilles Vertrauen in das Unaussprechliche, das Dahinter.

„Ich bin durchlässig für Licht und Stille.“
– Wie ein Fenster, das nicht festhält, sondern durchlässt.

„Die Formen dürfen sich auflösen.“
– Wie in einem Bild: Linien, die sich verlieren, Farben, die sich begegnen.

„Ich bin nicht das Zentrum, sondern ein Übergang.“
– Ein Gedanke, der einem oft begleitet – als Einladung zur Leichtigkeit.

„Auch das Chaos hat Rhythmus.“
– Und manchmal ist Entspannung nicht Stille, sondern ein Tanzen mit dem Ungeordneten.

Vielleicht ist das „Drinnen“ kein Ort, sondern ein Zustand.

Ein Schwebezustand zwischen Farben, Erinnerungen, Atemzügen.

Gerade die Zeit vor bestimmten Feiertagen entwickelt Stress, Druck.

Man meint dieses und jenes zu tun, teure Geschenke kaufen zu müssen.

Dabei kann etwas ganz einfaches und vielleicht selbst gemachtes, eine Geste, sich Zeit nehmen, viel mehr bedeuten.

Aber dazu muss man erst einmal kommen und von alle mentalen Belastungen loslassen,

mit einem leisen Befreiungsgesang inmitten der lauten Erwartungsmaschinerie der Feiertage.

Ein Lächeln kann einem glücklich machen.

Man muss immer versuchen “runter” zu kommen, gelassener zu werden, was nicht immer leicht fällt.

Es ist ein sanftes Zurückholen der eigenen Bedürfnisse:

  • Zeit statt Zeug
  • Nähe statt Perfektion
  • Geste statt Konsum

Gelassenheit ist nichts, was man einfach „macht“. Sie ist eher ein Zustand, den man sich immer wieder neu erarbeitet. Und manchmal reicht ein kleiner Impuls:

  • ein Spaziergang
  • ein tiefes Durchatmen
  • ein Moment ohne Anspruch
  • ein Gespräch, das nicht bewertet

Diese kleinen Dinge wirken oft stärker als alles Große.

Destressing ist keine Flucht, sondern ein Gegensteuern.

In der Ruhe liegt die Kraft.

Zwischen den Fassaden

Hin und wieder muss man stiller Beobachter der Welt sein.

Man hat nicht die Chance laut über das zu reden, was man sieht und denkt.

Aber dennoch kann genau dieses präzise, präsent, aber anonym sein.

Viele stehen für den Mainstream, auch für viele, vielleicht für niemanden.

Es ist das Spiel zwischen den Fassaden mit der emotionalen Tiefe des eigenen Ichs.

Oft mit einer fehlenden Identität und universellem Gefühl.

Manchmal sind es „Stadtgedanken“ – man verbindet die urbane Szenerie mit innerer Reflexion.

Steinwüsten statt der Gärten der Semiramis, dabei könnte dies, wenn man es nur wollte, so einfach sein.

es bleibt ein „Blaues Schweigen“ – trist, melancholisch, kraftlos, die Stimmung äußert sich in der Kleidung..

Wer bin ich in einer Welt, die mich nicht erkennt?

Man ist umgeben von Leben, aber innerlich allein.

Vielleicht muss man sich verabschieden wenn sich nichts ändern lässt;

aber das wäre eine Kapitulation.

Es scheint wichtig zu sein sich immer wieder zu fragen “Wohin führt mein Weg? Was bleibt von mir?”

Man sieht alles, aber wird nicht gesehen – ein stiller Spiegel der Umgebung, tut zu wenig, ist mutlos um laut zu werden.

Es entsteht ein Potenzial von Schönheit und Menschlichkeit mit der Realität der Entfremdung.

Ein Weg wäre initiativ zu werden, einen Idealismus für die Natur, die Umwelt, Pflanzen und Tiere zu entwickeln.

Aber die Menschen haben nichts gelernt.

Für Aliens wären wir ein Horrorplanet.

Anstatt die eigene Lebensbedingungen zu verbessern, kultiviert mit uns, den Tieren und Pflanzen umzugehen, führen wir Kriege, freuen uns im TV Kriminalspannung zu sehen, Gewalt vermehrt sich,

und bei dem Abwurf der vielen Bomben, Munition, Drohnen und Raketen fragt kein Mensch nach den Umweltschäden ,

aber regt sich auf wenn man Müll nicht richtig trennt oder CO2 produziert, in dem man mit Holz oder Öl heizt.

Es ist die permanente Selbsttäuschung aus reinen Mainstream Gedanken und pseudoumweltschützenden Argumenten, ein Selbstbetrug.

Kriege sind nur für die Kriegsgewinner von Nutzen, nach den Menschenleben fragt niemand,

auch nicht nach denen die wirklich hinter allem stehen und Macht haben.

Eines vergessen alle.

Reichtum und Macht vergehen, mitnehmen kann man nur die Endabrechnung der Balance dessen was man getan oder nicht hat, und die Liebe. Alles andere ist dann weg.

Und dies sollte man bei all seinem Tun berücksichtigen.

chaos

Vieles im Leben pulsiert mit Spannung – zwischen Ruhe und Chaos, zwischen Gelassenheit und dem wirbelnden, fast mythischen Tanz um einen herum.

Unbeschwertheit , doch eingefangen in einem Moment der Widersprüchlichkei.

Die Sehnsucht nach Frieden trifft auf die vielschichtige Last der Erinnerung.

Das „Ich als Passage“ – ein Selbst, das nicht im Zentrum steht, sondern das Werden beobachtet.

Die Ruhe ist vielleicht die Stille im Herzen der Bewegung.

Fische in violettem Wasser erscheinen wie Echos verblassender Erinnerung, die durch das Unterbewusste schwimmen.

Wie Module der „Schleier der Fragmente“ .

Der „Hippie“-Impuls ist das Streben nach Licht, nach unbeschwertem Leben.

Das kann man nur haben wenn man alles andere einfach nur sachlich und entemotionalisiert sieht,

und sich auf das Positive konzentriert.

Das „Dahinter“ – die verborgenen Schichten von Erfahrung, Identität und Widerspruch laden zum Kartieren ein, nicht zur Auflösung.

Man sieht nicht nur, vieles erinnert.
Erinnerungen schwimmen wie Fische durch das Vergessen,
tasten nach Licht.
Und man selbst?
Ist nicht nur das das Dahinter,

auch das “Davor”
das sich nicht zeigt,
das bewegt wird, aber auch bewegen kann.

Und,

so muss man das tägliche Chaos zwischen dem, was man aufnimmt, empfängt und konsumiert in ein System bringen,

das einem atmen lässt.

Und dabei ist ein Schritt der in die Natur, in das nicht hektische Leben, in das, was Ruhe vermittelt.

Es ist das sich wieder in Einklang mit der Natur bringen, nicht zum Spielball mutieren,

sondern zu einem Teil des Stroms in die Zukunft.

Vorfreude- im Garten der Möglichkeiten

Mischungen aus Fantasie und realer Kulisse sind das Normale.

Die Medien vermischen beides,

lassen assoziieren,

„Rote Kreise, wilde Herzen oder “Bewegung und Magie”, oder wie ein “Tanz unter einem Wunderbaum”.

Träume können alles vermischen.

Suburban, emotional, intensiv,

wie ein mentaler Spaziergang durch den Garten der Möglichkeiten.

Eine Schneeballschlacht, ein Paintball Spaß,

frei, verspielt und grenzenlos.

Das Alltagsleben, ein Netz aus Terminen und Sorgen, zieht die Fäden straff, bremst das Unbefangene, hält das Spielerische zurück.

Doch irgendwo, unter der Schicht von Nöten, schlummert ein Tanz, ein Lachen, ein Funken, der nur darauf wartet, wieder frei zu springen.

Auf diese Weise entsteht ein Spannungsbogen:

Das Gewicht des Alltags auf der einen Seite, die Sehnsucht nach Leichtigkeit auf der anderen.

Wir leben in “diesem Leben” nur einmal und da sollte alles ausgewogen sein.

Aber es liegt ausschließlich an uns selbst welche Schwerpunkte wir setzen.

Wir können immer aus-und umsteigen und wieder in Neues einsteigen.

Die Sicht aus dem Fenster

Manchmal sieht man irgendwo in der Natur einen Moment, der einem fasziniert, verzaubern kann.

Wie ein Fenster in eine andere Welt, in eine friedliche , in der alle Konflikte und Kriege wie weggewischt sind.

Ein Sonnenaufgang, dann wenn die letzten Strahlen etwas beleuchten bevor die Sonne am Horizont untergeht und eine Farbenkomposition entsteht, die nur die Kunst der Natur erschaffen kann.

Es ist der Blick in das ” Dahinter” und “Davor”, ein Blick in die Geheimnisse unseres Universums, einer,

der nur kurz währt, leider kein Dauerzustand ist,

ein Blick der Unbeschwertheit, der alle Sorgen vergessen lässt.

Ein Fenster zur Stille und ein Augenblick des Lichts.

Fenster zur Unbefangenheit

Die gleiche Landschaft,
die tagsüber grau erscheint,
erblüht –
im Licht eines Augenblicks.

Vielleicht braucht das Leben
solche inneren Fenster:
Momente der Ewigkeit,
geöffnet durch ein Lächeln,
einen Blick,
den Sternenhimmel,
eine kleine Blume am Weg.

Nicht fordernd,
nicht vermessen –
nur wärmend.

Das Leben schenkt uns
unzählige solcher Fenster
in die Welt der Unbefangenheit,
der Freude,
des stillen Staunens.

Und doch:
wir übersehen sie,
lassen sie verstreichen,
übertüncht vom Alltag,
vom Nebel der Gewohnheit.

Dabei ist dieser Blick
ins Tiefere des Seins
kostenlos,
nicht skalierbar,
ohne QR-Code.
Seit Ewigkeiten möglich.

Wir müssten nur
stehen bleiben.
Hinschauen.
Zulassen.

Aura

Ein Gefühl von Bewegung und Verdichtung – als würde sich etwas Inneres, Komplexes, in einem goldenen Moment ausbreiten und zugleich verbergen.

Manchmal sind die Spuren des Denkens sich windend, tastend, vernetzend.

Speicherorte für Erfahrungen, Gedanken, Spuren von Begegnungen.

Eine „Aura der Dinge“ oder eine „Goldene Spur des Dahinter“.

Das Energiefeld, das den Körper umgibt – oft in Farben wahrgenommen, die den emotionalen oder geistigen Zustand eines Menschen widerspiegeln, die Aura; jeder hat eine andere.

Manche glauben, dass man durch Meditation oder besondere Sensibilität diese Auren sehen oder spüren kann.

Es ist die Ausstrahlung eines Bildes, eines Ortes oder eines Menschen.

Auch ein Gemälde kann eine Aura von Melancholie, Hoffnung oder Transzendenz haben.

Es ist das, was über das Sichtbare hinausgeht,

das Unsichtbare, das spürbar wird.

Vielleicht ist es das „Dahinter“, das sich nicht greifen lässt, aber alles durchdringt.

Es ist der Resonanzraum, die zarte Spur des Unaussprechlichen.

Manche Menschen haben eine Aura, die einem frösteln lässt,

ohne zu wissen warum.

Als würden sie Schatten mit sich herum tragen,

andere strahlen Licht, Ruhe , einfach Positives aus.

Sie sind wie eine warme Brise,
die nichts fordert,
aber alles erlaubt.

Auren, die einem negativ beeinflussen sollte man einfach negieren,

sich lieber den vielen positiven Dingen des Lebens widmen,

wieder den Blick für die Natur und Schönheit unseres Planeten gewinnen.

Es gibt Auren,
die wie Nebel an uns haften,
uns dämpfen, lähmen,
unsere Farben dämpfen.

Man muss sie nicht bekämpfen.
Man darf sie einfach
nicht in sich wohnen lassen.

Ein sanftes Nein genügt.

Denn da draußen –
und tief in uns –
warten die leuchtenden Dinge:

das Zittern der Blätter im Wind,
das Lächeln eines Menschen,

das Glänzen von Kinderaugen,
der Duft nach Regen auf heißem Stein.

Wer den Blick hebt,
sieht,
dass die Welt
noch immer Schönheit trägt.