Aus der Tiefe der Zeit wirkt wie ein Tor, das sich langsam öffnet: ein Auftauchen aus Schichten,
die älter sind als Erinnerung, und zugleich ein Beginn, der im Jetzt pulsiert.
Es trägt eine Schwere, aber keine Last;
eher eine Gravitation, die etwas an die Oberfläche zieht, das lange gewartet hat.
Die Welt beinhält unzählige Geheimnisse, die der Schleier des Vergessens und Vergehens verdeckt.
Die Zeit ist wie ein Sediment — nicht linear, sondern geschichtet, wie Gestein, das Geschichten speichert.
Die Tiefe verdeckt die Herkunft — ein Raum, in dem etwas ruht, das noch nicht Form geworden ist.
Erst das Auftauchen und Hervortreten ist ein Moment des Übergangs,
in dem Vergangenes zu sprechen beginnt.
Manchmal steigt aus der Tiefe der Zeit ein Atem, der uns erkennt, bevor wir ihn hören.
Aus der Tiefe der Zeit löst sich ein Licht, das die Ränder der Gegenwart weich macht,
und uns erinnert, dass wir aus Schichten bestehen.
Aus der Tiefe der Zeit ruft ein Schritt, der uns hinausführt,
dorthin, wo die Bäume das Vergangene in neues Grün verwandeln.
Die Tiefe der Zeit ist kein einzelner Ort, sondern ein Bild für eine Erfahrung, die,
dass Zeit nicht einfach verstreicht, sondern sich schichtet, verdichtet und unter unserer Gegenwart weiterwirkt.
Der Ausdruck öffnet einen Raum, in dem Vergangenheit nicht abgeschlossen ist, sondern als Resonanzraum im Jetzt mitschwingt.
Zeit wird wie geologisches Gestein gedacht: Schicht über Schicht, jede mit Spuren, Druck, Fossilien des Erlebten.
Tiefe entsteht dort, wo Zeit nicht messbar ist, sondern sich dehnt, sammelt, sedimentiert.
In der Tiefe liegen die Anfänge, die wir nicht mehr erinnern, die uns aber formen.
Zeit ist nicht als Uhrzeit zu verstehen, sondern als Raum, der uns umgibt und durchdringt.
Kosmologisch: Die Tiefe der Zeit umfasst die Milliarden Jahre, in denen Erde, Leben, Bewusstsein entstanden sind.
Ein Maßstab, der unser eigenes Leben relativiert.
Kulturell bilden Traditionen, Geschichten, Mythen, alles, was Menschen über Generationen weitergeben, eine kulturelle Tiefenschicht.
Biografisch gibt es in jedem einzelnen Leben Tiefen, frühe Prägungen, unbewusste Muster, Erinnerungen, die nicht mehr als Bilder existieren, sondern als Stimmungen.
Tiefe ist also immer das, was unterhalb des Sichtbaren wirkt.
Der Satz „Aus der Tiefe der Zeit“ besagt: Etwas ruft, etwas drängt, etwas wird hörbar.
Bilder sind verkäuflich. Erlöse werden für soziale Zwecke verwendet werden.
Eigentlich ein Phänomen, das nichts mit medizinischer Dyskalkulie zu tun hat, aber sich wie eine gesellschaftliche oder ökonomische Form von Rechenschwäche anfühlt.
Menschen, die so sehr in großen Zahlen, Investments, Krypto‑Charts oder Millionenbeträgen denken,
verlieren vermutlich den Bezug zu Brot, Gemüse, Miete, Energie, Lebensrealität.
Das ist ein reales, gut beobachtbares Muster, aber es ist keine Lernstörung, sondern ein kulturelles, psychologisches und sozioökonomisches Phänomen.
Wer ständig mit großen Zahlen arbeitet – Millionen, Milliarden, Token‑Werten – verschiebt sein mentales Bezugssystem.
1.000.000 wird zur „Einheit“.
5 Euro wirken irrelevant.
Preise des Alltags verschwimmen.
Das ist ein bekanntes kognitives Phänomen: Das Gehirn passt sich an die Skala an, mit der man täglich arbeitet.
Es ist eine Abstraktionsblase.
Man wird entkoppelt.
Kryptowerte, Aktien, Derivate sind abstrakte Zahlen, keine Dinge.
Wer sich darin bewegt, verliert leicht das Gefühl dafür, dass Geld eigentlich ein Maß für reale Güter ist:
Brot
Miete
Energie
Lebensmittel
Arbeitszeit
Die Abstraktion verdrängt die konkrete Lebenswelt.
Was verdient ein Rentner, ein Handwerker.
Menschen, die in Vermögens- oder Investmentwelten leben, bewegen sich oft in Kreisen, in denen:
Preise keine Rolle spielen,
Konsum automatisiert ist,
Alltagssorgen anderer unsichtbar werden
Das ist keine böse Absicht – es ist ein sozialer Tunnelblick.
Sie leben in einer Welt digitaler Beschleunigung
Krypto, Trading, Online‑Finanzen erzeugen eine Welt, in der:
Werte sich sekündlich ändern
Gewinne/Verluste abstrakt sind
„Realität“ nur noch Zahlen auf einem Bildschirm sind
Das verstärkt die Entkopplung.
Dyskalkulie bedeutet: Schwierigkeiten, Mengen, Zahlen und Rechenoperationen zu verstehen.
Das Phänomen der scheinbaren Dyskalkulie ist eher das Gegenteil: Diese Menschen rechnen zu viel – aber auf einer Ebene, die den Alltag überlagert.
Es ist also keine Rechenschwäche, sondern eine Realitätsentfremdung durch Zahlenüberfluss.
Es ist ein fehlendes Verständnis für die Lebenshaltungskosten anderer
Politische und wirtschaftliche Entscheidungen ohne Bodenhaftung, mal da 90 Milliarden, da 7, egal wie und wohin, alles spielt keine Rolle, es kostet ja keinen eigenen spürbaren Verlust..
Mit Zahlen wird jongliert ohne jegliche Bodenhaftung.
Entwertung von Arbeit und Alltagsgütern
Verlust von Empathie für Menschen mit wenig Geld
Es entsteht eine Art ökonomische Parallelwelt.
Die Frage ist, wie kommt man aus dieser wieder heraus.
Preise bewusst wahrnehmen
Selbst einkaufen, kochen, vergleichen
Gespräche mit Menschen führen, die anders leben
Sich fragen: Was bedeutet dieser Betrag in realen Gütern?
Abstrakte Gewinne in konkrete Werte übersetzen
Dazu kommen die wenigsten, die Einsicht kommt meistens zu spät. So, wie bei Walt Disneys Onkel Dagobert
Es ist eine Art „Rechenblase“, die den Kontakt zur Realität verzerrt, die erst durch einen Schock, Ende des Mandats, tiefen Fall oder Krankheit endet.
In eine andere Welt kann man nichts mitnehmen, nur das wasman im Leben Gutes oder Schlechtes gemacht hat, und dies ist nicht von Börsen abhängig.
Alle Bilder können gekauft werden. Erlöse werden für soziale Projekte verwendet werden.
Wenn ein Gesicht grün erscheint –spricht das weniger eine medizinische oder wörtliche Sprache, sondern eher eine symbolische, emotionale oder kompositorische.
Grün steht oft für Ruhe, Natur, Regeneration, aber auch für Fremdheit oder Distanz.
In einem Gesicht kann es eine Art Entrückung, „Nicht‑ganz‑dazugehören“ oder ein Zwischenzustand ausdrücken.
Grün kann auch eine innere Spannung markieren: weder warm wie Rot noch kühl wie Blau – ein Dazwischen.
Manchmal möchte man vor Wut grün werden, grün wie Galle.
Grüne Gesichter wirken wie ein Kern, aber gleichzeitig wie Fremdkörper,
ein Selbst, das sich aus der Menge heraushebt,
ein innerer Zustand, der anders ist als die äußeren Schichten,
etwas Unverarbeitetes oder Unverdautes,
das im Inneren arbeitet,
Figuren zwischen Welten,
die nicht in ihrer natürlichen Farbe erscheinen, verfremdet sind.
Wie ein Hinweis: Hier stimmt etwas nicht – oder hier entsteht etwas Neues.
Ein grün beleuchtetes Gesicht wirkt wie der ruhige Mittelpunkt inmitten der Linien, Überlagerungen und Stimmen der Landkarte des Lebens.
Präsent, aber nicht aggressiv,
farblich eigenständig, aber nicht isoliert.
Sind wir nicht auch manchmal innere Beobachter, ein Selbst im Übergang und suchen nach Momenten der Klarheit inmitten einer Vielstimmigkeit.
Oft ist unser Blick wie ein Fensterblick.
Wir öffnen das Fenster und plötzlich strömt etwas herein, das nicht wir sind — ein Licht, ein Geruch, ein Ton, eine Farbe, die uns trifft wie ein unerwarteter Besucher.
Manchmal schenkt uns die Welt ein fahles Grün, ein Nebelgrün, das kaum wagt, Farbe zu sein.
Es ist das Grün der Übergänge, das Grün der frühen Morgen, wenn alles noch zögert, sich zu zeigen.
Und dann wieder dieses starke, fast giftige Grün, das uns wachrüttelt, als wolle die Welt sagen:
Hier bin ich. Sieh mich.
Atme mich.
Ein Grün, das nicht beruhigt, sondern fordert — ein Grün, das Leben meint, aber auch Überschuss, Dringlichkeit, ein Überspringen der Grenzen.
Dieses Wechselspiel der Grüntöne ist wie ein innerer Seismograph:
Es zeigt, wie offen wir sind, wie verletzlich, wie empfänglich.
Ein Fensterblick ist nie neutral. Er ist immer ein Dialog zwischen dem Außen und dem Innen.
Und vielleicht ist genau das der Zauber:
Dass die Welt uns ihre Farben schenkt, aber wir entscheiden, welche davon in uns weiterleuchten.