Die Durchlässigkeit des Seins

Die Welt ist vielstimmig.

Sie ist ein einziges Wirkungsfeld, in dem Figuren, Linien, Erinnerungen, Bewegungen und innere Welten gleichzeitig existieren..

Es wirkt wie ein bewusst offenes System – kein Zentrum dominiert, alles ist in Beziehung, alles bleibt im Werden.

Das Meiste ist nicht endgültig terminiert.

Wir sind durchlässig, stehen nicht im Mittelpunkt,

sondern sind durchzogen von immer wieder anderen Gesichtern, Szenen, Bewegungen.

Die Identität der einzelnen Menschen muss nicht als feste Form verstanden werden,

sondern als Durchgangsort für Eindrücke, Geschichten, Begegnungen.

Die DNA, das soziale Umfeld, die wirtschaftlichen Bedingungen, alles spielt eine Rolle.

Es sind Resonanzkörper für das, was um uns herum geschieht

Ein vernetztes Selbst, das sich aus vielen Schichten zusammensetzt

Wir sind nie nur wir selbst – wir tragen die Welt in uns.

Stadt, Natur, Menschenströme.

Sie kommen, gehen, schauen, bewegen sich, erinnern an urbane Bewegungen, Umzüge, Veränderungen,Übergänge, flüchtige Begegnungen.

Bewegung ist der Grundmodes des Lebens, Städte sind die Überlagerung von Geschichten, Natur im Raum Erde.

Die Welt ist kein geordnetes Bühnenbild, sondern eine Vielfältigkeit in der alles gleichzeitig geschieht:

Figuren, Linien, Erinnerungen, Bewegungen, innere Welten, Krieg und Frieden.

Viele Kräfte sind keine starre Determination, sondern fließende Einflüsse, die sich in uns einschreiben, uns durchziehen, uns verändern.

Wir sind eben durchlässig.

Aber wir sind immer auf der Suche nach dem eigenen Kompass.

Aus der Tiefe der Zeit

Aus der Tiefe der Zeit wirkt wie ein Tor, das sich langsam öffnet: ein Auftauchen aus Schichten,

die älter sind als Erinnerung, und zugleich ein Beginn, der im Jetzt pulsiert.

Es trägt eine Schwere, aber keine Last;

eher eine Gravitation, die etwas an die Oberfläche zieht, das lange gewartet hat.

Die Welt beinhält unzählige Geheimnisse, die der Schleier des Vergessens und Vergehens verdeckt.

Die Zeit ist wie ein Sediment — nicht linear, sondern geschichtet, wie Gestein, das Geschichten speichert.

Die Tiefe verdeckt die Herkunft — ein Raum, in dem etwas ruht, das noch nicht Form geworden ist.

Erst das Auftauchen und Hervortreten ist ein Moment des Übergangs,

in dem Vergangenes zu sprechen beginnt.

Manchmal steigt aus der Tiefe der Zeit ein Atem, der uns erkennt, bevor wir ihn hören.

Aus der Tiefe der Zeit löst sich ein Licht, das die Ränder der Gegenwart weich macht,

und uns erinnert, dass wir aus Schichten bestehen.

Aus der Tiefe der Zeit ruft ein Schritt, der uns hinausführt,

dorthin, wo die Bäume das Vergangene in neues Grün verwandeln.

Die Tiefe der Zeit ist kein einzelner Ort, sondern ein Bild für eine Erfahrung, die,

dass Zeit nicht einfach verstreicht, sondern sich schichtet, verdichtet und unter unserer Gegenwart weiterwirkt.

Der Ausdruck öffnet einen Raum, in dem Vergangenheit nicht abgeschlossen ist, sondern als Resonanzraum im Jetzt mitschwingt.

Zeit wird wie geologisches Gestein gedacht: Schicht über Schicht, jede mit Spuren, Druck, Fossilien des Erlebten.

Tiefe entsteht dort, wo Zeit nicht messbar ist, sondern sich dehnt, sammelt, sedimentiert.

In der Tiefe liegen die Anfänge, die wir nicht mehr erinnern, die uns aber formen.

    Zeit ist nicht als Uhrzeit zu verstehen, sondern als Raum, der uns umgibt und durchdringt.

    Kosmologisch: Die Tiefe der Zeit umfasst die Milliarden Jahre, in denen Erde, Leben, Bewusstsein entstanden sind.

    Ein Maßstab, der unser eigenes Leben relativiert.

    Kulturell bilden Traditionen, Geschichten, Mythen, alles, was Menschen über Generationen weitergeben, eine kulturelle Tiefenschicht.

    Biografisch gibt es in jedem einzelnen Leben Tiefen, frühe Prägungen, unbewusste Muster, Erinnerungen, die nicht mehr als Bilder existieren, sondern als Stimmungen.

    Tiefe ist also immer das, was unterhalb des Sichtbaren wirkt.

    Der Satz „Aus der Tiefe der Zeit“ besagt: Etwas ruft, etwas drängt, etwas wird hörbar.

    Bilder sind verkäuflich. Erlöse werden für soziale Zwecke verwendet werden.

    Dyskalkulie

    Eigentlich ein Phänomen, das nichts mit medizinischer Dyskalkulie zu tun hat, aber sich wie eine gesellschaftliche oder ökonomische Form von Rechenschwäche anfühlt.

    Menschen, die so sehr in großen Zahlen, Investments, Krypto‑Charts oder Millionenbeträgen denken,

    verlieren vermutlich den Bezug zu Brot, Gemüse, Miete, Energie, Lebensrealität.

    Das ist ein reales, gut beobachtbares Muster, aber es ist keine Lernstörung, sondern ein kulturelles, psychologisches und sozioökonomisches Phänomen.

    Wer ständig mit großen Zahlen arbeitet – Millionen, Milliarden, Token‑Werten – verschiebt sein mentales Bezugssystem.

    1.000.000 wird zur „Einheit“.

    5 Euro wirken irrelevant.

    Preise des Alltags verschwimmen.

    Das ist ein bekanntes kognitives Phänomen: Das Gehirn passt sich an die Skala an, mit der man täglich arbeitet.

    Es ist eine Abstraktionsblase.

    Man wird entkoppelt.

    Kryptowerte, Aktien, Derivate sind abstrakte Zahlen, keine Dinge.

    Wer sich darin bewegt, verliert leicht das Gefühl dafür, dass Geld eigentlich ein Maß für reale Güter ist:

    • Brot
    • Miete
    • Energie
    • Lebensmittel
    • Arbeitszeit

    Die Abstraktion verdrängt die konkrete Lebenswelt.

    Was verdient ein Rentner, ein Handwerker.

    Menschen, die in Vermögens- oder Investmentwelten leben, bewegen sich oft in Kreisen, in denen:

    Preise keine Rolle spielen,

    Konsum automatisiert ist,

    Alltagssorgen anderer unsichtbar werden

    Das ist keine böse Absicht – es ist ein sozialer Tunnelblick.

    Sie leben in einer Welt digitaler Beschleunigung

    Krypto, Trading, Online‑Finanzen erzeugen eine Welt, in der:

    • Werte sich sekündlich ändern
    • Gewinne/Verluste abstrakt sind
    • „Realität“ nur noch Zahlen auf einem Bildschirm sind

    Das verstärkt die Entkopplung.

    Dyskalkulie bedeutet: Schwierigkeiten, Mengen, Zahlen und Rechenoperationen zu verstehen.

    Das Phänomen der scheinbaren Dyskalkulie ist eher das Gegenteil: Diese Menschen rechnen zu viel – aber auf einer Ebene, die den Alltag überlagert.

    Es ist also keine Rechenschwäche, sondern eine Realitätsentfremdung durch Zahlenüberfluss.

    Es ist ein fehlendes Verständnis für die Lebenshaltungskosten anderer

    Politische und wirtschaftliche Entscheidungen ohne Bodenhaftung, mal da 90 Milliarden, da 7, egal wie und wohin, alles spielt keine Rolle, es kostet ja keinen eigenen spürbaren Verlust..

    Mit Zahlen wird jongliert ohne jegliche Bodenhaftung.

    Entwertung von Arbeit und Alltagsgütern

    Verlust von Empathie für Menschen mit wenig Geld

    Es entsteht eine Art ökonomische Parallelwelt.

    Die Frage ist, wie kommt man aus dieser wieder heraus.

    • Preise bewusst wahrnehmen
    • Selbst einkaufen, kochen, vergleichen
    • Gespräche mit Menschen führen, die anders leben
    • Sich fragen: Was bedeutet dieser Betrag in realen Gütern?
    • Abstrakte Gewinne in konkrete Werte übersetzen

    Dazu kommen die wenigsten, die Einsicht kommt meistens zu spät. So, wie bei Walt Disneys Onkel Dagobert

    Es ist eine Art „Rechenblase“, die den Kontakt zur Realität verzerrt, die erst durch einen Schock, Ende des Mandats, tiefen Fall oder Krankheit endet.

    In eine andere Welt kann man nichts mitnehmen, nur das wasman im Leben Gutes oder Schlechtes gemacht hat, und dies ist nicht von Börsen abhängig.

    Alle Bilder können gekauft werden. Erlöse werden für soziale Projekte verwendet werden.

    Durchgangsorte

    Was ist der Knotenpunkt von Fragmenten und was sind die Durchgangspunkte.

    Zeichen, Farben, Muster und Mikro‑Elemente wirken nicht immer zusammengesetzt, trotzdem sind sie Teile eines grossen Mosaiks.

    Es ist immer ein Gefüge aus vielen kleinen Teilen.

    Die Welt im Kopf oder der Kopf in der Welt .

    Die vielen Zeichen um die Gesichter der Menschen herum wirken wie Daten, Eindrücke, Erinnerungen, kulturelle Fragmente.

    Die Welt ist durchlässig und wie sehr bestehen wir selbst aus Welt.

    Ist Ordnung und Chaos im Gleichgewicht?

    Die klaren Linien treffen auf die chaotische Streuung der kleinen Elemente.

    Die Spannung zwischen Struktur und Überforderung, Klarheit und Reizflut thematisiert sich.

    Gesichter als urbane Organe.

    Stadtpläne, Fassaden, Raster.

    Menschen sind Teil eines urbanen Ökosystems.

    Gesichter wie eine Stadt, eine Stadt wie ein Gesicht.

    Spirituell, archetypisch..

    Die Symmetrie , die Farbigkeit und die Zeichenhaftigkeit lassen das Gesicht wie Masken erscheinen.

    Vielleicht liegt darin eine Rückbindung an etwas Ursprüngliches oder Mythisches.

    Die Wirklichkeit ist konstruktuvistisch , sie setzt sich aus vielem zusammen.

    Nicht nur der Mensch gestaltet, die Natur ebenfalls.

    Wirklichkeit entsteht aus Fragmenten, die wir zusammensetzen.

    Posthumanistisch ist der er Menscht nicht isoliert, sondern ein Hybrid aus Kultur, Technik, Natur, Symbolen.

    Phänomenologisch sind die Menschen ein Ort, an dem die Welt mit Wahrnehmung, Blick und Begegnung erscheint.

    Klare Grenzen zwischen Innen und Außen, zwischen Figuren und Hintergründen .lösen sich manchmal in unserem Denken wie in einer Zen Nichtdualität auf.

    Gesichter sind Träger von Geschichte, Ritual, kollektiver Identität.

    Der Mensch ist nicht das Zentrum, er meint dieses nur zu oft.

    Er ist ein Durchgangsort.

    Die Bilder können erworben werdern. Der Erlös wird für soziale Projekte verwendet.

    Bitte die Beiträge teilen.

    Das Geflecht

    Das Leben produziert ein ganzes Geflecht möglicher Erzählungen – und genau das macht es so lebendig.

    Mosaike aus vielen kleinen Welten, die nebeneinander existieren und sich doch gegenseitig berühren.

    Jede Fläche erzählt etwas Eigenes, aber zusammen entsteht ein größeres Atemholen.

    Vielleicht ist es eine Stadt, in der jede Person ein eigenes Fenster in die Welt ist.

    Die Gesichter – mal klar, mal fragmentiert.

    Menschen, die sich im Alltag begegnen, ohne sich wirklich zu kennen.

    Jeder trägt seine Farben, seine Muster, seine inneren Landschaften.

    Das Gesamte ist wie ein urbanes Gedächtnis: ein Patchwork aus Blicken, Stimmungen, Masken, Verletzlichkeiten.

    Ein innerer Atlas.

    Unzählige Selbstporträts, nicht im klassischen Sinn, sondern als seelischer Atlas.

    Jeder mit einem anderen Zustand:

    Freude, Überforderung, Verspieltheit, Erinnerung, Sehnsucht, Chaos, Klarheit.

    So als würde jeder sagen: Ich bin ein Punkt im Atlas des „Dahinter“,

    im Geflechts , das zeigt, wie reich und widersprüchlich wir Menschen sein können.

    Klassische Musik hören.die Kunst und das Schöne lieben und gleichzeitig in einen Krieg ziehem, Lachen und dann wieder Hassen

    Die verschiedenen Lebensphasen sind verflechtet, wirken manchmal verworren.

    Vielleicht sprechen hier Kindheit, Jugend, Gegenwart und Zukunft miteinander.

    Manches wird nur zur Erinnerung, anderes wie Entwürfe dessen, was noch kommen könnte.

    man fragt sich :

    Wie viele Versionen von einem leben eigentlich in seinem “Ich” weiter?

    Und, das ganze Geflecht ist verbunden mit dem der Natur und allem was in und auf unserem blauen Planeten ist.

    Und alles hinterlässt Spuren.

    Grünlich

    Wenn ein Gesicht grün erscheint –spricht das weniger eine medizinische oder wörtliche Sprache, sondern eher eine symbolische, emotionale oder kompositorische.

    Grün steht oft für Ruhe, Natur, Regeneration, aber auch für Fremdheit oder Distanz.

    In einem Gesicht kann es eine Art Entrückung, „Nicht‑ganz‑dazugehören“ oder ein Zwischenzustand ausdrücken.

    Grün kann auch eine innere Spannung markieren: weder warm wie Rot noch kühl wie Blau – ein Dazwischen.

    Manchmal möchte man vor Wut grün werden, grün wie Galle.

    Grüne Gesichter wirken wie ein Kern, aber gleichzeitig wie Fremdkörper,

    ein Selbst, das sich aus der Menge heraushebt,

    ein innerer Zustand, der anders ist als die äußeren Schichten,

    etwas Unverarbeitetes oder Unverdautes,

    das im Inneren arbeitet,

    Figuren zwischen Welten,

    die nicht in ihrer natürlichen Farbe erscheinen, verfremdet sind.

    Wie ein Hinweis: Hier stimmt etwas nicht – oder hier entsteht etwas Neues.

    Ein grün beleuchtetes Gesicht wirkt wie der ruhige Mittelpunkt inmitten der Linien, Überlagerungen und Stimmen der Landkarte des Lebens.

    Präsent, aber nicht aggressiv,

    farblich eigenständig, aber nicht isoliert.

    Sind wir nicht auch manchmal innere Beobachter, ein Selbst im Übergang und suchen nach Momenten der Klarheit inmitten einer Vielstimmigkeit.

    Oft ist unser Blick wie ein Fensterblick.

    Wir öffnen das Fenster und plötzlich strömt etwas herein, das nicht wir sind — ein Licht, ein Geruch, ein Ton, eine Farbe, die uns trifft wie ein unerwarteter Besucher.

    Manchmal schenkt uns die Welt ein fahles Grün, ein Nebelgrün, das kaum wagt, Farbe zu sein.

    Es ist das Grün der Übergänge, das Grün der frühen Morgen, wenn alles noch zögert, sich zu zeigen.

    Und dann wieder dieses starke, fast giftige Grün, das uns wachrüttelt, als wolle die Welt sagen:

    Hier bin ich. Sieh mich.

    Atme mich.

    Ein Grün, das nicht beruhigt, sondern fordert — ein Grün, das Leben meint, aber auch Überschuss, Dringlichkeit, ein Überspringen der Grenzen.

    Dieses Wechselspiel der Grüntöne ist wie ein innerer Seismograph:

    Es zeigt, wie offen wir sind, wie verletzlich, wie empfänglich.

    Ein Fensterblick ist nie neutral. Er ist immer ein Dialog zwischen dem Außen und dem Innen.

    Und vielleicht ist genau das der Zauber:

    Dass die Welt uns ihre Farben schenkt, aber wir entscheiden, welche davon in uns weiterleuchten.

    Green Trails

    Wege in der Natur, grüne Wege und Routen.

    Menschen wollen hinaus ins Grüne.

    Wandern, laufen, gehen, mit dem Fahrrad, alleine oder in der Gruppe

    Man will dies nicht als Flucht, sondern als Rückkehr in die Natur.

    Als Erinnerung daran, dass Bewegung im Freien etwas in uns ordnet, das drinnen oft verknotet bleibt.

    Bewegung ist wie ein Aufbruch.

    Wandern, Laufen, Gehen, Radfahren – das sind alles Formen von Fortbewegung, die nicht auf Geschwindigkeit setzen, sondern auf Verbundenheit.

    Der grüne Weg wird zu einer Art Einladung: Komm mit, wir gehen gemeinsam, wieder atmen

    Das ist nicht nur sozial, sondern auch symbolisch – der Mensch findet im Miteinander oft leichter seinen Rhythmus.

    Das Grüne Trailerlebnis wird zur kollektiven Spur.

    Vorgegebene Trails, Wanderwege geben eine Sicherheit vor.

    Man läuft nicht nur einfach durch Wälder und Wiesen.

    Mensche werden zuz Figuren, wie Markierungen auf einer lebendigen Karte.

    Menschen, die sich in eine Landschaft einschreiben – nicht als Eroberer, sondern als Teil davon.

    Der grüne Weg könnte dann stehen für:

    Gemeinsame Richtung, Gemeinsame Erfahrung, Gemeinsame Leichtigkeit.

    Die Bewegung im Aussen ist auch eine Bewegung nach innen.

    Wenn wir Menschen ins Grüne gehen, wird der Körper leichter, wir spüren Schwerkraft, aber sie erdrückt uns nicht, sie erdet einem.

    die Gedanken werden leichter, verbinden sich mit dem Rhytmus des Wanderns oder Gehens.

    Es ist fast so, als würde die Natur die innere Enge aufbrechen und durchlässiger machen.

    Wir haben wieder die Chance mit der Natur eins zu werden,

    einen Platz zwischen Himmel und Erde zu finden.