Strassenpanorama

In den verschiedensten Situationen gehen die Menschen auf die Strasse.

Aus Protest gegen etwas was sie stört, einfach demonstrieren, aus Freude, zum gemeinsam feiern, oder auch einen Umzug wie an Fasching zu machen.

Die Strasse kann aber auch zur Hölle werden, dann, wenn eine Panik ausbricht, oder die Menschen meinen ganz schnell irgendwo hin müssen um eine Schnäppchen zu erhaschen, einen Vorteil oder eine Chance.

Wenn die Straße zur „Hölle“ wird, entsteht ein Kontrast zwischen kollektiver Energie und individueller Angst — ein Spiegel der modernen Gesellschaft, die zwischen Gemeinschaft und Konkurrenz schwankt.

Choreografierte Begegnungen im öffentlichen Raum.

Für Aussenstehende silhouettenhaft und transluzent, sich überlagernd,

als wären sie Teil eines kollektiven Rhythmus. ohne klare Grenzen zwischen Individuum und Umgebung.

Die Gemeinschaft erscheint transparent, durchlässig.

Man sieht soziale Rollen von Menschen, die sich begegnen, überlagern, aber nicht vollständig voneinander getrennt sind.

Straßen sind Bühnen des Menschseins.

Ein Ort der Begegnung, der Freude, des Protests, aber auch der Überforderung.

Es ist die Ambivalenz des öffentlichen Raums zwischen Fest und Panik, zwischen kollektiver Bewegung und individueller Auflösung.

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